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  #1  
Alt 11.09.2020, 09:50
Piffke Piffke ist gerade online
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Daumen hoch iPad kontra Pc

Liebe Schachcomputerfreunde

Es würde mich interessieren wie die Geschwindigkeit eines IPad Pro 2020 (12,9) bzw. I7 6700k mein Pc vergleichbar ist. Habe 2 Gtx 1080 im System 16 Gb Ram.

Ist das IPad Pro stärker von der Hardware oder der Pc ?

Kann man das durch lösen einer Schachstellung herausfinden?

Oder müsste man eine Anzahl Tuniere spielen.

Wie ist der Revelation 2 Von der Geschwindigkeit einzuschätzen ist er 1,2 oder an dritter Stelle

Welches ist zur Zeit das stärkste Schachprogramm auf obiger Hardware Pi, iPad Pro oder Revelation 2

Hiarcs soll ja extrem stark sein auf dem IPad.

I7 7700k oder i9 gibt es ja auch schon.

Hat einer Erfahrung mit Surface Book in Sachen Schach ?

Welches Programm spielt menschlich außer die alten Oldies wo man noch eine Chance zu gewinnen hatte. Ein Bekannter schwärmte mir da von wasp 4.0 etwas vor.

Also viele Fragen hoffe auf viele Antworten.

Meine Meinung ist das IPad die ultimative Maschine zu konsumieren nicht nur zum Schach.

Da kommt das Windowssystem nicht mit als Tablett gesehen leider wieder nicht zu alles kompatibel.

Wohl keine Unterstützung zu Pi 300 Schachcomputer Bluetooth bzw Revelation 2

Chesslink nur mit Hiarcs am IPad und Millennium Bretter.

Keine Möglichkeit Oldies Emu auf dem IPad zu spielen bzw. mit Revelation 2 zu verbinden.

Pi 3000 und Emus spielbar auf Revelation 2 werde ich mal testen.

Letzte Frage besteht die Möglichkeit mit den Revelation 2 online Schach zu spielen gegen andere Schachfreunde mit Brettanzeige ohne Anbindung zu Chessbase. Grade Komodo 12 gekauft wo 6 Monate um sind wenn die Zeit fehlt.

Also Schönes Wochenende mein Spezialgebiet neben Computerschach ist Karl May der Schöpfer von Winnetou und Old Shatterhand der sich auch ein wenig mit Schach beschäftigt hat. Karl May Verleger Lothar Schmid müsste ja bekannt sein.

Bis dann Euer Günther

Geändert von Piffke (11.09.2020 um 09:58 Uhr)
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  #2  
Alt 11.09.2020, 21:42
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AW: iPad kontra Pc

Hallo Günter,

das soll doch ncht heißen IPad kontra PC sondern IPad und PC
Das IPad ist schnell aber lange nicht schnell genug!
Das Programm Chess Genius für IPad von Richard Lang auf dem IPad ist stärker als beispielsweise die Kiste Chess Genius Pro von Millennium.
Ich arbeite gern mit dem IPad mini zum Erfassen von Partien mit Hirarcs aber lieber mit Chess Genius da ich die kleine weiße Schrift auf grauen Hintergrund bei Hirarcs auch mit Lesebrille nicht gut erkennen kann.
Da du ja jetzt Komodo 12 hast kannst du ja auch Stockfish 12 kostenlos laden.
Zu Testen was schneller ist müsstest du ein vergleichbares Programm auf beiden Rechnern haben und du könntest zum Beispiel mit dem BT-2630 Test schauen wie lange die Zeiten sind.
Ansonsten sind das mir zu viele Fragen auf einmal.

Viel Spaß beim Ausprobieren
Gruß Jürgen
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  #3  
Alt 11.09.2020, 22:10
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AW: iPad kontra Pc

 Zitat von Piffke Beitrag anzeigen
Liebe Schachcomputerfreunde

Meine Meinung ist das IPad die ultimative Maschine zu konsumieren nicht nur zum Schach.

Bis dann Euer Günther
Ich habe auch ein iPad, aber nutze es nie ... dafür meine Frau umso mehr. Stattdessen
hänge ich dauernd am Notebook, was ich viel komfortabler finde. Wenn ich nur iPad und
einen PC hätte, dann könnte das iPad die bevorzugte Wahl sein.

