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1:1 einscannen von Schriftzügen möglich?
Hallo Jungs,
hat schon mal jemand versucht, Schriftzüge die auf den Geräten aufgedruckt sind, so einzuscannen dass man sie 1:1 ausdrucken könnte? Es kommt ja immer wieder mal vor, dass der eine oder andere Schriftzug auf einem Gerät mit der Zeit abnutzt. Sei es im Bereich der Bedientastatur durch regelrechtes "Abgreifen" oder an anderen Stellen durch übereifriges Putzen. Vor einiger Zeit habe ich mir einen Constellation 3,6MHz an Land gezogen, bei welchem sich eben dieser Schriftzug schon zur Hälfte aufgelöst hat. Da sowas unschön ausschaut, würde ich gerne den Schriftzug auf Folie drucken und das Gerät mit dieser überkleben. Dabei wäre es von Vorteil, wenn der Ausdruck wirklich 1:1 gelänge, damit der restlich vorhandene Schriftzug zur Orientierung dienen kann und nicht auch noch entfernt werden muss. Hat jemand schon mal sowas gemacht und kann mir sagen, ob mein Vorhaben erfolgreich sein wird? Wenn das klappen kann, dann brächte ich natürlich noch genau einen solchen 1:1-Scan... :o Gruß, Wilfried |
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Hi Willi,
Christian Müller hat vor 2 oder 3 Jahren man mehrere Fidelity Prestige restauriert. Er scannte die Beschriftung ein und ließ sie auf Folie drucken (professionell). Das Gerät wird dann abgeschliffen, die Folie draufgeklebt, und anschließend wurde das Gerät lackiert. Sah aus wie neu. Funktioniert nur bei Holzgeräten. Gruß, Christian |
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Einige MESS-Grafiken z. B. stammen aus meiner Digicam... Gruß, Robert |
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Aber da sollten Profis mehr wissen... |
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Es ist auch möglich, wenn auch nicht einfach,Schriften mit einem Laser einzugravieren. Hier mal etwas als Beispiel. http://www.glueckstaedter-werkstaett...uftrag/gravur/
Gruß, Udo |
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Hallo Jungs,
erst mal Danke für die unerwartet raschen Antworten! Einlasern kommt wohl nicht in Frage beim Conny - das scheint mir bei Alu oder was auch immer das sein soll zu aufwändig. An ein Foto dachte ich zwischendurch auch schon, doch hier bin auch ich der Meinung, dass Verzerrungen auftreten könnten. Ich will ja eigentlich nix weiter erreichen, als einen 1:1 Scan eines intakten Schriftzuges auf selbstklebende Folie zu übertragen. Das sollte doch möglich sein? Gruß, Wilfried |
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Wenn man aber das , wie Du schon meintest, Original auf Folie übertragen könnte, wäre es natürlich auch gut. Gruß, Udo |
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Gruß, Wilfried |
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Gruß, Robert |
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Hallo Willi,
ich habe mit transparenten Etiketten, geeignet für Inkjet-Drucker, von Avery-Zweckform ganz gute Erfahrung gemacht - ich habe sie bisher nur mit "Computerschrifttypen" bedruckt, nicht mit Fotos, aber ich würde es mal mit diesen Etiketten versuchen und die Vorlage abfotografieren (Bedingung: Stativ, gute Kamera, gute Beleuchtung!) Grüße, Michael |
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Ein Handscanner ginge ganz bestimmt auch... ;) :gruebel: Oder begeht man damit wieder einen Sakrileg? :vampir: Allerdings ... selbstverständlich nicht meinen Compi, denn der hat ja das Problem mit dem verwischten bzw. abgegriffenen Schriftzug. Da müsste schon ein anderer her oder der Besitzer eines solchen Gerätes macht den Scan für mich. :) Gruß, Wilfried |
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Gruß, Wilfried |
