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AW: Der Mephisto Phoenix - mehr als "nur" ein Schachcomputer
Hallo Sascha, Hallo Micha,
Vielen Dank für den interessanten Einblick in ein neues innovatives Produkt und dessen Entstehung. Auch wenn ich Eure Beiträge alle gelesen habe, so bleibt für mich die Frage was mir dieser Computer an neuen Fähigkeiten bietet, die ich momentan noch nicht habe. Ich habe einen ChessGenius Exclusive mit ChessLink und einen King Element. Vollkommen klar ist, dass die beiden Computer (quasi Millennium Chess Classics Element) derzeit nicht enthalten sind. Wie sieht die Situation aber aus, wenn ich das ChessLink und einen PC einsetze? Mit der verfügbaren Emulationssoftware (auf PC) müsste ich doch dann die Retro als auch die Native Programme auch abdecken können, oder? Neu scheint mir auf alle Fälle die gut Anpassbarkeit/Variabilität der Spielstärke zu sein. Das erschließt sich auch mir sofort als toller Pluspunkt. Sorry, aber ich stecke leider nicht so in den Details wie Ihr das tut, daher habe ich vermutlich entscheidende Punkte zur Unterschieden in den Funktionen (und darum geht es mir) nicht erkannt. Viele Grüße, Martin |
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Dafür sind Saitek Risk 2500, Mephisto Montreux, Tasc King V2.20, 2.23 & 2.50 mit an Board!! Gruss Kurt |
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Hi Martin,
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Wenn du diese für dich klar benennst und dir die Fähigkeiten des Gerätes ansiehst, kannst du schnell herausfinden, ob irgendetwas für dich dabei ist, was dir zusagt und einen Kauf für dich rechtfertigt. Wenn nicht, ist das Gerät nichts für dich. Ganz einfach. Zitieren:
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Grundsätzlich aber richtig. Allerdings auch in diesem Fall die Frage, wo liegt dein Hauptaugenmerk? Auf größtmöglicher Vielfalt oder maximale Geschwindigkeit der Emus oder Kompaktheit eines Gerätes oder oder oder…? Per ChessLink + Brett kannst du dich mit den Engines der MessEmu über verschiedene Wege verbinden. Alles mit etwas Aufwand verbunden, aber gut machbar, wenn man sich ein wenig mit dem PC auskennt. Damit steht dir die Welt der MessEmu offen, ebenso die Welt der UCI-Engines. Ist aber nicht für Jedermann etwas, weil eben mit Aufwand verbunden und ein PC (oder ähnliches) muss auch in der Nähe sein. Ein anderer User möchte einfach nur das Gerät einschalten und loslegen. Keine umständliche Konfiguration, einfach nur Schach spielen, sowohl gegen die neue, als auch gegen die alte Welt. So etwas nennt sich dann häufig Schachcomputer. Zitieren:
Aber genau ist das Problem. Ich bin kein Verkäufer und möchte hier keine Geräte anbieten. Diese Kaufberatung wird man von mir nicht bekommen. Da muss sich schon jeder selbst die Mühe machen, sich das Gerät anschauen und bewerten, ob ein Kauf lohnt oder eben nicht. Gruß Micha |
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die Antwort wird Dich überraschen: Wenn Du für Dich keinen Mehrwert siehst, gibt es keinen Grund, das Teil zu kaufen ... isso ... Natürlich kann man theoretisch gegen alle alten Schachcomputer auf der Mess Emu am PC spielen. Natürlich bietet vor allem der King alle Möglichkeiten für abwechslungsreiche Partien und Möglichkeiten ... Ich habe, wenn ich die Briketts und Geräte wie den Boris etc. einschließe, ca. 100 Schachcomputer hier stehen ... trotz der Emu von Franz ... Und obwohl ich einen Rev II habe, auf