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Bauernendspiel von Euwe
Hallo,
folgendes Bauernendspiel würde ich als Teststellung für Schachcomputer und Computerprogramme vorschlagen. Es stammt vom ehemaligen Weltmeister Max Euwe.
Weiß ist am Zug. Die Stellung ist materiell ausgeglichen, entscheidend ist aber der Doppelbauer von Schwarz. Dadurch gelingt es ihm nicht, einen Freibauern auf dem Damenflügel zu konstruieren, während der weiße Mehrbauer am Königsflügel den Ausschlag gibt. Auch wenn für Weiß die Stellung gewonnen ist, gilt es einige taktische Klippen zu umschiffen. Man könnte die Schachcomputer mit verschiedenen Bedenkzeiten testen (10s, 30s, 3min pro Zug), ob sie die strategischen und taktischen Mittel besitzt, dieses Bauernendspiel korrekt zu behandeln. Als menschlicher Benutzer spielt man Schwarz mit maximaler Gegenwehr. Übrigens ist das die identische Bauernkonstellation aus der Abtauschvariante der Spanischen Partie und wird deshalb gerne als Lehrbeispiel genommen. Gruss Sören |
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Hallo Sören,
leider habe ich meine V11 verliehen.Mit schwächeren Schachcomputer würde ich das Endspiel nicht riskieren. Weiß muß mit dem König beginnen. Da die Königsflügel auf beiden Seiten gleich sind (der schwarze Mehrbauer zählt nicht), muß Weiß den schwarzen Damenflügel still legen, das auch mit mit seinen 3 Bauern gelingt. Weiter bin ich mit meiner Analyse noch nicht gekommen. Aber grundsätzlich kann ich die Aufgabe lösen, hoffe ich zumindest. Tom lass den Schachcomputer mal ran. Es ist wirklich eine schöne Stellung. Paul |
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Hallo,
eine wirklich schöne Stellung zur Überprüfung von Endspielfähigkeiten in Bezug auf Bauernendspiele. Gruß, Sascha |
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Hallo alle,
Ja sicher etwas fur die Richard Lang kiste,aber die V11 soll es auch gut tun denke ich so Schones endspiel Mfg,Hans |
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Gruß Tom |
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Tom, meine Frau hat gegen den Ehebruch nichts einzuwenden; sie begrüsst den sogar. Den ersten Teil der Aufgabe habe ich geschaft, leider mit einem PC. Ich kenne die Qualität des Schachwissens nicht. Es fehlt einfach die Elo-Zahl.Wenn die sehr hoch ist, dann bedeutet das gar nichts. So gut bin ich nicht. Wenn die Aufgabe bekannt ist, kennt das Programm sie eventuell auch? Nach dem Motto:Steht in einem Lehrbuch von Euwe. Andere Frage: wer wird Schachweltmeister? In der Computerzeitung PC Magazin Heft 4/2010 steht ein interessanter Artikel über Computerschach. Verstanden habe ich den nur im Ansatz. Paul |
AW: Bauernendspiel von Euwe
Ist das nicht zu kompliziert für unsere Schachcomputer?
