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Gruß in die Runde
Hallo zusammen,
ich bin schon seit längerem stiller Mitleser auf schachcomputer.info. In der großen Zeit der Schachcomputer habe ich mich eher mit Heimcomputer (C64) und PC beschäftigt. Dort habe ich z.B. gegen Colossus Chess 2.0 auf dem C64 gespielt. (Letztes Jahr habe ich das Programm übrigens geschlagen, hat schlappe 35 Jahre gedauert. ;) ) Mit Schach (und auch Schachcomputern) habe ich aber erst 2015 angefangen. Allerdings sehr unregelmäßig. Mittlerweile habe ich mir auch schon einige Schachcomputer zugelegt: - Mephisto Exclusive mit MM II und MM V-Modul (konnte ich bisher noch nie schlagen, vielleicht stelle ich den Schwierigkeitsgrad aber auch falsch ein) - Chess Master Diamond (konnte ich mit Glück auf der niedrigsten Spielstufe schlagen) Mein neuester Zugang ist ein DGT-Bluetooth-Brett mit DGT Pi. Auf Lichess konnte ich meine Spielstärke nach und nach von 900 auf über 1500 (Glicko 2-Punkte?) steigern, sehe mich aber dennoch als Anfänger. Dabei haben mir auch Matches mit Schachcomputern geholfen. Ich habe hier das Gefühl, dass ungebremste alte Schachcomputer irgendwie besser "schlecht spielen" können als die meisten modernen Engines, bei denen man den Level heruntersetzt. Ein weiterer Punkt ist der, dass ich den Eindruck habe, dass man Dinge, die man auf dem echten Brett geübt hat, besser auf 2D-Computerbildschirme übertragen kann als umgekehrt. Zudem finde ich es interessant zu sehen, wie verschiedene Schachcomputer Stellungen unterschiedlich behandeln. Zurzeit bin ich auf der Suche nach Engines/Schachcomputern, die zu meinem schachlichen Level passen. Sie sollten etwas besser spielen als ich, damit ich etwas lerne, aber nicht so gut, dass ich die Motivation verliere. Daher glaube ich, es gibt in diesem Forum einiges für mich zu lesen und zu lernen. :D Viele Grüße Markus |
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Herzlich willkommen im "Klub". Mfg Kurt |
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Zum MMII/MMV: Ich glaub nicht, dass Du was falsch eingestellt hast, mir geht das ähnlich. Bin auch eher dilletantisch unterwegs und habe eine Aversion dagegen, mich theoretisch mit Eröffnungen zu befassen. Zum passenden Gerät: Das MMI ist ja recht günstig zu bekommen, würde ich mal antesten. Angenehme Spielweise für einen Rechenknecht, und hinsichtlich Spielstärke das einzige Gerät, was ich nach dem Einschalten ohne Levelumstellung knacken kann - allerdings nicht immer, unterfordert bin ich damit also nicht. Eben hab ich die ersten zwei Partien gegen meinen brandneuen KING performance auf unterstem Level (oberhalb der Spass-Stufen) gespielt, und das Level unterfordert mich - aber nach oben ist ja noch viel, viel Luft. Das ist also ein ganz modernes Gerät, dass sich auch für Noobs wie mich und Anfänger gut runterregeln lässt, ohne dabei völligen Nonsens zu spielen (wie zB einen Turm auf der Grundlinie unmotiviert hin und her zu ziehen). |
AW: Gruß in die Runde
Auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum
und viel Spaß beim Schach spielen... |
AW: Gruß in die Runde
Willkommen im Forum
Zum Lernen ist die Mephisto Schachakademie sehr zu empfehlen. Zum Gewinnen kannst du dir die Eloliste mal anschauen. Gruß Jürgen |
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auch ich bin und bleibe ein ziemlich "unverbesserlicher" Hobbyspieler, obwohl mich das Schachspiel schon seit der Schulzeit durchs Leben begleitet. So sehr mich die Schachcomputer seit Mitte der 80er Jahre begeistert haben, so konnte ich ihnen doch niemals wirklich das Wasser reichen und musste ihnen immer schwer den Saft abdrehen, um überhaupt einmal eine Gewinnchance zu haben. Die Brute force-orientierten Programme wie MM II oder auch selbst Mondial waren da für mich besonders unerfreulich. Was ich nicht leiden kann ist, wenn auf angepassten Spielstufen offensichtlich Offiziersopfer gebracht werden, um die Spielstärke zu reduzieren, was z.B. bei