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AW: Millennium - The King
Vielen Dank Micha für die beeindruckende Rezession der "Noch-Beta-Version" von dem bald erscheinenden Modul "The King". Das deutet alles auf sehr viel Spielfreude und Experimentier-Möglichkeiten hin. ;) Das sogar die stark gedrosselte Hiarcs Engine auf dem Revelation II im Turnierschach so klar distanziert wird ist erstaunlich!
Gruß Egbert |
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Als ehemaliger Tester der The King Engine mit verschiedenen Spielstilen kann ich deine Begeisterung nachvollziehen. Da öffnet sich ein weites und nie zu Ende gehendes Testfeld. Trotz allem eine kleine "Warnung": Spielstil A mit Settings B punkten sehr gut gegen Engine X, aber relativ schlecht gegen Engine Y :) Gruss Kurt |
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Mich macht ja schon mein kleiner R30 sehr glücklich!
Ich habe ihn schon immer für den Schachcomputer mit dem attraktivsten Spiel gesehen. Schön, dass das noch verbessert wurde. Jetzt fehlt nur mehr das grössere Brett........ |
AW: Millennium - The King
Ich vermute mal, dass das King-Modul wie das Lang-Modul in Zukunft mit Firmware-Updates oder Buchupdates über USB "versorgt" wird.
Schade irgendwie, dass man die ChessLink-Funktionalität (Bluetooth) nicht mit dem King-Modul in einem Gerät zusammengeführt hat. Ideal wäre natürlich die neue King-Bedienungseinheit mit de Koning und Lang-Programm als Komplettpaket. Sicherlich deutlich teurer, aber weniger Peripherie / Kabelsalat. Zusatzfrage zum Kingmodul: War die Anbindung an Tablebases eigentlich nie ein Thema? The King stammt doch noch aus einer Zeit, wo Tablebases noch unbekannt waren. Hätte da Johann de Koning noch deutlich mehr "dazu programmieren" müssen und/oder wäre die hardwaretechnische Umsetzung zu teuer gewesen (integrierte SSD)? |
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Für mich ist es immer erschreckend wenn ich z.B. einen Stockfish spielen sehe und er - kaum dass er aus der Eröffnung draussen ist - bereits zichtausende von Tablebase-Zugriffen hat. Er kann ja nicht mal ansatzweise zeigen dass er überhaupt was vom Schachspiel versteht. Die ersten 15 Züge aus der Bibliothek, danach im tiefsten Mittelspiel werden bereits die TBs hinzugezogen. Das hat mit vernünftigem Schachspiel für mich nichts mehr zu tun. Aber vielleicht stehe ich mit der Meinung auch alleine da... |
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Du stehst mit deiner Meinung nicht alleine da :) Gruss Kurt |
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Ich kann die Argumente für/gegen Tablebases gut nachvollziehen, was das Spiel gegen den Mensch betrifft. Mir ging es wirklich nur um die eierlegende Wollmilchsau für verschiedene Einsatzgebiete, ohne groß an der Peripherie herumzuschrauben. Ich freue mich auf das King-Modul, möchte aber trotzdem die Features des ChessLink nutzen. Bin mal gespannt, wie es dann in der "Praxis" wird.
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Das Hauptproblem bei TBs ist hier wohl die Hardware. Der Chip hat 384 kB RAM, aber das nutzt man besser für Hashtabellen als für einen TB-Cache. Das ROM mit 2 MB ist auch nicht groß genug, um nennenswert TBs aufzunehmen. Eine Bitbase für K+B:K wäre leicht möglich, das kann man in 24 kB unterbringen.
Ansonsten sind die elementaren Mattführungen bzw. Remiswendungen leicht über die Stellungsbewertung und Suche zu machen, dafür braucht man keine TBs. Für nennenswerte TBs braucht man weitaus mehr Speicher als das Gerät überhaupt hat. Direkt z.B. von SD-Karte zu arbeiten geht auch nicht, weil ohne die zig Gigabytes RAM eines PC kein Caching geht, und die Verlangsamung der Suche würde dann mehr Spielstärke kosten als die TBs einbringen. Außer man greift nur dann auf die TBs zu, wenn die Stellung schon auf dem Brett ist, aber dann ist auch der Nutzen der TBs drastisch reduziert. |
AW: Millennium - The King
Dann bleibt das also eher ein Thema für den Chess Link mit der Verbindung zu einem leistungsfähigen Smartphone, oder?
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