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Foto und Profidruck auf (Metall-) Folie wäre eine saubere Lösung. Zu beachten ist:
1. Aufnahme von oben, genau im 90 Grad Winkel zum Computer. 2. Nach Möglichkeit 50mm Brennweite (gerechnet auf KB Format) verwenden. 3. Sinnvoll ist indirektes Licht, möglichst mehr als eine Quelle, mit Reflektor / Diffusor. 4. Das beste Ergebnis erzielt man mit Stativ und Selbstauslöser, ISO (Lichtempfindlichkeit) auf 100 einstellen, um Bildrauschen zu verhindern. 5. Wenn mit DSLR fotografiert wird, RAW Format nutzen. Dann kann am PC anschließend exakt der Farbwert und die Größe angepasst werden. Beim Conny kann man so sogar eine komplette neue Oberfläche erzeugen, wenn man anschließend das Ergebnis auf entsprechender Spezialfolie ausdrucken lässt. Dann sieht der Computer wie neu aus. Gruß, Sascha |
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mit Photoshop ist das alles kein so großes Problem. Selbst leichte perspektivische Verzerrungen lassen sich korrigieren und das freistellen und skalieren ist eine "Pflichtübung". Ich würde Dir das machen, nur mangelt es mir an einem hochwertigen Foto eines Original-Computers, bei den der Schriftzug 100% erkennbar ist. Auch müssen die Original-Maße des Logos bekannt sein. Gruß, Rüdiger |
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Ich meine nach meinen gelegentlichen Erfahrungen mit Scanner und Fotos, dass im Zweifel mit einer Kamera die qualitativ bessere Aufnahme möglich ist. Beim Scanner hat man auch nicht mehr Kontrolle über die Farbwerte, also nachjustieren. Im Zweifel löst der Fotoapparat das Bild besser auf als der Scanner.
Ich würde noch überlegen, ob man die aufgeklebte Folie nicht leicht mit einem guten Lack aus der Dose übersprüht oder tupft, damit sie widerstandsfähiger wird und am Rand nicht aufrubbelt. Normale Lacke kommen dafür überhaupt nicht in Frage, aber da gibt es einen teuren, sau-guten namens "Sprüh König" von der Fa. Heinrich König (www.heinrich-koenig.de, nicht verwandt oder verschwägert ). Mit dem habe ich seit Jahrzehnten erstklassige Erfahrungen gesammelt (Möbelreparatur, Exclusive-Brett). Der haftet sogar auf silikonbehandelten Oberflächen, und das ist wohl der höchste Schwierigkeitsgrad. Außerdem trocknet er superschnell, ich konnte z.B. ein Exclusivbrett, das ich abgeschliffen und komplett übersprüht hatte, nach ca. 20 min !!! wieder benutzen, normaler Lack braucht hier über einen Tag - keine Ahnung, was die als Lösungsmittel verwenden, auf der Dose steht jedenfalls nichts im Klartext (NC-Kombi-Lack). Der Lack ist bei Reparaturen praktisch ansatzlos im Übergang zu Altflächen, und ich empfehle "Seidenmatt", weil das sich überall anpasst. |
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Danke auch Rüdiger und Walter,
irgendwie wollt ihr alle mich wohl auf die Fotoschiene drängen? ;) Dabei muss der Ausdruck am Ende doch eh' nur S/W sein... Wie dem auch sei - obgleich ich einen guten Scanner habe und auch über eine Digi-Cam nebst Tageslichtleuchten verfüge, kann ich selbst keine Kopie des Schriftzuges anfertigen, weil ich keinen solchen in intakter Form vorliegen habe. Ich kann ja mal schauen, ob in meiner näheren Umgebung jemand einen Constellation 3,6 rumstehen hat... Gruß, Wilfried |
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Aus gutem Grunde, Willy ;)
Im Hifibereich werden für solche Restaurationen, wenn wirtschaftlich überhaupt sinnvoll, auch Fotografien verwendet und die Beschriftung anschließend per Siebdruck wieder aufgebracht. Sch...teuer, aber (fast) nicht vom Original zu unterscheiden. Grüße, Dirk |
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