Ed Schröders Polgar bzw. Academy noch hin und wieder bis Lernstufe 3 der Fall ist. Empfehlen kann ich wie FütterMeinEgo den selektiven Oldie MM I mit HG 170 von Nitsche und Henne, der angenehm menschliche Züge zeigt, dann insbesondere Hiarcs 14 im entsprechenden Level mit Spielstärkeanpassung und Eloanzeige, das mir am meisten Spielspaß bringt (besonders am Performancebrett über Chesslink), auch der neue King Performance im Einfach-Modus mit 500 bzw. 1000 Pos./Zug wirkt auch in dieser stark abgeschwächten Spielweise noch angenehm "normal". Ansonsten nehme ich mir ab und zu den Scisys Astral oder Novag Carnelian II vor, gegen die ich auch mit unabgeschwächten Schnellschacheinstellungen (30s./Zug oder 30min./Partie) noch reelle Gewinnchancen habe. Jüngst habe ich auch noch mit Fritz 16/Einfache Partie auf "Vereinsspieler"-Stufe ganz nette Spielerfahrungen gemacht. Soweit ein paar Tipps von mir aus den Niederungen der Schachspielkunst und Dir noch viel Spaß am gemeinsamen Hobby! Gerhard |
AW: Gruß in die Runde
Hallo zusammen,
danke für Eure freundliche Aufnahme ins Forum. Auf ein paar Beiträge möchte ich noch gesondert eingehen: Zitieren:
Der Mephisto Exclusive, den ich hatte, ist ursprünglich mit dem MMV-Modul ausgeliefert worden. Gibt es da vielleicht Inkompatiblitäten zwischen MMI und neueren Boards? Den King Performance werde ich mir evtl. mal ansehen, wenn ich wieder etwas Geld übrig habe. Vielleicht aber auch im Gewand des Chess Genius Exclusives mit King-Modul. Das wäre vor 4 Wochen übrigens die andere Alternative zum DGT-Bluetooth mit DGT Pi gewesen. Gewonnen hat das DGT Board deswegen, weil es sich zurzeit vielseitiger einsetzen lässt. Über die Entwicklungen von Millenium werde ich aber weiterhin auf dem Laufenden bleiben. Interessant sind hier für mich Erfahrungen, die Forennutzer mit dem ChessLink gemacht haben. Kann man den ChessGenius damit als PC-Brett benutzen? Welche Programme unterstützen das und leuchten die Felder bei der Zuganzeige? Zitieren:
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Den MMI werde ich mir vielleicht noch einmal näher ansehen. Und wenn es erstmal als Emulation ist, bis ich wieder einen MMI in gutem Zustand sehen sollte. Hiarcs 14 - Gibt es den auch für Android und kann ich den mit Chess for Android an das DGT-Brett koppeln? --- Ansonsten ist für mich auch das adaptive Spiel interessant: Beim Test zum DGT Centaur kam das Gerät hier im Forum ja nicht so schlecht weg, aber auf der hohen Spielstufe der Tester hat man wohl gemerkt, wie 3 Züge nach einem Spielerfehler der "Antwortfehler" des Centaurs kam. Wie sieht das im Bereich 1000 bis 1500 Spieler-Elo aus? Alternative: Wie funktioniert das adaptive Spiel bei Fritz mit Stufe "Freund"? (Habe ich auf meiner Windows-Partition installiert.) Oder wie schlägt sich hier Stockfish DD und lässt sich einrichten? Viele Grüße Markus |
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Viele der MM I Module laufen aber auch in 5 Volt Brettern, da die Elektronik recht genügsam ist und recht große Toleranzen hat. ;) |
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Hallo Markus,
ein herzliches Willkommen auch von mir. Wenngleich der Anlass natürlich ernst ist, bietet sich aber die Chance, die Mehrzeit in den eigenen vier Wänden dazu zu nutzen, die eigenen Fähigkeiten im königlichen Spiel ein wenig zu verbessern. Außerdem kann eine Partie Schach auch ein wenig ablenken, was in dieser Zeit auch nicht schlecht ist. Viel Spaß hier und bleib gesund, Sascha |
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Ich habe ein Modular V, darin liefen zwei MMI problemlos (nein, ich kann keins abgeben, weil auf einem die Beschriftung komplett runter war und nun im Orkus ist). |
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Es gab ja laufend Veränderungen bei Hegener & Glaser. Ich glaube aber, dass noch alle MM I auf die 6 Volt Versorgung ausgelegt waren, da diese auch noch beim B&P Modul und in Teilen beim MMII vorhanden ist.
