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Alt 12.06.2019, 01:18
Hartmut Hartmut ist gerade online
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Bischoff vs. The King kritisch analysiert.

"Klaus Bischoff gehört zu den stärkeren Großmeistern in Deutschland und kein Gegner hat es wirklich leicht mit ihm. ... Noch vor dem Match teilte ich dem Geschäftsführer von Millennium Thomas Karkosch mit, dass ich als Ergebnis zwei blutleere Remisen erwarte. Klaus Bischoff ist ein Meister des Verflachens, wenn er auf Gegner trifft, welche er als stärker einschätzt. Im Falle des King Programms von Johan de Koning wurde er offenbar in kalte Wasser geworfen. Unvorbereitet startete er in die erste Partie und schob die weißen Steine ambitionslos übers Brett." (Quelle: https://schach.computer/johan-de-kon...klaus-bischof/)

So beginnt die Berichterstattung eines bekannten Schachhändlers über das 2-Partienmatch zwischen GM Klaus Bischoff und dem Programm The King. Nun mag es ja vielleicht richtig sein, dass Bischoff ein Meister des Verflachens ist, wenn er auf einen stärkeren Gegner trifft. Im Grunde ist das auch keine falsche Strategie. Im Fall des King-Programms hat er seinen Gegner allerdings nicht als stärker eingestuft, denn ein Verflachen ist keineswegs erkennbar. Auch ist es etwas unfair, ihm mangelnde Vorbereitung vorzuwerfen. Wenn man mal von den aktuellen starken PC-Programmen absieht und "nur" einen "normalen" Schachcomputer hernimmt, ist es sogar im höchsten Grade unfair, sich "vorzubereiten". Im Vorfeld die Eröffnungsbibliothek eines Gerätes studieren, nach Löchern in der Bibliothek suchen und dann das Gerät genüsslich zusammenschieben kann jeder gute Schachspieler. Das ist keine große Kunst. Genauso könnte man von Magnus Carlsen verlangen, dass er vor der nächsten Titelverteidigung seine komplette Eröffnungsvorbereitung ins Internet stellt.

Ganz im Gegenteil. Ein fairer Wettkampf ist dann gegeben wenn entweder beide sich vorbereiten können oder wenn eben 2 Gegner unvorbereitet aufeinandertreffen. Da nun mal der King kein "Anti-Bischoff-Eröffnungsbuch" hatte, ist es also legitim wenn auch der menschliche Gegner das Eröffnungsbuch des Rechners nicht kennt. Dementsprechend wählt Bischoff denn auch die Eröffnung, die er als Weisser in der Mehrzahl seiner Partien wählt und in der er sich sehr gut auskennt. Die Englische Eröffnung. Dass man aus dieser keine taktischen Überraschungen erwarten darf ist natürlich klar. Aber wo steht geschrieben, dass eine Schachpartie immer taktisch angelegt sein muss um gut und interessant zu sein? Genau! Nirgends! Wir schreiben nämlich das Jahr 2019 und nicht mehr das Jahr 1851 als ein Adolf Anderssen seine hochtaktische "Unsterbliche Partie" spielte. Willkommen im 21. Jahrhundert.

Nach dem Post der ersten Partie schließ der Autor mit den Worten: "Großmeisterliches Schach sieht etwas anders aus". Ist das wirklich so? Ich denke nicht. Klaus Bischoff ist kein Taktiker sondern eher als positioneller Spieler bekannt und sagt das auch selbst von sich: https://dem2017apolda.steffans-schac...s&contentid=19. In einem hat der Autor allerdings recht. Mit zunehmender Zeitnot ist der Mensch eher für Fehler anfällig als ein Computer mit der Spielstärke eines "The King". Insofern gibt es für einen Positionsspieler nur 2 Möglichkeiten. Entweder man schiebt den Rechner von Anfang an so böse zusammen dass man allenfalls noch durch einen groben Patzer verlieren kann, oder man bekommt Probleme. In einer normalen Turnierpartie hätte Bischoff vermutlich beide Partien gewinnen können. Der Verlust kam in beiden Partien relativ spät, während Bischoff vorher immer sehr aussichtsreich stand. Ihm mangelnde Dynamik vorzuwerfen zeigt allenfalls, dass der Autor von positionellem Schach nur wenig versteht. Aber sehen wir uns die Partien doch einfach mal an.