dem alles sogar deutlich schneller ist, habe ich neben allen Originalen noch zusätzlich den Petrosian: https://www.schachcomputer.info/foru...ead.php?t=6667 Trotz der Tatsache, dass ich Glasgow, A'dam, Dallas und Roma als Originale habe, zusätzlich einen Rev II, in dem sie enthalten sind und die Mess Emu auf dem Notebook habe, wollte ich ihn unbedingt haben und will ihn nicht mehr missen ... warum? Emotion beim Spielen. Ich kann es aber auch anders formulieren: Obwohl ich eine Apple Watch habe, die 1.000 Dinge kann, liebe ich meine mechanischen Uhren ... die sind wesentlich teurer und bieten weit weniger, rein technisch … aber emotional sind sie unschlagbar. Was ich damit sagen will und was ich bereits heute schrieb: Hobby hat keine rationalen Gründe ... entweder macht es "Klick" und es entwickelt sich ein "haben wollen Gefühl" oder eben nicht ... was ja auch nicht schlimm ist ... ;) Gruß, Sascha |
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Hallo Sascha, Hallo Micha,
Danke für Eure Antworten. Ich bin ein Hobby Spieler. Ich möchte auch nicht anfangen Schachcomputer zu sammeln. Mein Ziel ist alleine Schach zu spielen und dabei Spaß zu haben und im besten Fall auch etwas zu lernen. Mir geht es nicht darum, dass Ihr mir etwas verkauft oder ausredet. Mir ging es bei meiner Frage darum zu verstehen, welche Vorteile ich durch den neuen Computer im Verhältnis zu meinem jetzigen Setup habe. Da ich sowieso an meinem Schreibtisch spiele, an dem auch ein PC steht, ist für MICH der Vorteil der Kompaktheit, den ich nicht angeführt hatte, nicht sehr relevant. Aber das ist für andere Einsatzzwecke ein sehr valider Aspekt. Zitieren:
Ich denke ich werde mit meinen Überlegungen noch etwas zuwarten und die weiteren interessanten Informationen abwarten, dann fällt mir die Entscheidung evtl. leichter. Viele Grüße, Martin |
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das kann ich zu 100% unterschreiben. Natürlich bin ich schon gespannt auf diese Neuerscheinung, aber mir fehlen noch einige relativ wichtige Infos, die mir als Selbstspieler und Schachcomputertester noch fehlen. Aber super, ganz phantastisch, dass so ein Gerät überhaupt erscheint und ich bedanke mich bei Sascha und Micha an dieser Stelle für die hochgradig informativen Beiträge! Beste Schachgrüße, Günther |
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Hallo Günther,
schön, Dich mal wieder aktiv zu lesen und Danke für die warmen Worte. :top: Als bekanntlich starkem Spieler an Dich die Fragen: 1.) Welche Funktionen sind Dir als Selbstspieler wichtig? Was sind Deine Erwartungen? 2.) Welche Informationen fehlen Dir? Gruß, Sascha PS: Natürlich sind auch alle anderen Mitglieder herzlich eingeladen, Wünsche und (realistische) Erwartungen an so ein Spitzengerät zu posten ... |
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Hallo Sascha,
Ehre, wem Ehre gebührt - ich weiß um den Aufwand des langen Schreibens :-) Als Selbstspieler möchte ich wissen, wie einfach der Import und Export von Partien geht, die ich z.B. gegen Shredder gespielt habe, was und wieviel ich editieren kann oder ob ich erst exportieren und nachträglich in meiner Chessbase-Datenbank z.B. kommentieren kann/muss. Welche Dateiformate gibt es? Eh nur eines oder habe ich mehrere zur Auswahl? Kann ich Partien auch gleich per E-Mail vom Phönix aus versenden? Das sind jetzt vor allem Fragen, die ich als Selbstspieler und Trainer habe.... Als Tester von alten Schachcomputern bin ich vor allem