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  #1  
Alt 17.05.2007, 12:57
SörenH SörenH ist offline
Mephisto III
 
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Gemischtes Turnier der unteren Klasse

Hallo zusammen,

wie die meisten von Euch habe ich als Schachcomputer-Fan auch ein eigenes privates Turnier laufen. In der Zusammenstellung der Teilnehmer dürfte es sich aber von den übrigen Turnieren etwas unterscheiden. Neben den klassischen Brettcomputern sind auch Schachprogramme dabei, die ausschliesslich auf 8 Bit-Rechnern laufen. Obwohl wir uns in einem reinen Schachcomputer-Forum befinden, so hoffe ich doch, dass die "Verwässerung" mit Computerschach (kleiner, aber feiner Unterschied) nicht als totaler Stilbruch kritisiert wird und ich dann des Forums verwiesen werde .

Zu der Motivation dieses Turniers:
  • Viele ELO-Listen für Schachcomputer/Computerschach decken zum großen Teil die leistungsstarken Programme ab, "einfachere" sprich schwächere Geräte werden kaum aufgeführt. Da gilt es noch einige Lücken zu schliessen.
  • Gerade Hobbyspieler würden gerne ihre Leistungsstärke messen. Es ist aber recht zeit- und auch kostenaufwendig diese durch Wettkämpfe gegen menschliche Gegner zu ermitteln. Wenn man dasselbe mittels Computergegner versuchen möchte, besteht das Problem, dass neuere Programme in ihrer Standardeinstellung viel zu stark wären, und bei einem längeren Match bestenfalls ein 0,5-19,5 herauskäme, was nur bedingt Aussagen über die menschliche Spielstärke zulässt. Viele Hobbyspieler besitzen aber noch einen "schwächelnden" Schachcomputer, gegen den sie mithalten können. Man möchte dann gerne wissen, wo man dieses Gerät in der ELO/DWZ-Skala einordnen müsste.
  • Auch für die Mehrzahl der aktiven Vereinsspieler machen Spiele gegen Programme mit 2200 oder mehr ELO wenig Sinn, um den eigenen Leistungsstand abzuprüfen. Sie können sich nicht mit den besten Programmen vergleichen. Dagegen bei Schachcomputer auf ihrer Augenhöhe ist die ELO unbekannt oder konnte wegen zu wenigen Partien nur ungenau geschätzt werden.
  • Es wurden auch alte Schachprogramme auf 8 Bit-Homecomputern hinzugenommen, um die Basis etwas zu erweitern. Diese Programme waren in den 80ern weit verbreitet und vielleicht hat jemand noch so eine Kiste bei sich stehen. Es gibt mittlerweile auch leicht bedienbare Emulatoren für Atari und Commodore und die Schachprogramme lassen sich im Internet runterladen. (Ausserdem möchte ich unbedingt wissen, wie gut Colossus Chess, mein Lieblingsprogramm, tatsächlich spielt. )
  • In einem späteren Schritt möchte ich testen, ob sich die Vorgabe von Material (Bauer, Leichtfigur, Turm) in einer ELO/DWZ-Differenz ausdrücken lässt. So wären dann auch Vorgabepartien gegen stärkere Computer auswertbar.

Insgesamt sind 19 Schachcomputer/-programme und 1 Mensch im Feld. Gespielt werden 7 Runden Schweizer System bei einer Bedenkzeit von 30 min. Programme, bei denen man keine Gesamtzeit einstellen kann, erhalten pro Zug 30 s Bedenkzeit.

