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Idealer Schachpartner (für mich)
Liebe Schachfreunde
Gibt es ihn, den idealen Schachpartner für mich? Hier sind meine Vorstellungen dazu, wobei ich davon ausgehe, dass meine Wünsche nicht vollständig erfüllt werden können. Danke für jedes Feedback. Viele Grüsse Kurt Ob all der verfügbaren Produkte von elektronischen Schachbrettern/Schachcomputern habe ich den Überblick komplett verloren. Deshalb frage ich, ob es für mich das optimale Gerät gibt, mit den untenstehenden Features, wobei eigentlich nur der Analyse-/Beide-Modus zur Anwendung gelangt, wo man laufend die aktuellen Infos wie • beste Hauptvariante • Bewertung • Suchtiefe • Ast des intern gerade untersuchten Zuges • Zug- / Analysezeit • u. U. Knotenzahl erkennen kann, ohne für diese Infos dauernd an irgendwelchen Geräten und Bedienungseinheiten hin- und her Switchen zu müssen durch irgendwelche Tasteneingaben am Gerät, Handy, usw.: 1. Das Verhältnis zwischen Feld-/Figurengrösse muss optimal sein, um eine super Übersicht zu gewährleisten und ein komfortables Spielen auf dem Brett zu ermöglichen. Unter optimal ist meine Vorgabe, dass die Feldgrösse so gestaltet ist, dass ein Feld beinahe vier Bauern aufnehmen kann, was zum Beispiel bei meinem (alten) Tasc R30 der Fall ist. 2. Keinerlei Eingabe(n) notwendig auf Tasten am Gerät oder einer App für folgende Aktionen, wobei dies der Tasc R30 vormacht: • sofortiger Partiestart möglich nach Aufbau der Grundstellung auf dem Brett mit Selbsterkennung, ob Weiss von unten oder von oben spielt (hier bin ich zu einem Kompromiss bereit) • Stellungseingabe durch beliebiges Aufstellen/Abräumen/Veränderung der Figuren auf dem Brett; Zugrecht (Weiss/Schwarz) ohne Belang, d.h. ziehe ich eine weisse Figur, ist der Gegner am Zug und umgekehrt 3. Die üblichen Features setze ich voraus wie • Automatische Figurenerkennung mit Zuganzeige über LED am Brett • (sehr) starkes Schachprogramm • je eine zusätzliche Dame im Figurenset • Nachspielmöglichkeit einer Partie • Rücknahme von Zügen • Bluetooth-Verbindung zwischen Brett und einer App 4. Nicht wichtig sind folgende Features: • Anbindung an Lichess, chess.com und andere Schachserver • Anbindung an PC • Partie Export/Import auf PC • Eröffnungsbücher 5. Verboten sind • dass zwingend ein PC benutzt werden muss für den Spielspass • externe, neben dem Brett stehende Bedienungselemente (einzig ein Handy erlaubt) |
AW: Idealer Schachpartner (für mich)
Mit Nr. 4 und 5 stimme ich völlig überein. Mir gefällt der Gedanke, mit meinem Atlanta eine Gerät zu haben, das in sich geschlossen und so ordentlich stimmig ist, dass ich in allen Partiephasen genügend Spaß haben kann, und er immer ein fordernder Gegner sein wird. Andererseits bringt die Internetanbindung die Möglichkeit von Updates und Verbesserungen mit sich.
Leider kann ich keine hundert Geräte haben, schon allein aus Platzgründen nicht, und eine Vielzahl von Schachcomputern würde mich wahrscheinlich wahnsinnig machen ;-)))) Wenn ich in ein paar Jahren in Rente und eventuell in ein günstigeres Land ausgewandert sein werde (viel Auswahl ist nicht: Ungarn, Polen, Bulgarien, ...), vielleicht kommt dann noch ein Gerät hinzu, mal sehen. So begnüge ich mich mit diesem einen Gerät, auch wenn es nicht ganz an die allerhöchste Vollendung heranreicht. Gruß! |
AW: Idealer Schachpartner (für mich)
Hallo,
ich kann jetzt nicht sagen, ob alle Features mit meinem Vorschlag erfüllt werden, sollte aber schon recht nah kommen: Ich habe mir ein großes Certabo-Brett und ein 8" Windows Tablet besorgt. Das Brett kann mit dem Treiber von Graham als DGT-Brett benutzt werden. Als Software nutze ich Arena. Die Menus sind selbst auf dem kleinen Display noch nutzbar, man kann sich aber auch die benötigten Buttons zur oberen Leiste hinzufügen. Natürlich kann man auch andere Software verwenden. Dass es am Ende Windows wurde liegt vor allem daran, dass man so mit den Engines am flexibelsten ist, und man die Emulationen problemlos zum laufen bekommt. Lichess und Chess.com habe ich noch nicht probiert, sollte aber mit der Certabo-Software funktionieren. Es gibt verschiedene Brettgrößen und Figuren. Mir waren die Certabo-Figuren zu klein, sodass ich einen größeren Satz gekauft, und die Chips selbst angebracht habe. Das Brett finde ich großartig, man sieht, dass es Handarbeit ist. Ich versuche später mal, wie das mit Stellungseingabe und Neustart bei Grundstellung funktioniert... Grüße, Alex |
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Wenn es den King Performance mit einer Figurenerkennung mit größeren Display geben würde, wäre er zumindest in der jetzigen Zeit das Maß der Dinge. Ansonsten lande ich genau bei Alex. Mit Abstand das flexibelste auf dem Markt. Ich integriere ähnlich wie Bryan ein 7" Surface Windowstablet rein und dann steht alles auf einen hauchdünnen Drehteller.