Hier ist doch Schachwissen gefragt und ab wann weiß man, dass der Schachcomputer es wirklich verstanden hat? Ich würde hier z.B. Ke2 spielen, weil ich weiß, dass man seinen König ins Spiel bringen muss, verstanden habe ich es trotzdem nicht! |
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Weiß zieht die Bauern am Damenflügel, um die schwarzen Bauern an dieser Seite zu behindern (damit kein Freibauer entsteht). Um seine Bauern zu schützen zieht der weiße König ins Zentrum (hat gleichzeitig die Opp. damit erreicht) von e1 nach e2 -e3. Letztendlich geht es darum, dass Schwarz keinen Freibauern bildet. Weiter bin ich selbst noch nicht gekommen. Paul |
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Hallo, hat mich gefreut, dass er das als interessantes Bauernendspiel seht. Weiß kann hier forciert gewinnen. Allerdings muss man einige Klippen umschiffen. Zum einen versucht er auf dem Damenflügel mit a5-b6-c5 eine Barriere zu bilden. Eine kritische Stellung ist folgende:
Schwarz hat zuletzt g5 gezogen. 1.fg fg sieht verlockend aus, aber dann könnte Weiß nicht mehr gewinnen. Der weiße König käme nicht mehr über d4 oder f4 ins gegnerische Lager. Weiß muss stattdessen einen Bauern "opfern": 1.e5! gf+ 2.Kxf4 fe+ 3.Ke4 und Weiß kann am Königsflügel einen Freibauern bekommen. Das dürfte nicht jedes Schachprogramm finden. Wenn sich dann die Stellung so weit gelichtet hat wie hier
dann sieht es ziemlich leicht aus. Aber Vorsicht, denn 1.c5? führt wegen Kd5 nur zum Remis. Weiß kann dann nur noch einen Freibauern auf der a-Linie bekommen. Maschinen werden das sicher leicht sehen, Menschen können sich dagegen mitunter vertun. Gestern habe ich ein erstes Testspiel mit dem Mephisto Advanced Travel Chess absolviert. Der Computer hatte Weiß und ich Schwarz bei 10s/Zug. Da zeigte sich, dass es selbst als Verteidiger nicht leicht ist, immer die richtige Fortsetzung zu finden.
[Event "10s/Zug"]
[Site "?"] [Date "2010.05.07"] [Round "?"] [White "Mephisto Advanced Travel Chess"] [Black "Sören"] [Result "1-0"] [SetUp "1"] [FEN "4k3/1pp2ppp/p1p5/8/4P3/8/PPP2PPP/4K3 w - - 0 1"] [PlyCount "31"] [EventDate "2010.05.08"] 1. f4 Ke7 2. h3 Ke6 3. g3 g5 $6 4. a3 c5 5. Kd2 f6 6. Ke3 (6. fxg5 $1 fxg5 7. c4 h5 8. Ke3 Ke5 9. Kf3 c6 (9... Kd4 {bringt nichts} 10. h4 gxh4 11. gxh4 Kxc4 12. Kf4 Kd4 13. e5 Kd5 14. Kf5 $18) 10. a4 b5 11. b3 b4 12. a5 Ke6 13. h4 gxh4 14. gxh4 Ke5 15. Ke3 {Zugzwang}) 6... b5 7. b3 a5 8. c4 c6 9. Kf3 h5 { Um Kg4 zu verhindern.} (9... a4 $6 {reicht leider nicht} 10. bxa4 b4 11. axb4 cxb4 12. Ke3 $1 $18 {Mephisto Travel spielte 12.a5?}) 10. Ke3 a4 11. bxa4 bxa4 12. Kf3 Kd6 13. e5+ fxe5 14. fxg5 $1 Ke7 15. h4 Ke6 16. Ke4 1-0 3. ... g5 war wohl zu voreilig gespielt. Ich wollte die passive Stellung des weißen Königs ausnutzen, was aber nichts brachte. Besser war wohl erstmal mit 3. ... c5 weiterzumachen. Mephisto Travel gelang es auch den wichtigen Freibauern zu erzeugen und zu gewinnen. In einem zweiten Anlauf spielte ich statt 9. ... h5 mit 9. ... a4 weiter. Ziel war es einen Freibauern auf der anderen Seite zu bekommen. Mephisto Travel setzte dann aber mit 12.a5 falsch fort, er hätte einfach nur mit den König Richtung Freibauern gehen müssen und hätte ihn abgefangen und locker gewonnen, so endete aber die zweite Partie mit Remis. |
AW: Bauernendspiel von Euwe
Hallo,
als nächste Stufe durfte Mephisto Advanced Travel Chess mit 30 Sekunden Bedenkzeit spielen.
