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Der nächste Gegner ist der Krypton Regency in der Ulrich Gronemann Einstellung, also das (Pandix Ableger-)Programm des Ungarn Gyula Horvath im Schachcomputer.
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wie sind denn diese Einstellungen? Grüße Roberto |
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Die Einstellungen meines Schachfreundes Uli Gronemann sind:
f1 12 f2 26 f3 36 f6 20 f7 13 Ziel der Einstellungen sollte sein die passive Art des Spielstils zu ändern und das Dingen insgesamt aktiver zu machen ohne positionelle Einbussen zu bekommen. Hier ist die erste Partie: [Event "40/120 sargon_philipscdi"] [Site "SCW"] [Date "2023.08.20"] [Round "1"] [White "Sargon Philips CDi"] [Black "Krypton Regency Gronemann"] [ECO "E30"] [Result "1/2-1/2"] 1. d4 Nf6 2. c4 e6 3. Nc3 Bb4 4. Bg5 h6 5. Bh4 c5 6. d5 Bxc3+ 7. bxc3 e5 8. d6 O-O {"} 9. Nf3 {"} e4 10. Nd2 Re8 11. e3 b6 12. Be2 Re6 13. Qc2 Bb7 14. Bg3 Nc6 15. O-O Ne5 16. Rad1 Qf8 17. Nb3 Rb8 18. Qb2 a6 19. h3 Ree8 20. Bh4 Re6 21. Bg3 Ree8 22. Bh4 Re6 {Draw by repitition complain by sargon} 1/2-1/2 In der 2. Partie konnte sich Sargon auch nicht durchsetzen: [Event "40/120 sargon_philipscdi"] [Site "SCW"] [Date "2023.08.21"] [Round "2"] [White "Krypton Regency"] [Black "Sargon Philips CDi"] [ECO "E39"] [Result "1-0"] 1. c4 Nf6 2. Nc3 e6 3. d4 Bb4 4. Qc2 c5 5. dxc5 {"} Bxc5 {"} 6. Nf3 Nc6 7. Bg5 O-O 8. Rd1 h6 9. Bh4 Nb4 10. Qd2 d6 11. a3 Nc6 12. b4 Bb6 13. Bxf6 Qxf6 14. Ne4 Qg6 15. Nxd6 e5 16. c5 Bc7 17. Qd3 Qf6 18. Qc2 Rb8 19. Nb5 Bd8 20. e4 Bg4 21. Be2 Be7 22. O-O a5 23. bxa5 Ra8 24. Nd6 Rxa5 25. Nxb7 Rxa3 26. Qc1 Rfa8 27. Qb1 Qg6 28. Kh1 R3a4 29. Nd6 Bxd6 30. Rxd6 Qxe4 31. Qxe4 Rxe4 32. Bd1 Ra6 33. h3 Be6 34. Bc2 Rc4 35. Bd3 e4 36. Bxc4 Bxc4 37. Rc1 exf3 38. Rxc4 fxg2+ 39. Kh2 Kf8 40. Re4 h5 41. Kxg2 Kg8 42. Re8+ Kh7 43. Rc8 Nb4 44. Rb8 Ra4 45. c6 Na6 46. Rb7 Rc4 47. Rxf7 Rc5 48. Ra7 Ra5 49. Rdd7 Rg5+ 50. Kf1 Rc5 51. Rxa6 Rc1+ 52. Ke2 Rc2+ 53. Ke3 Rc3+ 54. Kd4 Rc2 55. c7 Rd2+ 56. Kc3 Rxd7 57. c8=Q 1-0 |
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Insgesamt lässt sich zusammenfassen, dass Sargon für die Philips CDi Konsolen überraschend frisch und stark spielt.
Es müssten allerdings noch viel mehr Partien gespielt werden um die genaue Spielstärke zu ergründen. Damit kommen wir zum 3. Teil unserer Reihe in Zep Tepi. Der ersten Zeit. Chris Whittingtons Legacy: |
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Im Januar 1980 wurde der Sinclair ZX 80 herausgebracht. Er hatte nur 1 KB RAM.ein wirklich rudimentär einfaches Plastik-Folientastatur Gerät mit 3.25 mhz Zilog z80 CPU für 498 DM !!!!!
Aber schon bald , im März 1981 kam der bessere ZX81 heraus. Die Unterschiede zwischen den beiden Geräten waren marginal aber entscheidend wichtig für den Fortschritt der Geräte. Der ZX81 kostete nur noch 398 DM. Zitat: Der Festwertspeicher (ROM) des ZX80 ist nur 4 KB, der des ZX81 8 KB groß. Das kleinere ROM ermöglichte nur einen geringeren Befehlsumfang des Sinclair-BASIC als auf dem ZX81. Anders als der ZX81 kann der ZX80 noch nicht mit Gleitkommazahlen rechnen. Die Ganzzahlen des ZX80 können Werte zwischen -32768 und +32767 annehmen (16 Bit). Der ZX80 hat noch 21 Chips (diskrete TTL-Bausteine), der ZX81 kommt dagegen mit fünf aus, spätere Versionen enthalten nur noch vier Chips. Da weder der ZX80 noch der ZX81 mit separatem Video-Controller ausgerüstet sind, ist der Hauptprozessor auch für die Bildschirmdarstellung zuständig. Während beim ZX80 Tastatureingaben oder die Ausführung von Basic-Befehlen und -Programmen noch entsprechend lange Aussetzer bei der Bildschirmanzeige bewirken, befindet sich der ZX81 standardmäßig in einem SLOW-Modus, bei dem die Rechenarbeit nur während der Austastlücke stattfindet. Zitat Ende. Angefangen hat es auf dem zx81. Die ersten Schachprogramme Whittingtons. Doch richtig Fahrt nahm das ganze erst mit dem ZX Spectrum auf. Dieses Gerät hatte neben der Einstiegsklasse mit 16 KB auch einen 48 KB Ableger. Für ein wissensbasiertes Programm ist RAM entscheidend weil die ganzen variablen und Bewertungsterme irgendwo im Speicher abgelegt werden müssen. Brute Force Programme brauchen in der Regel weniger Speicher da sie lediglich den Suchbaum abarbeiten ohne viele Terme abzulegen. Chris Whittington begründete bei seinen Schachprogrammen die Superchess Reihe. In den Anmerkungen der Programme findet man z.b. folgende spannende Informationen: |
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Der ZX80 und ZX81 hatte eine fürchterlich unergonomische Folientastatur, mit der man eigentlich wenig tippen konnte.
