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  #131  
Alt 12.09.2018, 17:36
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AW: MCGE, Test einer Experimentalversion

 Zitat von Benny Beitrag anzeigen
Ich glaube das "Problem" sollte sich globaler lösen lassen, indem man dem Programm sagt, was aktives Spiel überhaupt bedeutet. Will man unbedingt einen Bauern ins Geschäft stecken und dafür im Gegenzug die Initiative erhalten, sollte eine der folgenden Bedingungen erfüllt sein:

1. Der Gegner kommt nach dem Baueropfer nicht mehr oder nur noch schwer zur Rochade.

2. Der Gegner ist durch das Bauernopfer mit mindestens 2 Figuren im Entwicklungs-Rückstand und dies langfristig.

3. Das Bauernopfer führt zu langfristigen Schwächen in der Bauernstruktur, wobei mindestens 2 schwache Punkte (einer am Damenflügel und einer am Königsflügel) vorhanden sind.

Die Liste könnte man noch verlängern, aber ich glaube schon die hier genannten Punkte würden den Aktiv-Modus verbessern.
Hallo Benny
Ein grundsätzlich guter Vorschlag. Vielleicht sind ja bei der
Einstellung "normal" diese oder ähnliche Paramter so vorgegeben.
Dann brächte das natürlich nichts für "aktiv". Da wäre es auf diese
Stellung bezogen einfacher, das Buch etwas zu erweitern.
Gruss
Kurt
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  #132  
Alt 12.09.2018, 17:51
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Mephisto RISC
 
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AW: MCGE, Test einer Experimentalversion

 Zitat von applechess Beitrag anzeigen
Hallo Benny
Ein grundsätzlich guter Vorschlag. Vielleicht sind ja bei der
Einstellung "normal" diese oder ähnliche Paramter so vorgegeben.
Dann brächte das natürlich nichts für "aktiv". Da wäre es auf diese
Stellung bezogen einfacher, das Buch etwas zu erweitern.
Gruss
Kurt
Hallo Kurt,

bei der Einstellung NORMAL konnte ich bei den mir bekannten Partien keine "Risikoopfer" finden. Aktivität erzwingt man, wenn man auf !Verdacht! etwas opfert und als Gegenleistung Kompensation (Aktivität) erhält. Diese Spielweise ist bei Schachcomputern eher unüblich, mal abgesehen vom Glasgow und Leela. Das vorhandene Prinzip ist im AKTIV Modus ja offenbar einprogrammiert. Es müssten lediglich die Parameter angepasst, welche Art von Kompensation wie hoch bewertet wird.

Ich glaube fast, dass bei der Einstellung AKTIV einfach nur der Wert der Bauern von 1 auf zum Beispiel 0,3 gesetzt wurde. Das würde erklären, warum das Programm so freizügig nen Bauern verbrennt.
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  #133  
Alt 12.09.2018, 18:37
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AW: MCGE, Test einer Experimentalversion

 Zitat von Benny Beitrag anzeigen
[...]
Ich glaube fast, dass bei der Einstellung AKTIV einfach nur der Wert der Bauern von 1 auf zum Beispiel 0,3 gesetzt wurde. Das würde erklären, warum das Programm so freizügig nen Bauern verbrennt.
Kann man denn das unter den Einstellungen nicht prüfen?
Kurt
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  #134  
Alt 12.09.2018, 21:41
Wolfgang2 Wolfgang2 ist offline
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AW: MCGE, Test einer Experimentalversion

 Zitat von Benny Beitrag anzeigen
...Ich glaube fast, dass bei der Einstellung AKTIV einfach nur der Wert der Bauern von 1 auf zum Beispiel 0,3 gesetzt wurde. Das würde erklären, warum das Programm so freizügig nen Bauern verbrennt.
Wie heißt es so schön: "Glauben heißt, nichts wissen."
Es ist so, dass sich die Einstellungen "NORMAL" und "AKTIV" in einigen Parametern im Setup unterscheiden.
Während bei "NORMAL" alle Werte (Figurenwerte, sonstige Merkmale) bei 100 Prozent sind, gibt es in den anderen vordefinierten Stil-Einstellungen naturgemäß Abweichungen.
So ist der Bauer in AKTIV nur 81% wert. Das heißt aber nicht, dass er alleinig deswegen geopfert wird.
Stelle ich nämlich beispielsweise den Wert für Mobilität von 138 Prozent (Standard-Vorgabe in AKTIV) auf 100 Prozent (NORMAL) wird das Bauernopfer nicht gespielt, auch wenn ich die Bauernbewertung auf 81 Prozent belasse.

