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-   -   Tipp: AVR-MAX Schachzwerg (https://www.schachcomputer.info/forum/showthread.php?t=2670)

Feuerstein 30.07.2009 08:25

AW: AVR-MAX Schachzwerg
 
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Zitat von mclane (Beitrag 22474)
liegt das an der hardware oder an der software.
vielleicht ließe sich mit stärkerer software ein besseres ergebnis erzielen ?

Schachzwerg sagt es schon, das ist ein minimalistisches Projekt, in jeder Hinsicht. Sicher ließe sich aus der Software noch ein wenig herauskitzeln und der Takt erhöhen, aber aber AVR-8-Bit MC werden nicht ausreichen. Leistungsfähigere Prozessoren mit größer Bitbreite, höherem Takt, mehr Speicher, oder Mehrprozessorsysteme sind preiswert verfügbar. Um die Hardware auszusuchen, wäre jedoch gut zu wissen, wie die Software beschaffen sein sollte (Anforderung an die Hardware).

Ich halte für mich für unverzichtbar:
- Erweiterbarkeit und Einstellbarkeit der Software
- Flexibilität (einfach austauschbare Engines)
- PC-Schnittstelle (Notation, Arena, Programmierung), am besten über USB

Wünsche wären:
- klare Anzeige (LED) für die Züge
- Zusätzliche Infos gern über LCD
- einfache Bedienung über übersichtlich angeordnete Tasten
- Datenträgerschnittstelle (USB-Stick...)
- grundsätzliche Verwendung von Standardhardware (keine Spezialteile)
- modularer Aufbau (vom einfachen Batteriegerät bis zum Brettcomputer)

Gruß Fred

mb1 30.07.2009 09:34

AW: AVR-MAX Schachzwerg
 
Vielleicht habt ihr es schon bzw. noch nicht gesehen, der AVR-Schachzwerg wurde im Computer:club² vorgestellt.
Hier zu sehen ab Minute 18:50.
http://www.cczwei.de/index.php?id=tv...e&tvissueid=44
Da gab es sogar ein schönes kleines Gehäuse dazu. :)
http://s2.directupload.net/images/090730/iq78xl9k.jpg

Dazu gibt es auch einen Forumsbeitrag:
http://www.cczwei-forum.de/cc2/threa...53965b7a615bb0

Theo 30.07.2009 09:52

AW: AVR-MAX Schachzwerg
 
Hier übrigens noch eine Umsetzung mit dem 2KB Programm: http://bralug.de/wiki/BLIT2008-Board_spielt_Schach

@Fred Super zusammengefasst soweit!

Bei der Software sollten wir uns vielleicht am Umfang der neuesten UCI-Engines orientieren. Ich weiß zB, daß die Rybka Engine sehr sehr groß ist, schon die v2.2 war knapp 2MB groß. Damit schätze ich daß in der Zukunft auch die durchschnittliche UCI-Engine größer als früher sein wird.

Die Größe der Firmware von unserem Teil dürfte kaum 32-64kB übersteigen, wäre bei der Berechnung somit gegenüber der Engine-Größe eher vernachlässigbar.

Aber mindestens 4MB ROM bräuchten wir. Kann man den Atmega eigentlich mit externem RAM & ROM bestücken, oder ist es einfach kein guter Controller, um mit solchen Datenmengen zu operieren?

Das nächstbessere wäre ARM7, der könnte mit solchen Größen auf jeden Fall arbeiten, wenn auch extern.

mclane 30.07.2009 11:39

AW: AVR-MAX Schachzwerg
 
Zitieren:

Zitat von Theo (Beitrag 22481)
Hier übrigens noch eine Umsetzung mit dem 2KB Programm: http://bralug.de/wiki/BLIT2008-Board_spielt_Schach

@Fred Super zusammengefasst soweit!

Bei der Software sollten wir uns vielleicht am Umfang der neuesten UCI-Engines orientieren. Ich weiß zB, daß die Rybka Engine sehr sehr groß ist, schon die v2.2 war knapp 2MB groß. Damit schätze ich daß in der Zukunft auch die durchschnittliche UCI-Engine größer als früher sein wird.

Die Größe der Firmware von unserem Teil dürfte kaum 32-64kB übersteigen, wäre bei der Berechnung somit gegenüber der Engine-Größe eher vernachlässigbar.

Aber mindestens 4MB ROM bräuchten wir. Kann man den Atmega eigentlich mit externem RAM & ROM bestücken, oder ist es einfach kein guter Controller, um mit solchen Datenmengen zu operieren?