[Event "?"]
[Site "?"]
[Date "????.??.??"]
[Round "1"]
[White "Bischoff"]
[Black "The King"]
[Result "0-1"]
[Annotator "Komodo 10.3 32-bit (30s)"]
[PlyCount "104"]

{A28: Englische Eröffnung (Vierspringer-Variante)} 1. c4 Nc6 2. Nc3 e5 3. Nf3
Nf6 4. d3 Bb4 5. Bd2 O-O 6. e3 Re8 7. Be2 d6 8. O-O Bf5 (8... a5 9. b3 Bg4 10.
a3 Bc5 11. Qc2 h6 12. Rfd1 Bh5 13. Be1 Bg6 14. Qb2 Bh5 15. Rac1 Qe7 16. Nb5 d5
17. cxd5 Nxd5 18. Ra1 Rad8 19. Nc3 Rd7 20. Ne4 Bb6 21. Ned2 f5 22. Nc4 f4 23.
Nxb6 {Psakhis,L (2565)-Kortschnoj,V (2625) Dresden 1998 0-1 (37)}) 9. b3 $146 {
Dieser Zug ist eine Neuerung. Man darf allerdings bezweifeln, dass Bischoff
die besseren Züge 9. a3 und 9. Tc1 nicht gekannt hat. Vielmehr dürfte er eher
versucht haben, den King aus der Eröffnungsbibliothek zu werfen.} (9. a3 Bxc3 (
9... Ba5 10. b4 Bb6 11. Nd5 Nxd5 12. cxd5 Ne7 13. e4 Bd7 14. Be3 c6 15. dxc6
Nxc6 16. Qd2 Bg4 17. Rac1 Bxf3 18. Bxf3 Nd4 19. Bd1 Qd7 20. Bxd4 Bxd4 21. Bb3
Rac8 22. g3 g6 23. Kg2 Qb5 24. f4 {Dempsey,T (2201)-Grove,M Edinburgh 2011 1-0
(31)}) 10. Bxc3 Qe7 (10... e4 11. Nd4 Nxd4 12. Bxd4 exd3 13. Bxd3 Bxd3 14. Qxd3
Nd7 15. Rfd1 Ne5 16. Qe4 c6 17. Qc2 Qg5 18. Bxe5 Qxe5 19. Rd4 g6 20. Rad1 Re6
21. Qa4 Kg7 22. h3 Rf6 23. R4d2 Qf5 24. Qb3 b6 25. Qc3 {Sanchez,M (2347)-Souza,
O (2253) ICCF 2015 1-0 (45)}) 11. b4 a6 12. Rc1 Rad8 13. Bb2 e4 14. dxe4 Bxe4
15. Qb3 Ne5 16. Nd2 Bc6 17. Qc3 b6 18. Rfe1 Bb7 19. f3 c5 20. Nf1 Ng6 21. Bd1
Bc6 22. Ng3 Nh4 23. Bc2 Qe5 {Cramling,D (2420)-Jepson,C (2295) Stockholm 1993
1/2-1/2 (42)}) (9. Rc1 e4 10. dxe4 Nxe4 11. Nd5 Bxd2 12. Nxd2 Ne7 13. Nxe4 Bxe4
14. Bf3 Bxf3 15. Qxf3 c6 16. Nc3 Qa5 17. Rfd1 Rad8 18. h3 h6 19. Rd4 Ng6 20.
Rcd1 Re6 21. a3 Ne5 22. Qe2 Qc7 23. b4 Qe7 {Panno,O (2545) -Silva Nazzari,R
(2250) Pinamar 1975 1/2-1/2 (75)}) (9. a3 Bxc3 10. Bxc3 e4 $14) 9... Ba3 $11
10. Bc1 {Sehr menschlich gedacht und darauf spekulierend, dass Schwarz eine