neugierig, warum keine Novags und Fidelitys von Anfang an dabei sind. Kommen die noch, ggfs gegen Aufpreis? Kann ich auf dem Phönix Oldie-Wettkämpfe veranstalten? Z.B. den guten alten Mephisto Amsterdam gegen ein anderes Programm mit der Vorgabe: 10 Partien/30 sec pro Zug/wechselnde Farben? Kann ich diesen Oldies importierte Stellungen zum Analysieren vorgeben oder muss ich eine Teststellung jedem Programm händisch mittels Stellungseingabefunktion einrichten? Oder anders gefragt: Kann ich eine vorliegende Testsuite einem Oldie zum Abarbeiten geben? Fragen wie diese beschäftigen mich und möglicherweise habe ich das eine oder andere wichtige Detail überlesen oder schon wieder vergessen (wir werden alle nicht jünger)... Eigentlich wollte ich die Füße stillhalten und mal warten, was da im September alles noch auf uns zukommt, aber ich schaffe es nicht ganz - Weil zwei Wochen Urlaub sind relativ wenig, aber zwei Wochen Warten auf den Phönix sind relativ viel :-) Schöne Phönix-Analystengrüße, Günther |
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Hallo Günther,
also, zunächst einmal ist so eine Preview immer ein Spagat: Einerseits weil man nicht alles schreiben darf, was man weiß ... aber auch, weil das Produkt noch nicht zu 100% final ist. Darum sind Urteile nie final möglich, sondern ich versuche, einen Überblick über das zu geben, was bereits vorhanden ist und möchte auch ein Gespür dafür vermitteln, was möglich ist ... alles nicht so ganz einfach. Und natürlich darf jeder Fragen stellen und auch Wünsche und Erwartungen formulieren ... je mehr Input der Hersteller von (potentiellen) Käufern bekommt, desto besser kann er sein Produkt an deren Wünschen anpassen. Hier liegen die beiden großen Pluspunkte: Einerseits haben wir hier einen Hersteller, der offen den Kontakt und den Austausch wünscht und nicht dem Kunden sagen will, was dieser (nicht) braucht. Und beim Phoenix haben wir ein System, das aufgrund der Hard- und Software Struktur sehr flexibel und erweiterbar ist. Wenn man zum Beispiel sieht, wie sich iOS über die Jahre entwickelt hat, kann man sich ausrechnen, was theoretisch bei einem flexiblen System möglich ist. Vielleicht sehe ich aufgrund meiner "Vorbelastung" (ich habe ja selbst programmiert und auch mal ein eigenes Schachprogramm geschrieben, teste seit über 30 Jahren Software) alles ein wenig anders als ein "typischer" Endkunde. Unabhängig davon möchte ich auf Deine Fragen soweit eingehen, wie mir das aktuell möglich ist: 1.) Partien speichern: Derzeit nur PGN Format ... und ich denke, das wird auch langfristig so bleiben. Aktuell ist nur ein Export mittels USB möglich ... ich würde mir auch wünschen, dass dies in Zukunft auch via WLAN oder BT möglich ist ... wir werden sehen. Aufgrund diverser Anregungen (in erster Linie von Micha, der sich direkt auf die PGN Geschichte gestürzt hat) ist das derzeit noch im Fluss und Ruud ist am Ball ... da hier derzeit noch aktiv gearbeitet wird, kann ich hier noch nicht mehr schreiben ... Ich kann mir (aktuell) keinen Versand per e-Mail vorstellen, dann bräuchte es zusätzlich einen Mail Client ... ich denke, das würde auch dem Bedienkonzept der "Einfachheit" widersprechen ... aber was ich mir vorstellen kann (auch technisch), wäre ein Versand über WLAN oder BT ... ich hoffe eh, unabhängig vom internen online Modus, eine nachträgliche ChessLink Funktionalität, die man zur Verbindung mit dem PC nutzen kann ... ;) 2.) Was den Retro Teil betrifft: Was die noch fehlenden Emulationen betrifft, kann ich tatsächlich nur bis Mitte September um Geduld bitten. Thomas Karkosch strebt hier eine Lösung an. Er war optimistisch, dazu eine Aussage zum Zeitpunkt der offiziellen Ankündigung machen zu können ... 