Das nächstbessere wäre ARM7, der könnte mit solchen Größen auf jeden Fall arbeiten, wenn auch extern.



lustig fand ich eigentlich das im Filmbeitrag der Conchess die üblichen "schwierigkeiten" mit Reedkontakten hatte )

ich denke Rybka auf so ein schwachen Hardware macht gar nicht soviel sinn. es gibt andere Programme die aus der schwachen Hardware viel mehr rausholen könnten. Rybka wurde für größere Rechner konzipiert.

Das Tiger-Programm, Fruit oder Rebel würden auf ner schwachen Hardware viel mehr bringen.

Theo 30.07.2009 11:48

AW: AVR-MAX Schachzwerg
 
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Zitat von mclane (Beitrag 22485)
ich denke Rybka auf so ein schwachen Hardware macht gar nicht soviel sinn. es gibt andere Programme die aus der schwachen Hardware viel mehr rausholen könnten. Rybka wurde für größere Rechner konzipiert.

Stimmt, wichtiger als die nominelle Stärke wäre Optimierung auf die Spezialhardware, sprich ARM RISC Architektur.

Ich erinnere mich Hiarcs 9.6 und CT14.9 auf Palm 68k/33Mhz verglichen zu haben und da sah Hiarcs 9.6 überhaupt kein Land (6-0), weil Tiger trotz nominell schlechterer Algorithmen die Hardware einfach besser ausnutzt und schneller läuft auf dem 68000.

Trotzdem wäre der Einsatz von Rybka & anderen neuen Engines nicht uninteressant. Unser Gerät soll ja nicht maximale Spielstärke bieten, sondern Abwechslung ?!


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Zitat von mclane (Beitrag 22485)
Das Tiger-Programm, Fruit oder Rebel würden auf ner schwachen Hardware viel mehr bringen.

Tiger läuft auf diversen PPCs eher schlecht als recht. Fruit kommt bestimmt als erstes drauf.

Statt Rebel würde ich eher Gideon Madrid 3.1 und King 1.0-2.5 vorschlagen :D

mclane 30.07.2009 11:50

AW: AVR-MAX Schachzwerg
 
ich denke the king war auch immer eine kleine engine.
richtig.

mclane 30.07.2009 13:51

AW: AVR-MAX Schachzwerg
 
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Zitat von mb1 (Beitrag 22479)
Vielleicht habt ihr es schon bzw. noch nicht gesehen, der AVR-Schachzwerg wurde im Computer:club² vorgestellt.
Hier zu sehen ab Minute 18:50.

etwas off topic: hat einer die bezugsadresse für dieses kleine minimalistic handy das die da am anfang der sendung vor den 18 minuten zeigen ?

Mythbuster 30.07.2009 13:59

AW: AVR-MAX Schachzwerg
 
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Zitat von mclane (Beitrag 22488)
etwas off topic: hat einer die bezugsadresse für dieses kleine minimalistic handy das die da am anfang der sendung vor den 18 minuten zeigen ?

Hier werden Sie geholfen: http://www.pearl.de/a-PX3200-4099.shtml

16,90 Euro

Robert 30.07.2009 14:26

AW: AVR-MAX Schachzwerg
 
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Zitat von Mythbuster (Beitrag 22489)
Hier werden Sie geholfen: http://www.pearl.de/a-PX3200-4099.shtml

16,90 Euro

Wobei ich mich frage, was daran so besonders sein soll. Solche Dinger bekommt man doch schon seit längerem in jedem Elektronikmarkt für 10 Euro mit 10 Euro Gesprächsguthaben.

Vor fast genau einem Jahr habe ich mir selbst so ein Teil zugelegt; sehr klein, leicht und dünn (ca. 10 mm). Ideal, um es beim Radfahren ins Trikot zu stecken. Und es hat ein Farbdisplay und ca. 200h Standby.

Damals bekam ich zu den 10 Euro Kaufpreis allerdings nur 5 Euro Startguthaben... ;)


Gruß,
Robert

Mythbuster 30.07.2009 14:31

AW: AVR-MAX Schachzwerg
 
Ich habe ein iPhone, kann also eh nicht mitreden ... hier sind die Verträge so unschlagbar günstig, daß ich nicht nein sagen konnte ... :D

Theo 30.07.2009 15:23

AW: AVR-MAX Schachzwerg
 
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Zitat von Robert (Beitrag 22490)
Wobei ich mich frage, was daran so besonders sein soll.