Da das ZX Basic aus Tokens, d.h. kombinierten Tastenkombinationen bestand, brauchte man die einzelnen Befehle nicht wirklich gänzlich Buchstabe für Buchstabe eintippen. Es reichte wenn man die Kombination drückte , die den Befehl entstehen liess. Lediglich Variablennamen und mathematische Formeln mussten einzeln eingetippt werden. Dennoch. Das war schon sehr mühsam und nicht so leicht von der Hand gehend wie bei den Homecomputern die richtige Tastaturen hatten (C64, Ti99/4a …). Dennoch konnte man ordentlich programmieren in Basic und mit den Speichererweiterungen die angeboten wurden gab es maximal 16 KB Speicher. D.h. die Schachprogramme mussten damals in diese 16 KB reinpassen. Mein Einstieg in diese Sinclair Computerserie begann mit dem 3.5 mhz schnellen Sinclair ZX Spectrum 16 KB. Der hatte statt der Folientastatur eine Gumminoppentastatur und kam im April 1982 heraus. Der Spectrum hatte schon Farben und grandiose 256 × 192 Pixel Auflösung. Mein Gerät habe ich heute noch. Es funktioniert auch noch. Damals habe ich damit versucht ein Schachprogramm zu schreiben. Auf der Gumminoppen Tastatur. |
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Offtopic, aber wenn wir schon beim ZX80 sind:
Mein erster "Computer" war der Sharp PC1500, 1982 (oder 1983?). Er wurde mir von meinen Eltern nach Rücksprache mit meinem Klassenvorstand in der 1. (oder 2.) Klasse HTL (damals Richtung Nachrichtentechnik) gekauft. Ich hatte alsbald auch schon den kleinen Drucker dazu und mittels eines Kassettenrecorders konnte man Programme abspeichern und wieder einspielen. Anfang habe ich nur in Basic programmiert, aber mein Klassenvorstand hat mir das Assembler- Handbuch besorgt. Damit war es mir möglich schnelle Abschiessspiele auf dem 156x7 Matrixdisplay zu programmieren (mit Peek und Poke, falls das noch jemand was sagt- Compiler gab es da keinen dazu :D). Ein Schachprogramm habe ich mit dem Teil nie programmiert (erst 4 Jahre später in der Ferialpraxis bei einer österreichischen Raffinerie ;) ), aber letztlich war die Beschäftigung mit dem PC1500 für meinen beruflichen Lebensweg doch sehr wichtig. Seit fast 30 Jahre habe ich nun ein Unternehmen, das sich vor allem mit Softwareentwicklung im Bereich Automatisierung im Industrieanlagenbau beschäftigt. Ich habe den PC1500 immer noch und in diesen 40 Jahren gerademal 3 mal die Batterien getauscht- ein robustes Gerät. Gruß Karl |
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Ja ich erinnere mich. Das war so ein Teil das aussah wie ein Taschenrechner mit allerhand Zubehör ausbaubar. Die ersten Homecomputer waren im Prinzip Fortführungen von programmierbaren Taschenrechnern. Ich hatte etwas ähnliches von Casio.
Allerdings mit nicht soviel RAM. Das mag dann der Grund gewesen sein auf den zx Spectrum umzusteigen. Als ich den 16er kaufte gab es m.E. das 48 K Modell noch nicht. Denn sonst hätte ich mich selbstverständlich für mehr Speicher entschieden. |
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Die Programme Chris Whittingtons liefen teilweise unter dem Label: Superchess und dann die Versionsnummer. Es gab aber auch hier wieder diverse Auskoppelungen.