Aber, wie ich schrieb, sind die 1806 CPUs eigentlich recht "robust" und es gibt auch Streuungen bei den Chargen. Insofern meine ich mit "viele", dass viele tatsächlich nur mit 6 Volt laufen, während vermutlich ebenso viele auch mit 5 Volt auskommen. Ich habe hier vier von diesen Modulen, zwei mit der Ur-Version und zwei mit der "B-Version" ... drei Module laufen auch in den 5 Volt Brettern, eines nur in einem alten Brett mit Batteriefach, in dem ich mein B&P Set habe ... Alles eine Wissenschaft für sich. :D |
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Hi Marcus,
zur (teilweisen) Beantwortung deiner Fragen: auch ich habe Inkompatibilitäten der verschiedenen Mephistomodule mit den Modular- bzw. Exklusivebrettern festgestellt, alles Umstecken und Rumprobieren hat da nichts geholfen. Mein Modular akzeptierte weder MM I noch MM II, erst ab Polgar gab's keine Probleme. Das Programm Hiarcs gibt es leider nicht in einer Android-Version, sondern nur für PC und Mac. Eine Brettanbindung wurde jüngst auch für das Millenniumbrett ermöglicht, aber nur möglich mit zwischengeschaltetem Chesslink. Eine UCI-Version, die auch in der ChessforAndroid-App eingebunden werden könnte, existiert meines Wissens nicht. Zu Fritz kann ich nur sagen, dass in der Programmstruktur von Fritz 16 die ehemalige Freund-Spielstufe, die mir eher weniger gefiel, geändert wurde in einen "Einfache Partie"-Modus, bei dem man gewisse Spielniveaus vorwählen kann: Einsteiger, Freizeitspieler, Vereinsspieler, Ambitionierter Vereinsspieler etc. Diese neue Anpassung erscheint mir intelligenter und mit dezenten kleinen Winks und Augenzwinkereien für uns (ewig) Lernende spannender und lehrreicher zu sein. Das lässt sich mit verschiedenen Engines praktizieren - wie geeignet diese jedoch speziell für diese adaptive Stufe sind, kann ich nicht sagen, habe erst wenig Erfahrung damit, weil ich doch mehr mit den Tischcomputern spiele. Gruß Gerhard |
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hi Markus
30 min pro Partie oder 30 Sekunden pro Zug ist Aktiv-Schach Vieleicht kann Sascha was zu den Elozahlen sagen Gruß Jürgen |
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Willkommen im Club . Die beste Möglichkeit im Schach besser zu werden , ist es zu spielen . Mit der Zeit wirst du dann von alleine immer besser . Du solltest auch nicht zu viel durcheinander spielen . Also nicht mal e4 , dann d4 und dann wieder f4 im erste Zug . Auch mit Schwarz , grenze deine Eröffnungen erst mal ein . Im spiel gegen die Computer kannst du ja mit Level 1 anfangen . Wenn du zu leicht gewinnst , nehme Level 2 usw. .