Neben der Größe kann auch das Fehlen von Bluetooth, Farbdisplay und polyphonen Klingeltönen ein Segen sein. Das Teil kann man seinen Kindern überallhin mitgeben, ohne sich Gedanken darüber zu machen, was sie damit auf dem Schulhof per Bluetooth schon wieder schönes aufschnappen. Und abgezogen wird so ein Handy auch nicht.

mclane 30.07.2009 15:28

AW: AVR-MAX Schachzwerg
 
small is beautiful.

Robert 30.07.2009 15:45

AW: AVR-MAX Schachzwerg
 
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Zitat von Theo (Beitrag 22505)
Neben der Größe kann auch das Fehlen von Bluetooth, Farbdisplay und polyphonen Klingeltönen ein Segen sein. Das Teil kann man seinen Kindern überallhin mitgeben, ohne sich Gedanken darüber zu machen, was sie damit auf dem Schulhof per Bluetooth schon wieder schönes aufschnappen. Und abgezogen wird so ein Handy auch nicht.

Was sind polyphone Klingeltöne? :D

Nee, ich meinte damit ja nur, dass es solche minimalistische, kleine Handys schon seit längerem für deutlich weniger Geld gibt!

16 Euro (ohne Guthaben) würde ich für dieses Teil bestimmt nicht zahlen wollen...


Gruß,
Robert

Mythbuster 30.07.2009 15:47

AW: AVR-MAX Schachzwerg
 
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Zitat von Robert (Beitrag 22508)
16 Euro (ohne Guthaben) würde ich für dieses Teil bestimmt nicht zahlen wollen...

Aber ein Vermögen für alte Schachcomputer, die schlechter spielen als mein iPhone ... :D

Mal ehrlich: Was sind 16,- Euro ... ich weiß noch, was mich mein erster Knochen von Motorola gekostet hat ... und der musste jeden Abend (wenn es gut ging) an die Ladestation ...

Robert 30.07.2009 15:57

AW: AVR-MAX Schachzwerg
 
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Zitat von Mythbuster (Beitrag 22509)
Aber ein Vermögen für alte Schachcomputer, die schlechter spielen als mein iPhone ... :D

Da spricht der Richtige... ;)
Zitieren:

Mal ehrlich: Was sind 16,- Euro ...
Hm, mal überlegen... mehr als 10 Euro? ;) (das Guthaben gar nicht eingerechnet)

Nee, sorry, aber da käme ich mir schön blöd vor, wenn ich für weniger Leistung (100 vs. 200 h Standby) mehr Kohle abdrücken würde...


Gruß,
Robert

mclane 30.07.2009 16:31

AW: AVR-MAX Schachzwerg
 
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Zitat von Robert (Beitrag 22512)
Da spricht der Richtige... ;)

Hm, mal überlegen... mehr als 10 Euro? ;) (das Guthaben gar nicht eingerechnet)

Nee, sorry, aber da käme ich mir schön blöd vor, wenn ich für weniger Leistung (100 vs. 200 h Standby) mehr Kohle abdrücken würde...


Gruß,
Robert

wo gibt es denn deine handys mit 200h für <16 Euro

Robert 30.07.2009 16:53

AW: AVR-MAX Schachzwerg
 
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Zitat von mclane (Beitrag 22517)
wo gibt es denn deine handys mit 200h für <16 Euro

wie gesagt, in jedem größeren Elektronikmarkt oder bei Amazon z. B. :

http://www.amazon.de/Vodafone-black-...8965073&sr=1-1
http://www.amazon.de/Nokia-CallYa-Pr...8965073&sr=1-3
http://www.amazon.de/Motorola-CallYa...8965073&sr=1-7

usw. usw.

wobei bei den meisten nicht viele techn. Daten dabeistehen, aber das müsste sich eigentlich im Internet leicht finden lassen...


Gruß,
Robert

mclane 30.07.2009 18:54

AW: AVR-MAX Schachzwerg
 
das sind prepaid kartenhandys die nicht simlockfrei sind.
das im computerclub vorgestellte ist simlockfrei .
prepaid handys sind subventioniert.
genauso wie vertragshandys. man kann den betreiber nicht frei wählen
sondern muß bei dem bleiben den man beim erwerb hatte.