Teilnehmerliste (in Gruppen aufgeteilt):
"Brettcomputer"
~~~~~~~~~~~~~~~
Mephisto Super Mondial (Bj. 1986)
Mephisto MeXs (Bj. 1999)
Millennium Sprechende Schachschule (Bj. 2004)

"Steckcomputer"
~~~~~~~~~~~~~~~
Novag Piccolo (Bj. 1985)
Mephisto Advanced Travel (Bj. 2004)
Kasparov Aria (Bj. unbekannt)

"Handcomputer"
~~~~~~~~~~~~~~
Millennium Touch Chess (Bj. 2001)
Excalibur Touch Chess (Bj. unbekannt)

"Tastencomputer"
~~~~~~~~~~~~~~~~
Mephisto II (Bj. 1981)

Programme für Atari 800XL/130XE
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Atari Chess (Bj. 1979)
Master Chess (Bj. 1981)
Sargon II (Bj. 1982)
Mychess 2.0 (Bj. 1984)
Colossus Chess 3.0 (Bj. 1984)
The Chessmaster 2000 (Bj. 1986)
Colossus Chess 4.0 (Bj. 1987)
Colossus Chess 4.1 (Bj. 1987)

Programme für Atari 2600
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Video Chess (Bj. 1978)

Programme für Atari Portfolio
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Portfolio Chess (Bj. 1990)

Mensch
~~~~~~
Der Autor (Bj. 1974, DWZ 1501)


Insgesamt wurden schon vier Runden gespielt. Erwartungsgemäss haben bisher Mephisto Super Mondial und Mephisto Advanced Travel das Feld dominiert. In der 4.Runde kam es zur Spitzenpaarung, bei dem Advanced Travel nach 80 Zügen mit Schwarz das Remis sicherte. Auffällig war, dass einige Programme trotz der relativ langen Bedenkzeit erhebliche Schnitzer machten. So z.B. wurden Video Chess und Kasparov Aria einzügig(!) Matt gesetzt. Mephisto II (Das Brikett) übersah den eigenen Materialverlust in der ersten Partie gegen The Chessmaster in einer zweizügigen Kombination. Generell fällt das gute Abschneiden der 8Bit-Atari-Pogramme auf. Obwohl von der Taktfrequenz (1,79 Mhz) eher im Nachteil gegenüber der Speziellhardware der Schachcomputer, konnten sich Colossus Chess, Chessmaster 2000 und MyChess 2.0 auch spielerisch behaupten. Dem gegenüber enttäuschten die beiden Touch Chess gelegentlich (z.B. Colossus Chess 4.0 - Excalibur TC 1-0, Mychess 2.0 -Excalibur TC ½-½, Millennium TC - Kasparov Aria ½-½, Millennium TC - Chessmaster 2000 0-1). Speziell Millennium Touch Chess verdarb bessere Partien zum Remis, weil er keine Kenntnis von der dreifachen Stellungswiederholung hat.

Als einziger menschlicher Teilnehmer habe ich mich alles andere als mit Ruhm bekleckert. Nach meinen Resultaten dürfte ich eigentlich die Spielstärke der Programme nicht kritisieren . Gegen Sargon II hatte ich einen schönen Königsangriff aufgebaut, konnte aber den Sack nicht zumachen. Das Programm hat sich auch geschickt verteidigt und selbst einen Gegenangriff gestartet und hatte gegen Ende zwei Mehrbauern. Durch die Unkenntnis der dreifachen Stellungswiederholung gelang es mir doch noch ein Remis zu ermogeln. Gegen Chessmaster 2000 habe ich mich schon in der Eröffnung etwas überspielen lassen, obwohl da noch einiges möglich war, verlor dann letztendlich. Gegen Colossus Chess 3.0 glaubte ich schon durch geschicktes "Nichtstun" und Raumvorteil die Maschine im Würgegriff zu haben, aber auch da konnte ich den Sack nicht zumachen und verlor. Schnellschach war eigentlich nie meine große Stärke und leider auch nicht Stellungsvorteile tatktisch klug umzusetzen. Nur gegen Millenium Sprechende Schachschule war es eine klare Angelegenheit.