Ich wünsche dir noch viel spaß mit Schach , deinen Schachcomputern , und dem Forum . |
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könntest du das evtl. einmal erläutern? Ich interessiere mich auch für das Onlinespiel, weil es eben einfach einen riesen grossen Unterschied macht gegen einen (vermeintlichen) Menschen zu spielen als gegen einen Computer. Leider ist das Millennium Exclusive Brett dazu aktuell so gut wie gar nicht verwendbar, da die Filter der ICS und FICS der Android App eine absolute Katastrophe sind. Ein DGT Brett wäre evtl. eine Option, aber nicht wenn die Züge dann doch wieder vom Bildschirm abgelesen werden müssen (eine Uhr wäre notfalls gerade noch OK). Mit welchen Onlineservern kann man ein DGT usb Brett denn aktuell spielen (und welcher Peripherie) ? Das Millennium Exclusive Brett ist zwar nett um Stellungen zu analysieren oder Problemschach zu lösen / Varianten etc. aber die stark gedrungenen Masse und vor allem das Verhältnis der kleinen dicken Figuren zur Feldgrösse, sind nicht sehr konzentrationsfördernd und beschränkt doch sehr den Spielfeldüberblick gegenüber der Turniergrösse. Zur Spielverbesserung denke ich ist das Spiel gegen Menschen und anschliessender Analyse IMMER dem Schachcomputer vorzuziehen. Natürlich in Verbindung mit einem gut strukturiertem Lehrbuch (Tigersprung, Stappenmethode, etc.). |
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AW: Gruß in die Runde
Hallo zusammen,
zum Thema MM1: Die Kontakte waren sauber. Der Effekt auf dem Display sah so aus, wie wenn bei einer 80er-Jahre Quarzuhr mit LCD-Display die Batterien leer werden. Eure Erklärungen mit 6V versus 5V passen gut zu meinen Beobachtungen. Die Idee, ein Brett mit MM1 zu Referenzzwecken zu kaufen, ist gut. Das Brett muss auch nicht mehr optisch der Hingucker sein, dafür habe ich ja mein Mephisto Exclusive. Zum Thema mehr Engines fürs Brett: Ich habe hier einige Engines an meinem Linux-Rechner ausprobiert. Hier gibt es einen kleinen Trick: Wenn man die Engines als Dämon (Windows-Sprache: Dienst) laufen lassen kann, der an einem Port lauscht und folgendes funktioniert, hat man schon fast gewonnen: Wenn xboard -fcp "telnet localhost Portnummer" (für XBoard/Winboard) bzw. xboard -fcp "telnet localhost Portnummer" -fUCI (für UCI) funktionieren, klappt auch in der Regel die Verbindung über Chess for Android mittels Netsocket. So kann man mal schnell Engines testen, ohne gleich etwas am DGT Pi zu ändern oder ein Notebook neben dem Schachbrett aufzubauen. Auf einige Postings werde ich gleich noch gesondert eingehen. Viele Grüße Markus |
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Hallo Nisse,
ich habe gerade ein schönes langes Posting geschrieben, leider alles weg, weil die Session im Forum abgelaufen ist. Darum die folgenden Infos leider im knappen Telegrammstil: Zitieren:
Fritz und Shredder AFIAK auch. Der DGT Pi hat einen Lautsprecheranschluss. Neben der Anzeige in der Uhr bekommt man die Züge auch gesagt. Zitieren:
Lichess soll mit Einschränkungen mit bestimmten Apps gehen. Hier sollte man sich einen zweiten Account für das Brett machen und diesen als "Bot" markieren, damit man nicht gebannt wird, denn wenn man die Züge nicht regulär, sondern per API ausführt, ist Lichess sehr streng. Über andere Server weiß ich nicht so viel, bei DGT gibt es aber eine Übersicht. Allgemeines Problem ist: Kurze Blitz-Partien und Bullet ist mit Brett etwas schwieriger. Man ist im Nachteil, denn man kann keine Premoves machen und die Bretter brauchen eine kurze Zeit (nicht viel, aber man merkt es bei Partien kleiner 5min), um die Infos weiterzugeben. Bei DGT Smartboard sollen die Sensoren etwas schneller sein. Hier hat man aber kein Bluetooth und man hat immer noch das Problem mit den Premoves. Zitieren:
Aber weiterführende Analyse ist schwieriger. Manchmal möchte man bei der Analyse wissen: "Was wäre an der Stellung anders, wenn der Bauer nicht links, sondern rechts vom König stehen würde?" Und schon muss man sich das Board umständlich zurecht klicken oder mit FEN arbeiten. Zitieren:
Für den Einstieg suche ich da etwas Multimediales. Die Taktikaufgaben auf Schachservern sind nicht didaktisch und thematisch aufbereitet und helfen nicht soviel. So, ich hoffe, das Posting verschwindet nicht wieder im Orkus des Internets, sonst muss ich noch eine Antwort schreiben, die noch kürzer ist. ;) Viele Grüße Markus |
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