https://www.chessprogramming.org/SuperChess Chris 1.Programm kam auf dem ZX81 heraus, war entsprechend rudimentär und s/w (was ja bei einem Schachprogramm nicht problematisch ist). Es folgten dann Versionen auf dem Spectrum. Ich denke der Anspruch Chris' war damals derselbe wie er ihn dann später auf dem PC hatte, ein intelligentes Schachprogramm, also kein Brute Force. Im Posting #30 habe ich ja Auszüge aus dem Hilfetext des Programms angehängt. Die Version Superchess 3.5 die am 1. Januar 1985 herauskam hatte aber kein permanent brain, ebenso die Vorläufer Programme auf dem z80 Prozessor. Erst die Version Clockchess 89 hatte dann permanent brain. Wie gut dass ich einen ZX Spectrum N-Go habe. Der N-Go ist ein Clone des Spectrum Next. D.h. er hat HDMI Ausgang und kann Taktfrequenzen zwischen 3.5 (Originaltakt des Spectrums) , 7, 14 und 28 emulieren (natürlich mit Uhren im Normaltakt, d.h. die Programme halten sich an die eingestellten Spielstufen/Zeiten). Jetzt wäre es am einfachsten das Clock Chess 89 zu nehmen weil es PB hat und auch aktuell ist. Allerdings spielt Superchess 3.5 und Clockchess 89 m.E. sehr unterschiedlich. Auch von der Grösse der Programme sind Unterschiede vorhanden: Superchess 3.5 vom 01.01.1985 (kein PB): 49477 Bytes Clockchess 89 von 1989 (PB) : 35787 Bytes |
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Der ersten Stunde war das Videospiel Pong ! Ich bin jetzt 52 Jahre alt und ich hatte so ziemlich alles da ich als Kind in den 70ern schon ein großer Fan des ganzen war. Mein damaliges Lieblingsspiel war Astereoids von Atari (aber das original vom Spielautomaten und nicht der Quatsch von der heimischen Konsole) (hab es natürlich auf meinem Smartphone) mit der damaligen Vectorgrafik...aber auch Donkey Kong usw..alles was original von den damaligen unbezahlbaren Spielhallenautomaten kam sind meine wirklichen Retrogames ! Wer kann heute noch von sich behaupten ein Neo Geo besitzt zu haben ? Wo ein Spiel mal ganz schnell 500 DM gekostet hat..die Konsole dazu auch um die 800 DM..aber die Spiele waren ultra teuer hatten aber originale Spielhallenqualität ! Ich war einer derjenigen der eins hatte :) Ja es war eines meiner Hobbys damals :) Gruß Andre |
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Dann kommen wir jetzt zu den Partien:
[Event "40/120 clockchess"] [Site "SCW"] [Date "2022.11.10"] [Round "1"] [White "Mephisto Mirage"] [Black "Clockchess89 28 mhz EMU"] [ECO "A31"] [Result "0-1"] 1. c4 c5 2. Nf3 Nc6 3. Nc3 Nf6 {"} 4. d4 cxd4 5. Nxd4 {"} e5 6. Nxc6 bxc6 7. e4 Bb4 8. Bd3 Bxc3+ 9. bxc3 O-O 10. Bg5 d6 11. Qa4 c5 12. O-O Bd7 13. Qa6 Qb6 14. Qxb6 axb6 15. Bxf6 gxf6 16. Be2 Bc6 17. Rfd1 Rfd8 18. Bf3 Ra6 19. Rd2 Kf8 20. Rb1 Ke7 21. Rdb2 Rb8 22. Kh1 Ba8 23. Rd2 Ra4 24. Rb3 Rxc4 25. Re2 Bc6 26. Kg1 b5 27. Re1 Ra8 28. a3 Rca4 29. Ra1 c4 30. Rbb1 Rxa3 31. Rxa3 Rxa3 32. Rc1 f5 33. exf5 Bxf3 34. gxf3 Kf6 35. h3 Kxf5 36. Kg2 d5 37. Rd1 Ke6 38. Rc1 Kd6 39. h4 f6 40. Kg3 h5 41. Kg2 Kc6 42. Kg3 Kc5 43. Rc2 d4 44. cxd4+ exd4 45. Re2 d3 46. Rd2 b4 47. Rd1 b3 48. Rb1 d2 49. Rd1 c3 50. Kh3 0-1 [Event "40/120 clockchess"] [Site "SCW"] [Date "2022.11.13"] [Round "2"] [White "Clockchess 89 28 mhz"] [Black "Novag Constellation"] [ECO "B95"] [Result "1/2-1/2"] 1. e4 c5 2. Nf3 d6 3. d4 {"} cxd4 4. Nxd4 Nf6 5. Nc3 a6 6. Bg5 e6 7. Bc4 Be7 {"} 8. O-O O-O 9. Re1 Nxe4 10. Bxe7 Nxc3 11. Bxd8 Nxd1 12. Be7 Nxb2 13. Bb3 Re8 14. Bxd6 Rd8 15. Be5 b5 16. Bxb8 Nd3 17. cxd3 Rxd4 18. Be5 Rxd3 19. Red1 Rxd1+ 20. Rxd1 