entwickelte Figur hier nicht abtauschen wird, was sich auch bewahrheitet.} Bc5
(10... Bxc1 11. Qxc1 h6 12. Rd1 $11) 11. Bb2 a5 12. a3 {Will den Punkt b4
verteidigen. Wer es natürlich weniger positionell will, kann es auch gut mit
d4 versuchen.} h6 {Nimmt Einfluss auf g5} 13. Nd2 Qe7 (13... Nb8 14. Nce4 $11)
14. Nde4 Nxe4 15. dxe4 Bg6 {Sieht alles sehr gut aus für Weiss. Der King hat
kaum sinnvolle Wirkungsfelder für seine Figuren und kann im Moment eigentlich
nur reagieren. Weiss steht hier deutlich besser.} (15... Bd7 16. Qd2 $14) 16.
Bg4 Qg5 17. Qf3 h5 18. Bh3 Ne7 (18... Nb8 19. Qe2 $14) 19. Nb5 {Hier zu
menschlich gedacht. Ein Compi sieht sofort dass hier nichts droht. In einer
Partie zwischen Menschen könnte man hier allerdings eventuell Zeit schinden.} (
19. Qe2 h4 $11) 19... Bb6 20. g3 (20. Nc3 h4 $11) 20... h4 21. b4 {Das könnte
schief gehen, aber der King versteht die Stellung nicht.} (21. Nc3 Bh5 22. g4
f6 $11) 21... hxg3 22. hxg3 axb4 23. axb4 Bh5 {Nicht erst jetzt wäre Tf8 die
bessere Option...} 24. g4 Bg6 25. Bg2 Nc6 26. Bc3 {Der Textzug bewahrt etwas
die Spannung. Der Vorschlag von Komodo hätte die Stellung nun wirklich
abflachen lassen.} (26. c5 dxc5 27. bxc5 Rxa1 28. Rxa1 Ba5 $11) 26... Qh6 (
26... Qe7 27. Qe2 $11) 27. Rfc1 f6 $6 (27... Qg5 28. Qd1 $11) 28. Be1 Bf7 $6 {
Meiner Meinung nach ist 28. ...Txa1 nicht nur interessant sondern an dieser
Stelle sogar unbedingt erforderlich.} (28... Rxa1 $142 $5 {ist interessant} 29.
Rxa1 Bf7 $11) 29. Rxa8 $16 {Das wäre auch schon einen Zug früher möglich
gewesen.} Rxa8 30. c5 $1 dxc5 31. bxc5 Ba5 {Nach diesem Zug steht Schwarz
eigentlich auf verlorenem Posten. Aber nun macht sich beim menschlichen Part
vermutlich die Zeitnot bemerkbar und er macht den Sack leider nicht zu.} (31...
Ba7 32. Nxc7 Rc8 33. Nd5 $16) 32. Bxa5 {vergibt die Gewinnchancen. Aber noch