Zwischenstand:
HTML-Code:
Place Name                        Club                 Score Buch. M-Buch. Wins

  1   Mephisto Advanced Travel,   Steckcomputer        3.5    11.5     5.5    3
  2   Mephisto Super Mondial,     Brettcomputer        3.5    10.0     5.5    3
  3   The Chessmaster 2000,       Atari 800XL/130XE    3       9.0     4.0    3
  4   Colossus Chess 3.0,         Atari 800XL/130XE    3       8.5     3.5    3
  5   Colossus Chess 4.0,         Atari 800XL/130XE    2.5     9.5     5.0    2
  6   Colossus Chess 4.1,         Atari 800XL/130XE    2.5     9.0     4.0    2
  7   Mychess 2.0,                Atari 800XL/130XE    2.5     8.5     4.0    2
  8   Excalibur Touch Chess,      Handcomputer         2.5     8.0     4.0    2
  9   Mephisto II,                Tastencomputer       2       8.5     4.5    2
 10   Millennium Touch Chess,     Handcomputer         2       7.5     3.5    1
 11   Sargon II,                  Atari 800XL/130XE    2       5.0     2.5    1
 12   Sören Hader,                Schlotheimer SV 1887 1.5     9.5     5.0    1
 13   Video Chess,                Atari 2600           1.5     7.5     4.0    1
      Atari Chess,                Atari 800XL/130XE    1.5     7.5     4.0    1
 15   Millennium Sprechende Sch,  Brettcomputer        1.5     6.5     3.5    1
      Portfolio Chess,            Atari Portfolio      1.5     6.5     3.5    1
 17   Kasparov Aria,              Steckcomputer        1       7.5     4.0    0
 18   Master Chess,               Atari 800XL/130XE    1       7.5     3.5    1
 19   Novag Piccolo,              Steckcomputer        1       6.5     3.0    0
 20   Mephisto MeXs,              Brettcomputer        0.5     6.0     3.0    0
Nach dem bisherigen Verlauf ist fast zu vermuten, dass die beiden Spitzenreiter ihre restlichen drei Partien gewinnen werden und dann bei Punktgleichheit die Buchholz entscheidet, was aber in so einem Fall eher eine Zufallsentscheidung ist.

Vielleicht hat der ein oder andere mit etwas Interesse das Geschriebene verfolgt, würde mich freuen. Ansonsten nochmal Sorry, dass es sich um kein reines Schachcomputer-Turnier handelt und hoffe die wahren Puristen nicht ganz verärgert zu haben.

Gruss
Sören
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Folgender Benutzer sagt Danke zu SörenH für den nützlichen Beitrag:
Boris (15.07.2020)
  #2  
Alt 17.05.2007, 17:38
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MaximinusThrax MaximinusThrax ist offline
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AW: Gemischtes Turnier der unteren Klasse

Hallo Sören,

das ist ja eine interessante und bis jetzt einmalige Idee, in einem Turnier auch ältere "PC"-Programme mitspielen zu lassen. Die waren damals nämlich den (besten) Brettgeräten noch weit unterlegen.
Ich bin schon auf den weiteren Verlauf deines Turnieres gespannt.
Da ich ansonsten PC-Schach (Fritz & Co.) nicht besonders mag, dein Turnier aber hoch interessant finde, erteile ich Dir sozusagen hiermit "Absolution" und ich denke mal, das Du nicht des Forums verwiesen wirst.


Viele Grüße

Otto
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  #3  
Alt 17.05.2007, 19:16
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Chessguru Chessguru ist offline
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AW: Gemischtes Turnier der unteren Klasse

Hi Sören,

Zitieren:
Vielleicht hat der ein oder andere mit etwas Interesse das Geschriebene verfolgt, würde mich freuen. Ansonsten nochmal Sorry, dass es sich um kein reines Schachcomputer-Turnier handelt und hoffe die wahren Puristen nicht ganz verärgert zu haben.
warum das denn? Ist doch ein sehr interessantes Turnier, zumal du es unterhaltsam kommentierst.

Viele der Programme wecken bei dem Einen oder Anderen mit Sicherheit viele Erinnerungen. Colossus Chess war auch bei mir ein angesagter Gast. Ich glaube, dass ich sogar die Eröffnungsbibliothek erweitert habe. Aber das Programm lief bei mir auf einem C64 oder war es doch der Amiga?
Die Spielstärke würde ich auch ca. 1600 Elo schätzen.


Am meisten interessiert mich das Abschneiden des Gerätes "Hader" Baujahr ´74 Nee, kleiner Scherz. Irgendwie eine nette Idee. Peter hat dies bei seinem Reiseschach Turnier auch schon praktiziert.