[Event "30s/Zug"]
[Site "?"] [Date "2010.05.08"] [Round "?"] [White "Mephisto Advanced Travel Chess"] [Black "Sören"] [Result "1/2-1/2"] [SetUp "1"] [FEN "4k3/1pp2ppp/p1p5/8/4P3/8/PPP2PPP/4K3 w - - 0 1"] [PlyCount "29"] [EventDate "2010.05.08"] 1. f4 Ke7 2. h3 Ke6 3. g3 c5 {Statt dem voreiligen g5.} 4. a3 c4 5. Kd2 b5 6. b3 $2 {Jetzt koennen die weissen Bauern nicht mehr alleine die schwarze Uebermacht aufhalten.} (6. g4 c5 7. h4 a5 8. a4 b4 9. Ke3 { Schwarz kommt am Damenfluegel nicht weiter}) 6... cxb3 7. cxb3 c5 8. Kc3 Kd6 9. b4 $2 {Laesst einen gedeckten Freibauern zu.} 9... c4 10. Kd4 h6 11. f5 Kd7 12. Kc3 Kd6 13. Kd4 Kd7 14. Kc3 Kd6 15. Kd4 { Remis durch dreifache Stellungswiederholung.} 1/2-1/2 Diesmal reichte es nur zum Remis. Der Grund lag wohl nicht, dass Mephisto schlechter spielte als mit 10 Sekunden Bedenkzeit, sondern ich im 3.Zug den c-Bauern vorrückte. Das stellte den Computer vor neuen Herausforderungen, was ihn zum fehlerhaften 6.b3 verleitete. Das Potential des zukünftigen Freibauern hat er unterschätzt. |
AW: Bauernendspiel von Euwe
@Sören: Hast Du gut gespielt und kommentiert. Übung macht den Meister. Ich glaube, es gibt den perfekten Zug nicht, der garantiert zum Erfolg für Weiß führt, oder? Aber gute Ideen, wie man vorgeht, um den Vorteil des einen flexiblen Bauern zu verwirklichen, den Weiß gegenüber Schwarz als Vorteil hat.
Wenn ich Zeit habe, werde ich morgen auch mal ein wenig an dieser Stellung herumprobieren. Dein Maschinchen ist ein guter Trainingspartner, wie man sieht. Gruß Tom |
AW: Bauernendspiel von Euwe
[Event "Bauerndurchbruch"]
[FEN "8/ppp5/8/PPP5/6k1/8/6K1/8 w - - 0 1"] 1. b6 axb6 2. c6 bxc6 3. a6 * Um Dein anfangs gestelltes Bauernendspiel besser verstehen zu können, fürchte ich, dass mir noch einige Grundlagen fehlen. Eben schlug ich die Wikipedia unter "Bauernendspiel" auf. Dort werden einige Feinheiten vorgestellt, von denen ich zwar schon mal hier und da gehört habe, die mir aber noch nicht so in Fleisch und Blut übergegangen sind, dass ich sie aus dem effeff beherrschte. Zum Beispiel wird das Motiv des Bauerndurchbruchs gezeigt, wenn sich jeweils drei Bauern gegenüberstehen, und welches in der Euwe-Stellung wahrscheinlich von Bedeutung ist.
[Event "Kandidat & Helfer"]
[FEN "8/8/K5p1/8/8/k5PP/8/8 w - - 0 1"] 1. h4 Kb3 2. g4 Kc3 3. h5 * Auch die Begriffe Kandidat, Helfer und Wächter sind für mich neu. In diesem Beispiel ist der weiße h-Bauer der "Kandidat" und sein Bruder sein "Helfer", während der schwarze Bauer "Wächter" genannt wird. Die Könige habe ich bewusst so gesetzt, damit das Beispiel spielerisch Sinn macht. Da siehst Du mal, was Du Positives betreffs meines künftigen Endspielwissens angerichtet hast! ;) Gruß Tom |
AW: Bauernendspiel von Euwe
Hallo Tom, das zweite Beispiel ist sehr praktisch, weil vor dieser Situation steht man öfters. Man hat eine Bauernmehrheit auf einer Brettseite, aber welchen Bauern soll man nun zuerst ziehen? Und da heisst es, wenn nichts anderes vorliegt, dann sollte der "Kandidat" den ersten Schritt machen. Würde man 1.g4 spielen, dann kann Schwarz mit g5 eine Blockade erzeugen. Zwar kann Weiß immer noch einen Freibauern bekommen (2.h4), aber das nur zum Preis eines schwarzen Freibauerns.