Bb7 21. Rd7 Bc6 22. Rd4 a5 23. Rg4 g6 24. a4 Rc8 25. axb5 Bd5 26. Bd1 Rc1 27. Rd4 f6 28. Bf4 Rc5 29. b6 Rb5 30. Bc7 Rb1 31. b7 Bxb7 32. Bxa5 e5 33. Rd6 Kf7 34. Bd8 Ba6 35. Bxf6 e4 36. h4 Bd3 37. Kh2 Rxd1 38. Bc3 Rc1 39. Bb2 Rc2 40. Bd4 Bb5 41. Kg3 Ke7 42. Rb6 Bc6 43. Kf4 Kd7 44. Kg5 Bd5 45. Kh6 Rc4 46. Be5 e3 47. g3 exf2 48. Rf6 Re4 49. Bb2 Re2 50. Bd4 f1=Q 51. Rxf1 Re4 52. Rf4 Re7 53. Rf8 Bg2 54. Rg8 Kc6 55. Rg7 Re2 56. Bf6 Rf2 57. Bg5 Bd5 58. Bf4 Be4 59. Rxh7 Kd5 60. Rd7+ Ke6 61. Rd6+ Kf7 62. Rd7+ Ke6 63. Ra7 Kf5 64. Re7 Bc2 65. Re5+ Kg4 66. Rg5+ Kf3 67. Be5 Rh2 68. Kg7 Rh1 69. Kf6 Rb1 70. Bd4 Rf1 71. Be5 Rb1 72. Bc7 Rf1 73. Rc5 Rf2 74. Kg5 Bd3 75. Rc3 Ke2 76. g4 Rf1 77. Be5 Rd1 78. Rc7 Rg1 79. Bd4 Rg2 80. Kf4 Kd1 81. Rc5 Be2 82. Rg5 Bd3 83. h5 gxh5 84. gxh5 Rh2 85. Bg1 Rh1 86. Rd5 Kc2 87. Be3 Rh3 88. Ra5 Kb3 89. Bc1 Rh1 90. Be3 Be2 91. Ra7 Rxh5 92. Ke4 Rh4+ 93. Bf4 Rg4 94. Rb7+ Kc3 95. Rc7+ 1/2-1/2 [Event "40/120 clockchess89"] [Site "SCW"] [Date "2023.05.29"] [Round "1"] [White "Fidelity Designer 2000 Dis."] [Black "Clockchess89 N-Go 28 mhz"] [ECO "D31"] [Result "0-1"] 1. d4 d5 2. c4 e6 3. Nc3 Nc6 {"} 4. Nf3 {"} Bb4 5. cxd5 exd5 6. a3 Bxc3+ 7. bxc3 Nf6 8. e3 O-O 9. Bd3 Ne4 10. Qc2 Bf5 11. O-O Re8 12. Bb2 Re6 13. c4 dxc4 14. Qxc4 Nd6 15. Qc2 Ne7 16. Ng5 Rg6 17. f4 Bxd3 18. Qxd3 b5 19. e4 Nc4 20. Bc3 h6 21. Nf3 h5 22. a4 a6 23. Qe2 Rg4 24. Ne5 Nxe5 25. fxe5 Ng6 26. axb5 axb5 27. e6 fxe6 28. Qxb5 Nf4 29. g3 Rxa1 30. Rxa1 h4 31. Kf2 Nh3+ 32. Kg2 Ng5 33. Ra5 h3+ 34. Kh1 Qf8 35. Qd3 Qf2 36. Ra8+ Kf7 37. Ra2 Qxa2 38. Qf1+ Kg8 39. e5 c5 40. Kg1 cxd4 41. Bb4 Qa8 42. Be7 Qf3 43. Qxf3 Nxf3+ 44. Kf2 Nxh2 45. Bb4 Re4 46. Ba5 d3 47. g4 Nxg4+ 48. Kf3 Re2 49. Kxg4 h2 50. Bd2 Rxd2 51. Kf3 Re2 52. Kf4 h1=Q 53. Kg4 Qg1+ 54. Kf3 Qf2+ 55. Kg4 Re4+ 56. Kg5 Qf5# 0-1 [Event "40/120 clockchess89"] [Site "SCW"] [Date "2023.05.30"] [Round "2"] [White "ClockChess89 N-Go 28 mhz"] [Black "Fidelity Designer Display 2000"] [ECO "C47"] [Result "1/2-1/2"] 1. e4 e5 2. Nc3 Nf6 3. Nf3 {"} Nc6 4. d4 exd4 5. Nxd4 Bb4 6. Nxc6 bxc6 7. Bg5 Bxc3+ {"} 8. bxc3 h6 9. Bxf6 Qxf6 10. Qd4 Rb8 11. Qxf6 gxf6 12. O-O-O d6 13. Rd4 f5 14. Ra4 fxe4 15. Be2 d5 16. Rxa7 Rg8 17. Rg1 Kd7 18. c4 Kd6 19. cxd5 cxd5 20. g3 Kc6 21. Kd2 f5 22. Ke3 Kb6 23. Ra3 Kc5 24. Ra5+ Kd6 25. c4 c6 26. Rd1 Be6 27. cxd5 cxd5 28. Bc4 Rg5 29. h4 Rh5 30. Be2 f4+ 31. Kxf4 Rf5+ 32. Ke3 Rb2 33. g4 Rf8 34. Rd4 Rc8 35. Rda4 Bd7 36. Ra3 d4+ 37. Kxd4 Rxe2 38. Rd5+ Ke7 39. Re5+ Kd8 40. g5 hxg5 41. hxg5 Rxf2 42. Kxe4 Re2+ 43. Kd4 Rd2+ 44. Ke4 Rcc2 45. Ra8+ Kc7 46. Ra7+ Kd6 47. Rea5 Re2+ 48. Kf4 Rf2+ 49. Kg3 Rg2+ 50. Kf4 Rc4+ 51. Ke3 Rh4 52. R7a6+ Bc6 53. Ra3 Re4+ 54. Kd3 Rf4 55. Rc3 Rf3+ 56. Kc4 Rg4+ 57. Kb3 Rxc3+ 58. Kxc3 Rg3+ 59. Kb4 Rxg5 60. a3 Rf5 61. Ra7 Rf4+ 62. Kc3 Kc5 63. Ra5+ Kb6 64. Rg5 Bb5 65. Rg6+ Ka5 66. Rg7 Bc6 67. Ra7+ Kb5 68. Rh7 Rg4 69. Rh2 Rg3+ 70. Kb2 Bd5 71. Rh5 Rd3 72. Kc2 Rd4 73. Kc3 Kc5 74. Rh8 Rf4 75. Rc8+ Kb5 76. Rb8+ Ka5 77. Rd8 Rf3+ 78. Kc2 Rf5 79. Rd7 Kb5 80. Rc7 Rf2+ 81. Kc1 Rf3 82. Ra7 Rf1+ 83. Kd2 Ra1 84. Kc2 Be6 85. Kb2 Ra2+ 86. Kb1 Rf2 87. a4+ Kb6 88. Ra8 Ra2 89. Re8 Bc4 90. Ra8 Kb7 91. Ra5 Rf2 92. Rc5 Bd3+ 93. Kc1 Ra2 94. Rc3 Bf1 95. Rb3+ Ka6 96. Rg3 1/2-1/2 [Event "40/120 clockchess"] [Site "SCW"] [Date "2023.09.03"] [Round "3"] [White "Clockchess 89 28 mhz"] [Black "Mephisto Rebell 5.0"] [ECO "A45"] [Result "1/2-1/2"] 1. d4 Nf6 2. Bg5 Ne4 3. Bf4 {"} d5 4. Nf3 Bf5 {"} 5. Rg1 e6 6. g4 Bg6 7. Nbd2 Nc6 8. Ne5 Nxd4 9. Nxg6 hxg6 10. Nxe4 dxe4 11. c3 Nb5 12. Qa4 