Gruss
Kurt

Geändert von applechess (12.09.2020 um 11:58 Uhr) Grund: Ergänzung
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  #4  
Alt 12.09.2020, 09:59
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AW: iPad kontra Pc

Das ist Ansichtsache Ipad ist mir lieber als am PC benutze PC nur mit Revelation 2 und Komodo 12 Bluetooth. Einziges Manko Brett erkennt die Züge des Programm nur als Notation keine LED Steuerrung der Züge vom PC aufs Brett.
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  #5  
Alt 23.09.2020, 19:26
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AW: iPad kontra Pc

 Zitat von Piffke Beitrag anzeigen
Das ist Ansichtsache Ipad ist mir lieber als am PC benutze PC nur mit Revelation 2 und Komodo 12 Bluetooth. Einziges Manko Brett erkennt die Züge des Programm nur als Notation keine LED Steuerrung der Züge vom PC aufs Brett.

Eine Möglichkeit wäre Installation von Picochess auf dem PC.

Dort gibt es einen Parameter, um die LEDs zu aktivieren.

Ansonsten zu dem anderen Thema, dass du lieber am iPad spielst.

Viele Engines auf dem PC kann man auch als Dienst laufen lassen. Zumindest mit Chess for Android lassen die sich via Netsocket einbinden. Für iPad müsste es etwas Ähnliches geben.

Viele Grüße
Markus
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  #6  
Alt 29.09.2020, 10:36
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AW: iPad kontra Pc

 Zitat von Beeco76 Beitrag anzeigen
Viele Engines auf dem PC kann man auch als Dienst laufen lassen. Zumindest mit Chess for Android lassen die sich via Netsocket einbinden. Für iPad müsste es etwas Ähnliches geben.
Hallo,
nicht, dass es mir bekannt wäre. Apple ist in dieser Hinsicht extrem restriktiv. Sind halt die Nachteile eines geschlossenen Systems.

Wobei das aktuelle iPad Pro 12,9 per se eine geniale Maschine ist. Mit dem Magic Keyboard und dem Pencil 2 macht das Teil schon sehr viel Spaß.

Es kommt halt immer auf das Nutzungsverhalten an. Wenn es darum geht, selbst spielen zu wollen, ist eh jegliche Diskussion überflüssig, da selbst der aktuelle Weltmeister Hiacrs oder SF12 auf dem aktuellen iPad Pro nicht mehr schlägt. Insofern empfinde ich Diskussionen darüber, welche Kiste schneller ist, als überflüssig, zumindest in Bezug auf Schach mit Menschen.

Das iPad bietet eine Menge interessanter Schachsprogramme: Hiarcs, Genius, Shredder, Schach Pro (ist der ChessTiger, mein Lieblingsprogramm), SF12 und einige weniger bekannte Programme, die trotzdem lohneswert sind. Zudem sind Schachprogramme auf iOS / iPadOS Basis in der Regel sehr günstig und Updates kostenfrei. Zumindest empfinde ich Hiarcs für einen 10er als Schnapper.

Wer das "volle Programm" will, muss halt zum PC greifen. Leistung und Auswahl ohne Ende. Allerdings ... obwohl ich hunderte Engines auf dem Notebook habe, nutze ich aktiv eigentlich nur Fritz 17 oder Hiarcs. Auswahl ist also nicht alles.

Was natürlich der unschlagbare Vorteil einer Windows Lösung ist: Die Mess Emu, die DOS Pakete etc. pp. ... sprich, all die historischen Geschichten. Die gibt es nicht auf iPadOS / iOS und werden auch nie kommen, da hier schon die Richtlinien von Apple einen Strich durch die Rechnung machen.

Insofern besteht die "perfekte Lösung" aus einem harmonischen Miteinander beider Geräte.

Gruß,
Sascha
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  #7  
Alt Gestern, 00:39
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AW: iPad kontra Pc

Hallo Sascha,

danke für Deinen interessanten Beitrag, der die iOS-Welt des Computerschachs näher beleuchtet.