3.) Turniere oder Partien der Emus untereinander sind derzeit nicht möglich ... jede Emu bekommt exklusiv Speicher etc. zugeteilt. Ob das in Zukunft ein Thema wird ... ich glaube es nicht ... aber das ist meine Meinung ... kein Wissen! Ich hoffe, ich konnte Deine Fragen wenigstens zum Teil befriedigend beantworten. Gruß, Sascha |
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Hallo,
meine Träume für Features d. Phoenix :-) a) Einbinden von Remote Engines, die auf leistungsfähigerer HW laufen. Mir ist klar, daß Stockfish&Co auf dem Gerät schon an den 3k Elo kratzen, jedoch ist es für Analysezwecke auch hilfreich, wenn man einen leistungsfähigen PC als Laufzeitumgebung für die Engines nutzen kann und dann die Ausgabe ohne Lärm komfortabel auf dem Gerät sehen kann und dazu noch ein Brett mit Figurenerkennung habe. Ich hatte mal die Gelegenheit, Stockfish auf einem 128 Core System als Remote-Engine in Picochess einzubinden und damit zu analysieren. Das hat echt krass Spaß gemacht! b) Da geht es mir etwas wie Günther: Alles, was den Komfort im Umgang mit den Emulationen steigert ist mir sehr willkommen. Die Freaks, die 50 alte Compis blind bedienen können (Respekt!!) brauchen das nicht, aber wenn ich z.B. die Stellung von Hand für jede EMU aufbauen muß, breche ich mir ja einen ab, um es mal so auszudrücken. Idealerweise gäbe es eine "Abstraction Layer" über den Emus, die die Bedienung vereinheitlichen würde. Aber mir ist klar, daß das jede Menge Aufwand für einen kleinen Nutzerkreis ist. Wenn es so bleibt wie es ist, werde ich wohl zu 90% die gut bedienbaren Lang-Emus nutzen, die ja sogar die Figurenerkennung unterstützen. Im- und Export von Partien und Stellungen ist wie ja bereits gesagt wurde auch wichtig. E-Mail Versand ist natürlich eine Krücke, aber besser als gar nichs - und jedes Linux hat ja einen Kommandozeilen Emailclient (mail/mailx) integriert. Da stellt sich mir abschließend noch die Frage, wie/ob man auf das System zugreifen kann. Geht das per SSH/SFTP etc? Oder ist dieser wohl aus Copyright-Gründen eingeschränkt? Grüße und vielen Dank an Euch für die tolle Preview d. Phoenix! Renard |
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Hallo zusammen,
heute möchte ich ein Beispiel dafür geben, warum es so unglaublich schwer ist, eine Preview zu schreiben, die dem Produkt gerecht wird. Einerseits ist es sicherlich sinnvoll, auch im Rahmen einer Preview auf Wünsche hinzuweisen bzw. Dinge anzusprechen, die noch nicht optimal sind ... dies allein schon deshalb, um sich nicht dem Vorwurf auszusetzen, dass man etwas "schön schreiben" würde bzw. dass die Preview "gekauft" sei, weil man nicht auf Schwachstellen hingewiesen hat ... Denn genau das würde unweigerlich passieren, wenn der Phoenix ausgeliefert wird und Käufern solche Dinge wie die folgenden Punkte auffallen ... Gestern schrieben Michael und ich: Zitieren:
Zitieren:
