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-   -   Frage: Vancouver 32bit im Modular Gehäuse (https://www.schachcomputer.info/forum/showthread.php?t=5351)

Chessguru 14.01.2017 19:42

AW: Vancouver 32bit im Modular Gehäuse
 
Aber gleiches gilt auch für Exclusive und München Bretter. Wenn ich mir z.B. meine Exclusive Bretter ansehe, kann ich mir die interne Spannung im Grunde "aussuchen". Die liefern von genau 5V (umgerüstet) bis zu 6V. Alles was das Herz begehrt. ;)

Genau deshalb hat Mephisto ja die zusätzlichen Spannungswandlermodule eingeführt, um den ganzen internen Spannungsproblemen entgegenzutreten.

Gruß
Micha

applechess 14.01.2017 20:52

AW: Vancouver 32bit im Modular Gehäuse
 
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Zitat von Chessguru (Beitrag 63646)
Aber gleiches gilt auch für Exclusive und München Bretter. Wenn ich mir z.B. meine Exclusive Bretter ansehe, kann ich mir die interne Spannung im Grunde "aussuchen". Die liefern von genau 5V (umgerüstet) bis zu 6V. Alles was das Herz begehrt. ;)

Genau deshalb hat Mephisto ja die zusätzlichen Spannungswandlermodule eingeführt, um den ganzen internen Spannungsproblemen entgegenzutreten.

Gruß
Micha

Hallo Micha
Du siehst also nach wie vor kein Problem? Schachfreund Rolf mag sich erinnern, den Vancouver 32bit schon vor Jahren im Modularbrett betrieben zu haben, ohne dass je Probleme aufgetaucht sind.
Gruss
Kurt

Chessguru 14.01.2017 21:36

AW: Vancouver 32bit im Modular Gehäuse
 
Hallo Kurt,

naja, die angesprochenen Probleme haben schon ihre Berechtigung. Nur ich frage mich immer, wie soll ein technisch unbegabter Schachcomputerbesitzer mit solchen Problemen bzw. Hinweisen umgehen?

Als Tipp würde ich 2 einfache Dinge mitgeben. Mit der externen Spannung bei 7,5V beginnen (die S-Bretter lasse ich jetzt außen vor). Sollte das Modul problemlos funktionieren, alles gut. Ansonsten die Spannung stufenweise bis 9V steigern. Ein weiterer Anhaltspunkt wäre der Kontrast des Displays. Ist dieser sehr kräftig, ist die Spannung zu hoch. Leuchtet es relativ schwach (s.h. diverse Bilder in der Wiki), kommen wir der Sache schon näher.

Grundsätzlich sollte man die interne Spannung überprüfen, um entsprechend lange Freude an den Modulen zu haben. Das angesprochene zusätzliche Spannungswandler Modul wäre natürlich auch eine Möglichkeit, nur woher nehmen? Sagt sich immer so leicht.

Gruß
Micha

Drahti 14.01.2017 21:38

AW: Vancouver 32bit im Modular Gehäuse
 
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Zitat von Solwac (Beitrag 63642)
Ist das Problem der Modular-Bretter nicht allgemein die Abwärme? Wenn also die Elektronik "zu fett" ist (RISC, Mephisto Genius 68030), dann hilft alles nicht. Die Module mit weniger Energiebedarf brauchen aber teilweise ein passendes Netzteil um nicht beim Spannungswandler/-Begrenzer zu warm zu werden.

Ja, das Problem kommt noch dazu. Bezieht sich aber nicht auf die Vancouver 32 Bit. Die waren von H&G für Modular freigegeben.

Kurt, wenn die Spannung zu hoch ist, wird das Modul erstmal laufen. Aber niemand weiß, wie lange... Die Lebensdauer der Bauteile ist ohnehin begrenzt, beträgt aber viele Jahre (reinen Betrieb). Bei erhöhter Spannung kann sich diese (teils drastisch) reduzieren.

Um sicher zu gehen, könnte Rolf nachmessen. Allerdings benötigt man dazu ein Messgerät (10 Eur Multimeter aus dem Baumarkt tut es prinzipiell) und muss wissen, wo man misst. Idealerweise am geöffneten Programmmodul an den richtigen Pins eines Eproms o.ä. IC im vorderen Bereich, der aus dem Brett rausschaut. Das ist nix für Laien, da bei einem Fehler das Modul noch schneller gehimmelt werden könnte... :o

Also Entscheidung: spielen auf Risiko oder einen Elektroniker mal raufschauen lassen... Und es ist nichtmal gesagt, dass der defekte Exclusive die korrekten 5V bereitgestellt hat, oder? Wenn das Brett optisch in gutem Zustand ist, würde ich das reparieren lassen. Reeds oder LEDs tauschen ist nicht soo aufwendig.

