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Polgar 5mHz Spielstile/Stärke
Hallo,
aktuell spiele ich auf meinem Brett in der Einstellung Normal/10sec mit der Untereinstellung : Lernfaktor 2 oder 3 Hier macht mir mit meinen vermutlichen max 1500Elo das spielen Spass, da ich häufig gewinne Hier stört allderdings dass ich dem Programm häufig Figuren klaue (Läufer und Springer vergibt er häufig gegen einen Bauern) und ich aufgrund Materialüberlegenheit dann irgendwie gewinne. Auch geht er meist gandenlos auf die F- Spalte los (Königs-Läuferbauer) Auch im ELO-AKTIV 1400-1500ELO geht er häufig den Weg des "schlechten"-stellungsorientierten abtauschens. Für mich stellt sich die Frage wie so ein Programm überhaupt gewächt wird, welche Einstellungen so ungefähr welchen Stil oder welche "Fehler" verursacht. Da es eine gesonderte Einstellung für "Zufallszüge" gibt, wo dann nicht immer der Beste Zug genommen wird, gehe ich mal von unterschiedlichen "Schwächungsmöglichkeiten" für das Programm intern aus. Gibts da eine Aufstellung zu ? Ist z.B. die Normaleinstellung beim Einschalten ein ungefährer ELO-Wert ? Weiterhin ist für mich sehr häufig die Funktion der Stellungsbewertung nicht nachvollziehbar. Wenn ich 2 Läufer und nen Springer mehr hab, die Stellung nicht massiv verkorxt ist, wie kann er dann einem die Stellung mit -1.xxx bewerten. Soweit die Bedienungsanleitung es hergibt sinds Bauerneinheiten und da sollten doch ganze Officiere mehr her machen als -1. Wer hat Lust da mal einwenig Licht hereinzubringen ? Danke im Vorraus Stefan aus Velbert |
AW: Polgar 5mHz Spielstile/Stärke
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ich habe meinen Milano (ist dem Polgar sehr ähnlich) bisher noch nicht mit gedrosselter Spielstärke betrieben (und im Augenblick auch keine Zeit für's Computerschach), doch die Geschichte mit der der Stellungsbewertung kann ich mir nur folgendermaßen vorstellen: Bei abgeschwächter Spielstärke zieht das Programm weiterhin den Zug, den es als den Besten ansieht und zeigt folglich dessen Bewertung im Display an. Um überhaupt schwächer spielen zu können, müssen diverse Bewertungskriterien anders behandelt werden als beim normalen Spiel. Die Gewichtung der Offiziere wird vermutlich reduziert, ebenso die positionelle Gewichtung der Stellung (Freibauern, etc.). Bedingt durch diese Änderungen errechnet das Programm zwangsläufig eine (in deinem Beispielfall) weniger deutliche Sellungs- und Materialdifferenz, als es unser Verstand ermittelt. Aber anders wird die Kiste nicht schwächer spielen können. Die Unterschiede bei den verschiedenen Gewichtungen fallem im Vergleich zur normalen Spieleinstellung krasser aus, je schwächer das Gerät eingestellt ist. Das war jetzt im Groben meine Einschätzung, wie ein Programm abgeschwächt wird und warum es u.U. eine so krasse Stellungsbewertung ausgeben kann. Die Änderung der Spielweise (Spielstil) bei diversen Einstellungen zu beurteilen, erfordert sehr sehr viel Zeiteinsatz. Ich glaube kaum, dass jemand da so genaue Auskunft erteilen kann, wie Du sie dir vermutlich erhoffst. Abhilfe schafft nur Ausprobieren! ;) Die "Normaleinstellung" nach Einschalten des Polgar dürfte genau so behandelt worden sein wie beim Milano: VOLLE PULLE! Der ungefähre Elo-Wert passt beim Milano - darum sollte er auch beim Polgar stimmen. Diese Aussage bezieht sich jetzt jedoch nicht auf die Bedenkzeit als spielstärkebeeinflussendes Kriterium! Ob die abgeschwächten Werte jedoch noch passen, das mag dahingestellt sein. Gruß, Willi |
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Hallo Stefan,
ich besitze seit 1993 einen Milano, mit dem Polgar eng verwandt. Die Elo-Aktiv Stufen habe ich damals oft verwendet. Die Elo-Einstellungen von ca 1450-2000 fand ich sehr gut getroffen, denn ab ca Elo 1450 machte der Milano keine kuenstlich groben Fehler mehr wie zB Tausch Springer gegen Bauer, spielte jedoch trotzdem noch schwach genug, so dass ich ihn auch mit 1500er Spielstaerke schlagen konnte. Ich kann diesen Spielmodus zu Trainigszwecken sehr empfehlen - mit der Zeit steigert man sich so, dass man ihn nicht mehr noetig hat :goldcup: Die Stellungsbewertung dient der internen Zugfindung und darf im abgeschwaechten Modus natuerlich nicht allzu ernst genommen werden. Durch einen "Bug" liess sich mein Milano in einer Elo-Aktiv Partie auch in andere Levels umschalten und spielte dann entsprechend abgeschwaecht auch zB auf der 10s/z Stufe. Gruss Theo |