Ein paar Anmerkungen dazu:

 Zitat von Mythbuster Beitrag anzeigen
Das iPad bietet eine Menge interessanter Schachsprogramme: Hiarcs, Genius, Shredder, Schach Pro (ist der ChessTiger, mein Lieblingsprogramm), SF12 und einige weniger bekannte Programme, die trotzdem lohneswert sind. Zudem sind Schachprogramme auf iOS / iPadOS Basis in der Regel sehr günstig und Updates kostenfrei. Zumindest empfinde ich Hiarcs für einen 10er als Schnapper.
Einige Programme wie Chess Genius, Komodo und Shredder gibt es auch für Android, andere Programme wie Hiarcs leider nicht.

Etwas erstaunt war ich, dass die Shredder-Engine in Android nicht von Chess for Android gefunden wurde. Auch mit manueller Suche hatte ich kein Glück. Höchstwahrscheinlich sind unter Android GUI und Shredder-Engine miteinander verschmolzen. Das wäre bei der Benutzung des DGT-Brettes nicht ganz so schlimm, wenn Shredder for Android auch die DGT-Unterstützung hätte. Leider liegt diese zur Zeit aber auch nicht vor. (Zumindest konnte ich die Option nicht finden.)

Einziger Ausweg deshalb, wenn man kein Platz für Notebook/PC neben dem DGT-Brett hat: UCI-Engine als Dienst laufen lassen und z.B. unter Chess for Android einbinden. Diese Möglichkeit ist auch bequem, um schnell die neueste Stockfish-Version am DGT-Brett spielen/testen zu können, ohne für DGT Pi das Image zu verändern.

 Zitat von Mythbuster Beitrag anzeigen
Was natürlich der unschlagbare Vorteil einer Windows Lösung ist: Die Mess Emu, die DOS Pakete etc. pp. ... sprich, all die historischen Geschichten. Die gibt es nicht auf iPadOS / iOS und werden auch nie kommen, da hier schon die Richtlinien von Apple einen Strich durch die Rechnung machen.
Ich sehe prinzipiell für die Zukunft zwei Wege, um das auf dem iPad/iPhone zu nutzen, ohne die Richtlinien von Apple zu verletzen. Das Folgende daher einfach mal ungetestet als Gedankenanstoß.

Möglichkeit 1: Remote Desktop auf PC der das Schachprogramm installiert hat (RDP, Citrix, o.ä.). Nachteil: Man braucht einen PC, auf dem das Programm eigentlich läuft. Man überträgt quasi die ganze Zeit das Bild des Programms.

Möglichkeit 2: Mame mit Emscripten (Webassembly) kompilieren. Nachteil: Man braucht einen Webserver, auf dem alles vorbereitet ist, alles läuft über Browser und man muss sich auf Performanceverlust vorbereiten. Zudem ist mir zurzeit nicht klar, ob die Schach-GUI von Mame überhaupt unter Emscripten funktioniert.

Viele Grüße
Markus
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  #8  
Alt Gestern, 09:27
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AW: iPad kontra Pc

Hallo Markus,

ja, in der Regel sind die Engines bei iOS Apps "fest verschmolzen". Apple erlaubt nicht die nachträgliche Einbindung solcher Engines von Drittautoren. Das sind Dinge, die ich damals im Zuge der Umsetzung einiger der Apps gelernt habe (ich war beim Beta Test einiger der Apps dabei und hatte vor allem mit RL damals einen engen Austausch). Allein schon deshalb wird es auf absehbare Zeit solche Dinge wie Arena oder die MessEmu nicht nativ auf dieser Plattform geben.

Natürlich weiß man nicht, wie sich die Dinge entwickeln. Vielleicht ändert Apple ja doch mal die Richtlinien oder es wird (zugelassene) alternative "Stores" geben, über die man Apps installieren kann. Time will tell.

Natürlich gäbe es auch noch die Möglichkeit, Apps für Geräte mit Jailbreak zu programmieren, aber der Markt ist praktisch nicht vorhanden. Zudem es auch Apps gibt, die einen Jailbreak erkennen und dann (aus Sicherheitsgründen) den Dienst verweigern, wie der TAN Generator meiner Banking App.

Die von Dir genannten Wege sind natürlich theoretisch möglich ... aber ...

Ich denke, das würde keinen Spaß mit der Mess Emu machen. Ich habe als Zweitnotebook ein Razer Blade Stealth mit 13" Display. Traumhaftes Gerät, von den Außenmaßen kaum größer als das 12,9" iPad Pro ... habe mir da eine 2 TB SSD reingebaut, eine perfekte Schachmaschine. Mit Undervolting absolut lautlos bei der MessEmu und stark genug, alle Emus laufen zu lassen.

