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AW: Mess Emulator für diverse Schachcomputer ist fertig!
Hi,
hier noch ein Update für CB-Emu ... 1) Mephisto Academy: zusätzliche deutsche Version (danke an Berger für die deutsche ROM-Version) 2) Fidelity SC9-B: 8MHz-Version korrigiert (interne Uhr lief zu schnell) 3) ROM-Labels für 'sc9' und 'sc9b' geändert! (erfordert ROMs_Update!) 4) Fidelity Dame und Reversi Challenger: CPU-Frequenz änderbar in 'Options > Configuration' (3.9/8/16 MHz für Dame, 1.8/4/8 MHz für Reversi) Nicht mehr aktuell! Grüße, Franz |
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Hallo,
diesmal hätte ich eine Frage an die Experten hier: Während ich das Problem der zu schnell laufenden internen Uhr des Fidelity SC9 behoben habe, bin ich auf ein seltsames Problem bei diesem Gerät gestoßen. Den SC9/SC9-B gibt's ja in CB-Emu in unterschiedlichen Geschwindigkeiten (1.6/2/3/8 MHz), und bei 3MHz reagiert er anders als bei den anderen Frequenzen!? Zum Testen habe ich mit 2 unüblichen Zügen begonnen (um rasch aus dem Eröffnungsbuch zu kommen), und zwar folgendermaßen (im Standard-Level 1, also direkt nach dem Start): 1. a3, SC9 antwortet dann mit 1... e5 2. h3 Nun antwortet der SC9 mit 2... Lc5, und zwar bei 1.6, 2 und 8MHz (beim SC9-B) nach etwa 4 Sekunden (4x Blinken der LED rechts oben). Bei den 3MHz-Modellen (SC9 und SC9-B) braucht er für diesen Antwortzug 2...Lc5 aber etwa 11-12 Sekunden, also fast 4x solange. Nun habe ich versuchsweise die CPU-Frequenzen in meiner Testversion von 3 bis 8 MHz (in 1MHz-Schritten) geändert, und mit jedem MHz mehr wird diese Antwortzeit etwas kürzer, bis sie dann bei 8MHz wieder dem üblichen Wert von ca. 4 Sekunden entspricht (wie eben bei 2MHz auch). Da diese SC9-Varianten in CB-Emu absolut identisch implementiert sind (bis auf die CPU-Frequenz), kann ich mir ehrlich gesagt diesen Unterschied bei 3MHz (bzw. auch 4-7 MHz) nicht erklären. Hat einer von Euch irgendeine Idee, was dieses seltsame Verhalten verursachen könnte? Beim SC12 tritt dieses Phänomen (beim Vergleich 3 mit 4 MHz) übrigens auch auf, bei allen anderen Geräten mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten, die ich getestet habe, gibt es dieses 'Problem' nicht. Edit: Die einzige Erklärung, die mir in den Sinn gekommen ist, wäre folgende: Vielleicht rechnet der SC9 ja immer erst eine bestimmte (Halb)Zug-Tiefe fertig, bevor er antwortet? Damit könnte er bei 3MHz nach ca. 4 sec eben schon tiefer sein (als bei 2MHz), und müßte daher diese Zugtiefe erst fertigrechnen, was dann einfach länger dauert!? Das ist zugegebenermaßen ein doch ziemlich spekulativer Erklärungsversuch, aber ohne zu wissen, wie der SC9 intern programmiert ist, kann man natürlich nur raten. ;) Grüße, Franz |
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Hallo Franz,
was du da wieder auf die Beine gestellt hast, ist ja Wahnsinn!!! Vielen Dank, Gruß Volker |
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Franz, Dein Erklärungsversuch ist vermutlich schon ganz richtig. Aus Effizienzgründen (optimale Zeitausnutzung) macht es schon Sinn, eine begonnene Tiefe (Halbzug) zu Ende zu rechnen, wenn es denn in vertretbarer Zeit machbar ist. In diesem Fall dauert es nur wenige Sekunden, also zieht er es durch. Ergebnis könnte dann sein, dass der Antwortzug auch mal anders ausfällt.