24 Stunden später .... nachdem ich regen Mailaustausch mit Ruud hatte, gab es bereits heute ein Update ... das Ergebnis: In den Spielstufen mit Count Down Modus läuft die eigene Uhr jetzt erst dann, wenn man den Computerzug ausgeführt hat ... und damit so, wie man es vom King und eigentlich jedem guten Schachcomputer kennt und erwartet ... Darüber hinaus hatte Micha ein Problem angesprochen, das das herausragende Millennium Buch von Mark Uniacke betraf und die neue "Book Thresh" Funktion: Leider spielte der Computer auch bei aktiviertem Zufallsmodus nur die stärksten Züge regelmäßig aus, womit die Bandbreite des aktiven Spiels sehr stark eingeschränkt war ... das hat Ruud nun auch behoben: Mit Zufall "on" spielt der Phoenix nun alle Varianten, auch vogelwilde Eröffnungen ... das gibt eine große Abwechselung und macht richtig Spaß. Wenn man Zufall dekaktiviert, wird jetzt zwar viel gespielt, aber nach Gewichtung ... sprich, stärkere Züge werden deutlich häufiger gespielt ... Und zusätzlich kann der User nun mit "Book Thresh" die Breite in den Stufen 25%, 50% und 75% weiter einschränken ... bei 25% hat man so praktisch das, was man früher profan als "Turnierbuch" bezeichnet hat ... In Verbindung mit der Möglichkeit, zusätzlich die Buchtiefe in Halbzügen frei wählen zu können, kann man so das Buch des Phoenix perfekt auf die eigenen Wünsche anpassen ... besser habe ich das bei keinem Schachcomputer bzw. Programm bis heute gesehen ... Allein diese beiden Punkte werten den Native Bereich auf und waren aus unserer Sicht von größter Wichtigkeit! Super Arbeit von Ruud! :top: Wie gesagt, an diesem Beispiel zeigt sich, wie schwierig sich eine faire Preview gestaltet, bevor der "finale" Status erreicht ist, in dem das Gerät ausgeliefert wird. Und da in der Tat die Entwicklung immer weiter geht, auch nach Produktionsstart, kann jede Aussage nur als Momentaufnahme betrachtet werden ... Beste Grüße, Sascha |
AW: Der Mephisto Phoenix - mehr als "nur" ein Schachcomputer
Super Ruud. :top:
Somit kann man schon mal meine 2 Kritikpunkte streichen. Jetzt gefällt mir die Nummer. Denn das kann das King-Modul z.B. nicht. Zwar kann ich beim King Modul eine Elo-Stufe wählen, aber nicht gegen diese auf einer Countdown-Stufe (z.B. 5 Min. pro Partie, Turnier... usw.) spielen. Und das Buch Problem auch erschlagen. Sehr geil. Gruß Micha |
Re: Der Mephisto Phoenix - mehr als "nur" ein Schachcomputer
Hallo!
Kritikpunkte streichen, darum geht es, Micha, Sascha. Weiter so! :klatsch: Was mir persönlich immer sehr schmerzhaft gefehlt hat an die Phoenix Schachcomputer ist die moglichkeit, laufende Partien bequem abzubrechen zu können um später weiterzuspielen. Ich rede hier im Native Bereich. Jederman hier weiss genau wie Richard Lang das gelöst hat: Einfach der Compi ausschalten und beim wieder einschalten hat man die Wahl, weiterzuspielen (Spielstand UND Uhrstand) oder nicht. Auch beim Magellan/Senator ist das so (wenn's kein Batterieproblem gibt) ebenso bei De Koning. Schröder hat es nicht so hervorragend gelöst beim Polgar oder RISC Modul, man muss da die Stellung abspeichern, aber wenn man während ein tolle Partie ein Stromunterbrechung vorhabt ist die Partie weg. Ungemein ärgerlich. :mad: Ich habe xxxfach bei Ruud darum gebeten, aber es war (ist?)technisch sehr schwer. Zwar kann man die Partie speichern (mit -zig mal Tasten beruhrung), aber es ist bis heute (ich rede hier über Resurrection/Revelation I/II) einfach ja... lamentabel, ich meine im Vergleich mit oben genante 30 Jahren (!) alte Schachcompi's. :o Bin seeehr neugierig zu lernen, wie es beim neuen Schlagschiff ist. Grüsse Xavier |
AW: Der Mephisto Phoenix - mehr als "nur" ein Schachcomputer
Vielen Dank an die beiden Rezensenten, insb. Sascha für die (im Wortsinne manchmal tatsächlich) erschöpfende Schilderung des neuen Geräts.