Weiteres Einstellungsbeispiel:
Ich erhöhe den Bauer von 81 -->90 Prozent und reduziere die Mobilität von 128 --> 118 Prozent, so wird das Opfer auch nicht gespielt, sondern nach sieben Sekunden zugunsten von Sc3 verworfen.

D.h.: Selbst ein Setup, das sich näher an "AKTIV" als an "NORMAL" befindet, verwirft dieses Bauernopfer. Mit anderen Worten: In der "NORMAL"-Option ist man von der Wahrscheinlichkeit eines derartigen Opfers relativ weit entfernt.

Da es die Möglichkeiten gibt 3 Benutzerstile zu kreieren, kann man hier ein wenig experimentieren.
In der vorliegenden Stellung wird beispielsweise, wenn man leichte Abweichungen durchführt alternativ Lf4/Sc3/c4 oder e3 gespielt.

Jedenfalls ist es ein interessantes Experimentierfeld. Ich bekam Rückmeldungen von den beteiligten Personen. Und es bleibt erst einmal so, wie es ist. Gleichwohl seien spätere Programm-Updates nach Markteinführung offenbar nicht ausgeschlossen.

Gruß
Wolfgang
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Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Wolfgang2 für den nützlichen Beitrag:
Egbert (13.09.2018), RetroComp (13.09.2018)
  #135  
Alt 13.09.2018, 10:09
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Das man bei der Kiste mehr einstellen kann, als die Bewertung der Bauern ist klar. Ebenso klar ist aber auch, dass die AKTIV-Einstellung noch Verbesserungsbedarf hat. Warum verwendet man eigentlich nicht die selben Parameter, wie beim TASC 30 AKTIV-Modus? Ist das Programm so grundlegend anders, dass sich das nicht übernehmen lässt?

Mir persönlich reicht der NORMAL Modus auf jeden Fall aus. Ich bin ja immer noch dafür, dass dieser Daueranalysemodus mit freiem Bewegen der Bauern und Figuren vom TASC 30 dabei sein sollte. Dieses Feature bietet kein anderer Schachcomputer und auch keine andere Schachsoftware.
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  #136  
Alt 13.09.2018, 11:34
Wolfgang2 Wolfgang2 ist offline
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 Zitat von Benny Beitrag anzeigen
... Warum verwendet man eigentlich nicht die selben Parameter, wie beim TASC 30 AKTIV-Modus? Ist das Programm so grundlegend anders, dass sich das nicht übernehmen lässt?...
Ich kenne den TASC R30 nicht. Kann also nichts dazu sagen. The King hat bezüglich der Stil-Optionen eine Verwandtschaft zu Chessmaster 6000 / 2.61.
Aber die Programme selbst unterscheiden sich.

 Zitat von Benny Beitrag anzeigen
... Mir persönlich reicht der NORMAL Modus auf jeden Fall aus.
Mir auch. Aber es kann durchaus sein, ich halte es sogar für wahrscheinlich, dass in der praktischen Partie gegen Menschen die AKTIV-Einstellung in den meisten Fällen gefährlicher ist. Zumindest dann, wenn man "richtig" spielt und (im Gegensatz zu mir) nicht bewusst auf Schwachpunkte abzielt.

Ich denke, die von Micha kürzlich veröffentlichten Ergebnisse des BT-2630 - Tests zeigen, dass auch die NORMAL-Einstellung durchaus nicht schlecht abschneidet.
Ein weiteres Beispiel: Hier: https://www.schach-computer.info/wik...x.php/Tasc_R30
bin ich auf folgendes Motiv gestoßen.