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Und dazu würde auch passen, daß die Zeiten bei steigender CPU-Frequenz immer kürzer werden - und bei 8MHz ist er dann eben auch mit dieser zusätzlichen Suchtiefe gerade in etwa 4 sec fertig. Bei einem echten Gerät könnte es natürlich auch technische Gründe geben (z.B. nötige Waitstates, wenn das RAM bei höherer CPU-Frequenz nicht mehr mitspielt?), aber bei einer Emulation spielt sowas ja keine Rolle. Aber wie gesagt - ohne Kenntnis des Programms sind das alles nur Vermutungen. Auf jeden Fall hat mich dieses Phänomen im ersten Moment etwas verwirrt (und auch einiges an Zeit gekostet), weil ich schon an irgendein Problem in CB-Emu gedacht hatte. Grüße, Franz |
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Mit den zahlreichen Partien aus Deinem CB-Emu-Turnier hast Du ja vermutlich schon wesentlich mehr Erfahrung und Wissen über diese Emulationen als ich selbst. ;) Grüße, Franz |
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Hallo,
ich würde mich sogar soweit aus dem Fenster lehnen (ohne eigene Versuche gemacht zu haben), dass es auch noch einen Unterschied macht, ob von einer geraden auf eine ungerade Suchtiefe gewechselt wird oder von einer ungeraden auf eine gerade Suchttiefe. Stay tuned ... Carsten |
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Hi,
ich hab noch 2 neue Dinge in CB-Emu eingebaut: 1) In den Fidelity-Emulationen für CSC, VSC und SC8 war der Problem/Setup-Modus bisher ja noch nicht vorhanden (weil relativ kompliziert zu programmieren) - nun habe ich ihn doch noch implementiert. Um bei diesen Geräten eine Stellung einzugeben oder zu ändern, muß man allerdings wissen wie das geht, als entweder das Gerät gut kennen oder im Handbuch nachsehen. 2) Bei mehreren Fidelity-Geräten hat die Reset-Taste (RE oder NEWGAME) eine Wiederhol-Funktion, d.h. ein zu lang dauernder Klick auf diese Taste gibt ein sehr lästiges Gepiepse (beim CSC sogar noch ärger, denn da fängt auch die Sprachausgabe ständig wieder von vorne an). Das habe ich jetzt softwaremäßig abgestellt, d.h. so ein Reset wird jetzt nur mehr einmal ausgeführt. Hier ist dieses Update2 - ist nicht unbedingt nötig, nur falls jemand diese 2 Punkte oben interessieren (bzw. stören): ;) Nicht mehr aktuell! Grüße, Franz |
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Das mit dem Problem-Modus ist eine gute Ergänzung. Ich kann sie in meinem Turnier sehr gut gebrauchen, wenn mal alles schiefgeht...
Aber meistens, wenn eine Partie zu lange dauert (und das kann bei 40/120 schnell mal passieren) behelfe ich mir - soweit die Funktion richtig implementiert ist - mit Save State und baue dann nur die Brettstellung wieder auf. Alternativ - wenn Save State nicht funktioniert - werden die Emulationen eben auf Pause gestellt und der Compi läuft die Nacht durch. Ist zwar nicht sehr stromsparend, aber die beste Möglichkeit. Allerdings, für die Freaks die sich jetzt durch die BT-Stellungen wühlen möchten ist das natürlich unverzichtbar. Wenngleich die Ergebnisse bei den genannten Geräten eher bescheiden sein dürften. Auch bei maximaler Beschleunigung. Gerade bei den Unendlich-Stufen dieser Erstlingsgeräte von Fidelity ist mir sowieso was aufgefallen. Ich wollte einige der Geräte auf der Analysestufe spielen lassen und dann nach 3 Minuten die Berechnung unterbrechen lassen um bei Unlimitted Speed das Beste herauszuholen... Hätt ich lassen sollen. In der Anleitung zu den Geräten steht manchmal dass die Geräte unendlich rechnen, bis man sie mit der ENT-Taste stoppt. Danach geben sie dann den gerade berechneten Zug aus. Tja und dieses "gerade berechneter Zug" sollte man wörtlich nehmen. Denn der gerade berechnete Zug ist eben nicht der bis dahin beste gefundene Zug. Das führte dann trotz 80 und mehr MHz und 3 Minuten Zeit auf der Analysestufe (äquivalent mit ca. 1 Stunde auf dem Originalgerät) zu einzügigen Einstellern und ähnlichen Scherzen. Deswegen ist diese Stufe bei diesen Geräten (CC7, CC10, CC8, Voice, etc) von mir zwischenzeitlich zur "Spielstufe non grata" erklärt worden, lach. |
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1) "soweit die Funktion richtig implementiert ist" und "wenn Save State nicht funktioniert": Bei welchem Modul funktioniert denn Save State nicht? Ich weiß das nur für AutoSave State (d.h. Save system state on exit), und auch das nur für RISC2500, Montreux und SuperConny - aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren. ;) 2) "behelfe ich mir - soweit die Funktion richtig implementiert ist - mit Save State und baue dann nur die Brettstellung wieder auf": Warum mußt Du die Brettstellung wieder aufbauen, wenn Save State richtig funktioniert? Das sollte doch dann automatisch passieren, oder? Grüße, Franz |
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Hallo Franz