Für mich als eher mieserabler Spieler muss ich konstatieren, dass ich die KING-engine inzwischen so sehr schätzen gelernt habe, dass mich der Preis des PHOENIX erst dann interessieren würde, wenn diese Engine enthalten ist :D Ansonsten wird es bei mir wohl eher ein Chess Classics exclusive als Aufstieg vom performance... allein wegen der Figurenerkennung. |
AW: Der Mephisto Phoenix - mehr als "nur" ein Schachcomputer
Hallo Sascha,
Vielen Dank für Deine unermüdlich Berichterstattung! Wird es die folgende Funktionalität geben im Native/ UCI-Bereich:
Vielen Dank! Marcus |
AW: Der Mephisto Phoenix - mehr als "nur" ein Schachcomputer
Guten Abend :)
Danke auch von mir für diese tolle Arbeit aller Beteiligten und der exklusiven Vorabdokumentation im Forum ! Schön, dass alte Geräte mit neuer Technik weiter-, bzw. sogar richtig "aufleben" können. Wenn ich es richtig verstanden habe, will Millennium hier ein sog. Flaggschiff und damit einen neuen Goldstandard für SC setzten. Was mich interessieren würde; Inwieweit ist man denn bei der verbauten Elektronik gegen EOL und evtl. Komponenten Ausfälle gewappnet? Ein kleines, aber sehr wichtiges Detail; das Display - wird diesem hoffentlich ein entspiegeltes Glas spendiert inkl. guter Helligkeitssteuerung ? (Die Bilder sind da etwas ernüchternd.) Besteht Hoffnung auf ein hochwertigeres Brett (+Figuren), als das aktuelle Turnierbrett 55? Und vielleicht doch eine kabellose und/oder ins Brett integrierbare Lösung eines hochwertige(r)em Computergehäuse als der abgebildete Prototyp? Und Last but Not least, In welcher Auflage plant man die erste Charge ? Welche Hauptzielgruppe Käufer will man erreichen ? Mit freundlichen Grüßen |
AW: Der Mephisto Phoenix - mehr als "nur" ein Schachcomputer
Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht so richtig, auf was Du hinauswillst. Einerseits hättest Du gerne "All in One", andererseits wünscht Du Dir wohl, dass das Gerät leicht zu reparieren ist bei Defekten. Das beißt sich normalerweise.
Ich kenne ehrlich gesagt derzeit kein Alternativbrett, dass LED's mit RFID anbietet in dieser Qualität. Die Entwicklung geht sicherlich auch hier weiter, man will schließlich auch noch Geschäfte in der Zukunft machen. Wer weiß, vielleicht gibts dann noch eine Sonderedition mit entspiegeltem Gorillaglas, hoffentlich wasserdicht nach IP68-Standard und für Modding geeignet.;) |
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Ehrlich gesagt, warst du auch nicht der Adressat.
Ich bin auf gar nichts raus und stelle hier auch keine Wunschliste nach dem hätte gerne Prinzip. Meine Fragen sind von rein persönlichem Interesse, so wie sie hier wohl ziemlich alle sind. Daher bitte keine Unterstellungen. Wenn das im deinem Sinne alles unverständlich ist, muss man das ja nicht unbedingt noch ins Lächerliche ziehen. ;) Danke |
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Wenn man bedenkt, wie lange schon die alten Schätzchen halten, wird diese Version sicher auch etliche Jahre auf dem Buckel bekommen. Einzig, das man das Gerät ab und zu innen reinigen muss, , und auch den Lüfter, wäre meiner Meinung nach der Punkt, der zu beachten ist, und dabei wäre es sicher sinnvoll, wenn man das unkompliziert erledigen kann. Gegebenfalls irgendwann auch einen Lüftertausch vollziehen kann.
Letztendlich ist es sicher am besten, auf die Veröffentlichung zu warten, als zu spekulieren, was möglich ist, und was nicht. |
AW: Der Mephisto Phoenix - mehr als "nur" ein Schachcomputer
Ja Udo,
Genau DAS ist ja der Punkt (bis auf die Spekulation) ;) Die alten Mephisto Geräte der Oberklasse funktionieren eben auch nach 20-30 Jahren noch. Die Module, aber vor allem eben auch die Bretter und Figuren waren sehr hochwertig verarbeitet und nicht nur damals, sondern auch heute noch echte Schmuckstücke. In den letzten Jahren hat sich aber nicht nur die Elektronik Performance, sondern auch die Qualität der Komponenten und Auftragsfertigung geändert. Leider nicht immer proportional zur o.g. Performance der Endprodukte. Heute wie damals gibt es gesetzliche Herstellergarantien, aber wie sieht es im Jahr n+10 oder gar n+20 aus ? Software Kompatibilität mal ausgenommen. Da der Markenname "Mephisto" wieder genutzt wird, kann man ja vielleicht doch etwas Hoffnung haben. Ein Top Gerät besteht eben nicht nur aus guter Funktionalität, sondern sollte auch in Verarbeitung mitziehen. Warten wir halt auf die grosse Enthüllung :) |