Hat natürlich den großen Nachteil, dass jeder sieht, wie schlecht man wirklich spielt...
Das muss ich bei meinem nächsten Turnier auch mal machen.

Jedenfalls eine sehr schöne Idee. Wir warten gespannt auf Fortsetzungen.

Gruß,
Micha
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  #4  
Alt 20.05.2007, 10:38
SörenH SörenH ist offline
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AW: Gemischtes Turnier der unteren Klasse

Hallo MaximinusThrax und Chessguru,

danke für Euren Zuspruch. War wirklich nicht so ganz sicher, ob das Turnier hier wirklich thematisch reinpasst. Ja, in den 80ern waren die Schachcomputer den Programmen auf den Homecomputer überlegen, allerdings nur die obere Klasse wie man sieht.

Wenn es möglich wäre, würde ich viel mehr menschliche Spieler in solche Vergleiche einbeziehen. Aber das ist ein weitaus grösseres logistisches Problem als das Teilnehmerfeld durch zusätzliche Computer aufzustocken. Letztere kann man zur Not einfach dazukaufen und im Regal abstellen. Ein Mensch würde sich dagegen wehren. Der will ja noch andere Dinge erledigen und nicht immer nur Schachspielen . Aber grundsätzlich finde ich schon, dass man das Thema Mensch gegen Computer nicht aus dem Auge verlieren sollte. Die Grundidee war ja mal, dem Menschen einen zusätzlichen (und ausgesprochen genügsamen) Trainingspartner zur Seite zu stellen. Jetzt könnte man den Eindruck bekommen, dass deshalb neue Schachcomputer rausgebracht werden, damit seine Artgenossen mehr Gesellschaft bekommen *gg*. Solche Veranstaltungen wie das AEGON-Turnier in den Niederlanden, wo Mensch gegen Computer antrat waren eine echte Bereicherung. Schade das es eingestellt wurde.

Das mit den 1600 ELO für Colossus Chess x.x kann sehr wohl hinkommen. Das Faszinierende an dem Programm ist, dass in nicht mal 30(!) KByte unglaublich viel reinprogrammiert wurde. Verschiedene Zeitmodi, Uhren stellen, Stellungseingabe, Lösen von Matt- und Hilfsmatt-Problemen, alternative Züge berechnen, Hauptvariante und Bewertung in Echtzeit ausgeben, dreifache Stellungswiederholung erkennen, Permanent Brain, 3D-Darstellung und und und. Alles Dinge, die erst in den 90ern bei den PC-Programmen langsam zum Standard wurden. Und dazu für seine Verhältnisse recht spielstark. Er kann ca. 300 Stellungen pro Sekunde bewerten, aber das reicht ihm aus im effektiv vernünftige Züge zu spielen. Seine Stärken liegen in der Taktik und einem (zumindest in der Eröffnung und Mittelspiel) halbwegs guten Positionsverständnis. Eine markante Schwäche ist, dass er mit seinen Türmen statt offene Linien zu besetzen sich lieber irgendwo in die Botanik stellt und nie versucht seinen zweiten Turm auf einer Linie zu stellen. So kann es schonmal passieren, dass Colossus praktisch mit einem Turm weniger spielt, weil der von gegnerischen und eigenen Bauern eingeklemmt wurde. Und auch im Endspiel gibt es ein Leistungsgefälle. Selbst mit einem Bauern weniger hat man meist noch gute Chancen gegen Colossus zu gewinnen....okay man merkt, ich hab mich als Jugendlicher viel mit dem Programm beschäftigt und kenne seine Macken ziemlich gut *g*.

@Chessguru: Vermutlich war es ein C64, auf dem das Programm lief. Für Atari und Commodore gab es ja viele gemeinsame Programme, die man nutzen konnte. Es gab dann noch eine PC-Version Colossus X oder so ähnlich hiess die. Übrigens konnte man im Internet lesen, dass der Programmierer M.Bryant nach fast 20 Jahren Pause wieder hingesetzt hat und eine Colossus Chess-Engine für den PC schrieb. Nach einigen Verbesserungen mischt die ganz oben im Leistungsspektrum mit. Inwieweit aber da noch die alte Bewertungsfunktion und Algorithmen drinne stecken, sei mal dahingestellt .

