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AW: Der Mephisto Phoenix - mehr als "nur" ein Schachcomputer
Hallo zusammen,
ich denke, wir müssen da unterscheiden … wir haben eine verbesserte Spielstärke bis zu dem Punkt, an dem sich der Computer trotz theoretischer Rechentiefe für den falschen Zug entscheidet … einfach deshalb, weil ihm sein „Wissen“ sagt: Das ist richtig, auch wenn es falsch ist … Was wir hier haben: Der Brute Force Sockel (der ja auch kein komplettes Brute Force ist) steigt tatsächlich noch einmal deutlich an … und das verleiht dem Glasgow auf dem Phoenix mehr taktische Sicherheit. Das erkennt man gut an den beiden Remis gegen den Mark IV von Fidelity. Die selektiven Spitzen bleiben komplett erhalten, im Gegenteil, er hühnert in jedem Zug in der maximalen Rechentiefe und sucht nach Einschlägen … was er damit erreichen kann, konnte man bei der Partie gegen den Portorose sehen … dieser Mattangriff ab Springer d4 ist einfach genial … der Portorose hat erst vier, fünf Züge später den Untergang kommen sehen … ich hätte so etwas auf diesem Niveau dem Glasgow nicht zugetraut. Aber natürlich ändert das nichts an seinem Stil und seiner daran, nach welchen Kriterien er gute von schlechten Zügen unterscheidet. Aber … wie gesagt: Taktisch wird er stabiler und aufgrund der Tatsache, dass er jetzt immer die „Ressourcen“ hat, in die maximale Tiefe zu gehen, ist die Wahrscheinlichkeit ein selektives „Glanzstück“ zu finden, auch noch einmal größer … Gruß, Sascha |
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Hallo Markus, Deine Ausgangswerte für die mathematischen Berechnungen sind nicht korrekt. Die Emulationsgeschwindigkeit des Mephisto Glasgow auf dem Revelation I entspricht einem 68000 mit 66 MHz. Beim Revelation II sprechen wir von einer Performance eines 68030! mit 66 MHz Der Faktor ist größer als der von Dir benannte Faktor von 2,459. In Stellungstests beträgt der Geschwindigkeitsvorteil der Glasgow-Emulation gegenüber dem Original einem Faktor von gut 15. Aber einmal ganz abgesehen von diesen Aspekt, lässt meine Erfahrung mit zahllosen durchgeführten Turnierpartien und eine große Menge an Langzeit-Stellungstests gar keine andere Schlussfolgerung, als die von mir benannte zu. Wie dem auch sei, jetzt habt ihr mich motiviert, einen weiteren umfangreichen Wettkampf mit der Glasgow-Emulation mit Mephisto Phoenix durchzuführen. ;) Gruß Egbert |
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Nochmals:
Auf dem Revelation oder Reflektion liegt der Glasgow Bei wie viel Speed ? Und auf dem Phönix bei wie viel? |
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Auf dem Phoenix ist der Glasgow ca. 1,7x schneller als auf dem Reflection II … und das Reflection Set ist deutlich schneller als der Rev II AE …. ich denke, wir sollten Quervergleiche zu 68.030 etc. lassen, da sie nichts bringen …
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Ich weiß, dass da ein 12 MHz Quarz drin verbaut war, aber er lief nicht mit 12 MHz, weil er künstlich gedrosselt wurde … Wenn man sich aber an der offiziellen Taktgeschwindigkeit festklammern möchte, also den 12 MHz, dann läge er jetzt bei rund 800 MHz … Wichtig: Bei den alten Emus wurde da so noch nicht unterschieden … jetzt ist alles richtig „geeicht“ und wir haben diese „echten“ 480 MHz beim Glasgow, die der Originalgeschwindigkeit von 7,2 MHz zugrunde liegt. Gruß, Sascha |
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Ja da waren wait states damals.
Danke nochmals für die Klarstellung. |
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