steht Weiß geringfügig besser.} (32. Ra1 $5 Qg5 33. Qf5 Qxf5 (33... g6 34. Qxg5
fxg5 35. Nxc7) 34. exf5 $16) 32... Rxa5 $14 33. Nxc7 Nd4 34. Qd1 Nb3 {[%cal
Ra5c5,Rb3c5,Gc1c5] Gut gespielt. Der weiße Bauer gerät unter Druck.} 35. Rb1
Ra2 36. Qd8+ Kh7 37. Qd7 Qh4 {Eine primitive Mattdrohung auf die Bischoff
natürlich nicht reinfällt. Aber die Zeit wird immer knapper...} 38. Rf1 Bc4 39.
Ne8 {Ungenau, aber es sollte trotzdem zur Punkteteilung reichen.} (39. Ne6 Bxe6
40. Qxe6 Rb2 $11) 39... Qh6 (39... Qg5 40. Rb1 Nxc5 41. Qf5+ Qg6 42. Nd6 $11)
40. Re1 {Das hat allerdings nun etwas von Resignation... 40. c6 hätte Schwarz
mehr Probleme bereitet.} (40. c6 bxc6 41. Rd1 Qg5 $11) 40... Nxc5 41. Qf5+ Qg6
42. Nd6 {Sieht optisch gut aus, reicht aber nicht. Aber den weit besseren Zug
42. g5 in akuter Zeitnot zu finden ist nun wirklich zu viel verlangt} (42. g5
Qxf5 43. exf5 fxg5 44. Nd6 Nd3 45. Rb1 b5 46. Ne4 Rb2 47. Rd1 Rc2 48. Nxg5+ Kh6
49. Ne4 {mit guten Remischancen}) 42... Be6 43. Qxg6+ Kxg6 44. f3 {Sichert g4,
schwächt aber nun die 2. Reihe} (44. Rb1 Kg5 $15) 44... Rd2 $17 45. Nf5 b5 46.
Rb1 Bb3 47. Bf1 $2 {Ein böser Zeitnotfehler, der die Partie entscheiden sollte.
..} (47. Ne7+ $142 $5 Kg5 48. Kh2 $17) 47... b4 $19 48. Ra1 Ba2 {sicherer wäre
La4 gewesen. Aber auch so gewinnt Schwarz.} 49. Rc1 Ne6 $4 {manchmal patzen
auch Computer in Zeitnot...} (49... Nd7 $142 $5 50. Re1 $19) 50. Rc6 (50. Rc8
Rd8 51. Ne7+ Kf7 52. Rxd8 Nxd8 $17 {bietet noch geringfügige Rettungschancen})
50... Kh7 {und der nächste Patzer... des Computers.} (50... Kg5 $142 $5 51. Rd6
Rc2 $19) 51. Rb6 $15 {Weiß scheint gerettet.} Ng5 52. Bg2 $4 {Und dieser
Patzer kostet nun wirklich die Partie. Schade.} (52. Nh4 $142 $15 {geht wohl
noch}) 52... b3 $19 {Nun ist der Bauer nicht mehr zu stoppen da der weiße
Läufer nicht mehr nach c4 kommt. } (52... b3 53. f4 Nf7 $19) 0-1