Okay, 5.Runde ist jetzt auch fertig, Bericht folgt noch.

Viele Grüße
Sören
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  #5  
Alt 20.05.2007, 12:17
SörenH SörenH ist offline
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AW: Gemischtes Turnier der unteren Klasse

Hallo,

wie schon angekündigt, ist die 5.Runde fertig. Dank des verregneten Himmelfahrt-Tages ging es doch schneller als erwartet.

Vielleicht einfach mal ein paar Sätze zu den einzelnen Ansetzungen. Zunächst haben sich die beiden Spitzenreiter (Mephisto Supermondial und Mephisto Advanced Travel) in ihren Partien erwartungsgemäss durchgesetzt, aber der Spielverlauf liess das nicht gleichermassen vermuten. Advanced Travel hatte mit Weiss gegen Chessmaster 2000 noch verhältnismässig wenige Probleme. Bei Colossus Chess 3.0 gegen Mephisto Super Mondial dagegen verlief es bis ins Endspiel hinein recht ausgeglichen (T+S+5B gegen T+L+5B). Danach machte sich aber die Endspielschwäche von Colossus bemerkbar, nachdem er gezeigt hatte, dass er im Mittelspiel durchaus einem Brettcomputer ebenbürtig sein kann.

Als nächstes Colossus Chess 4.1 gegen Excalibur Touch Chess. Diesmal konnte Excalibur die Erstrundenniederlagen gegen Colossus Chess 4.0 vergessen machen. Im Mittelspiel eroberte er im Zentrum einen Läufer, der kein Rückzugfeld mehr hatte. Diesen Materialvorteil gab er nicht mehr aus der Hand und gewann dann nach 75 Zügen.

Colossus Chess 4.0 gegen Mychess 2.0. Ersterer war Favorit. Schon in einem AtariMagazin von 1988 wurde bei einem Spieletest von einem Match zwischen CC4.0 gegen Mychess 2.0 berichtet, welches 10:6 ausging http://www.stcarchiv.de/am88/04_colossuschess.php. Und Colossus setzte sich auch diesmal durch. Ein Vorteil war, dass er sehr häufig die Züge von Mychess vorhersah und mittels Permanent Brain viel Zeit sparen konnte.

Millennium Touch Chess gegen Mephisto II. Ein Altersunterschied von 20(!) Jahren. Und beinahe hätte man meinen können, dass das auch die Ursache des Partieausganges war.

Millennium Touch Chess - Mephisto II

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(14/15) FRC FEN-Editor © SMIRF Ver. 2.3.3 / License: unknown cadger

rnb1kb1r/pp2pppp/4qn2/1N6/3p1P2/8/PPP1B1PP/R1BQK1NR b KQkq - 0 7

Weiss zog zuletzt 7.Sc3-b5. Statt sich um das Feld c7 zu kümmern spielte Schwarz 7. ... d3??. Was dachte sich Mephisto II da eigentlich? Für den 30 Sek./Zug-Modus wird immer die Einstellung [LEV][C][8][0][0][3][0][ENT] verwendet. Laut Bedienungsanleitung steht Level C8 für Signalton ein und Zufallsgenerator aus. Kann es sein, dass der Zufallsgenerator sich doch nicht ganz abschalten lässt? Vielleicht weiss da einer bescheid. Kaum noch erwähnenswert, dass Millenium im 21.Zug Mephisto matt setzte.

Millennium Sprechende Schachschule gegen Sargon II. Hier hat das Compterprogramm vom Ehepaar Spracklen ein schöne Leistung gezeigt.