c6 13. e3 Nd6 14. O-O-O Qc7 15. Qd4 Rd8 16. Qxa7 f6 17. Bg2 e5 18. Bg3 Qc8 19. h3 Be7 20. Kb1 b5 21. b3 c5 22. Rd5 c4 23. Rc1 Rd7 24. Qa5 cxb3 25. axb3 Qc7 26. Qxc7 Rxc7 27. Bf1 Rb7 28. Kc2 Rb6 29. Ra1 O-O 30. Be2 Rfb8 31. Ra7 R6b7 32. Ra6 Rb6 33. Rxb6 Rxb6 34. c4 bxc4 35. bxc4 Rc6 36. Kc3 g5 37. Bf1 g6 38. Be2 Kf7 39. Ra5 Nc8 40. Bd1 Bc5 41. Ba4 Rc7 42. Ra6 Nd6 43. Rc6 Rxc6 44. Bxc6 Ke6 45. Bd5+ Ke7 46. Bh2 Kd7 {der Gewinnweg ist sicherlich für weiss sehr tief. } 47. Kb3 Ke8 48. Bg3 Ke7 49. Kc2 Kf8 50. Kb3 Ke7 51. Kc3 1/2-1/2 [Event "40/120 clockchess"] [Site "SCW"] [Date "2023.09.04"] [Round "1"] [White "Colossus Chess 4 300%"] [Black "Clockchess89 28 mhz"] [ECO "A00"] [Result "0-1"] 1. Nc3 e5 2. e3 d5 3. d4 e4 {"} 4. Bb5+ {"} c6 5. Ba4 b5 6. Bb3 Bd6 7. a4 Qg5 8. g3 b4 9. Nce2 Ne7 10. c4 bxc3 11. Nxc3 Bg4 12. Nge2 O-O 13. Bd2 Nd7 14. O-O Bf3 15. Qc2 Nf5 16. Rac1 Rfc8 17. Rfe1 Qg4 18. Nxd5 Bxe2 19. Nc3 Bd3 20. Qd1 Qxd1 21. Bxd1 Rab8 22. Bg4 g6 23. Bxf5 gxf5 24. Nd1 Nb6 25. a5 Nc4 26. Bc3 Bb4 27. Kh1 Bxc3 28. Rxc3 Rb5 29. f3 Nxa5 30. Nf2 Rd8 31. b4 Rxb4 32. Ra3 Nc4 33. Rxa7 Rb2 34. Kg2 Be2 35. fxe4 Nxe3+ 36. Kg1 Rxd4 37. Ra3 Nc4 38. Ra8+ Kg7 39. exf5 Ne5 40. Rea1 Kf6 41. R8a2 Rxa2 42. Rxa2 Bf3 43. h3 Kxf5 0-1 [Event "40/120 clockchess"] [Site "SCW"] [Date "2023.09.07"] [Round "1"] [White "Clockchess89 ZX 14 mhz"] [Black "ColossusChess4 C64 400%"] [ECO "D02"] [Result "1/2-1/2"] 1. Nf3 Nf6 2. d4 d5 {"} 3. Bf4 {"} Nh5 4. Bg5 f6 5. Bd2 Nc6 6. e3 g6 7. Bb5 Bd7 8. Nc3 e6 9. e4 dxe4 10. Nxe4 Be7 11. Bc4 O-O 12. Qe2 Ng7 13. O-O Nf5 14. Qd3 Re8 15. Rfe1 Nd6 16. Nc5 Nxc4 17. Qxc4 b5 18. Qc3 b4 19. Qc4 Bxc5 20. dxc5 Rb8 21. c3 a5 22. Rad1 Rb7 23. cxb4 axb4 24. Bh6 Ra7 25. Re3 Qe7 26. Red3 Bc8 27. R3d2 Ra5 28. Be3 f5 29. Qb3 Qf8 30. g3 Kh8 31. Ng5 Qf6 32. f4 e5 33. fxe5 Nxe5 34. Bf4 Be6 35. Nxe6 Rxe6 36. Rd5 Kg7 37. a4 c6 38. Rd6 Kf7 39. Rxe6 Qxe6 40. Qxe6+ Kxe6 41. Rd6+ Ke7 42. Bxe5 Rxc5 43. Bf4 g5 44. Rh6 gxf4 45. gxf4 Rc1+ 46. Kf2 Rc2+ 47. Kg3 Rxb2 48. Rxc6 Ra2 49. Ra6 b3 50. a5 b2 51. Rb6 Kd7 52. Kh4 Rxa5 53. Rxb2 h6 54. Kh5 Ra4 55. Rf2 Ra6 56. Rg2 Rd6 57. Rg7+ Ke8 58. h4 Rd4 59. Kxh6 Rxf4 60. h5 Kf8 61. Ra7 1/2-1/2 [Event "40/120 clockchess"] [Site "SCW"] [Date "2023.09.10"] [Round "1"] [White "Cyrus II C64"] [Black "Clockchess89 ZX 3.5"] [ECO "D30"] [Result "0-1"] 1. c4 e6 2. d4 d5 3. e3 {"} c6 {"} 4. Nc3 Bb4 5. Nf3 Ne7 6. Bd3 dxc4 7. Bxc4 Bxc3+ 8. bxc3 O-O 9. Ba3 Re8 10. Qb3 b5 11. Bd3 Nd5 12. O-O Nd7 13. c4 bxc4 14. Qxc4 Bb7 15. Rab1 Qc7 16. Rfc1 f5 17. Qb3 Rab8 18. Qa4 Ba8 19. Qc2 Rxb1 20. Rxb1 g6 21. h3 a5 22. Kf1 Kg7 23. h4 Bb7 24. Qb3 Ba8 25. Qb2 h5 26. Rc1 Rb8 27. Qc2 Kf6 28. Be2 Rb6 29. Qd2 Nb4 30. Rc4 Qd6 31. Qc3 Bb7 32. Ng5 Kg7 33. Bxb4 axb4 34. Qb2 Ba6 35. Rc1 Bxe2+ 36. Qxe2 Qd5 37. Qc4 Kf6 38. Nf3 Qa5 39. Kg1 Qd5 40. Rc2 Qxc4 41. Rxc4 e5 42. Nxe5 Nxe5 43. dxe5+ Kxe5 44. Kf1 Kd5 45. Rd4+ Kc5 46. Ke2 Kb5 47. Rd6 c5 48. Rxb6+ Kxb6 49. Kd3 Kb5 50. e4 c4+ 51. Kd4 c3 52. a4+ Kxa4 53. Ke3 fxe4 54. Ke2 b3 55. Kd1 Kb4 56. Kc1 Kc4 57. Kd1 Kd3 58. Kc1 c2 59. Kb2 Kd2 60. g3 c1=Q+ 61. Kxb3 Qg1 0-1 |
AW: Zep Tepi, die erste Zeit der Computerschach Götter
Das merkwürdige bei den Programmen ist, dass
die Version Superchess 3.0 vom 01.12.1983 (kein PB, nichtmals Zeitkontrollen sondern 9 Level) z.B. 65536 gross ist. Superchess 3.5 vom 01.01.1985 (kein PB): 49477 Bytes Clockchess 89 von 1989 (PB) : 35787 Bytes Das ist sehr merkwürdig ehrlich gesagt. Ich verstehe auch nicht ganz wieso die Programme grösser als 48K sein können. Aber vielleicht verstehe ich da auch irgendwas zum Abspeichern und Laden bei den Programmen nicht. |