Aber: Die Tatstaturen (und zum Teil auch die Displays) der emulierten Schachcomputer sind schon arg klein auf einem 13" Display ... ohne Lesebrille geht da nix, aber das ist nicht das eigentliche Problem, sondern die Bedienung. Mit der Maus geht das auch auf einem 13" Notebook noch recht gut, aber mit den Fingern möchte ich mir das nicht vorstellen.

Soll heißen: Eine Umsetzung der MessEmu auf iPadOS wäre schon ein Traum, keine Frage, aber diese müsste mit einer Anpassung der GUI einhergehen, ansonsten dürfte der Frustfaktor schnell den Spaß übersteigen.

Ach ja, die von Dir als Weg 2 beschriebene Möglichkeit ist derzeit auch nicht einfach so möglich, es sei denn, Du willst rein über Safari gehen. Wenn Du eine Web basierte App meinst, über die das "in der Cloud" laufen soll ... an der Front kämpft zum Beispiel auch grad Microsoft mit Apple ... wegen deren XBox Gaming Abo Geschichte. Da gibt es so viele "Wenn und Aber", dass das kaum umsetzbar ist. Siehe dazu auch: https://www.heise.de/news/Apple-Huer...g-4915631.html

Womit wir wieder beim Punkt sind: Die Hardware des iPads ist genial und es gibt meiner Meinung nach keiner Alternative, was Qualität, Leistung, Haptik und Optik betrifft ... und auch iOS / iPadOS ist wirklich nicht schlecht ... aber es gibt halt (noch) Limitierungen, deren man sich bewusst sein muss, wenn man sich ins Apple Universum begeben will.

Ein Nachtrag zu iOS / iPadOS Programmen. Wer sich ein wenig mit 10x8 Schach befassen will, auch dafür gibt es ein sehr schön gemachtes Programm, dessen Engine aus der Feder von Reinhard A. Scharnagl stammt, der vermutlich vielen Mitgliedern noch bekannt ist.

Gruß,
Sascha
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Hallo Sascha,

Apple-Welt und Android-Welt - zwei Welten mit sehr guten Geräten, aber unterschiedlichen Philosophien in der Bedienung und im Freiheitsbegriff.

Bei Apple heißt Freiheit: Frei von Sorgen und Herumbastelei, aber dafür Einschränkungen.
Bei Google heißt Freiheit: Freiheit zu basteln, aber wenn man es kaputt macht, ist man selbst Schuld.

Ich nutze privat sehr viel Linux, darum liegt Android mir hier näher. Ich habe aber auch schon ein iPhone als Firmenhandy benutzt und kann daher auch die Apple-Fans verstehen.

Anbei noch ein paar Anmerkungen und ein Bericht über meine Versuche mit Mame und Emscripten.

 Zitat von Mythbuster Beitrag anzeigen
Hallo Markus,

ja, in der Regel sind die Engines bei iOS Apps "fest verschmolzen". Apple erlaubt nicht die nachträgliche Einbindung solcher Engines von Drittautoren. Das sind Dinge, die ich damals im Zuge der Umsetzung einiger der Apps gelernt habe (ich war beim Beta Test einiger der Apps dabei und hatte vor allem mit RL damals einen engen Austausch). Allein schon deshalb wird es auf absehbare Zeit solche Dinge wie Arena oder die MessEmu nicht nativ auf dieser Plattform geben.
Zumindest Shredder scheint unter Android auch verschmolzen zu sein. Und die Desktop-Linux-Version hat keine native DGT-Unterstützung.
Hört sich also nach einem Fall für Arena an oder für Engine-Zugriff via Netsocket.

 Zitat von Mythbuster Beitrag anzeigen
Ich denke, das würde keinen Spaß mit der Mess Emu machen. Ich habe als Zweitnotebook ein Razer Blade Stealth mit 13" Display. Traumhaftes Gerät, von den Außenmaßen kaum größer als das 12,9" iPad Pro ... habe mir da eine 2 TB SSD reingebaut, eine perfekte Schachmaschine. Mit Undervolting absolut lautlos bei der MessEmu und stark genug, alle Emus laufen zu lassen.