zu 1. Also bei 2 oder 3 Geräten krieg ich bei Save State immer eine Fehlermeldung. Ich weiss jetzt nicht mehr auswendig welche es waren, aber sobald das wieder auftritt, schick ich Dir eine Message zu 2. Nach Load State hat der Computer zwar die Brettstellung intern wieder gespeichert, aber auf dem Bildschirm muss ich sie halt wieder aufbauen. So war es gemeint. Ich hab das so in Erinnerung, dass er die Figuren auf dem Brett nicht mit aufbaut. Aber die meisten Partien spiele ich ja durch. Insofern kann es auch sein, dass ich mich da irre und das nur einfach mit AutoSave verwechsle. Da wird jedenfalls die Aufstellung der Figuren auf dem Schirm nicht gespeichert. |
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Wenn das (bei normalem Save und Load) bei irgendeinem Modell passiert, dann würde ich auch gerne wissen, bei welchem! Grüße, Franz |
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"Des einen Freud - des anderen Leid"
Dieses Sprichwort kennt ihr wohl, und leider trifft das auch auf mein gestriges Update zu. Nach dem Fix für den wiederholten Reset bei vielen Fidelitys funktionierte nun ein Reset beim Excel Display und Excellence Voice gar nicht mehr. Nun mußt ich also nochmals eine weitere Unterscheidung zwischen diesen verdammten Excels machen - diese viele verschiedenen Excellence-Modelle gehen mir schön langsam schon auf die Nerven! :( Hier also nochmals dieses korrigierte Update2: Nicht mehr aktuell! Grüße, Franz |
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Aber ich habe bisher keinen Quellcode gesehen, der dies beim Algorithmus für die Zeiteinteilung berücksichtigt. Denn es kommt durch Erweiterungen (z.B. bei Schachgeboten, bestimmten Schlagzügen und Bauernzügen kurz vor der Umwandlung) durch Verschiebungen und bei modernen Programmen verschwimmen die Unterschiede zwischen geraden und ungeraden Suchtiefen. |
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Ok, ich teste nicht jedesmal alle EMUs (nur bei Neuerscheinungen), aber dann müsste sich bei einem Update was geändert haben (was ich natürlich nicht ausschließen kann) viele Grüße Robert |
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Übrigens gibt's inzwischen auch den Novag Presto (und Octo) in CB-Emu, allerdings sind das wirklich absolute 'Schwächlinge' was Schach betrifft. ;) Grüße, Franz |
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Übrigens habe ich am Wochenende einen Milano Pro erstanden, komplett für 40,00 €, bin richtig happy. So langsam bin ich mal für ein User-Treffen gerüstet Grüße Michael |
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Aber der Preis ist mMn ok! ;) viele Grüße Robert |
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Code:
Chess Champion MK II 1090Franz |
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In der Aktivliste hat der Presto 1008, der MK I 728, der MK II 914 und der Pocket 999 ELO... viele Grüße Robert |
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Übrigens, besteht überhaupt Interesse an diesen neuen Novag Presto/Octo, oder sind euch die ohnehin zu schwach? |
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Hi Franz,
ich hätte den Presto schon gerne ... war tatsächlich der erste Novag Brettcomputer (den Pocket Chess zähle ich mal nicht), den ich gekauft habe ... noch von Ernst Musch ... damals dachte ich noch, das wäre ein Nachfolger vom Superconny ... dementsprechend ernüchternd waren die ersten Partien damit ... na ja, heute bin ich schlauer ... Gruß, Sascha |
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Hier also wieder in Form eines Updates (jetzt schon 3): Nicht mehr aktuell! Als Handbuch eignet sich übrigens das vom Novag Allegro (oder auch vom Micro 2 oder 3), denn diese Geräte sind in Funktion und Bedienung absolut identisch, und das Presto-Handbuch gibt's leider nur auf Französisch. Leider bin da auch erst heute draufgekommen, sodaß ich gestern alle Features des Presto (und wie sie genau funktionieren) selbst herausfinden mußte. Vom Programm (bzw. ROM) sind beide (Presto und Octo) völlig identisch, sie unterscheiden sich nur in der Taktfrequenz. Im MAME-Treiber waren da 6 MHz für den Presto und 12 MHz für den Octo eingestellt, aber in allen Internetquellen habe ich 12 für Presto und 15 für Octo gesehen, sodaß ich auch diese höheren Werte verwendet habe. Allerdings habe ich für beide Modelle die CPU-Frequenz einstellbar gemacht, und zwar 6/12/15 MHz (6 MHz für jene, denen 1000 Elo immer noch zu stark sind :D). Eine lästige Eigenschaft hatten die beiden ursprünglich (d.h. im Original-Treiber) noch: alle Sensoren hatten eine Repeat-Funktion, d.h. bei jedem auch nur etwas zu langem Klick hat der Sensor ständig ein- und wieder ausgeschaltet - ich glaube nicht, daß das bei den realen Geräten so ist, aber bei einer Emulation ist das natürlich nicht akzeptabel. Zum Glück konnte ich dieses Verhalten durch einen Hack im Code abstellen, und dabei bin ich gleich auch noch auf einen kleinen Fehler im Hardware-Treiber gestoßen, den ich ebenfalls behoben habe. War also insgesamt ziemlich viel Arbeit für so einen schwachen Schachcomputer. Grüße, Franz |
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