Ich nutze Arena und vermehrt Bearchess. Aber ich bin halt bastler. Neben dem Revelation und was von Ruud noch kommen mag, ist die Kombi für mich persönlich das Beste. Leider habe ich den Italiener erst nach unzähligen Fehlkäufen zu spät für mich entdeckt oder spät genug um eine gut funktionierende Plattform vor zu finden. Allein mein schwarzes Holzboard ist eine Augenweide und eher ein Möbelstück. LG Dirk |
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Nachtrag: Züge können mit dem Certabo unter Arena problemlos zurück genommen werden, die weiteren Züge werden auch nach der ersten Rücknahme auf dem Brett angezeigt. Man kann auch problemlos die Seite wechseln, d.h. 2 Züge hintereinander, und die Engine spielt dann mit der anderen Farbe weiter.
Bei Grundstellung der Figuren muss aber in Arena "Neue Partie" gedrückt werden. Auch bei der Stellungseingabe muss erst der entsprechende Menupunkt aufgerufen werden. Schachserver funktionieren, auf die Schnelle gabs aber ein paar Probleme. Es geht scheinbar nur mit Firefox und Chrome. Beide haben nicht auf Anhieb funktioniert. Aternativ würde ICS über Arena funktionieren. Fazit: Ein Großteil deiner Anforderungen werden erfüllt, man sollte aber einen gewissen Aufwand zur Einrichtung einplanen... |
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Dem würde ich (beinahe) zustimmen unter der Voraussetzung, dass die Feld/Figurengrösse passend daherkommen für ein komfortables Spielen wie beim Tasc R30. Das empfinde ich beim The Performance oder beim The King Exclusive als massiv störend. An der (minimalen) Feldergrösse müsste nichts geändert werden. Aber die Figuren sind viel zu klobig. Ich kann nicht vernünftig und rasch genug eine Blitzpartie gegen einen Partner am Brett spielen. Die Figuren des The Performance und The King Exlusisiv wären vermutlich passend für Bretter in Turniergrösse. Aber auch beim reinen Analysieren stören mich die viel zu grossen Figuren. Gruss Kurt |
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Das tönt mal nicht schlecht. Aber welche Zuginfos erhalte von Certabo. Und wenn ich die Certabo App auf dem Handy nutze, muss wohl das Chess Computer Moudul ebenfalls aktiv sein. Dann hätte ich wieder zwei externe Geräte ausserhalb des Brettes. Ein Handy kann ich verkraften, zwei Dinger nicht. Gruss Kurt |
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Wenn ich nix neben dem Brett haben will, dann stört mich auch so ein "Familienbenutzer"... |
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Gruss Kurt |
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Leider reicht bei mir die Stromversorgung des Handys für das Brett nicht aus, da braucht man ggf. noch ein Y-Kabel. Das Chess-Computer-Modul ist ein PI - Nicht wirklich zu empfehlen. Viel zu kleines und träges Display. Man kann den PI mit dem Handy fernsteuern - Sinn sehe ich darin aber nicht. Ich kann deine Bedenken bezügl. Zusatzgeräten verstehen. Daher wollte ich eine Insellösung abseits des PC, die alles kann. Das 8" Tablett ist ja handlich, Handys haben ja auch schon 5". Das Brett hat einen eigenen Tisch, und bekommt noch eine Schublade für das Tablett. Grüße, Alex |
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Vielen Dank für die ergänzenden Erklärungen. Jetzt blicke ich dann hoffentlich bald durch. Mich hat die Aussage für die Certabo-App "Use your device as remote display for the Certabo electronic chessboards while interfaced to Raspberry PI." verwirrt, dass dies bedeutet, man müsse mit dem Chess Computer Modul (PI) verbunden sein, was nach deinen Ausführungen offenbar nicht notwendig ist. Gruss Kurt |
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Hallo Kurt, so ist es..Board + App reichen aus.
In dem Fall braucht man kein Pi, oder eine Windowslösung. Da sind die höchst flexibel. LG Dirk |
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