Lange Zeit stand Bischoff hier weit besser. Aber so ist es im Schach. Man kann positionell so gut spielen wie man will, ein einziger taktischer Patzer genügt und man geht gnadenlos unter. Aber auch der King hat in der
Endphase nicht wirklich geglänzt und hätte den Sieg fast noch verschenkt. Für mich sieht die Partie durchaus großmeisterlich aus. Halt nicht das was man in einer normalen Turnierpartie erwarten darf, aber es war nun mal keine normale Turnierpartie sondern eben Schnellschach...

Und hier nun die 2. Partie:

[Event "?"]
[Site "?"]
[Date "????.??.??"]
[Round "1"]
[White "The King"]
[Black "Bischoff"]
[Result "1-0"]
[Annotator "Komodo 10.3 32-bit (30s)"]
[PlyCount "83"]

{D41: Damengambit (Verbesserte Tarrasch-Verteidigung)} 1. c4 c5 2. Nc3 Nf6 3.
e3 e6 4. Nf3 Be7 5. d4 cxd4 6. exd4 d5 7. cxd5 Nxd5 8. Bd3 Nxc3 9. bxc3 Nd7 10.
Rb1 $146 {Diesmal ist es "The King" der zuerst die Theoriepfade verlässt,
wobei Bischoff hier allerdings viel Vertrauen in die Stellung hat. Immerhin
wird die Stellung nach z.B. 10. Lf4 als durchaus günstig für Weiß beurteilt.} (
10. O-O Nf6 (10... Qc7 11. c4 Nf6 12. Re1 O-O 13. Bb2 b6 14. Qe2 Bb4 15. Red1
Re8 16. Rac1 Bb7 17. Ne5 Qe7 18. h4 g6 19. Qe3 Rac8 20. Be2 Ne4 21. g3 Bd6 22.
Nd3 Ba3 23. Bxa3 Qxa3 24. Bf3 Nd6 25. Bxb7 {Stocek,J (2578)-Bermudez Adams,W
(2169) Dresden 2008 1-0 (33)}) (10... O-O 11. Qe2 (11. Re1 Nf6 12. Bg5 Nd5 13.
Bxe7 Qxe7 14. Ne5 b6 15. c4 Nf4 16. Bxh7+ Kxh7 17. Qf3 Nxg2 18. Qxg2 Bb7 19.
Qg4 Rad8 20. Re3 g6 21. Rae1 Qf6 22. d5 exd5 23. Nd7 Rxd7 24. Qxd7 Bc6 25. Qe7
Qxe7 {Skrinjar,M (2072)-Bunjac,B (1991) Ptuj 2011 1-0 (98)}) 11... Qc7 12. c4
Nf6 13. Bb2 Qa5 14. Rad1 Qxa2 15. Bb1 Qb3 16. Ne5 Nd7 17. Bxh7+ Kxh7 18. Rd3
Qxd3 19. Qxd3+ Kg8 20. f4 Nxe5 21. fxe5 Bd7 22. d5 Bc5+ 23. Bd4 Bxd4+ 24. Qxd4
exd5 25. cxd5 {Meneses Gonzalez,K (2296)-Korneev,S (2074) Tenerife 2014 1-0
(46)}) 11. c4 b6 12. Bb2 Bb7 13. Ne5 O-O 14. Qe2 Bd6 15. f4 Qe7 16. f5 Rad8 17.
a4 exf5 18. Rxf5 Nd7 19. Nxd7 Rxd7 20. a5 g6 21. Rff1 Qh4 22. h3 Qg3 23. d5 Re7
24. Qf3 Qh2+ {Morris,H-Leary,J Ventnor City 1939 0-1}) (10. Bf4 $5 $16) 10...
Qc7 11. O-O O-O {bei dem Stellungstyp würde mir ein Fianchetto gefallen. Ich
hätte daher 11. ...b6 den Vorzug gegeben. Aber falsch ist der Zug natürlich
nicht.} 12. Qc2 Nf6 13. Bg5 (13. a4 b6 $11) 13... h6 $11 {Richtig gute Züge
ist der King bisher schuldig geblieben, so dass die Stellung nun ausgeglichen