[Event "Henri Rinck"]
[Site "British Chess Magazine 1917"]
[Date "?"]
[Round "?"]
[White "The King V1.00"]
[Black "?"]
[Result "*"]
[SetUp "1"]
[FEN "8/B1p2p1P/8/4p3/8/k7/p2K4/8 w - - 0 1"]
[Termination "unterminated"]
[PlyCount "33"]
[WhiteType "human"]
[BlackType "human"]

1. Bd4 {!! Bewertung +6. Gefunden von The King in 01:08 (Aktiv und Normal bei nur einer Sekunde Abweichung)}
exd4 2. h8=Q a1=Q (2. .. a1=N 3. Qh1 (3. Qa8+ Kb2 4. Qb7+ Nb3+ 5. Kd3 Ka3
6. Qxc7) 3. .. Nb3+ 4. Kc2 Nc5 5. Qa1+ Kb4 6. Qxd4+) 3. Qa8+ Kb2 4. Qb7+
Ka2 5. Qa6+ Kb1 6. Qd3+ Ka2 7. Qc4+ Ka3 8. Qa6+ Kb2 9. Qb5+ Ka3 10. Qa5+
Kb2 11. Qb4+ Ka2 12. Qa4+ Kb2 13. Qxd4+ Kb1 14. Qe4+ Ka2 15. Qa4+ Kb2 16.
Qb4+ Ka2 17. Kc2 *



Auf verlinkter Webseite wird für den R30 (2.5) eine Lösezeit von knapp 28 Minuten angegeben.


Gruß
Wolfgang
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  #137  
Alt 13.09.2018, 14:03
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Benny Benny ist offline
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 Zitat von Wolfgang2 Beitrag anzeigen

Auf verlinkter Webseite wird für den R30 (2.5) eine Lösezeit von knapp 28 Minuten angegeben.


Gruß
Wolfgang
Also die Aufgabe ist für Menschen recht einfach zu lösen. Hier gibt es ja keine zweitbesten Züge. Alles forciert und das Motiv ist sehr geläufig. Flotte Schachcomputer haben einen Vorteil, da es hier einfach nur auf die Suchtiefe ankommt. Mit aktiv, normal oder passiv hat diese Stellung nichts zu tun, da der Weg zum Ziel konkret ist. Auf das Läuferopfer kommt man als Mensch sehr schnell, da dies diese typischen Schachs von hinten ermöglicht und der weiße König die Fluchtfelder nimmt. Eine Maschine sieht auf Grund der zunächst geringen Rechentiefe hinter dem Läuferopfer keinen Sinn. Erst mit höherer Suchtiefe wird das Ergebnis für die Maschine sichtbar. Das der CGE-King das Ergebnis schneller errechnet als der TASC-King, liegt hier vor allen Dingen an der schnelleren CPU.

Fürs Vereinstraining ist dieses Beispiel aber sehr lehrreich. Werde ich heute Abend gleich mal ins Training einbauen. :-)
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  #138  
Alt 14.09.2018, 01:16
Wolfgang2 Wolfgang2 ist offline
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 Zitat von Benny Beitrag anzeigen
... Das der CGE-King das Ergebnis schneller errechnet als der TASC-King, liegt hier vor allen Dingen an der schnelleren CPU.
...
und es liegt am sukzessive verbesserten Programm und höheren Verarbeitungsgeschwindigkeit:
Eine ältere Testversion (0.18) vom letzten Jahr benötigt in der Standardeinstellung 02:37 (Bew. + 5,98), wofür der aktuelle King (wie gesagt) nur 01:07 benötigt.

In diesen 02:37 werden von dieser älteren Version 6,014 Mio. Knoten berechnet. Wenn ich mir ein Zwischenergebnis von V1.00 anschaue: 02:04 / 7.164 Mio.

Ergebnis: The King hat seit Ende letzten Jahres ca. 35 Prozent an Rechengeschwindigkeit zu gelegt; nach längere Rechnung in diesem Beispiel sogar noch mehr.


Gruß
Wolfgang
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  #139  
Alt 08.10.2018, 17:59
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Egbert Egbert ist offline
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Hallo Wolfgang,

vielen Dank für das Teilen der Partien, welche ich mir am kommenden Woche gerne mal näher ansehe. Auf der einen Seite respektabel aus Sicht des CGE 23.1 300 MHz, auf der anderen Seite hält The King V100! 50 MHz bei einem 1/6 der Rechenzeit voll mit.

