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-   -   Info: Millennium - The King (https://www.schachcomputer.info/forum/showthread.php?t=5647)

RetroComp 15.12.2018 11:37

AW: Millennium - The King
 
Hallo Wolfgang,

vielen Dank für den Hinweis! Ich habe dafür auch immer schaltbare Vielfachstexkdosen.

Aber schon mit verhältnissmlässig kleinen Powerbsnks von 10000mAh kann man dann ja schon lange genug spielen.

Beste Grüße
Jürgen

Chessguru 15.12.2018 11:58

AW: Selektivität verändern
 
Hallo Ralf,

Zitieren:

Zitat von user_548 (Beitrag 76021)
bei meinem King Modul, kann ich die Selektivität bei den User-Einstellungen nicht verändern. Bleibt immer auf "Auto" stehen.

ist noch immer ein kleiner Fehler im Programm. Einfachste Möglichkeit, wenn sich die Selektivität in den User-Einstellungen nicht ändern lässt, ist folgende.

Gehe in den gewünschten User Slot, dann zurück ins Menü, schalte den King aus und trenne das Gerät vom Netz. Danach Spannung wieder zuschalten und die Selektivität lässt sich nun ändern.

Nicht schön, aber ein gangbarer Weg.

Gruß
Micha

BHGP 15.12.2018 18:56

AW: Millennium - The King
 
Zitieren:

Zitat von mb1 (Beitrag 76037)
Kleiner Tipp:
Wer den King steckdosenunabhängig betreiben will, kann das mit einer einfachen Powerbank und einem USB Konverter Kabel (5V auf 9V) ganz leicht bewerkstelligen.
Hier z.B. der von mir benutzte USB Konverter bei Amazon:
https://www.amazon.de/dp/B01G56J4FE/

https://s15.directupload.net/images/...p/dyi2wlff.jpg


Gibt es eigentlich auch deutlich kürzere S-Videokabel als 1 m? Bisher konnte ich da nichts im Netz finden.

Wolfgang2 16.12.2018 02:41

AW: Millennium - The King
 
Zitieren:

Zitat von RetroComp (Beitrag 76058)
...
Aber schon mit verhältnissmlässig kleinen Powerbsnks von 10000mAh kann man dann ja schon lange genug spielen.

Beste Grüße
Jürgen

Ja, da gebe ich Dir durchaus recht. Diese Powerbanks sind auch recht günstig. Ich persönlich bin leider sehr konservativ eingestellt. Diese Li-Ionen Akkus gehen nun mal nach etwa 3 bis 5 Jahren so nach und nach kaputt.
Eine 8-Volt-Alternative mittels vier Blei-Gel-Akkus (jeweils 2 Volt/ 5 Ah) hatte ich etwa 25 Jahre in Betrieb für verschiedene Schachcomputer, (vor allem dem Novag Super Forte.) Eine Zelle fiel allerdings sehr früh aus.

Ich verwende heute noch einen Akku-Sauger aus dem Jahr 1998. Das Ding läuft auch noch mit einem - für jedermann wechselbaren, 6V-Blei-Gel-Akku/4,5 Ah. Da muss man nichts löten (Faston-Stecker), also einwandfrei. Vor zwei Jahren wechselte ich erstmals den Akku. Kostenpunkt: ca. 12 Euro.

Es mag sein, dass meine zusätzlichen Bedenken bezüglich des hier vorgestellten Spannungswandlers unbegründet sind. Mir kommt eine solche Variante jedenfalls nicht ins Haus. Lieber bastle ich selbst etwas zusammen, gebe eventuell auch 50 Euro mehr aus, nehme ca. 700 Gramm Masse in Kauf.

Gruß
Wolfgang

P.S. Sorry für's OT.