Aber: Die Tatstaturen (und zum Teil auch die Displays) der emulierten Schachcomputer sind schon arg klein auf einem 13" Display ... ohne Lesebrille geht da nix, aber das ist nicht das eigentliche Problem, sondern die Bedienung. Mit der Maus geht das auch auf einem 13" Notebook noch recht gut, aber mit den Fingern möchte ich mir das nicht vorstellen.
Für Bastler gibt es mit Raspberry Pi und Touchscreen Möglichkeiten, sich selbst etwas zu basteln. Könnte, wenn es fertig ist, ungefähr so aussehen wie der pi-topCEED, ein kleines Mini-Notebook oder ein King Element.

Da es um Mame / MessEmu geht, ist die CPU auf ARM-Basis hier egal.

Aber auch hier gilt: Die Bedienung dürfte gewöhnungsbedürftig sein.

Dass man auf Linux-Basis durchaus schöne Schachcomputer bauen kann, zeigen auch die Schachcomputer von Pewatronic. Ein Video von pato4sen (der gleiche User wie hier im Forum?) auf YouTube zeigt einen Bootbildschirm mit einer Arch Linux-Variante.

 Zitat von Mythbuster Beitrag anzeigen
Soll heißen: Eine Umsetzung der MessEmu auf iPadOS wäre schon ein Traum, keine Frage, aber diese müsste mit einer Anpassung der GUI einhergehen, ansonsten dürfte der Frustfaktor schnell den Spaß übersteigen.

Ach ja, die von Dir als Weg 2 beschriebene Möglichkeit ist derzeit auch nicht einfach so möglich, es sei denn, Du willst rein über Safari gehen. Wenn Du eine Web basierte App meinst, über die das "in der Cloud" laufen soll ... an der Front kämpft zum Beispiel auch grad Microsoft mit Apple ... wegen deren XBox Gaming Abo Geschichte. Da gibt es so viele "Wenn und Aber", dass das kaum umsetzbar ist. Siehe dazu auch: https://www.heise.de/news/Apple-Huer...g-4915631.html
Die als Weg 2 beschriebene Möglichkeit habe ich gestern mal quick & dirty als Proof-of-concept ausprobiert. Bei Bedarf kann ich auch eine Anleitung posten.

Das Kompilieren von Mame mit Emscripten hat funktioniert, hier sollte man aber nur die Dateien kompilieren, die absolut notwendig für den Emulator sind, um kleine Dateien zu erhalten, d.h. pro Treiber einmal kompilieren.

Dann braucht man noch ein Webseiten-Gerüst, dass den Emu präsentieren kann. Fündig wurde ich hier beim Emularity-Projekt.

Unter Linux habe ich das Ganze konfiguriert und in einem lokalen Mini-Webserver gestartet.

Bekommen habe ich etwas, das so aussieht wie auf dem folgenden Bild:
Ich spielte 1. e4, der Schachcomputer antwortet mit 1. ... g6 und will Königsindisch spielen.

Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Mame-Emscripten.jpg
Hits:	12
Größe:	36,8 KB
ID:	4661

Damit konnte ich auf Linux unter Firefox mit dem Schachemulator spielen, hatte aber statt der Figuren nur schräge graue Striche.

Eine Untersuchung der js-Datei des Kompilats ergab, dass aus dem Artworkordner von Mame-Repository die im chess-Unterordner enthaltenen Dateien fehlen. Hier befinden sich u.a. Dateien der Form:

(ErsterBuchstabeDerFarbeAufEnglisch)
(ErsterBuchstabeDesPGN-NamensDerSchachfigur).png

z.B. wk.png (für "White King")

Android-Handy habe ich noch nicht ausprobiert.

Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich meine Emscripten Toolchain noch etwas updaten muss. Insbesondere die in der Distribution mitgelieferten Versionen sind in der Regel hoffnungslos veraltet. Außerdem war es eher ein "schneller Versuch" < 1 Stunde.

Wenn die Eingabemöglichkeit für mobile Geräte nicht taugen sollten, könnte z.B. bei den freien Roms von Ed Schröder eine anklickbare Seite im Internet zum "Ausprobieren" eines MM4 oder MM5 eine feine Sache sein, um Schachcomputer-Neulinge mit den historischen Geräten bekannt zu machen. (Immer vorausgesetzt, eine derartige Nutzung ist legal.)


Viele Grüße
Markus
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