Robert 30.07.2009 20:49

AW: AVR-MAX Schachzwerg
 
Zitieren:

Zitat von mclane (Beitrag 22521)
das sind prepaid kartenhandys die nicht simlockfrei sind.
das im computerclub vorgestellte ist simlockfrei .
prepaid handys sind subventioniert.
genauso wie vertragshandys. man kann den betreiber nicht frei wählen
sondern muß bei dem bleiben den man beim erwerb hatte.

na und, wo ist da das problem?...


Robert

Feuerstein 30.07.2009 20:58

AW: AVR-MAX Schachzwerg
 
Hallo Handyfreunde, kommen wir mal wieder zum Thema

Zitieren:

Zitat von Theo (Beitrag 22481)
Bei der Software sollten wir uns vielleicht am Umfang der neuesten UCI-Engines orientieren. Ich weiß zB, daß die Rybka Engine sehr sehr groß ist, schon die v2.2 war knapp 2MB groß. Damit schätze ich daß in der Zukunft auch die durchschnittliche UCI-Engine größer als früher sein wird.

Die Größe der Firmware von unserem Teil dürfte kaum 32-64kB übersteigen, wäre bei der Berechnung somit gegenüber der Engine-Größe eher vernachlässigbar.

Aber mindestens 4MB ROM bräuchten wir. Kann man den Atmega eigentlich mit externem RAM & ROM bestücken, oder ist es einfach kein guter Controller, um mit solchen Datenmengen zu operieren?

Hallo Theo,

natürlich kann man externen Speicher ansteuern, aber mit Zeitverlust.

Ich bin im Augenblick am überlegen, welche Prozessorbasis ich wählen würde. Durch das HIVE-Projekt angeregt, habe ich auch mir den Parallax-Propeller-Prozessor beschäftigt. Das sind preiswerte Mehrkernsysteme. Macht sowas Sinn? Außer den Eingabe und Ausgabevorgängen, die wohl zeitlich unkritisch sind, wofür kann man mehrere Kerne gleichzeitig brauchen? Hat jemand eine Idee? Gibt es C-Programme, die sowas hardwarenah ausnutzen? Ich denke die PC-Engine nutzen nur die Betriebssystemfunktionen bei Mehrkernprozessoren, oder?

Hier fehlt mir dioch ein ganzes Stück Wissen.

Gruß Fred

Theo 30.07.2009 22:09

AW: AVR-MAX Schachzwerg
 
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Zitat von Feuerstein (Beitrag 22525)
natürlich kann man externen Speicher ansteuern, aber mit Zeitverlust.

Gibt es CPUs mit internem Speicher im Megabyte-Bereich? Ich glaub dann sind wir gleich beim ARM9, also etwa Resurrection-Klasse.


Zitieren:

Zitat von Feuerstein (Beitrag 22525)
Ich bin im Augenblick am überlegen, welche Prozessorbasis ich wählen würde. Durch das HIVE-Projekt angeregt, habe ich auch mir den Parallax-Propeller-Prozessor beschäftigt. Das sind preiswerte Mehrkernsysteme. Macht sowas Sinn? Außer den Eingabe und Ausgabevorgängen, die wohl zeitlich unkritisch sind, wofür kann man mehrere Kerne gleichzeitig brauchen? Hat jemand eine Idee? Gibt es C-Programme, die sowas hardwarenah ausnutzen? Ich denke die PC-Engine nutzen nur die Betriebssystemfunktionen bei Mehrkernprozessoren, oder?

Mehrprozessorsysteme sind immer dann gut, wenn große Datenmengen parallel abgearbeitet werden können. Also zum Beispiel Anwendung von Filtern auf Grafiken (zig Megapixel) oder Multimediaanwendungen (Video?) allgemein. Bei komplizierteren Robotern ist es auch wichtig, mehrere Echtzeit-Berechnungsflüsse gleichzeitig zu haben, weil da mehrere Sensore & Motoren gleichzeitig arbeiten müssen.

Beim Schach tun sich die Programmierer jedoch sehr schwer, den Rechenvorgang auf mehrere Kerne aufzusplitten. Da ist halt die Frage welcher Kern was untersuchen soll. Klar, theoretisch könnte man so Deep Rybka mit 8 Kernen implementieren :D Wäre unheimlich schwer schätze ich.

Das würde jedoch nur Sinn machen, wenn Schachprogramme auf Mehrprozessorbasis irgendwie interessanter spielen würden als "normale". Tun sie aber eher nicht oder? Dann könnte man besser gleich 1x160 MIPS CPU nehmen statt 8x20 MIPS. Würde auch etwa doppelt so schnell laufen.

