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  #1  
Alt 09.02.2019, 20:08
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DGT PI vs. Millennium Chess Link

Hi,

ich würde gerne mal Vor- und Nachteile DGT PI und ChessLink diskutieren.

Will jemand schon mal vorlegen oder soll ich mal einfach mal meine persönlichen Eindrücke schildern?

Geändert von Mythbuster (09.02.2019 um 21:09 Uhr) Grund: Eigener Thread und Präfix
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  #2  
Alt 09.02.2019, 21:08
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AW: DGT PI vs. Millennium Chess Link

Hallo,

ich habe Deinem Posting mal verschoben, da ich denke, dass das Thema einen eigenen Thread verdient.

Schwer zu vergleichen, auch wenn vom Preis her beides ziemlich identisch ist (wenn man ein günstiges DGT Brett wählt).

Es kommt vor allem darauf an, was man eigentlich will ... will ich das Teil rein als Schachcomputer offline nutzen, rein online, gemischt und wenn, wo ist der Schwerpunkt.

In der Grundkombination ist im Lieferumfang bei Millennium ja der Genius dabei, der mich nicht so reizt.

Wenn ich die aktuelle Firmware vom PI nehme, ist das Teil für mich reizvoller als der CGE ... rein als Schachcomputer. Nehme ich den King, muss ich sagen, der ist für mich ein "must have" ...

Geht es mir um online und PC Geschichten, ist das DGT Brett dahingehend im Vorteil, dass es mit mehr Systemen / Portalen / Programmen kompatibel ist ... aber auch das kann sich noch ändern.

Wenn ich nur die Bretter beurteile:

Pro DGT:
- Bessere Verarbeitung, große Auswahl an Brettern und Figuren
- Schleifen der Figuren wird auf Treiberbasis unterstützt
- Turniergröße
- Kein zusätzlicher "Kasten" und keine Stromversorgung nötig
- Ist "Standard", wird von allen Plattformen unterstützt

Contra DGT:
- Turniergröße
- Keine Feld LED


Pro Millennium Brett:
- Feld LED
- Kompakte Größe

Contra Millennium Brett:
- kein Turnierformat
- Netzteil und Link mit Kabel nötig
- Wird (noch) nicht so gut unterstützt
- Verarbeitung nicht so hochwertig, keine Auswahl an Brettern und Figuren


Wenn man mich fragt, was "besser" ist ... ist so wie die Frage ob Audi oder BMW, Apple oder Android, Windows oder Mac. Mit anderen Worten: Geschmackssache und abhängig von den persönlichen Wünschen.

Perferkt ist es, beide Systeme zu haben.

Gruß,
Sascha
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Geändert von Mythbuster (09.02.2019 um 22:14 Uhr)
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  #3  
Alt 09.02.2019, 21:51
BHGP BHGP ist offline
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AW: DGT PI vs. Millennium Chess Link

Hallo,

Ueber die Bretter hast Du schon ziemlich alles gesagt.

Lass uns aber mal die Kombination mit PI bzw. ChessLink in ihren Facetten beleuchten.

DGT PI bedeutet doch erst mal:
  • Display ziemlich eingeschraenkt, keine Anzeige von Varianten
  • Empfindliches Gehaeuse (Plastikbomber)
  • Relativ umstaendliche Menuesteuerung ueber Tasten der Uhr

Beim Millennium ChessLink:
  • Hochaufloesender Bildschirm des Smartphones/Tablets kann genutzt werden.
  • Zusatzfunktionen der App wie Sicherung der Partien als pgn oder Weiterleitung per Mail an einen Windows-PC moeglich.

Ich persoenlich interessiere mich fuer Analyse und Trainingsfunktionen:

DGT PI:
  • Verschiedene Trainingsmodi moeglich
  • Vielzahl von Engines moeglich

Chesslink:
[
  • Abhaengig von der App, derzeit nicht implementiert.
  • Unter IOS nur eine Engine(Hiarcs), adaptive Spielstärke
  • Unter Android deutlich mehr Engines (Stockfish und Komodo als Highlights)
  • Nur Anzeige der Hauptvariante, kein Mehrvariantenmodus, keine adaptive Spielstärke
  • Keine Unterstuetzung von Windows, Mac derzeit

Schade, dass seit Einfuehrung von ChessLink kein Betriebssystem mehr dazugekommen ist. Hiarcs Chess Explorer waere eigentlich perfekt geeignet dafuer, da Autor Mark Uniake auf allen Plattformen ausser Android vertreten ist, aber wohl sehr beschaeftigt ist mit anderen Aufgaben.
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  #4  
Alt 09.02.2019, 22:16
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AW: DGT PI vs. Millennium Chess Link

 Zitat von BHGP Beitrag anzeigen
...Schade, dass seit Einfuehrung von ChessLink kein Betriebssystem mehr dazugekommen ist. ...
Ich habe eine Windows-Lösung, die sich in der Beta-Phase befindet: Rybka Aquarium 2018, also ein Produkt der Convekta-Linie, zu der auch Houdini gehört. Da gibt es allerdings mit der Synchronisation der Züge große Schwierigkeiten, d.h. teilweise erhebliche Verzögerungen. Das ist also (noch) nicht Serien reif.
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  #5  
Alt 09.02.2019, 22:24
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Mythbuster Mythbuster ist offline
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AW: DGT PI vs. Millennium Chess Link

Hi,
also, der DGT PI ist zwar aus Kunststoff, aber der ist recht robust und alles, aber nicht empfindlich. Da ist das "Nintendo" vom CGE deutlich schlechter verarbeitet und wirkt auch billiger.