Gruß
Egbert
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  #140  
Alt 10.10.2018, 18:15
Wolfgang2 Wolfgang2 ist offline
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 Zitat von Egbert Beitrag anzeigen
... Auf der einen Seite respektabel aus Sicht des CGE 23.1 300 MHz, auf der anderen Seite hält The King V100! 50 MHz bei einem 1/6 der Rechenzeit voll mit.

Gruß
Egbert
Ich sehe es genauso. Für beide Programme gibt es Argumente, die schon hinreichend diskutiert wurden. Das Lang-Programm ist in knapp verlorenen Stellungen ein oftmals zäher Gegner, gegen den man den Punkt erst machen muss.
Gesamtstand 5,5 : 4,5 für den CGE 23.1

Hier die restlichen vier Partien

[Event "7. Partie 30s/Zug"]
[Site "?"]
[Date "?"]
[Round "?"]
[White "The King 50 MHz aktiv"]
[Black "CGE 23.1 300 MHz normal"]
[Result "1/2-1/2"]
[ECO "B14"]
[Opening "Caro-Kann"]
[Variation "Panow-Angriff, 5...e6 6.Nf3 Bb4 7.cxd5 Nxd5 8.Bd2 Nc6 9.Bd3 O-O"]
[Termination "normal"]
[PlyCount "104"]
[WhiteType "human"]
[BlackType "human"]

1. d4 c6 2. e4 d5 3. exd5 cxd5 4. c4 Nf6 5. cxd5 Nxd5 6. Nc3 e6 {*} 7. Bd3
{Das London-Buch hat hier keine Antwort mehr gespeichert und muss rechnen}
Nc6 8. Nf3 Bb4 9. Bd2 O-O 10. O-O Be7 {aus der Bibliothek} 11. a3 Bf6 12.
Qc2 h6 13. Rad1 Bd7 {*} 14. Nxd5 exd5 15. Qb3 Bg4 16. Bb1 {*} Re8 {! nach
diesem Zug muss auch das De Koning - Programm rechnen.} 17. Qd3 {! ... und
findet nach 01:21 den besten Zug.} Re4 {!? eventuell ist g7-g6 solider.}
18. h3 Bxf3 {!?} (18. .. Bh5 19. g4 Bg6 {= erwartet}) 19. gxf3 Rh4 (19. ..
Rxd4 {?} 20. Qh7+ Kf8 21. Rfe1 Ne5 22. Kg2 Ng6 23. Bc3 Rf4 24. Ba5 b6 25.
Bb4+ Rxb4 26. axb4 Bxb2 {+-}) 20. Qh7+ Kf8 21. Rfe1 g5 22. Bf5 Qd6 {+0.50}
23. Bg4 {+0.53} Bg7 24. Be3 {!? CGE kalkulierte mit dem besseren Kg2.} Rd8
{!? übersieht die stärkeren Optionen Te8 oder Dg6.} 25. Kg2 Qg6 26. Qxg6
fxg6 27. Kg3 {!} Bf6 {-0,03} 28. f4 Re8 29. fxg5 hxg5 {-0,25. Weiß hat
leichten Vorteil, der das Spiel entscheiden kann.} 30. Kh2 {! Bester Zug.
Die Linie wird für den Turm frei gemacht.} Na5 {!? Der Versuch einer
Gegendrohung, die mit Ld2 pariert werden sollte.} 31. Bf3 Nc6 {-0,56 in
Erwartung von Tg1!, was The King nicht findet.} 32. Bxd5 (32. Rg1 Nxd4 33.
Bxd5 Be5+ 34. Kg2 Ne2 35. Rge1 Nf4+ 36. Bxf4 Rxf4 37. Re2) 32. .. g4 33.
Rg1 {Schwarz erwartet Lxc6! +-} (33. Bxc6 Rxh3+ 34. Kg2 bxc6 35. Rc1) 33.
.. Rxh3+ 34. Kg2 Ne7 {! gut gesehen nach 29 Sekunden.} 35. Bxb7 {+0,37} Nf5
{-0,15} 36. Rge1 {nicht ideal. Ld2! erwartet.} Rb8 {einfach und gut. =} 37.
Bd5 Rxb2 38. Bf4 {Eine überraschende Ungenauigkeit. Lc1 schien eindeutig zu
sein.} Nh4+ 39. Kg1 Nf3+ 40. Bxf3 gxf3 {Damit sollte Schwarz die Partie
endgültig halten können.} 41. Re4 Re2 42. Be3 Be7 43. d5 Bd6 44. Re6 Bh2+
{0.00} 45. Kf1 {0.00} Kf7 46. Rb1 Bc7 {+0,15} 47. Kg1 a5 (47. .. Rh5 48.
Ra6 Bh2+ 49. Kf1 Bd6 50. Rxa7+ Kf6 51. Kg1 Rxd5 52. a4 Ra2 {-+}) 48. Ra6
Bh2+ 49. Kf1 Bd6 50. Kg1 Bh2+ 51. Kf1 Bc7 52. Kg1 Bh2+
{Stellungswiederholung} 1/2-1/2