ist.} 14. Bxf6 Bxf6 15. Rfe1 b6 {Also doch Fianchetto. Allerdings etwas spät.
Nun kann Weiss einen eventuellen Läufer auf b7 leicht entwerten. Trotzdem
steht Schwarz positionell gesehen bereits besser. Vereinzelter Bauer a2,
Rückständiger Bauer c3. Damit läßt sich eigentlich was anfangen.} 16. Bh7+ Kh8
17. Be4 Bb7 18. Bxb7 Qxb7 19. Ne5 Rac8 20. f4 {Zu ungestüm. Besser die Dame
mit Dd3 aus der Schußlinie bringen.} Rfd8 21. Qd3 Qc7 {Hm... der Druck gegen
c3 bleibt hier wirkungslos. Vermutlich dachte Bischoff hier, dass die
Fesselung des d-Bauern hier gefährlich werden könnte. Konkretes ist zwar nicht
zu sehen, aber gegen einen Menschen würde mir diese Idee auch kommen. Gegen
Kollege King jedoch...} 22. Re3 Rd5 23. Rb4 Kg8 24. Rc4 Qb7 25. Rxc8+ Qxc8 26.
Ng4 Be7 {Möglicherweise ist Dd8 etwas stärker, aber das ist im Schnellschach
schwer zu beurteilen.} 27. Rg3 Kh8 (27... f5 28. Ne5 $11) 28. Ne5 $11 Qe8 29.
Re3 {Besser De2. Am Königsflügel ist eigentlich der einzige Ort an dem Weiß
wirklich aktiv werden kann. Der Wegzug des Turms ist da eher kontraproduktiv.}
Bd6 30. c4 Ra5 {Nicht einmal Leela hat an der schwarzen Spielweise irgendetwas
auszusetzen. Bis auf wenige Ausnahmen hätte Leela hier fast überall genauso
gespielt wie Bischoff. Wie gewisse Blogschreiber zu dem Schluß kommen, dass es
"nicht großmeisterlich" wäre, erschließt sich mir nicht. Kämpfe
Mensch-Maschine sind immer etwas besonderes, vor allem bei versteckten
taktischen Wendungen..} 31. Qe2 Bxe5 32. fxe5 Qd7 33. Rd3 Ra4 {Hier war
allerdings 33. ...b5 die bessere Wahl.} 34. Rd2 $2 (34. d5 exd5 35. cxd5 Qb5
$11) 34... b5 {zu spät...} 35. c5 {Besser d5} Rc4 36. Qe4 $2 {Ein böser Fehler.
Eigentlich verliert dieser Zug forciert.} (36. h3 Qd8 $15) 36... Kg8 (36...
Rc1+ $142 {und aller Vorteil läge nun bei Schwarz} 37. Kf2 Rxc5 $19 38. dxc5
Qxd2+ {Schwarz muss in größter Zeitnot gewesen sein, dass er diese Wendung
nicht gesehen hat. Der übernächste scheint diese These zu bestätigen.}) 37.
Qa8+ $15 Kh7 38. h3 g6 $4 {danach kann Schwarz alle Träume begraben. } (38... b4 $142 $11 {ist die einzige Rettung})
39. Qf8 $18 Rc1+ {erneut der richtige Zug, erneut zu spät. 39. ...h5 hätte
vielleicht ein Mogelversuch sein können, wenngleich die Partie auch dann
vermutlich verloren gegangen wäre.} 40. Kh2 Rf1 41. Qd6 Qc8 (41... Qb7 42. c6
Qa6 $18) 42. Rc2 (42. Rc2 b4 43. c6 $18) 1-0