Interessant ist, ob Schachprogramme auch über dieses Wissen verfügen. Wobei was Bauernendspiele angeht, die Quadratregel noch viel wichtiger ist. Diese richtig angewendet erspart den Programmen etliche Halbzüge Vorausberechnung. Ich hab mal gehört, dass Fritz 2 diese Regel noch nicht kannte und erst in der dritten Version eingefügt wurde. Die Quadratregel ist auch wichtig, um solche Bauerndurchbruchsvarianten besser abschätzen zu können. Gruss Sören |
AW: Bauernendspiel von Euwe
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ich habe selbstverständlich die o.g. Beispiele des Bauerndurchbruchs und Kandidaten auf meinem Atlanta ausprobiert, welche für ihn aber kein Problem darstellen. Die Quadratregel beherrscht er auch, was man beim Reti-Manöver am besten nachvollziehen kann, das er problemlos löst. Wie es sich beim Travel-Champ verhält, kann ich leider nicht sagen, da ich dieses Gerät nicht besitze, aber sicher hast Du es selbst längst durchgecheckt. Gruß Tom |
AW: Bauernendspiel von Euwe
Ja, ich denke gerade bei den Endspielen, trennt sich Spreu vom Weizen!
Man merkt, dass man noch viel lernen muss! Heute habe ich es mal mit Mephisto Polgar probiert, in der 10 sek. Stufe gab es Remis. Als starken Gegner habe ich Rybka genommen. [FEN "4k3/1pp2ppp/p1p5/8/4P3/8/PPP2PPP/4K3 w - - 0 1"] [Event "?"] [Site "?"] [Date "2010.05.08"] [Round "?"] [White "Polgar 10''"] [Black "Rybka 2.3.2a mp 10''"] [Result "1/2-1/2"] [SetUp "1"] 1. Kd2 f6 2. f4 Ke7 3. Kd3 c5 4. c4 Ke6 5. a4 Kd6 6. h4 h5 7. Ke3 Ke6 8. Kf3 f5 9. e5 Kd7 10. Ke3 Kc8 11. Kd3 Kd7 12. Kc3 Ke6 13. g3 b6 14. Kd3 Kd7 15. Kd2 Ke6 16. Kc3 Kd7 17. Kc2 Kc6 18. Kd2 Kd7 19. Kd3 c6 20. Ke3 Ke6 21. b3 Ke7 22. Ke2 Ke6 23. Kd3 Kf7 24. Kc3 Ke6 25. Kd2 a5 26. Ke3 g6 27. Kd3 Kd7 1/2-1/2 Leider wurde es in der 30 sek. Stufe schlechter. [FEN "4k3/1pp2ppp/p1p5/8/4P3/8/PPP2PPP/4K3 w - - 0 1"] [Event "?"] [Site "?"] [Date "2010.05.09"] [Round "?"] [White "Polgar 30'"] [Black "Rybka 2.3.2a mp"] [Result "0-1"] [SetUp "1"] 1. Kd2 {0s} Ke7 {+0.23/1 0s} 2. f4 {5:49m (e5)} f6 {+0.19/1 0s} 3. Kd3 {31s (a4)} Kd6 {+0.19/1 0s} 4. c4 {36s} h6 {+0.24/18 3s} 5. b4 {35s (Ke3)} c5 {+0.19/1 0s} 6. bxc5+ {54s (b5)} Kxc5 {0.00/1 0s} 7. e5 {21s} fxe5 {-0.29/20 9s} 8. fxe5 {21s} b6 {0.00/21 7s} 9. h4 {1:13m (Ke4)} b5 {0.00/1 0s} 10. cxb5 {50s} axb5 {-0.68/25 8s} 11. Ke4 {22s (Kc3)} h5 {-0.41/1 0s} 12. a3 {43s} c6 {-3.29/25 3s} 13. g3 {19s} g6 {-3.38/26 5s} 14. Ke3 {22s (g4)} Kd5 {-3.17/1 0s} 15. e6 {29s (Kf4)} Kxe6 {-3.44/1 0s} 16. Kd4 {1:02m} Kd6 {-9.85/19 0s} 17. Kc3 {17s} c5 {-9.93/16 1s} 18. Kd2 {39s (Kd3)} Ke5 {-4.58/1 0s} 19. Ke3 {1:02m (Kd3)} c4 {-4.57/1 0s} 20. Ke2 {1:01m (Kd2)} Kf5 {-4.57/1 0s} 21. Kf3 {22s} g5 {-18.48/16 2s} 22. Ke3 {32s} gxh4 {-19.77/16 12s} 23. gxh4 {9s} Kg4 {-13.20/15 16s} 24. Ke4 {3:02m (Kd4)} Kxh4 {-5.14/1 0s} 25. Kd4 {1:11m} Kg5 {-27.51/16 0s} 26. a4 {42s (Ke4)} bxa4 {-24.66/1 0s} 0-1 Ich denke Mephisto Polgar kann es nicht. |
AW: Bauernendspiel von Euwe
Schade, wo ist der Beitrag mit Polgar vs. Rybka?