Ein anderes Problem wäre der Stromverbrauch und evtl Wärmeentwicklung. Ein echter Schachcomputer müsste doch hunderte von Stunden mit nem Satz Mignons laufen und noch das Brett mit Strom versorgen können. Das wäre das Ende vom Kabelsalat und echter Pluspunkt.

Im Unterschied zu Handies und Pocket-PCs. Und ausserdem soll das Ding nicht so anfällig sein. Und bei nem 8-CPU-System kann schon einiges passieren schätze ich.

Übrigens, es gibt einen französischen Hersteller, der verschiedene PC/Mephisto/Phoenix-kompatible Schachbretter herstellt.

http://www.digital-chess-system.com/fr/

Ein kompatibles Holzbrett an Bord zu haben wäre von Schlüsselbedeutung denke ich.

Mythbuster 30.07.2009 22:38

AW: AVR-MAX Schachzwerg
 
Was diese Bretter aus Frankreich betrifft: Ich kenne noch niemanden, der ein funktionierendes Exemplar in freier Wildbahn gesehen hat ... nur mal so zur Info ... :zwinker:

EberlW 30.07.2009 22:50

AW: AVR-MAX Schachzwerg
 
Ich finde die Idee eines Eigenbau-Schachcomputers von jeher reizvoll. Auch die Idee eines eventuellen Community-Projekts spricht mich positiv an. Es wurden jetzt schon einige verschiedene Hardwarelösungen vorgestellt. Doch wie sieht es softwaremäßig aus? Was gibt es bereits an fertigen Programmen, wie sind sie geschrieben und sind diese Programme noch ausbaufähig? Was bisher dazu geschrieben wurde ist inhaltlich ein wenig "dünn", finde ich. Ebenso verhält es sich mit den verfügbaren Angaben bezüglich der zu erwartenden Rechenleistung der vorgestellten Hardware. Teilweise konnte ich nix zu den Taktfrequenzen finden (jedenfalls nicht ohne tiefere Recherchen, zu denen ich mangels Zeit noch nicht gekommen bin) und auch nichts bzw. wenig über die Leistung gemessen in MIPS.

Von den 8-bit Geschichten kann man je nach Hardwareleistung (der Takt alleine sagt ja noch nichts) und Spielstärke der Software eine Eloleistung von bis zu 2100-2200 erwarten ... das ist schon eine recht heftige Hausnummer, sofern man in der Lage ist ein entsprechendes Programm zu schreiben. Bei der zuletzt vorgestellten Möglichkeit ála HIVE habe ich was von 80 MHz gelesen. Ähem ... 32-bit, 24 Kerne und diese Taktrate? Selbst bei nur einem Kern (wer kann schon SMP?) kann da ein schachlicher "Killer" entstehen - man denke an den R30. Puh, und dann lese ich was von UCI, Arena, Datenverwaltung und dergleichen - warum also nicht gleich zu einem Mini-PC ála Atom greifen?

Möglichkeiten scheint es viele zu geben. Doch was eignet sich am besten als "Community-Projekt"?
Die zu findende Lösung sollte m.E. folgendes aufweisen:
  • Geringer Kostenaufwand
  • Leichter Nachbau (Komplette Bausätze, für "Angsthasen" evtl. fertige Baugruppen)
  • Keine hochkomlexe Programmiersprache (also auch für Anfänger nachvollziehbare Befehlsstrukturen)
  • 100%ige Emulierbarkeit am PC
Wenn man mehr will, wie z.B. Anschlussmöglichkeiten von USB-Brettern oder Elozahlen größer 2400 usw., kann man ja immer noch ein größeres Projekt "nachschieben". Ich fände es jedenfalls gut, würde ein eher minimalistisches Projekt den Anfang machen und aufbauend darauf das eine oder andere weiterführende Projekt folgen.

Gruß, Willi

Theo 30.07.2009 23:57

AW: AVR-MAX Schachzwerg
 
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Zitat von EberlW (Beitrag 22537)
Ich fände es jedenfalls gut, würde ein eher minimalistisches Projekt den Anfang machen und aufbauend darauf das eine oder andere weiterführende Projekt folgen.

Ähm, AVR-MAX ist doch bereits das minimalistische Projekt ?!

Mythbuster 31.07.2009 00:03

AW: AVR-MAX Schachzwerg
 
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Zitat von Theo (Beitrag 22543)
Ähm, AVR-MAX ist doch bereits das minimalistische Projekt ?!

Ich denke, er meinte, mit genau so einem Teil anfangen und nicht mit einem neuen R30 ... :D


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