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Für die guten E i n s t e i g e r kann ich z.B. folgende Kombination empfehlen (macht mir zumindest viel Spass und ein Gewinnen ab und an möglich) und ist zwischenzeitlich viel "getestet" :
Selektive Rechentiefe 2 (statt Standart 3) plus Lernfaktor 2, 3 oder 4maximal Grobe Schnitzer macht er hier nicht (für meine Spielstärke aber man kann Ihn schon in Kombinationen oder Überlastungen von Figuren treiben... (Kann man noch kombinieren mit "Zufallsgenerator" ) Auch wenn ich meine ELO nicht kenne, aber mehr als 1500 sollte man bestimmt für obigen Tip nicht haben... ist wohl eher für mein abendliches Erfolgserlebnis |
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Zufällig entdeckt :
Der Elo-Aktivmodus ist mit der Funktion "Lernstufe" verbunden. z.B. Elo-Aktiv Stufe 1400 ELO hat automatisch Lernstufe 2 eingestellt. Bei 1500 wird Lernstufe 1 eingestellt. |
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Bei 1200 ist er 6. Das lässt bei mir die Befürchtung aufkeimen, dass die Elozahlen einfach in mehrere Bereiche eingeteilt sind und man auch einfach den Lernfaktor zur Schwächung benutzen könnte, oder? Aber, nee, kann das wirklich sein? wenn 1500 schon 1 hat, was ist dann in den anderen Stufen zwischen und 1500 und 2000 ... man hätte nur noch eine Grenze, an der es dann auf 0 umspringt. Also muss es noch weitere Schwächungskriterien intern geben - das hoffe ich zumindest .... Logisch, dass das Ganze nicht linear ist und da keine Partie anders verläuft, kann man schon mal gegen 1475 verlieren und gegen 1495 gewinnen ... oder? Was meint ihr dazu? Und was ist mit der Selektivität? Wieso ist 3 voreingestellt ... am stärksten sollte doch 8 sein .... oder?? (zum Schwächen verringern ist klar ...) |
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Berechtigte Überlegungen.
Zu den Lernfaktoren kann ich nicht viel sagen, aber ich finde es plausibel, daß man evtl. einfach nur ein Mapping zwischen Elo und Lernfaktor vorgenommen hat und sich somit zwischen zwei Grenzen auf den Elo-Stufen (z.B. 1450 und 1470) nichts ändert. Schließlich stand eine solche Funktionalität damals nicht im Vordergrund und der Speicherplatz war auch limitiert. Und eine Elo-Zahl gezielt zu treffen, ist sowieso ganz schön schwer. (Was muß ich denn tun, um von 2000 auf genau 1750 oder genau 1810 herunterzukommen? Die Elo-Zahl wird letztlich durch möglichst viele Partien ermittelt, da sind Maßnahmen im Vorfeld schwer zu definieren.) Die Selektivität ist ein zweischneidiges Schwert. Das sieht man z.B. am Mephisto III, der mit extremer Selektivität zwar interessante Partien produziert, aber nicht gerade ein Ausbund an Spielstärke ist. Technisch gesehen wird bei jeder Suchtiefe-Iteration die definierte Anzahl von Halbzügen zusätzlich auf den Brute-Force-Endpositionen erzeugt. (Wie viele Zweige das jeweils sind, und ob das mit allen Endpositionen der Brute-Force-Suche geschieht, ist vermutlich Eds Geheimnis.) Das heißt, je mehr Halbzüge angehängt werden, desto länger dauert eine Iteration, und desto länger dauert es, mit dem Brute-Force-Sockel auf Tiefe zu kommen. (Das kann man beim Polgar leider nicht so gut sehen, weil immer die maximale Rechentiefe - also Brute Force plus Selektiv - angezeigt wird.) Erhöhte Selektivität kann somit vorteilhaft sein, wenn die selektive Spitze einen Schlüsselzug findet. Sonst war die Investition vergebens und man hat nur Zeit vergeudet. Zur optimalen Selektivitätseinstellung beim Polgar gab es bereits vereinzelt Diskussionen hier. Manche schwören darauf, zumindest bei langen Bedenkzeiten die Selektivität auf 4 oder 5 hochzustellen. Ein Nachweis, welche Einstellung optimal ist, läßt sich schwer führen, da man sehr, sehr viele Partien spielen müßte. Viele Grüße, Dirk |
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Hi Dirk, danke Dir, für Deine Antwort.