Diesem Beispiel folgend, habe ich mal meinen Atlanta (Weiß) mit 30 Sekunden pro Zug gegen Rybka antreten lassen:
[FEN "4k3/1pp2ppp/p1p5/8/4P3/8/PPP2PPP/4K3 w - - 0 1"]
1. f4 {(f2f4 f7f6 Ke1d2 Ke8e7 Kd2d3 Ke7d6 c2c4 b7b6 h2h3 c6c5 b2b3 h7h6 g2g4) +0.69/14 5} f6 {(f7f6 Ke1d2 Ke8d7 Kd2d3 Kd7d6 g2g4 a6a5 h2h4 Kd6e6 a2a3 c6c5 Kd3c4 b7b6) -0.12/14 8} 2. h4 Kd7 {(Ke8d7 g2g4 c6c5 Ke1e2 Kd7d6 Ke2d3 b7b6 b2b3 Kd6e6 g4g5 a6a5 g5xf6) -0.12/15 15} 3. g4 c5 {(c6c5 Ke1e2 Kd7d6 Ke2d3 b7b6 b2b3 Kd6e6 g4g5 g7g6 g5xf6 Ke6xf6 c2c3 c7c6) -0.12/15 7} 4. g5 Ke6 {(Kd7e6 Ke1e2 f6xg5 h4xg5 c5c4 Ke2f3 c7c5 Kf3e3 b7b5 Ke3f3 a6a5 Kf3e3) -0.10/14 5} 5. gxf6 Kxf6 {(Ke6xf6 Ke1d2 g7g6 Kd2e3 c7c6 Ke3f3 c5c4 Kf3g4 h7h5+ Kg4f3 b7b5 Kf3e2 Kf6e6) -0.14/15 7} 6. Ke2 c4 {(c5c4 Ke2e3 c7c5 f4f5 g7g5 f5xg6/ep Kf6xg6 Ke3f4 Kg6f6 e4e5+ Kf6e6 Kf4e4 b7b5 h4h5) -0.15/15 9} 7. b3 cxb3 {(c4xb3 c2xb3 c7c5 Ke2d3 b7b5 Kd3c3 g7g6 Kc3c2 Kf6e6 Kc2c3 h7h6) +0.03/13 1} 8. axb3 b6 {(b7b6 b3b4 c7c6 Ke2d3 Kf6e7 Kd3d4 g7g6 c2c3 Ke7e6 Kd4c4) +0.02/15 7} 9. Kd3 a5 {(a6a5 Kd3d4 c7c6 Kd4c4 g7g6 Kc4d4 Kf6e6 Kd4c4 h7h6 Kc4d4 Ke6d6 c2c4 Kd6e6 Kd4c3) +0.08/18 8} 10. c4 g6 {(g7g6 Kd3d4 c7c6 Kd4c3 h7h6 Kc3d4 Kf6f7) +0.03/18 9} 11. Ke3 Ke7 {(Kf6e7 Ke3d4 Ke7d6 Kd4d3 c7c6 Kd3d4 Kd6e7) +0.03/19 6} 12. f5 gxf5 {(g6xf5 e4xf5 c7c6 h4h5 Ke7f6 Ke3e4 h7h6 Ke4f4 b6b5 c4xb5 c6xb5 Kf4e4 a5a4 b3xa4) +1.55/17 4} 13. exf5 Kf6 {(Ke7f6 Ke3e4 c7c6 h4h5 h7h6 Ke4f4 b6b5 Kf4e3 b5xc4 Ke3e4 c4xb3 Ke4d3 Kf6xf5 Kd3c3) +4.41/21 5} 14. Kf4 h5 {(h7h5 Kf4e4 c7c6 Ke4f4 b6b5 Kf4e4 b5xc4 b3xc4 c6c5 Ke4d3 Kf6xf5 Kd3e3 Kf5g4 Ke3d2) +10.38/22 4} 15. Ke4 c6 {(c7c6 Ke4f4 b6b5 Kf4e4 b5xc4 b3xc4 c6c5 Ke4d3 Kf6xf5 Kd3c2 Kf5g4 Kc2b3 Kg4xh4 Kb3a4) +10.22/25 8} 16. Kd4 Kxf5 {(Kf6xf5 Kd4d3 Kf5g4 Kd3e3 Kg4xh4 Ke3e2 b6b5 c4xb5 