Wieder hatte Bischoff den King bereits im Würgegriff um dann im letzten Moment zu straucheln. Aber das ist eben Schnellschach. Menschen sind hier definitiv fehleranfälliger als Computer.

Man kann es nicht anders sagen... Klaus Bischoff erhielt in
diesem Zweikampf einen ehrenvollen 2. Platz, während der King mit Glück
gewinnen konnte. Für mich war es großmeisterliches Schach, auch wenn der Erfolg zugegebenermaßen ausgeblieben ist.
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Geändert von Hartmut (12.06.2019 um 12:18 Uhr)
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  #2  
Alt 12.06.2019, 08:11
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AW: Bischoff vs. The King kritisch analysiert.

Hallo Hartmut
Besten Dank für deine Arbeit und die Richtigstellung zur
eigentlich guten Leistung von GM Klaus Bischoff. Sind wir doch
ehrlich: im Schnellschach hat man heute unter gleichwertigen
Bedinungen - wie von dir geschildert - einfach keine Chance mehr
gegen diese Dinger zu gewinnen.
Gruss
Kurt
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Theo (12.06.2019)
  #3  
Alt 12.06.2019, 11:36
Hartmut Hartmut ist gerade online
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AW: Bischoff vs. The King kritisch analysiert.

Dem schließe ich mich weitestgehend an. Ich muss natürlich sagen, dass ich letztlich nur mit den Daten arbeiten kann, die mir vorliegen. Insofern ist natürlich auch einiges an Spekulation dabei, wenn ich z.B. einen Fehler aufgrund von Zeitnot vermute. Aber die Wahrscheinlichkeit ein solches Gerät unter fairen Bedingungen zu schlagen ist schon gering. Das musste ja auch Kasparov anno Tobak gegen den Chessgenius erfahren. Schnellschach ist eine eigene Welt für sich.

Das Problem solcher Geräte ist allerdings, dass sie bei höheren Bedenkzeiten dann oftmals die vermeintliche Stärke nicht bestätigen können. Ein Spieler wie Klaus Bischoff würde den King in einer normalen Turnierpartie auseinandernehmen. Da habe ich - auch und gerade aufgrund der beiden Partien - nicht den geringsten Zweifel. Im Schnellschach macht man allerdings nun mal Flüchtigkeitsfehler oder übersieht manchmal die einfachste Taktik. Das passiert und ist einfach menschlich.

Man kann jetzt natürlich viel reininterpretieren. Ich will den Artikel bei Topschach jetzt auch nicht mit Gewalt schlechtmachen. Aber er schwimmt eben meines Erachtens nur auf der Oberfläche. Vielleicht tut das meine Analyse auch. Nach Meinung Herrn Aldags, der mich gerade angerufen hat, habe ich ja "nur" eine automatische Analyse drüberlaufen lassen und bin nicht auf Felderschwächen etc. eingegangen. (Das war zwar nicht der einzige Inhalt des Telefonats, aber der Rest gehört nicht hierher).

Ich sags mal so. Hätte ich machen können. Man kann auch einen Schachkurs aufgrund zweier Partien halten, wenn man will. Ist aber nicht meine Aufgabe. Wenn mir ein Verlag Geld dafür bietet oder ich mal ein Buch veröffentliche werde ich sicherlich mehr in die Tiefe gehen.

Wenn aber jemand auf seiner Webseite einfach nur mal in den Raum wirft, dass großmeisterliches Schach anders aussieht, ohne näher darauf einzugehen warum, dann ist das einfach zu wenig. Er hätte ja die Gelegenheit gehabt, die Partien selbst zu kommentieren. Hat er nicht gemacht. Er hätte die Gelegenheit gehabt, im Vergleich zu den Partien Bischoffs die Partien King - IM Roman Vidonyak zu posten. Hat er ebenfalls nicht gemacht. Er hat gemeint dass er meine Analysen weissderGeierwievielen Profis gezeigt hätte und ich mir mit der Analyse keinen Gefallen getan hätte. Hm... schaumermal. Der Artikel ist von Früh um 1:15, angerufen hat er um 10:15. Da hat er wohl einige Großmeister aus dem Bett oder vom Frühstückstisch geholt, die ihm dann beim Überfliegen gesagt haben, wie oberflächlich meine Analyse ist.

Mir ist das ganze Gedöns warum und wieso es Streit zwischen Benny und den Forenbetreibern gibt vollkommen egal. Mir ging es in diesem Thread erstmal lediglich um die Partien an sich. Und da war mir die Berichterstattung bei Topschach einfach zu oberflächlich.

Ich habe keine Angst vor dem fachlichen Diskurs. Wenn Benny von Topschach die Partie selber kommentieren will mag er es gerne tun. Es hat ihn vorher keiner davon abgehalten und es hält ihn auch jetzt keiner davon ab. Ich lese Schachanalysen immer gerne und ausgiebig. Und wer weiss, vielleicht lerne ich ja noch was. So lang er das aber nicht tut, muss er leider damit leben, dass ich bezüglich der Partien in seinem Topschach-Artikel eine andere Meinung vertrete als er es tut.
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Geändert von Hartmut (13.06.2019 um 12:29 Uhr)
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Doktorfisch (12.06.2019), Frank Velbrati (12.06.2019), Oberstratege (12.06.2019), paulwise3 (13.06.2019), Theo (12.06.2019)
  #4  
Alt 12.06.2019, 18:55
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AW: Bischoff vs. The King kritisch analysiert.