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Ich bin/war ein Exote: Habe meiner Lebtage lang, ausser Schach, nie irgendein elektronisches Spiel gekauft/gespielt. Nach dem Einzug von PC's war meine erste Reaktion immer, alle sich allenfalls darauf installierten Spiele sofort zu entfernen. Auch auf meinem Smartphone habe ich ausser Schach nicht ein einziges Spiel. Darf ich mich in das Guiness-Buch der Rekorde eintragen. :) Beste Grüsse Kurt |
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Ein eigenes Schachprogramm habe ich nie hinbekommen, einmal mühsam auf der "Radiergummi-Tastatur" einen Schach-Editor abgetippt. |
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Ja die Radiergummi Tastatur war wirklich nicht sehr ergonomisch. Es gab aber schon damals die versuche das eigentliche Grundgerät mit einer echten Tastatur zu ummanteln, die musste dann natürlich alle beschriftungen die ja teilweise 2fach bis 3fach belegt waren (wenn nicht sogar 4fach) mit aufweisenund hier lag das eigentliche Problem, hattest du dann wirkliche Keys, aus echtem Plastik, wollten die auch richtig beschriftet sein.
Heute bin ich froh den N-Go zu haben. Der kann bis 28 mhz eingestellt werden und hat so einige vorteile (HDMI Ausgabe z.b.). Allerdings finde ich der C64 hat mehr Auswahl. Wenn überhaupt dann macht es nur Sinn wegen des Whittington Programms, und das ist leider selbst in der 3.5er version noch ohne Permanent brain. Erst clockchess89 hat permanent brain. Wegen den Radiergummis habe ich mir dann ja auch nach einem England Besuch einfach einen Amstrad CPC464 von Dixons (Kaufhaus) mitgebracht und zoll mässig nach Deutschland eingeführt bevor es noch von der Firma Schneider in Deutschland vertrieben wurde. Und damit ging es mit meinem Schachprogramm auch sehr gut weiter. Denn der 464 hatte nicht nur 64 KB Speicher, auch das Locomotive Basic war viel schneller und komplexer als das Spectrum Basic. Vor allen hatte der CPC464 eine vom Acorn BBC B geklaute Funktion des Clipboards. Praktisch lange vor Windows Clipboard Funktion. Man konnte den Cursor teilen. Dann auf Copy drücken und der Computer kopierte dann die Buchstaben des 1. Cursors an die Stelle des 2. Cursors. Man brauchte dann nur variablennamen ändern oder mit einem anderen index versehen. Jedenfalls war diese copy/paste funktion ein für damalige Verhältnisse innovatives Feature. Gut geklaut vom BBC. Auf das nächste level wurde das schachprogramm dann gehoben als ich mir einen Atari St zulegte. Dort gab es diverse Basic Varianten, GFA Basic oder Omicron Basic. Echt der wahnsinn, zwischenzeitlich hatte ich das ganze basic programm ohne Zeilennummern strukturiert umgebaut. Dann kam die PC Zeit und Power Basic war der Renner. Alles hier nachzulesen: http://www.thorstenczub.de/capa.html |
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4 Anhang/Anhänge
Im 4.Teil unserer Serie reisen wir zurück ins Jahr 1980.
Man könnte auch sagen: es gibt Schachcomputer und aber dann gab es auch den FIDELITY Chess Challenger Grandmaster Voice, ein Gerät so riesig wie ein Tisch (57 cm x 70,5 cm x 6 cm). |
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In der ersten Partie kommt es zu einem Klassiker den ich so schon tausendmal gesehen habe, damals als ich selber noch Partien vom Chess Champion Super System III verfolgt habe. ihr erinnert euch vielleicht auch noch.