c6xb5 Ke2d3 Kh4g4 Kd3c3 h5h4 Kc3d4) +10.61/16 2} 17. Kc3 Kg4 {(Kf5g4 c4c5 b6b5 Kc3d4 Kg4xh4 Kd4e5 Kh4g4 Ke5d6 a5a4 b3xa4 b5xa4 Kd6xc6 a4a3) +11.21/16 10} 18. Kd4 Kxh4 {(Kg4xh4 Kd4e5 b6b5 c4c5 a5a4 b3xa4 b5xa4 Ke5d6 a4a3 Kd6xc6 a3a2 Kc6b7 a2a1D c5c6) +11.21/18 3} 19. Ke5 b5 {(b6b5 c4c5 a5a4 b3xa4 b5xa4 Ke5d6 a4a3 Kd6xc6 a3a2 Kc6b7 a2a1D c5c6 Da1b2+ Kb7a7) +12.21/20 4} 20. c5 a4 {(a5a4 b3xa4 b5xa4 Ke5d4) +12.21/19 5} 21. b4 a3 {(a4a3 Ke5d6 a3a2 Kd6xc6 a2a1D Kc6b7 Da1a4 c5c6 Da4xb4 c6c7 Db4c4 Kb7c8 Kh4g3 Kc8d7) +16.66/17 3} 22. Kd6 a2 {(a3a2 Kd6xc6 a2a1D Kc6b7 Da1g7+ Kb7b6 Dg7c3 c5c6 Dc3xb4 c6c7 Db4d6+) +17.10/17 3} 23. Kxc6 a1=Q {(a2a1D Kc6c7 Kh4g3 c5c6 Da1d4 Kc7b7 Dd4d5 Kb7b6 h5h4 c6c7 Dd5a8 Kb6xb5 Da8b7+) +M14/17 6} 24. Kxb5 Kg3 {(Kh4g3 Kb5c4 h5h4 b4b5 Da1a4+) +M12/9 0} 25. Kb6 h4 {(h5h4 c5c6 h4h3 c6c7 Da1c3 b4b5 h3h2 Kb6b7 h2h1D+ Kb7b8 Dh1h8+ Kb8b7 Dc3f3+ Kb7b6 Dh8d4+ Kb6a6 Df3a8+) +M11/6 0} 26. c6 h3 {(h4h3 c6c7 Da1c3 b4b5 h3h2 Kb6b7 h2h1D+ Kb7b8 Dh1h8+ Kb8b7 Dc3f3+ Kb7b6 Dh8d4+ Kb6a6 Df3a8+) +M10/4 0} 27. c7 Qa8 {(Da1a8 b4b5 h3h2 Kb6c5 h2h1D c7c8D Da8xc8+ Kc5d4 Dc8d7+ Kd4c5 Dd7c7+ Kc5d4 Dh1a1+ Kd4d3 Dc7c3+ Kd3e2 Da1e1+) +M8/3 0} 28. c8=R Qxc8 {(Da8xc8 b4b5 h3h2 Kb6a5 h2h1D Ka5b6 Dh1e1) +M6/3 0} 29. b5 h2 {(h3h2 Kb6a5 h2h1D Ka5b6 Dh1e1) +M5/3 0} 30. Ka5 h1=Q {(h2h1D Ka5b4 Dh1e1+ Kb4a3 De1a1+) +M4/3 0} 31. Kb4 Qe1+ {(Dh1e1+ Kb4a3 De1a1+) +M3/3 0} 32. Kb3 Qb1+ {(De1b1+ Kb3a4 Dc8a8+) +M2/3 0} 33. Ka4 Qa8# {(Dc8a8+) +M1/3 0} 0-1 Tja, am Anfang stieß Rybka mit dem einen C-Bauern vor und mein kleiner Freund tauschte ihn auch gleich gegen einen seiner guten Bauern, sodass der Nachteil des Doppelbauern schon mal aufgehoben war. Dennoch ist der Spielverlauf nicht ganz schlecht, es ergeben sich streckenweise schöne Stellungsbilder, also nicht das große Durcheinander. Gruß Tom PS: Ach so, wie kann ich eigentlich bei Arena die Bedenkzeit für eine Engine ändern oder überhaupt einstellen? Fand dazu keinen Button. |