Grüße
Andreas

RolandLangfeld 14.01.2017 21:54

AW: Vancouver 32bit im Modular Gehäuse
 
Wer sich nicht traut, selbst "Hand anzulegen", dem biete ich an, nach Frankfurt zu kommen , dann checkt er unter meiner Anleitung sein Modul/Netzteil etc durch und bekommt kompetenten Rat.

Gruß
Roland

Wolfgang2 14.01.2017 22:27

AW: Vancouver 32bit im Modular Gehäuse
 
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Zitat von Drahti (Beitrag 63640)
Hallo Wolfgang,
das klingt teils abenteuerlich, sollte die Spannung am Modul doch nicht von der externen Spannung des Netzteils abhängen... es sei denn, diese ist zu gering.
...
Danke und Grüße
Andreas

Genau letzteres ist der Fall. Ich habe diverse 6 Volt - Bretter teilweise mal dahin gehend durch gemessen. Also Die Eingangsspannung variiert, ebenso die Stromaufnahme, indem ich die Stromaufnahmen der Module durch einen regelbaren Widerstand simulierte.
So dramatisch waren die Erkenntnisse nicht. Ich glaube, "interessant" wurde es mit einem (etwas) stärkeren Spannungseinbruch erst ab 500 mA aufwärts. Das betrifft in meinem Sortiment einzig und allein das 68030-er mit grünem Display.

Gruß
Wolfgang

applechess 15.01.2017 13:36

AW: Vancouver 32bit im Modular Gehäuse
 
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Zitat von Drahti (Beitrag 63649)
[...] Wenn das Brett optisch in gutem Zustand ist, würde ich das reparieren lassen. Reeds oder LEDs tauschen ist nicht soo aufwendig.

Grüße
Andreas

Hallo Wolfgang
Danke für Deine Hinweise. Rolf versteht einiges von Elektronik, ich geb ihm das mal zum Lesen. Und bei seinem Exklusiv-Brett ist das Feld A1 kaputt.
Gruss
Kurt

Drahti 15.01.2017 14:03

AW: Vancouver 32bit im Modular Gehäuse
 
Wenn er Ahnung von Elektronik hat, kann ich bzgl. des defekten A1 eine Beschreibung geben für die Öffnung des Exclusive Bretts und welche Reed-Kontakte als Ersatz verwendbar sind. Ich nehme an, es ist der Reed, denn bei einer defekten LED wäre das Brett ja noch spielbar. Und wenn das Gerät dann schon mal offen ist... kann man sich auch die Stromversorgung genauer anschauen und ob 5 oder 6 V ans Modul geliefert werden. :)

applechess 16.01.2017 09:44

AW: Vancouver 32bit im Modular Gehäuse
 
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Zitat von Chessguru (Beitrag 63648)
Hallo Kurt

Als Tipp würde ich 2 einfache Dinge mitgeben. Mit der externen Spannung bei 7,5V beginnen (die S-Bretter lasse ich jetzt außen vor). Sollte das Modul problemlos funktionieren, alles gut. Ansonsten die Spannung stufenweise bis 9V steigern. Ein weiterer Anhaltspunkt wäre der Kontrast des Displays. Ist dieser sehr kräftig, ist die Spannung zu hoch. Leuchtet es relativ schwach (s.h. diverse Bilder in der Wiki), kommen wir der Sache schon näher.

Gruß
Micha

Hallo Micha

Dieser Tipp war wohl richtig. Denn Rolf hat nun ein hochwertiges Netzteil eingesetzt, wo man die Spannung mit 7,5 Volt/1.5 Ampere stabil einstellen kann.

Mit dem Original Netzteil vom Vancouver 32 Bit ist das Display im Modular sehr scharf/kontrastreich, was darauf hindeutet, dass das Modul im Modular zu viel Spannung bekommt. Jetzt mit dem neuen Netzteil sieht die LCD normal aus und Rolf hat das Gefühl, dass die Spannung jetzt stimmt.

Viele Grüsse
Kurt


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