Die Dame kommt zu früh heraus. [Event "40/120 grandmastervoice"] [Site "SCW"] [Date "2024.01.14"] [Round "1"] [White "Scisys CC Super System III"] [Black "Fidelity CC Grandmaster Voice"] [ECO "C22"] [Result "0-1"] 1. e4 {"} e5 2. d4 exd4 3. Qxd4 Nc6 4. Qd5 Nf6 {"} 5. Qf5 d5 6. Qg5 h6 7. Qg3 Nxe4 8. Qf3 Bc5 9. Be3 Ne5 10. Qh5 g5 11. Bxc5 Nxc5 12. Nc3 Bg4 13. Bb5+ Kf8 14. Qxg4 Nxg4 15. Nf3 c6 16. Be2 Nf6 17. O-O Qb6 0-1 Der Gegner , in diesem Fall der Grandmaster Voice, kann seine Figuren entwickeln indem er die Dame attackiert. Und am Ende kann er sie sogar gefangen nehmen. Das hat Mike Johnson, der Programmierer vom MKIII sich dann zu Herzen genommen und der MKIV spielt nicht nur ein paar knackige Gambit Eröffnungen sondern ist auch nicht mehr so schnell mit der Dame draussen. Daher geht es nun mit Partien gegen den Nachfolger des Super Systems, den Chess Champion MK IV weiter. In der 2. Partie also ein Königsgambit das etwas schief lief. [Event "40/120 grandmastervoice"] [Site "SCW"] [Date "2024.01.14"] [Round "1"] [White "Scisys Chess Challenger MKIV"] [Black "Fidelity CC Grandmaster Voice"] [ECO "C33"] [Result "0-1"] 1. e4 e5 2. f4 exf4 {"} 3. Bc4 Qh4+ 4. Kf1 {"} Nf6 5. Nf3 Qh5 6. Nc3 Bd6 7. d4 Bb4 8. Bxf4 Bxc3 9. bxc3 Qa5 10. Ne5 O-O 11. Qd3 d6 12. Nf3 Nxe4 13. Qxe4 Qxc3 14. Bxf7+ Rxf7 15. Kf2 Nc6 16. Rab1 Bf5 17. Qd5 Qxc2+ 18. Nd2 Be4 19. Qxe4 Qxd2+ 20. Kg3 Qxa2 21. Rxb7 Raf8 22. Qxc6 Rxf4 23. Rc1 Qf2+ 24. Kh3 Rh4# 0-1 und gleich noch eine weil es soviel Spass macht: Nach dem Königsgambit haben wir es diesmal mit dem Englund Gambit zu tun. [Event "40/120 grandmastervoice"] [Site "SCW"] [Date "2024.01.15"] [Round "2"] [White "Fidelity Chess Challenger Voice"] [Black "Scisys Chess Champion MKIV"] [ECO "A40"] [Result "1-0"] 1. d4 e5 2. dxe5 {"} Nc6 3. Nf3 Qe7 4. Qd5 f6 {"} 5. exf6 Nxf6 6. Qb3 d5 7. Bf4 h5 8. Nc3 d4 9. Nb5 Qb4+ 10. Kd1 Qxb3 11. axb3 Bd6 12. Bxd6 Nd5 13. Nxc7+ Nxc7 14. Bxc7 O-O 15. e3 Bg4 16. Bc4+ Kh8 17. Bd5 Bxf3+ 18. Bxf3 dxe3 19. fxe3 Rf5 20. Bxc6 bxc6 21. Ra5 g6 22. Rxf5 gxf5 23. Be5+ Kh7 1-0 3 aus 3 für den Fidelity Grandmaster Voice. Schwierig jetzt die Messlatte höher zu legen weil es in diesem Bereich (kein permanent brain) ja kaum Geräte gibt. |
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5 Anhang/Anhänge
Im 5. Teil der Reise beschäftigen wir uns mit einem IBM kompatiblen Billig-PC mit ungewöhnlicher Ausstattung und Fähigkeiten für die Zeit.
Ein PC der GEM kann. Das Betriebssystem das man auch vom ATARI ST kennt. |
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6 Anhang/Anhänge
Sehr komplett :
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Und Tastatur habe ich natürlich auch.
Dazu später mehr. Der Herr wo ich das Gerät abholte meinte, er wäre der 1. Besitzer. Er hätte das Gerät damals neu gekauft. Ein 16 bit Rechner. Ob man darauf Schach spielen kann?? Er hatte den Original Intel 8086-Prozessor und war somit mit dem IBM XT vergleichbar, aber auch wieder eine echte Besonderheit. IBM verwendete die preiswertere und langsamere Version 8088 mit 8-Bit-Bus in ihren Rechnern. Der 8086 hatte schon damals einen internen 16-Bit-Bus. Als Grafikkarte war eine EGA-Farbgrafikkarte integriert. |
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Die mitgelieferte Software – auf vier farbigen 5,25“ Disketten – war ebenfalls beachtlich. Der Käufer erhielt nicht nur MS-DOS 3.2, sondern auch DR-DOS+ 1.2 (basierend auf CP/M) sowie die grafische Oberfläche GEM (Graphical Environment Manager – bekannt auch vom Atari ST) GEMPaint und GEM BASIC.
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AW: Zep Tepi, die erste Zeit der Computerschach Götter
Als ich das alles sah und verstand was die Maschine alles so drauf hat, kamen mir die Tränen. Dabei ist das ganze Gerät Hauptgehäuse mit Monitor drauf locker durch die Gegend tragbar weil es ja aus Plastik ist. Und das Plastik ist nach all den Jahren nicht gebrochen. Nur etwas vergilbt.
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Wie schön Thorsten,
da kommen Erinnerungen hoch, pure Nostalgie und wahre Schätze! :goldcup: |
AW: Zep Tepi, die erste Zeit der Computerschach Götter
Passend zum Threadtitel wollen wir nun ein Schachturnier starten.