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Eigentlich ist ja alles Mathematik, man muss lediglich durch die Range 800 (ELO 1200-2000) einen fließenden Übergang kreieren. Also evtl. mit Wahrscheinlichkeiten arbeiten, wann ein Fehler bewusst gemacht wird oder wie hier schon früher vermutet wurde, die Bewertung der Stellungen/Figuren modifizieren. Auch wenn es nur 1/800 sind, es wäre messbar! :top: (nach sehr vielen Partien, logisch!) Ich hab aber erst 4 Partien gespielt, werde natürlich weiter testen und dann meinen Eindruck hier schildern. Zitieren:
Was ist eigentlich über die Versionen 1,10 und 1,5 bekannt? Ich hab wohl noch die ältere 1,10. Kann man die upgraden? Oder lohnt das nicht? |
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Letztlich kann der einfache Benutzer eines Geräts nicht auf andere Geräte schließen und auch für Eingeweihte ist es schwer. Besonders schwierig wird es, wenn ein Autor seine Programme unterschiedlich gestaltet. |
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BTW, mir ist gestern was kurioses passiert mit dem POLGAR im ELO Aktiv-Modus: Es düdelte und das Display zeigte ein Schachmatt an: POLGAR (schwarz) "dachte" fälschlicherweise, gewonnen zu haben. Aber es war gar kein Matt (auch nicht in X Zügen) - die Schach bietende schwarze Dame konnte regulär von Weiß geschlagen werden (einfach weitergespielt, wurde von POLGAR kommentarlos akzeptiert) und es ging munter weiter hin und her. Die Figuren standen alle richtig, es wurde auch bis zum dann richtigen Ende kein weiterer "Unsinn" mehr angezeigt. Die Uhr war beim falschen Schach-Matt auch noch nicht abgelaufen, beide standen auf ca. 15 Minuten (bisschen mehr oder weniger). Hatte das vor einigen Jahren schon einmal - hat da jemand eine Erklärung für? Partieverlauf bzw. Stellung hatte ich nicht notiert, ich wollte einfach nur eine Partie spielen. |
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Du hast sicher auch noch die alte Version 1.10, oder? Ich leider auch....
Wie ich im Forum sah, wurde hier schon öfter von solchen kleineren Bugs oder schwachen Zügen berichtet, die dann aber in Version 1.5 behoben worden waren. Tragisch .... :mad: aber in Deinem Falle eigentlich gut verschmerzbar, oder? Weiterspielen und gut is .... :D |
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Naja, hatte mich irritiert - ich hab dann erstmal alle Positionen überprüft, ob ich irgendwo was übersehen hatte. Man denkt ja, man sei selber blöd, denn eine Maschine könne ja nicht irren... Da kommt dieses triumphierende Düdelü, das einem menschlichen Stinkefinger nahekommt - und dann hat das Ding gar nicht gewonnen.
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Bin jetzt schon etwas verwirrt.
Hab mal meinen Mirage (1554) gegen den Polgar (1554) spielen lassen und erwartete eine ausgeglichene lange Partie. Stattdessen überrollte der Polgar den Mirage und setzte ihn in 24 Zügen matt. Sollte die ELO-Einstellung am Ende ein Fake sein? Lernfaktor war 0. Aber wieso sollte man ein Feature bewerben, wenn Polgar von 1500-2000 gänzlich entfesselt spielt ?! Da würde ich mich jetzt schon ein wenig betrogen fühlen, da das mein hauptsächlicher Kaufgrund war :raffnix: Oder brach seine riskante Selektivität dem Mirage das Genick? In meinem kleinen Turnier schlug er sich aber prächtig und erspielte eien Perf. von über 1600 .... echt sonderbar ... :baeh: Eure Einschätzung? |
AW: Polgar 5mHz Spielstile/Stärke
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Lass Mirage und Polgar mal einige Dutzend Partien mit immer derselben Einstellung wie oben gegeneinander antreten - und dann schaun wir mal, ob das in jeder Partie so ist, dass der Polger den Mirage immer <25 Zügen matt setzt - oder ob es nicht auch mal ausgeglichen oder umgekehrt ist. Denn sonst bräuchte man ja keine Schachturniere, Weltmeisterschaften etc.pp., wenn eh immer der mit der höchsten ELO gewinnt. Bei Schachcomputern spielt zwar die Tagesform keine Rolle, aber einer mit etwa 1500 ELO mag vielleicht mit einer bestimmten Stellung souveräner umgehen als einer mit etwa 1750 ELO. Ich hab das MMI auf Level 3 auch schon in deutlich unter 20 Zügen zerlegt, aber manchmal wiederum viele Partien lang nicht den Hauch einer Chance. Aber vielleicht erklärt das noch jemand, der sowohl von Schach als auch von Computern (und auch von Mathematik) wesentlich mehr Ahnung hat als ich. Davon wimmelts hier nämlich <g> |
AW: Polgar 5mHz Spielstile/Stärke
Menschliche Tagesform ... klar ... das sehe ich ein. Logisch, dass ein Mensch nie konstant spielt.