Wie ist es eigentlich: wurde das Match Bischoff gegen King abends ausgetragen, nach einem langen Tag als Kommentator bei den Meisterschaften?
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  #5  
Alt 12.06.2019, 19:33
Hartmut Hartmut ist gerade online
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AW: Bischoff vs. The King kritisch analysiert.

Ob Bischoff vorher irgendwelche Meisterschaften kommentiert hat weiss ich nicht, aber das Event war abends um 20 Uhr

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Alt 12.06.2019, 20:13
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AW: Bischoff vs. The King kritisch analysiert.

Auf der Seite der Veranstaltung ist GM Bischoff als Live-Kommentator angegeben. Ihn abends um 20 Uhr noch zwei Schnellpartien spielen lassen, nun ja. Ich würde das Ergebnis nicht überbewerten. Und die Umstände bei der Analyse auf jeden Fall berücksichtigen. Menschen können sich im Gegensatz zu Maschinen halt nicht immer gleich gut konzentrieren.
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  #7  
Alt 12.06.2019, 20:24
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AW: Bischoff vs. The King kritisch analysiert.

 Zitat von Theo Beitrag anzeigen
Auf der Seite der Veranstaltung ist GM Bischoff als Live-Kommentator angegeben. Ihn abends um 20 Uhr noch zwei Schnellpartien spielen lassen, nun ja. Ich würde das Ergebnis nicht überbewerten. Und die Umstände bei der Analyse auf jeden Fall berücksichtigen. Menschen können sich im Gegensatz zu Maschinen halt nicht immer gleich gut konzentrieren.
Das ist natürlich eine Schwäche der Organisatoren, wenn der gute Mann vorher wer weiss wie lang kommentieren und sich konzentrieren musste und dann 2 Schnellschachpartien gegen the King spielen soll...

Wenn das wirklich so gelaufen ist, erscheint die Niederlage insgesamt noch in einem ganz anderen Licht. Bei der Kommentierung einer Partie kann man solche Dinge natürlich schwerlich berücksichtigen. Aber ich denke mal, wenn man vorher stundenlang konzentriert tätig war dann ist es umso schwerer gerade in kritischen Partiephasen - in diesem Fall der Zeitnot, wo es dann aus guter Stellung heraus bergab ging - die nötige Konzentration aufzubringen.

Überbewerten würde ich die Partien auch nicht. Schon gar nicht nach dieser (für mich) neuen Information. Und wie ich schon in den Partiekommentaren anmerkte. Schnellschach ist gerade bei Mensch-Maschine Vergleichen sowieso eine ganz eigene Baustelle. In einer normalen Turnierpartie oder auch einer 30-Minuten-Partie unter fairen Bedingungen hätte die Sache vermutlich anders ausgesehen.
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AW: Bischoff vs. The King kritisch analysiert.

Es gibt im Niederlandisch ein sprichwort "Wie kaatst moet de bal verwachten".
Da "kaatsen" kein sehr bekannte sport ist, konnte man das z.b. in Tennis übersetzen, so etwa wie:
Wer Tennis spielt, soll der ball zurück erwarten...
Offenbar gibt es bei Topschach da jemand der nicht gut Tennis spielt
.
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Geändert von paulwise3 (13.06.2019 um 01:01 Uhr) Grund: sport => Tennis
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AW: Bischoff vs. The King kritisch analysiert.

Zitieren:
 Zitat von paulwise3 Beitrag anzeigen
Offenbar gibt es bei Topschach da jemand der nicht gut Tennis spielt
.



Dafür spielt er scheinbar Schach wie ein Weltmeister. Welche Patzer sind da gewöhnliche Großmeister...
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Hm, ich weiss jetzt zwar nicht was das noch mit dem Eingangspost zu tun hat, aber wahrscheinlich ist das Thema sowieso durch.
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Theo (13.06.2019)
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