MaximinusThrax 16.12.2018 12:08

AW: Millennium - The King
 
Das sieht ja Bombig aus :lol:

RetroComp 16.12.2018 12:10

AW: Millennium - The King
 
Zitieren:

Zitat von MaximinusThrax (Beitrag 76088)
Das sieht ja Bombig aus :lol:

:D

ferribaci 16.12.2018 12:46

AW: Millennium - The King
 
Die Frage lautet Semtex oder C4? :eek:

StPohl 17.12.2018 14:47

AW: Millennium - The King
 
Hier mal Auszüge aus der aktuellen SSDF-Rangliste (Brettcomputer Top-Bereich, sowie The King als PC-Engine und ein paar Vergleichsengines):

Code:

THE SSDF RATING LIST 2018-10-16    146423 games played by  371 computers                                                       
                                          Rating  +          -  Games  Won  Oppo
                                          ------  ---  --- -----  ---  ----
  1 Stockfish 9 x64 1800X 3.6 GHz          3502  38  -35  482  76%  3302
  52 Revelation 2 Hiarcs 14.1 PXA320 800 MHz 2923  47  -46  220  55%  2889
  57 Deep Fritz 8 Q6600 2.4 GHz              2899  21  -22  1069  36%  2999
  59 Shredder 8 Q6600 2.4 GHz                2888  23  -24  968  34%  3002
  62 Chessmaster King 3.5 x64 Q6600 2.4 GHz  2861  24  -25  932  30%  3010
  82 Revelation Hiarcs 13.3 PXA255 500 MHz  2772  57  -52  177  66%  2660
 130 Revelation Rybka 2.2 PXA255 500 MHz    2628  47  -44  240  62%  2545
 138 Revelation Deep Sjeng 3 PXA255 500 MHz  2599  68  -76  100  37%  2691
 165 Resurrection Rybka 2.2 ARM 203 MHz      2485  43  -42  260  51%  2479
 186 Resurrection Fruit 05 ARM 203 MHz      2395  67  -62  120  60%  2321
 192 Revelation Ruffian 2.1 PXA255 500 MHz  2351  68  -71  100  45%  2392
 212 TASC R30 v. 2.5 ARM6 30 MHz            2273  42  -38  343  69%  2136
 234 Mephisto Genius 68030 33 MHz            2195  41  -40  287  53%  2175
 238 Millenium ChessGenius Pro M4 120 MHz    2179  72  -63  120  68%  2051

Leider sind weder der ChessGenius Exklusive noch das King-Element (letzteres ist ja auch ganz neu) nicht verzeichnet. Aber man kann mit den SSDF-Einträgen mal eine kleine Hochrechnung anstellen.

Was wissen wir? der Chess Genius Exklusive-Prozessor erreicht 642 MIPS, der hier in der SSDF verzeichnete ChessGenius Pro Prozessor erreicht 150 MIPS. Daraus folgt: der CGE ist 4.3x schneller (die verwendete Engine ist soweit bekannt identisch). Das sind gute zwei Geschwindigkeitsverdoppelungen. Ich setze in diesem Spielstärkebereich für eine Verdoppelung ca. +50 Elo Spielstärkezugewinn an. Ergo hätte der Chess Genius Exklusive ca. 2280 SSDF-Elo und wäre damit etwa auf einem SSDF-Elo-Level mit dem TASC R30.

Der TASC R30 V2.5 schafft laut wiki-Eintrag 2333 nps in der Grundstellung. Mein King-Element mit The King V2.61 schafft (Stil: normal) in der Grundstellung 30800 nps, ist also 13.2x schneller als der TASC R30 V2.5. Da J. de Koning The King ja seit dem TASC R30 sicher noch leicht verbessert hat (darauf deuten ja auch die Versionsnummern hin V2.5 -> V2.61), kann man also hier auf x16 Speedup (=4 Verdoppelungen (x2, x4, x8, x16)) aufrunden und so ca. +180 bis +200 Elo zum TASC R30 V2.5 annehmen, evt. einen Tick weniger. Allerdings dürfte der TASC R30 ein wesentlich besseres Eröffnungsbuch haben, als das extrem breite Masterbook des King-Elements. Das bringt dem TASC R30 sicher +50 Elo im Vergleich zum King-Element mit Masterbook. Also sage ich jetzt mal: Das King-Element (Stil normal) hat ca. 2400 SSDF Elo (mit einem besseren Turnier-Buch oder vorgegebenen Eröffnungsvarianten ca. 2450 SSDF-Elo)

Ich betone, daß das Hochrechnungen sind. Aber sicher nicht völlig abwegige.Ich habe am Wochenende mal 24 Partien mit 30''/Zug Chess Genius Exklusive gegen the King Element gespielt. Mit kurzen Eröffnungsvorgaben von Standarderöffnungen und abgeschalteten Eröffnungsbüchern (denn die verbauten Bücher finde ich nicht so prickelnd). Das endete deutlich. King-Element holte 16.5 Punkte aus 24 Partien = 68.7%. Das wäre laut Elotabelle ein Plus von +137 Elo. Das ist gar nicht so weit weg von meinen eben angestellten Hochrechnungen (s.o., dort ist der Abstand zwischen ChessGenius Exklusive und King-Element bei +120 Elo. Der Hersteller schätzt selbst ca. +100 Elo Abstand, das ist also alles ganz stimmig, wenn man nicht jeden Elopunkt auf Goldwaage legt!).