Hier die Teilnehmer: Code:
Motor Punkte ScGrGaAtViPhScPsMeCyMaLo S-BUnd das sind die Geräte im einzelnen mit ihren Programmierern: 01: SciSys Chess Champion MKIV Mike Johnson Zu diesem Gerät muss ich nicht viel sagen. Es war das ambitionierte Projekt den erfolgreichen Super System III 1981 fortzusetzen. Auch dieses Gerät war wieder modular aufgebaut und Mike Johnsons Programm hat eine Gambit spielende Bibliothek mit immerhin 660 Halbzügen. 2 Mhz 6502 und 12 KB engine. https://www.schach-computer.info/wik...r_System_MK_IV 02: Grandmaster Chess C64 Fritz Schäfer 1982 kam dieses Schachprogramm auf den Markt für den Commodore C64. Dafür das es so früh herauskam ist das Programm von Fritz Schäfer eigentlich sehr komplett. Daher wie geeignet für unser Turnier. Der C64 läuft bekanntlich auf einem 6502 ähnlichen Prozessor mit 1 mhz. https://www.c64-wiki.de/wiki/Grandmaster 03: Gambiet81 TRS80 Wim Rens Dieses z80 Programm war holländischer Meister, bzw. Zweiter. 1981 z.B. Zweiter: https://www.chessprogramming.org/DOCCC_1981 und 82 Erster: https://www.chessprogramming.org/DOCCC_1982 und 1983 auf Platz 5: https://www.chessprogramming.org/DOCCC_1983 Es lief z.B. auf dem TRS80, einem Homecomputer von Tandy mit z80 CPU und 1.7 mhz. Es gab eine kommerzielle Version in einer Spielekonsole von Philips (da noch mit der Gambiet80 Version) und auch eine Software Auskopplung. https://www.chessprogramming.org/Wim_Rens Hier bei uns spielt genau DIE WM Version von 1981. Sensationell auch das Ergebnis von 1982 mit 7,5 aus 9 Punkten allein besiegt von Ed Schröders Rebel auf TRS80. 04: Atari Video Chess VCS Julio Kaplan Wer eine Atari Spielekonsole der Anfangzeit hatte, wird das Schachprogramm von Julio Kaplan kennen. Wenn es rechnet erfeut es den Benutzer mit schönen Farben auf dem TV. Die Konsole stammt aus dem Jahr 1977 und hat einen dem 6502 ähnlichen MOS 6507 als Prozessor mit 1,19 mhz. Das Schachprogramm dafür, Video chess von Kaplan kam 1978 heraus: https://www.chessprogramming.org/Video_Chess 05: Video Chess TI99/4A David Levy den gleichen passenden Namen wie die ATARI Version hatte auch ein Schachprogramm auf dem viel moderneren Texas Instruments Ti99/4a. Dieser 16 Bit Prozessor lief mit 3 mhz. Das Schachprogramm kam 1979 heraus und gefällt mir genauso gut wie der Homecomputer. https://4apedia.com/index.php/Video_Chess https://www.spacious-mind.com/html/t...deo_chess.html Es ist nicht ganz klar wer da der Autor ist. Jedenfalls soll es aus der Schmiede David Levys sein. Jedenfalls hat das Programm spannende Features für ein 1979er Programm. 06: PhilidorChess XT David Broughton David Broughton brachte sein Programm bei Parker für Atari 8 Bit und aber auch als PC Version (damals noch XT) 1982/1983 heraus. Hier spielt es auch auf einem XT. https://www.chessprogramming.org/Parker_Chess https://www.hiarcs.net/forums/viewtopic.php?t=9941 https://prodeo.actieforum.com/t256-d...idor-mkv-mk-vi 07: Scisys Sensator Chess Mike Johnson oder Julio Kaplan ?? Unklar ist auch wer dieses Gerät von 1981 (!!) programmiert hat. Ein Fairchild Prozessor mit höchstwahrscheinlich 2 mhz wird vermutet. 08: Psi Chess Sinclair ZX Spectrum Steven L. Watson und Jack Wilkes für den 3,5 mhz schnellen z80A im ZX Spectrum kam dieses interessante Programm heraus, auch wenn ich die Bedienung etwas kompliziert finde. https://www.chessprogramming.org/Psi_Chess das Programm kam für unser Turnier eigentlich sehr spät heraus, 1986. 09: Mephisto ESB II Thomas Nitsche und Elmar Henne 1981 kam das Brikett mit zusätzlichem Holzbrett heraus. Der Klassiker schlechthin. https://www.schach-computer.info/wik...ephisto_ESB_II Da brauche ich eigentlich nicht viel zu erzählen. Ich liebe meine Briketts und auch die Holzversion. 10: Cyrus Dragon Chess Richard Lang Die walisische Firma Dragon Data Ltd. brachte 1981 diesen Drachen heraus der auf dem exotischen Motorola 6809E-Mikroprozessor basiert. Mit 0,89 MHz ist das Gerät nicht gerade ein TURBO. Aber der Prozessor von Motorola kann durchaus mit dem z80 und dem 6502 konkurrieren. 1982 brachte Richard Lang dann Cyrus in einer Cartridge für diesen Homecomputer heraus. Das ist die 1. Version von Cyrus ohne PB. Überraschenderweise die einzige Cyrus Version die ich kenne die die Rechentiefe des Programms anzeigt. https://worldofdragon.org/index.php?title=Chess 11: Mattel Chess Aquarius unbekannt 1983 kam der Homecomputer Aquarius der Firma Mattel heraus. https://de.wikipedia.org/wiki/Mattel_Aquarius Der z80 lief mit 3.5 mhz. 1983 kam dann auch Chess für diesen Homecomputer heraus. https://www.vdsteenoven.com/aquarius/chess.php 12: Logichess2.2 Lynx Kaare Danielsen Im März 1983 kam der spannende Homecomputer Lynx heraus. https://de.wikipedia.org/wiki/Camputers_Lynx Die Firma nannte sich Camputers Lynx. Z80 CPU mit 4 mhz. Dafür gab es dann das Programm Logichess2.2 des uns sehr gut bekannten Kaare Danielsen. https://www.schach-computer.info/wik..._Budapest_1983 1983 nahm dieses Programm bei der WM in Budapest auf diesem Homecomputer teil und belegte den 15.Platz. ______________________ Hoffentlich erleben wir schöne Partien und ich werde euch hoffentlich mit Bildern der Geräte in Aktion versorgen können. Gerne lese ich eure Kommentare und Anregungen. |
Re: Zep Tepi, die erste Zeit der Computerschach Götter
Super! Thorsten, sogar ein Drachen spielt dabei!!
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