Aber eine Maschine? Ok, auch hier hängt es von der Eröffnung und der Selektivität ab. Ich vermute, dass man von den im Polgar eingestellten ELO-Werten etwa 100 abziehen muss ... obwohl die Wiki-ELO-List ihn ja tatsächlich mit 1990 also exakt den versprochenen 2000 angibt. Da hilft wohl alles nichts ... nur viel mehr Partien können Licht ins dunkel bringen ... :gruebel: |
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Also ... es gibt nicht nur die "Tagesform" ... es spielen auch noch andere Faktoren eine Rolle.
1. Die Tagesform: Oftmals liegen zwischen zwei erwogenen Zügen nur 0,01 Punkte in der Bewertung ... je nachdem, ob der Zufallsgenerator aktiviert ist oder nicht, werden auch regelmäßig Züge ausgespielt, die "fast" so gut wie der beste Zug sind ... nur ... oftmals stellt sich raus, dass diese Züge deutlich schlechter oder deutlich besser sind ... aber schon diese Streuung kann zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Dazu der Faktor "Mensch" ... die Kiste nutzt ja auch die Wartezeit zur eigenen Berechnung. Je nachdem, wie lange der Gegner nachdenkt etc. pp. wird somit die Zugauswahl beeinflusst und auch das Ergebnis. 2. Das Eröffnungsbuch: Dies könnte man mit zur Tagesform rechnen, aber auch einzeln. Unsere Compies haben Eröffnungsbücher ... früher galt: Je größer, desto besser ... das Ergebnis: Die Computer spielen Eröffnungen, deren Endstellung sie mal sehr gut "verstehen" und die Partie gut fortsetzen ... und manchmal stehen sie direkt nach dem Buch auf Verlust, weil sie einfach keine Ahnung von der Eröffnung bzw. deren Tiefen haben, das trifft auf nahezu alle Gambit Spiele zu ... 3. Der Gegner: Jeder Computer hat seine Lieblingsgegner und seine Angstgegner. Das liegt daran, dass die Kisten unterschiedlich programmiert wurden ... so kann es vorkommen, dass ein Computer mit der Elo 2000 gegen einen Gegner A mit Elo 2100 fast immer gewinnt und im Gegenzug gegen einen Gegner mit der Elo 1800 immer wieder verliert ... das ist einfach so ... Gruß, Sascha |
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Daher für mich: Polgar, Mirage oder MM I :D Keine Ahnung, was Polgar während der langen Bedenkzeit trotzdem macht, ob er stärker wird, je länger ich überlege etc... kein Idee ... permanent brain läuft aber jedenfalls: einige Züge kommen ad hoc. Zitieren:
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Und: Überraschungen sind eben möglich - sonst wär's ja auch langweilig ;) |
AW: Polgar 5mHz Spielstile/Stärke
Schalte das Permanent Brain doch mal ab, wenn Du als Mensch gegen den Polgar spielst. Ansonsten wird er auch zwischen 1500 und 2000 (unabhängig vom Lernfaktor 0) in abgestufter Stärke spielen. Nur exakte Werte solltest Du nicht erwarten. Die "Eichung" der Skale wäre extrem aufwändig und zudem wegen weiter oben schon ausgeführten Gründen auch nicht für alle Gegner gleichermaßen "gültig". Stattdessen solltest Du einfach mit einem voreingestellten ELO-Wert mal ein paar Partien spielen und den Wert entsprechend anpassen, wenn Du für Dein Empfinden zu oft gewinnst/verlierst.