[Event "8. Partie 30s/Zug"]
[Site "?"]
[Date "?"]
[Round "?"]
[White "The King 50 MHz aktiv"]
[Black "CGE 23.1 300 MHz normal"]
[Result "1-0"]
[BlackElo "2400"]
[ECO "B09"]
[Opening "Pirc-Ufimzew-Verteidigung"]
[Variation "Dreibauernangriff, 5...c5, Seirawan-Variante"]
[WhiteElo "2400"]
[Termination "normal"]
[PlyCount "98"]
[WhiteType "human"]
[BlackType "human"]

1. e4 d6 2. d4 Nf6 3. Nc3 g6 4. f4 Bg7 5. Nf3 c5 6. Bb5+ Bd7 7. e5 Ng4 8.
e6 fxe6 9. Ng5 Bxb5 10. Nxb5 Qa5+ 11. c3 Qxb5 12. Qxg4 {*} Bf6 {Eine
Schwäche in der Bibliotheksvariante c5xd4 ist besser.} 13. Qxe6 Na6 14.
Nxh7 {Stärker ist:} (14. Nf7 {!} Nc7 (14. .. Rf8 {??} 15. Nxd6+) 15. Nxd6+
Kd8 16. Qxf6 exf6 17. Nxb5 Nxb5 18. dxc5) 14. .. Bh4+ 15. g3 Qd3 16. gxh4
Rxh7 {-0,85} 17. Rg1 {+0,81} Rg7 18. h5 Nc7 19. Qe2 Qxe2+ 20. Kxe2 cxd4 {?
Kf7 +=} 21. hxg6 {+1,91} dxc3 22. f5 Rc8 23. bxc3 Nd5 24. Bh6 {+2,16} Rg8
{-0,70} 25. Kd3 Rxc3+ 26. Kd4 Rh3 27. Kxd5 Rxh6 28. Rg2 Kd7 {-1,21} 29. Rb1
{+1,87} b6 30. Rc1 Rh5 31. Ke4 Rh4+ (31. .. e6 {!} 32. Rf1 d5+ 33. Kd4 Rh4+
34. Ke5 Rh5) 32. Ke3 Rh5 33. Rf1 Rg7 34. Ke4 Rh4+ 35. Rf4 Rh8 36. h4 Rh5
37. Rgg4 b5 38. Rf3 Kc6 39. Ra3 Kb6 (39. .. b4 {? erwartete The King}) 40.
Rc3 a5 {?! Schwarz sucht Gegenspiel. Der Textzug bietet noch die besten
praktischen Chancen, auch wenn The King auf Gewinn steht.} 41. Rc8 b4 42.
Rc1 Kb5 43. Kf4 Ka4 {?? Das ist klar falsch, wie The King nachweist.
Stillhalten mit Kb6 wäre am besten gewesen.} 44. Rc8 b3 45. axb3+ Kxb3 46.
Rg3+ Kb4 {-4,37} 47. Kg4 Rgh7 {Es gibt keine Rettung mehr. So gesehen ist
es egal, was CGE hier spielt.} 48. Rb8+ Kc5 49. gxh7 Rxh7 1-0