[Event "Gemischtes Turnier"]
[Date "2007.05.18"]
[Round "5"]
[White "Millennium Sprechende Schachsc"]
[Black "Sargon II"]
[Result "0-1"]
[ECO "B10"]
[PlyCount "20"]

1. e4 c6 2. c4 Nf6 3. Nc3 d5 4. d3 d4 $5 5. Nb1 Na6 6. e5 $2 {(siehe Diagramm)}
6... Qa5+ 7. Nc3 $4 {Vermutlich dachte da Weiss, nimm ruhig meinen Springer,
dann nehme ich auch Deinen.} 7... dxc3 8. exf6 $2 cxb2+ 9. Qd2 Qxd2+ 10. Bxd2
bxa1=Q+ {und Sargon II gewinnt im 19.Zug durch Matt.} 0-1

Millennium Sprechende Schachschule - Sargon II

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(16/16) FRC FEN-Editor © SMIRF Ver. 2.3.3 / License: unknown cadger

r1bqkb1r/pp2pppp/n1p2n2/4P3/2Pp4/3P4/PP3PPP/RNBQKBNR b KQkq - 0 5

Bei Computer die den Titel "Schachschule" tragen, weiss man nie so genau, ob er aus "pädagogischen" Gründen solche Patzer einbaut, oder es einfach nicht besser kann. Zumindest war bei der Betriebsanleitung von Millennium nichts von einem Zufallsgenerator zu lesen. Sargon II hat da nichts falsch gemacht, wenn er nach 10 Zügen schon D+T mehr hat.

Portfolio Chess gegen Atari Chess. Das gewann Portfolio. Er gewann einige Bauern, setzte aber diesen Vorteil recht zäh und ohne Plan um.

Kasparov Aria gegen Master Chess. Letzter spielt positionell grausam und stört sich nicht daran, dieselbe Figur fünfmal hintereinander zu ziehen. Weiss setzte nach 45 Zügen matt.

Mephisto MeXs gegen Novag Piccolo. Da habe ich richtig für den kleinen Novag gefiebert, dass er seinen ersten Sieg erzielen würde. Und verdient hätte er es gehabt. Der Piccolo spielt recht defensiv, aber entwickelt seine Figuren sorgfältig und erst dann setzt er zum Angriff an. Nachdem er im Mittelspiel seine Figuren entwickelt hatte, standen bei MeXs noch fünf Figuren auf der Grundposition. Obwohl MeXs sogar einen Bauern erobern konnte, stand Novag klar besser. Nach einem Schlagabtausch stand der König schutzlos in der Brettmitt und dann begann das Drama. Dreifache Stellungswiederholung. Das Gerät aus dem Jahr 1985 hatte davon keine Ahnung und tischte dem gegnerischen König fröhlich ein Schach nach dem anderen auf und "wunderte sich", warum nur ein Remis rauskam.

Okay, dann noch zu meiner Partie. Ausgelost wurde ich gegen Video Chess mit Schwarz. Das Programm läuft auf einem Atari 2600, quasi einer der ersten reinen Spielkonsolen. Die Programme sind in Module eingebrannt, die man in den vorgesehenen Slot steckt. Video Chess stammt aus dem Jahr 1978, also fast zeitgleich zu den ersten kommerziellen Schachcomputern. Und für das Alter spielt er gar nicht so schlecht. Allerdings muss ich hier das Programm etwas stark reden, denn so berauschend habe ich nicht gespielt. In der Eröffnung übersah ich die Möglichkeit mit einer Bauerngabel Material zu gewinnen. Danach stellte ich mich ziemlich passiv und fühlte mich schon fast in Zugzwang. Nachdem ich das Zentrum öffnen konnte, sah es dann deutlich angenehmer aus. Die Endphase war dann ganz interessant.

Video Chess - SörenH
Stellung nach 34.h3

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abcdefgh
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abcdefgh
(8/10) FRC FEN-Editor © SMIRF Ver. 2.3.3 / License: unknown cadger

8/5ppk/p6p/2p1p3/P4b2/3b3P/1R2NPP1/3rBK2 b - - 0 34

Der weisse Läufer und Springer sind gefesselt, aber wie kann Schwarz sein Spiel verstärken? Der beste Weg ist (was mir in der Partie zum Glück auch einfiel) den c-Bauern vorzurücken. Er kann quasi ungehindert bis nach c1 durchmaschieren.