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Ich weiß nicht genau wie der Polgar seine Spielstärke drosselt. Aber wenn es leidlich gut programmiert ist, dann wird auch das Permanent Brain berücksichtigt sein, ist es doch gerade für gewertete Partien wichtig. Du als Gegner hast ja auch eine laufende Uhr. Wenn Du also bei Zug länger überlegst, dann profitiert eventuell auch der Rechner. Dafür musst Du aber bei den Zügen B, C und D schneller ziehen. Das reduziert dann wieder den Vorteil des Rechners. In Summe sollte dann wieder alles stimmen und der Rechner spielt so stark wie möglich oder eben geschwächt. Ohne Details zur Programmierung bleibt nur der Spaß an einem schlagbaren Rechner oder der (recht beträchtliche) Testaufwand bei der Feststellung wie stark welche Elo-Vorgabe tatsächlich spielt. |
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.. ich hab auch eine laufende Uhr ... ja das stimmt.
Allerdings wird dieses nicht allzu hart gehandhabt, läuft sie ab, drückt man CL und es geht weiter (find ich auch gut so), allerdings wäre es realistischer, wenn die Zeit wirklich abliefe (wäre einschaltbar nett). Permanent Brain abschalten?! Auf die Idee bin ich noch nicht gekommen ... könnte sogar gehen. Aber ich werde mal sehen, ob's was bringt, wenn ich schneller spiele .... ob das überhaupt merkbar ist ... Ja, ich taste mich derzeit heran ... wie gesagt nicht, dass Missverständnisse auftreten: ich erwarte nicht, dass die eingestellten ELO-Werte in irgendeiner Art und Weise realistisch und vergleichbar sind aber ich erwarte eine halbwegs lineare Schwächung über die komplette Range von 800 Punkten hinweg (sonst hätten ja auch lediglich 5 Schwächungsstufen gereicht oder stinknormale Zeit-Level, wie sie jeder andere Computer auch hat :o) |
AW: Polgar 5mHz Spielstile/Stärke
Das PB ist auf jeden Fall beim Polgar abschaltbar.
ELO-Einstellung linear ist zu viel verlangt. Es gibt nicht viele Geräte, wo die ELO-Zahl so fein (oder überhaupt) einstellbar ist. Der Grund liegt auf der Hand: konkrete Zahlen könnten "eingeklagt" werden... Bei Spielstufen/Levels kann das der Hersteller viel laxer handhaben. Ich denke, es werden in der Praxis Stufen sein, vl. in 20er oder 50er ELO-Schritten. Das ist sehr schwer nachzuweisen, da viele Partien gespielt werden müssten. Letztlich ist das aber für Dich egal. Ich würde einfach starten, nach ein paar Partien um 50 ELO hoch oder runter drehen und wenn das nicht reicht, dann eben nochmal 50 ELO. Im Prinzip bringt das Theoretisieren hier nichts. Auch wenn ich selbst ein Freund davon bin. ;) Gruß, Andreas ps. Deine neue Signatur gefällt mir, passt sogar ein bisschen zum Forum :rolleyes: |
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20er Schritte wären OK ... aber nicht größer !!! ;)
Find's aber gut, dass man dennoch in 1er Schritten einstellen kann :D Nachtrag: Momentan verliere ich alles, egal was ich einstelle :-( Vernünftige Tests sind daher einfach nicht möglich .... Schade, dass ich einfach zu schwach geworden bin ... Muss mich wohl nach Computern anderer Hersteller mit deutlich <1500 umsehen :-( |
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Schade, denn das macht was aus ... wenn man also evtl. schneller spielt, könnte das einen merklichen Unterschied ausmachen ... werde ich prüfen (kommt ja auch der Realiät näher) |
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Sorry für meine Falschauskunft und danke für den Hinweis! Ich war fest davon überzeugt, dass der Polgar im Menü identisch zum Academy ist. Ist er aber doch nicht. Genau in diesem Punkt stellt er dem Permanent Brain Menüpunkt des Academy den "Lernfaktor" gegenüber. Ev. tut dieser auf einer bestimmten Stufe dasselbe (also PB off), aber dies ist leider nicht ausreichend dokumentiert, wie wir ja schon festgestellt haben.
Da mir das jetzt keine Ruhe ließ, habe ich es noch am von der Bedienung auch vergleichbaren Milano geprüft: auch hier gibts den Lernfaktor, aber keine explizite Abschaltung des PB. Vermutlich lässt sich das PB durch Tricks wie Zugrücknahme o.ä. umgehen, aber Spielkomfort ist anders... |
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Funktioniert das vielleicht wie beim MM IV?
Ein berechneter Zug wird einfach erst vor der Antwort ausgeführt und so kommt nur eine Sekunde oder so (je nach Zeit zwischen den beiden Zügen halt) das permanent Brain zum tragen. |
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