[Event "9. Partie 30s/Zug"]
[Site "?"]
[Date "?"]
[Round "?"]
[White "CGE 23.1 300 MHz normal"]
[Black "The King 50 MHz aktiv"]
[Result "1-0"]
[BlackElo "2400"]
[ECO "C23"]
[Opening "Läuferspiel"]
[Variation "Klassisch Variante"]
[WhiteElo "2400"]
[Termination "normal"]
[PlyCount "161"]
[WhiteType "human"]
[BlackType "human"]

1. e4 e5 2. Bc4 Bc5 3. Nf3 {*} d6 4. d4 exd4 5. Nxd4 Nf6 6. f3 {!? Auf
diesen zweifelhaften Zug muss Schwarz nun auch rechnen} Nc6 7. Nxc6 {Es
scheint angebracht, hier ab zu tauschen.} bxc6 8. Nc3 {-0,04} d5 {!} 9.
exd5 O-O {Im letzten Moment, nach gut einer Minute wird das erwogen. Und
Weiß frisst weiter...} 10. dxc6 Re8+ {+0,14} 11. Kf1 Qxd1+ {? Strategisch
nicht gut. Weiß sollte jetzt gute Chancen haben, die Partie zumindest remis
halten zu können.} 12. Nxd1 Be6 13. Bd3 Bd5 14. Bf4 Bxc6 {? Schwarz sollte
nicht den Bauer auf c7 geben. Eins zu drei Bauern am Damenflügel könnte
unangenehm werden.} 15. Bxc7 Nd5 {+0,18} 16. Ba5 Rab8 17. Rc1 Re6 {Schwarz
macht Druck. Mal schauen, wie gut sich Weiß verteidigt.} 18. Bd2 {! Bis
jetzt gut.} Rd8 {Tb8-e8 sieht zwingender aus.} 19. a3 {! Bester Zug. The
King kalkulierte mit Sc3.} (19. Nc3 Nb4 20. Ne4 Nxd3 21. cxd3 Bd4 22. Nc5
Bxc5 23. Rxc5 Rxd3) 19. .. Bb7 {+0,24} 20. Nc3 Ne3+ 21. Bxe3 {+1,29 ist
eine angemessene Bewertung} Bxe3 22. Re1 Rde8 23. Bc4 Re5 24. Nb5 Rd8 25.
Bd3 Re6 26. h4 Ba6 27. a4 Ree8 {-0,40} 28. g3 Bb7 29. Kg2 a6 30. Nc3 g6
{!?} 31. h5 Kg7 32. hxg6 hxg6 33. Rh4 {?! Keine schlechte Idee, auch wenn
Sc3-e4 natürlicher aussieht.} Re5 34. Reh1 Kf6 35. Rh7 Rd7 {-1,26} 36. Ne4+
Ke7 37. Nf2 Bc5 38. Bxg6 Re2 39. Rf1 Kf6 40. Bd3 Rd2 41. b3 Be3 42. Rh5
{Weiß sollte mit g3-g4 spielen, um seinen König aus der Fesselung zu
befreien.} Bd5 43. b4 {Das hätte The King auch gespielt.} Bb7 44. Rf5+ Kg7
45. b5 axb5 {-1,23} 46. axb5 {+2,25} Kf8 47. g4 Bb6 48. Kg3 Bc7+ 49. Kh4
Kg7 50. Nh3 Rh2 51. Rf2 Rh1 52. Be4 Bd8+ 53. Kg3 Bc7+ 54. Nf4 Rg1+ 55. Kh2
Bxe4 {-1,68} 56. fxe4 {+2,09} Rxg4 {!? CGE erwartete Te1} 57. e5 Bb6 58. e6
{! +2,85} fxe6 59. Nxe6+ Kg8 60. Rf8+ Kh7 61. R8f6 {!} Bxf2 62. Nf8+ Kg7
63. Nxd7 Bg1+ 64. Kh3 Rd4 65. Rf1 Rxd7 {-2,01. The King bewertet nur die
zwei Mehrbauern.} 66. Rxg1+ {+2,56} Kf6 67. c4 Rh7+ 68. Kg3 Ke6 69. Rc1 Rb7
70. Kf4 {+3,23} Kd7 {-2,13} 71. Ke5 Kc8 72. Kd6 Rb6+ 73. Kc5 Rf6 74. Rg1
Rf7 {-2,59} 75. b6 {+4,26} Rf5+ {-2,95} 76. Kc6 Rf8 77. b7+ Kb8 78. Rd1 Rg8
79. Rd7 Ka7 {-8,61. CGE empfahl Tg6!, was die Partie bei bestem Spiel
gerettet hätte, wenn 81. Kb6? gespielt wird.} (79. .. Rg6+ {! Variante CGE
gegen Stockfish} 80. Rd6 Rg8 81. Kb6 {?, wird nach 31 Sekunden verworfen zu
c4-c5!} (81. c5 Rh8 82. Kb6 Rh6 83. Kb5 Rh2) 81. .. Rg6 82. Rc6 Rh6 83. Kb5
Rh2 84. Rg6 Rb2+ 85. Kc5 Kxb7 86. Rg7+ Ka6 87. Kd5 Rh2 88. Rd7 Rh4 89. c5
Kb5 90. Rb7+ Ka6 91. Rb6+ Ka5 {remis}) 80. Kc7 Ka6 {-10,1} 81. c5 {+10,71}
1-0