AW: Bauernendspiel von Euwe
Hallo,
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Gruß, Micha |
AW: Bauernendspiel von Euwe
Jetzt kann ich es auch mit dem PGN Code, man lernt nicht nur Endspiele.
Hier der Versuch mit dem Mephisto II, 30 sek. Stufe, ich denke es hilft auch nicht höhere Stufen zu nehmen. [Event "?"] [Site "?"] [Date "2010.05.09"] [Round "?"] [White "Mephisto II"] [Black "Rybka 2.3.2.a mp"] [Result "0-1"] [SetUp "1"] [FEN "4k3/1pp2ppp/p1p5/8/4P3/8/PPP2PPP/4K3 w - - 0 1"] 1. Ke2 {3:07m} f6 {+0.31/15 3s} 2. f4 {55s} c5 {+0.25/16 25s} 3. Kd3 {1:50m (g4)} Ke7 {+0.21/15 10s} 4. a3 {37s (Kc4)} Ke6 {+0.21/15 4s} 5. Kc4 {36s} Kd6 {+0.21/17 14s} 6. a4 {22s (g3)} g5 {+0.19/17 5s} 7. fxg5 {38s (g3)} fxg5 {-0.27/16 4s} 8. g4 {25s (b3)} Ke5 {-1.52/19 5s} 9. Kd3 {36s} Kf4 {-1.52/23 23s} 10. h3 {40s} a5 {-1.52/24 10s} 11. Kc4 {37s (b3)} Kxe4 {-6.58/18 22s} 12. Kxc5 {17s} Kf4 {-6.58/18 8s} 13. Kb5 {44s (Kd5)} Kg3 {-9.54/15 12s} 14. Kxa5 {14s} Kxh3 {-9.76/17 11s} 15. Kb5 {18s} Kxg4 {-10.67/15 0s} 16. Kc4 {33s (a5)} h5 {-29.83/13 15s} 17. Kd3 {36s} Kf3 0-1 Vielen Dank für das Interessante Endspiel, wenn schon nicht unsere Computer, so lernen wir wenigstens etwas! |
AW: Bauernendspiel von Euwe
Wobei mir der Anfang des MII besser gefällt als beim Atlanta. Mich würde ja mal interessieren, wie der Vancouver 68030 gegen Rybka spielt. Hat keiner Lust, das mal zu posten?
Gruß Tom |
AW: Bauernendspiel von Euwe
Um Dein anfangs gestelltes Bauernendspiel besser verstehen zu können, fürchte ich, dass mir noch einige Grundlagen fehlen.