Ja, die Anzeige ist beschränkt, stört mich aber weniger, da die wichtigsten Anzeigen wie Bewertung, Rechentiefe, berechneter Zug verfügbar sind. Dazu darf man nicht vergessen: DGT Brett und PI sind unabhängig von jedem PC, Smartphone etc. als Schachstation mit sehr vielen Engines einsetzbar.

Wenn es beim CGE mit Chess Link nicht der Genius sein soll, braucht es die Anbindung an die noch wenigen Programme.

Dagegen kann ich mein BT DGT Brett einfach mit meinem Notebook unter Arena nutzen und habe ebenfalls alle Möglichkeiten, was Anzeigen, Analysen und Engines betrifft. Dazu komplett ohne Kabel, da BT und im DGT Brett ist bereits ein Akku verbaut.


Meine ehrliche Meinung: Der Millennium CGE mit King Modul ist für mich der beste reine Schachcomputer der letzten Jahre seit dem Rev II, der für mich noch immer die Nummer 1 ist.

Der DGT PI mit DGT Brett ist die bessere "eierlegende Wollmilchsau": Schachcomputer, Schachuhr, Turnierbrett mit Anbindungen von Chessbase bis Arena ...

Gruß,
Sascha
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  #6  
Alt 09.02.2019, 23:05
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 Zitat von Wolfgang2 Beitrag anzeigen
Ich habe eine Windows-Lösung, die sich in der Beta-Phase befindet: Rybka Aquarium 2018, also ein Produkt der Convekta-Linie, zu der auch Houdini gehört. Da gibt es allerdings mit der Synchronisation der Züge große Schwierigkeiten, d.h. teilweise erhebliche Verzögerungen. Das ist also (noch) nicht Serien reif.
Interessant, Aquarium 2018 habe ich auch, ist das eine spezielle Testversion?
Aus gut unterrichteter Quelle hatte ich mal vernommen, dass Chessok/Convekta wohl nicht für eine Anbindung in Frage kommen würde.
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  #7  
Alt 09.02.2019, 23:16
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 Zitat von Mythbuster Beitrag anzeigen
Hi,
also, der DGT PI ist zwar aus Kunststoff, aber der ist recht robust und alles, aber nicht empfindlich. Da ist das "Nintendo" vom CGE deutlich schlechter verarbeitet und wirkt auch billiger.

Ja, die Anzeige ist beschränkt, stört mich aber weniger, da die wichtigsten Anzeigen wie Bewertung, Rechentiefe, berechneter Zug verfügbar sind. Dazu darf man nicht vergessen: DGT Brett und PI sind unabhängig von jedem PC, Smartphone etc. als Schachstation mit sehr vielen Engines einsetzbar.

Wenn es beim CGE mit Chess Link nicht der Genius sein soll, braucht es die Anbindung an die noch wenigen Programme.

Dagegen kann ich mein BT DGT Brett einfach mit meinem Notebook unter Arena nutzen und habe ebenfalls alle Möglichkeiten, was Anzeigen, Analysen und Engines betrifft. Dazu komplett ohne Kabel, da BT und im DGT Brett ist bereits ein Akku verbaut.


Meine ehrliche Meinung: Der Millennium CGE mit King Modul ist für mich der beste reine Schachcomputer der letzten Jahre seit dem Rev II, der für mich noch immer die Nummer 1 ist.

Der DGT PI mit DGT Brett ist die bessere "eierlegende Wollmilchsau": Schachcomputer, Schachuhr, Turnierbrett mit Anbindungen von Chessbase bis Arena ...

Gruß,
Sascha
Ich zweifele auch nicht daran, das das DGT-Brett die eierlegende Wollmilchsau ist. Mir persönlich ist das Brett in Turniergröße und dem Notebook an der Seite zu groß. Über Bluetooth beim DGT-Board lässt sich auch trefflich streiten, da ist der ChessLink deutlich stabiler.
Aber das sind natürlich alles Geschmacksfragen, kommt auch auf den Platz an, den man zu Hause zur Verfügung hat. Bei mir ist es leider nicht so üppig und prompt hat sich dann mal eine DGT 3000 mit Displayschaden durch Sturz auf den Parkettboden verabschiedet. Dumm gelaufen, kann man bestimmt sagen. So wie wenn das Smartphone auf die Kante fliegt...
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  #8  
Alt 10.02.2019, 00:10
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AW: DGT PI vs. Millennium Chess Link

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Interessant, Aquarium 2018 habe ich auch, ist das eine spezielle Testversion?
Aus gut unterrichteter Quelle hatte ich mal vernommen, dass Chessok/Convekta wohl nicht für eine Anbindung in Frage kommen würde.
Ja, es war eine spezielle Testversion, die die Funktionalität der Anbindung des Millennium-Bretts angeboten hat. Ich habe zu der Sache allerdings schon länger nichts mehr gehört.

Gruß
Wolfgang
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