Hier noch der Link zur kompletten SSDF-Liste: http://ssdf.bosjo.net/long.txt

StPohl 17.12.2018 15:56

AW: Millennium - The King
 
Noch eine nicht unwichtige Info zum King-Element bzgl. Vergleichbarkeit zum Tasc R30 (bzw. anderen Brettcomputern mit The King-Engine, also RISC 2500 und Mephisto Montreux):
Beim King-Element ist die Selektivität bei allen Stilen per default auf "Auto" gestellt. Das sagt erst mal nichts aus. Sieht man das King-Element rechnen, so ist bei Mittelspielstellungen die BruteForce Rechentiefe immer (!) = 1, nur die Selektiv-Rechentiefe steigt dann mit der Rechenzeit an (bis ca. 9 bei 30''/Zug). Dies ist nun aber leider ein völlig anderes Verhalten, als die alten The King-Brettcomputer an den Tag legen. Den TASC R30 habe ich nicht. Aber den RISC 2500 und den Mephisto Montreux gibt es ja als MESS-Emulation. Dort ändern sich die Suchtiefen mit steigender Rechenzeit wie folgt (Mittelspiel) (erste Zahl ist BruteForce-Tiefe, zweite Zahl ist Selektive-Tiefe):
(2/5) -> (2/6) -> (3/7) -> (3/8) -> (4/9) -> (4/10) -> (5/10)

Dieses Such-Verhalten der alten Brettcomputer kann man mit dem King-Element nun exakt reproduzieren, und zwar indem man die Selektivität beim Spielstil von "Auto" auf 6 ändert!
Mit dieser Einstellung ist das King-Element dann viel besser mit den alten Brettcomputern vergleichbar, wobei das King-Element 13.2x schneller als der TASC R30 V2.5 ist (siehe mein Posting darüber)...

Chessguru 17.12.2018 17:31

AW: Millennium - The King
 
Hallo Stefan,

habe mir erlaubt, die SSDF Tabelle optisch anzupassen. Sieht so etwas übersichtlicher aus.

Ach ja, die SSDF. Mal wird auf-, mal wird abgewertet. Je nach Lust und Laune. Im Bereich Schachcomputerpartien bei der SSDF war doch in den letzten Jahren nur noch Lars Sandin aktiv tätig. Ich weiß nicht einmal, ob er noch aktiv unterwegs ist bzw. ob der Millennium King bzw. Exclusive ChessGenius jemals Einzug in die SSDF-Liste halten werden. Auch finde ich die Auswahl der Gegner bei den Millennium Geräten etwas fragwürdig. Entweder klare Siege oder ebenso deutliche Niederlagen finden sich in den Einzelergebnissen. Was soll das bringen?

Elo-Listen für Schachcomputer sind doch nur ein netter Versuch, um Spielstärken zu schätzen. Aufgrund der viel zu geringen Datenbasis, haben diese Listen nur eine sehr eingeschränkte Aussagekraft. Und wenn dann noch die "gefühlten" Listen virtuell eröffnet werden, gute Nacht.

Jeder schätzt die Geräte nach seinen Erfahrungen ein. Interessanter sind da vielleicht die Partien, die unter realen Turnierbedingen gespielt wurden. Beispiel Aegon Turniere oder auch die spanischen Turniere. Immer wieder sehr interessant anzusehen, was einige Kisten an Performance zu bieten hatten.

Ich weiß nicht, sind Elo-Zahlen so wichtig? Gerade in der heutigen Zeit? Mir z.B., ist mehr am Spielstil gelegen. An den Möglichkeiten das Gerät meinen Ideen und Ansprüchen anzupassen, die mir ein unterhaltsames oder wenn gewollt, auch lehrreiches Spiel liefern. Der Spaß an der Gesamtkomposition eines Schachcomputers steht bei mir deutlich im Vordergrund. Die Elo-Zahl ist für mich nur nettes Beiwerk.

Gruß
Micha


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