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also ... 1.) Vielen Dank! Ja, der Test war aufgrund des Umfangs der Funktionen und dem neuen Konzept doch teilweise mit mehr Aufwand verbunden, als gedacht. 2.) Nun, ich glaube wirklich, dass auch Spieler bis 1.500 Elo sehr viel Spaß haben können. Die diversen Anpassungsmöglichkeiten und vor allem Shredder, der sich dem Spieler im Laufe der Zeit zum perfekten Partner anpasst, ist schon eine super Geschichte ... ist insgesamt schwer zu beschreiben und das Gerät erschließt sich dann, wenn man es selbst nutzt ... trotzdem hoffe ich, dass früher oder später noch der / ein King hinzukommt ... 3.) Aber unabhängig davon: Was der King allgemein an Umfang bietet, ist für ein Gerät mit nur einem Programm unschlagbar und unerreicht ... keine Frage. Es sind unterschiedliche Konzepte ... der King ist als Schachcomputer ein genialer Spielpartner ... der Phoenix bietet mehr Programme, die Emulationen der alten Programme, zusätzliche Möglichkeiten und künftig noch Dinge wie online Chess etc. die beiden Geräte zu vergleichen, ist unfair, sind ja auch preislich unterschiedliche Regionen. Gruß, Sascha |
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vielen Dank! - Also ... ja, die Farbe ist schwarz und lässt sich auch (noch) nicht ändern. Als ich das erste Mal den ersten Prototypen in Betrieb sah, fragte ich spontan nach einem hellen Hintergrund (wie bei den frühen Versionen von Fritz etc.) ... ich muss aber zugeben, dass ich mich mittlerweile nicht nur an den schwarzen Hintergrund gewöhnt habe, sondern ihn auch zu schätzen weiß ... na ja, ich mochte auch immer Psion Chess oder M-Chess ... :D - Nein, derzeit sind keine grundlegenden Änderungen im Layout möglich. - Da Tablebases noch nicht verbaut sind ... was soll ich sagen ... ich habe meine Notwendigkeit zu (de-) aktivierbaren internen Tablebases mehrfach mit Nachdruck kommuniziert ... - Die Idee, eigene Bücher laden zu können, ist bereits kommuniziert. Allgemein, was Trainingsmöglichkeiten betrifft, hatte Thomas Karkosch noch Ideen, zu denen mit Sicherheit später mal was kommen wird. ;) Gruß, Sascha |
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Hallo, ehrlich gesagt habe ich mich lange gefragt, ob ich auf Deine "Fragen" überhaupt reagieren soll ... Zu den Punkten: 1.) Stellst Du diese Fragen auch, wenn in Zeitschriften, Foren etc. ein neues Notebook, Smartphone oder eine Spielekonsole vorgestellt wird? Laut Handbuch, dessen Muster mir vorliegt, wird das Gerät drei Jahre Herstellergarantie haben ... in Anbetracht dessen, was heute selbst bei "Premiumherstellern" wie Apple (1 Jahr) üblich ist, muss sich Millennium nicht verstecken. Und dass alles, was in einen Zeitraum von "n+20" fällt, Spekulation ist, ist Dir mit Sicherheit ohnehin klar. 2.) Sorry, dass die "Bilder" Dich nicht begeistern aber erstaunlich, dass Du die Displayqualität anhand meiner Fotos final beurteilen kannst, zumal auf dem Display meines Gerätes eine Schutzfolie verklebt war. Darüber hinaus würde sich die Frage stellen, ob ein mattes Display im Indoor Betrieb (dafür ist das Gerät gedacht) tatsächlich Vorteile hätte. Wie ich allgemein schrieb: Ich finde das Display sehr gut und hatte keine Kritikpunkte in Bezug auf Helligkeit oder die Leichtgängigkeit des Touchscreens ... und ich hatte nie das Problem, die Inhalte nicht mehr sehen zu können, da ich von Spiegelungen gestört war ... 3.) Woher soll ich wissen, ob in Zukunft ein kabelloses Brett geplant ist? Und wie groß sollte ein Schachcomputer sein, wenn hier eine entsprechende Lösung als "all in one" gebaut wird? Ich bin kein Mitarbeiter der Firma Millennium und bekomme auch keinen Cent von denen. Schreib sie an und frag selbst. 