[Event "10. Partie 30s/Zug"]
[Site "?"]
[Date "?"]
[Round "?"]
[White "The King 50 MHz aktiv"]
[Black "CGE 23.1 300 MHz normal"]
[Result "0-1"]
[BlackElo "2400"]
[ECO "B21"]
[Opening "Sizilianisch"]
[Variation "Morra-Gambit, 4.Nxc3 Nc6 5.Nf3 e6 6.Bc4"]
[WhiteElo "2400"]
[Termination "normal"]
[PlyCount "84"]
[WhiteType "human"]
[BlackType "human"]

1. e4 c5 2. d4 cxd4 3. c3 dxc3 4. Nxc3 Nc6 5. Nf3 e6 6. Bc4 Qc7 7. Qe2 Nf6
8. O-O Ng4 9. Nb5 Qb8 10. h3 {*} h5 11. Rd1 {? Weiß sollte g2-g3 spielen,
um h2 besser zu verteidigen. Der Textzug schwächt zudem f2. -0,09} (11.
hxg4 {?} hxg4 12. Nh4 Rxh4) 11. .. a6 12. Nc3 Bc5 {+1,21} 13. Na4 {?
verliert ein weiteres Tempo. Schwarz hält mit La7 den Druck auf f2 und
droht mit b7-b5.} Ba7 {+2,35. bei Rechentiefe von 7 HZ.} 14. Qc2 {? Nicht
gut, aber Weiß hat keine guten Züge.} Nxf2 {Nach zwölf Sekunden gibt CGE
die Bewertung +5,04 aus.} 15. Re1 {der einzige Zug! -4,57} Nd3+ 16. Be3
Nxe1 17. Rxe1 b5 18. Bxe6 Bxe3+ 19. Rxe3 fxe6 20. Nc5 Qb6 21. e5 O-O 22. a3
Rf5 {+6,12} 23. b4 a5 24. Re4 axb4 25. axb4 d6 {+8,87} 26. exd6 {-9,17}
Nxb4 27. Rxb4 Rxc5 28. Qd3 Rd5+ 29. Nd4 Ra4 30. Qc3 {-11,6} Rxb4 {+12,95}
31. Qxc8+ Kh7 32. Qc2+ Rf5 33. Kh1 {-M10} Qxd4 34. Qc1 Rf2 {M9} 35. d7 Rb3
36. d8=Q Rxh3+ 37. Kg1 Rxg2+ 38. Kxg2 Qg4+ 39. Kf2 Rh2+ 40. Ke3 Re2+ 41.
Kd3 Qe4+ 42. Kc3 Qc4# 0-1

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Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu Wolfgang2 für den nützlichen Beitrag:
Benny (11.10.2018), Egbert (10.10.2018), Hartmut (11.10.2018)
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