Eben schlug ich die Wikipedia unter "Bauernendspiel" auf. Dort werden einige Feinheiten vorgestellt, von denen ich zwar schon mal hier und da gehört habe, die mir aber noch nicht so in Fleisch und Blut übergegangen sind, dass ich sie aus dem effeff beherrschte. Auch die Begriffe Kandidat, Helfer und Wächter sind für mich neu. In diesem Beispiel ist der weiße h-Bauer der "Kandidat" und sein Bruder sein "Helfer", während der schwarze Bauer "Wächter" genannt wird. Die Könige habe ich bewusst so gesetzt, damit das Beispiel spielerisch Sinn macht. Da siehst Du mal, was Du Positives betreffs meines künftigen Endspielwissens angerichtet hast! ;) Gruß Tom[/QUOTE] Hallo Tom, die Namen: Helfer, Wächter und Kandidat habe ich auch noch nicht gehört. Kann es sein, dass der/die Erfinder die Namen selbst erfunden haben. Zum Durchbruch ist folgendes zu bemerken: Ich habe gelernt, dass man mit dem freistehenden Bauer beginnen soll. Wahrscheinlich gibt es auch dazu Varianten, die etwas anderes dazu sagen. Zum Spiel selbst. Nach meiner Auffassung muß Weiß mit dem König von e1 auf e2 ziehen. Bei anderen Zügen, soweit mein PC, ist die Partie für Weiß verloren oder Remis. Danach muß Weiß den Damenflügel blockieren. Wenn Schwarz zu dieser Seite geht, kann Weiß die Bauern am Königsflügel abräumen. Sobald ich meine V11 wieder habe, werde ich die Schachpartie eingeben. Ich hoffe, dass ich mich meine Meinung nicht ändern muß. Schönen Vatertag noch. Paul |
AW: Bauernendspiel von Euwe
Zitieren:
viele Grüße, Robert |
AW: Bauernendspiel von Euwe
Zitieren:
Paul |
AW: Bauernendspiel von Euwe
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Interessant ist, ob Schachprogramme auch über dieses Wissen verfügen. Wobei was Bauernendspiele angeht, die Quadratregel noch viel wichtiger ist. Diese richtig angewendet erspart den Programmen etliche Halbzüge Vorausberechnung. Ich hab mal gehört, dass Fritz 2 diese Regel noch nicht kannte und erst in der dritten Version eingefügt wurde. Die Quadratregel ist auch wichtig, um solche Bauerndurchbruchsvarianten besser abschätzen zu können. Gruss Sören[/QUOTE] Hallo Sören, Schachwissen wird bei neuen Entwicklungen heute wieder entfernt, da es mehr schadet als nutzt. Das PC Magazin berichtet dazu, dass bei einem Programm mit dem Namen Hydra 32 Xeon-Prozessoren verwendet werden. (Damit kann es 150 Millionen (mit Brut-Force-Techniken) Stellungen pro Sekunde untersuchen.) Begründet wird die Entfernung damit, indem Schachwissen nur Menschen nutzt. Das Programm geht vom Minimax-Prinzip aus. D. h., Weiß berechnet den besten Zug, Schwarz macht das gleiche, nur umgekehrt. Also, Weiß maximiert sein Ergebnis, Schwarz versucht durch den besten Gegenzug, das Ergebnis zu minimieren. Die Berechnung endet meist nach 6 bis 7 Schachzüge für normale PC, Hydra endet nach 9 bis 10 Züge. Hierfür wird der Alpha-Beta Algorithmus eingesetzt, mit dem nur aussichtsreiche Gegenzüge verfolgt werden. Man untersucht die schlechtesten Züge und gewinnt damit Rechenpower für die guten. Dazu wird ein guter Zuggenerator benötigt, der wiederum auf eine gute Bewertungsfunktion aufbaut, wobei insgesamt eine gute Steuerung nötig ist. Die Spielstärke des Programms Rybka (als 64-Bit-Variante) wird lt Artikel auf 3200 Elo eingeschätzt; sozusagen ein Super Großmeister. Ich glaube, dass komplexe Probleme mit dieser Methode nicht ermittelt werden können.Voraussetzung hierfür ist, dass verschiedene Lösungsansätze bestehen müssen, wie die hier von Sören angegebene, die aber lösbar erscheint. Paul |
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Hallo Mr.Kite,
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Da hingegen ist "Fit im Endspiel" von Bernd Rosen ein schönes Lern- und Übungsbuch. Den Begriff Kandidat habe ich das erste Mal bei Capablanca "Grundzüge der Schachstrategie" gelesen, auch sehr empfehlenswert. Gruss Sören |
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