4.) Hochwertigeres Gehäuse? Schön, dass Du meinst, die Qualität des Gehäuses beurteilen zu können ... und dass Du dem Urteil von Michael und mir nicht traust. Mein Rat: Frag Millennium nach einer Edition, die Deinen Ansprüchen genügt. 5.) Unabhängig davon, dass Millennium mir dies kaum mitteilen wird, wäre es mir neu, dass es üblich wäre, dass Hersteller solche Angaben machen ... aber wie schon mehrfach geschrieben: Frag einfach selbst! 6.) Die Vokabel kommt mir bekannt vor ... ich wüsste nicht, dass Millennium vorher Umfragen gestartet hat, um eine "Hauptzielgruppe" zu ermitteln ... soweit ich das mitbekommen habe, ist jeder Mensch "Hauptzielgruppe", der sich für Schach interessiert, einen Schachcomputer haben möchte und der sich von dem Gerät aufgrund von Design, Funktionsumfang etc. so angesprochen fühlt, den aufgerufenen Kaufpreis entrichten zu wollen ... 7.) Ich habe keine Ahnung, auf was genau Du wartest ... aber ich denke, die grundsätzliche Intension Deiner Postings ist deutlich geworden. Abschließend: Richte Dich mit Deinen Fragen einfach an den Hersteller ... ich denke, hier ist die falsche Plattform für Deine Fragen. |
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Hallo zusammen,
und abschließend allgemein: Schachcomputer sind mein Hobby, nicht meine Erwerbsquelle. Ich habe noch nie von einem Hersteller, dessen Software oder Geräte ich getestet habe, einen Cent bekommen. Stattdessen habe ich selbst viel Zeit, Arbeit und auch Geld investiert, um Fehler zu finden, Produkte aufgrund von Feedback besser zu machen oder auch um sie hier vorzustellen. Letzteres habe ich immer gerne und mit viel Spaß getan. Auch wenn einige Reviews wie die zum Centaur teilweise in anderen Foren zu heftigen persönlichen Angriffen (auch per Mail) führten. Unterm Strich überwog immer die positive Seite. Ich habe hier diese Preview geschrieben, um die Community und auch externe Leser "mitzunehmen" und um zu teilen ... meine Eindrücke, meine Emotionen ... darum ist diese Preview auch nicht neutral, sondern, wie ich schrieb, hochgradig subjektiv. Ich wollte Leser mitnehmen und informieren ... der Leser konnte Dinge erfahren, die sonst weltweit nirgendwo zu finden sind und die auch nicht zu finden sein werden, wenn das Gerät angekündigt und bestellbar sein wird ... Denn einerseits würde kein Hersteller derart umfangreiche Infos auf seine Webseite stellen und zudem denke ich, dass, bei aller persönlichen Subjektivität, die ich offen zugebe, meine Berichte und Urteile stets begründet, fundiert und nachvollziebar waren. Im Rahmen dieser Preview habe ich viel Energie gelassen und habe mich nach den letzten Postings etc. dazu entschlossen, hier vorläufig auch nichts mehr zu schreiben und auch keine Fragen mehr zu beantworten ... Wenn der Phoenix offiziell vorgestellt wird, werde ich das hier natürlich schreiben, inkl. allen Informationen. Und sollten mir Thomas oder Ruud offizielle Änderungen im Vergleich zur getesteten Betaversion mitteilen, die zum Verkaufsstart bzw. einem eventuellen "Day one Patch" noch implementiert werden, werde ich dies natürlich hier mitteilen. Aber ansonsten bitte ich um Verständnis, dass ich nicht der Ansprechpartner und schon gar nicht derjenige bin, an dem man Kritik oder was auch immer an der Firma Millennium ablassen kann ... Gruß, Sascha |
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Bitte keine versteckten Kritiken wettern, ich bin absoluter Millennium Fan, und habe so gut wie alle Geräte gekauft, die in den letzten Jahren erschienen sind. Mich würde es freuen, wenn es halt ein Gerät wird, das auch optisch an die alten Maschinen erinnert, da das aktuelle, (und bald veraltete) Konkurrenzprodukt, für mich immer völlig außer Debatte stand. Danke für deine aufopferungsvolle Arbeit, die ich uneingeschränkt schätze ! |
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