Zum Beispiel:
34. ... c4
35. g3 c3
36. Tb3 Ld2 -+

Mit dem Sieg liege ich mit 2,5/5 auf dem 11.Platz. An der Spitze sind immer noch Mephisto Advanced Travel und Mephisto Super Mondial mit 4,5 gefolgt von Coloussus Chess 4.0 und Excalibur Touch Chess je 3,5 und Chessmaster 2000, Colossus Chess 3.0, Millennium Touch Chess und Sargon II je 3,0.

Danke fürs lesen und bis zum nächsten Mal
Gruss
Sören
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  #6  
Alt 20.05.2007, 14:34
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AW: Gemischtes Turnier der unteren Klasse

Hi Sören,

ein schönes Turnier, auf alle Fälle eine Bereicherung!

Die Erinnerungen bleiben wieder lebendig.

Danke

Gruß Berhnard (rodel)
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  #7  
Alt 13.01.2014, 22:57
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AW: Gemischtes Turnier der unteren Klasse

Wie steigt man in einen Thread wieder ein, den man mal vor fast 7 Jahren eröffnet hat? Vielleicht ohne lange Vorrede. Also es gibt noch etwas nachzuholen. Im Jahre 2007 startete ich ein kleines gemischtes Turnier. Gemischt in dem Sinne, dass nicht nur Brettcomputer zum Einsatz kamen, sondern auch andere Hardwareplattformen, die aber schon älteren Datums sind. Die letzte Info stammte zur Runde 5. Schon kurz danach wurde auch die 6.Runde abgeschlossen. Hier die Einzelergebnisse:

Excalibur Touch Chess - Mephisto Advanced Travel 0:1
Mephisto Super Mondial - Colossus Chess 4.0 1:0
The Chessmaster 2000 - Sargon II ½:½
Colossus Chess 3.0 - Millennium Touch Chess 1:0
Mychess 2.0 - Colossus Chess 4.1 0:1
Sören Hader - Portfolio Chess 0:1
Mephisto II - Kasparov Aria 1:0
Novag Piccolo - Atari Chess 1:0
Mephisto MeXs - Millennium Sprechende Schachschule ½:½
Master Chess - Video Chess 0:1

Das ergibt folgenden Tabellenstand:

Schachcomputer - Schnellschachturnier (30min/Partie oder 30s/Zug)

Schnellschachturnier (30min/Partie oder 30s/Zug) - Nach 6 Runden


Standings


Place Name Club Score Buch. M-Buch. Wins

1 Mephisto Advanced Travel, Steckcomputer 5.5 22.5 14.5 5
2 Mephisto Super Mondial, Brettcomputer 5.5 21.0 14.5 5
3 Colossus Chess 3.0, Atari 800XL/130XE 4 22.0 14.0 4
4 The Chessmaster 2000, Atari 800XL/130XE 3.5 23.0 15.0 3
Colossus Chess 4.0, Atari 800XL/130XE 3.5 23.0 15.0 3
6 Colossus Chess 4.1, Atari 800XL/130XE 3.5 20.0 13.0 3
Excalibur Touch Chess, Handcomputer 3.5 20.0 13.0 3
8 Portfolio Chess, Atari Portfolio 3.5 15.0 10.0 3
9 Sargon II, Atari 800XL/130XE 3.5 14.5 9.5 2
10 Millennium Touch Chess, Handcomputer 3 18.0 12.0 2
11 Mephisto II, Tastencomputer 3 15.5 10.5 3
12 Mychess 2.0, Atari 800XL/130XE 2.5 20.5 13.0 2
13 Sören Hader, Schlotheimer SV 1887 2.5 19.0 13.0 2
14 Novag Piccolo, Steckcomputer 2.5 14.0 9.0 1
15 Video Chess, Atari 2600 2.5 13.0 8.0 2
16 Millennium Sprechende Sch, Brettcomputer 2 16.0 11.0 1
17 Kasparov Aria, Steckcomputer 2 15.5 11.0 1
18 Atari Chess, Atari 800XL/130XE 1.5 16.5 12.0 1
19 Mephisto MeXs, Brettcomputer 1.5 15.0 10.5 0
20 Master Chess, Atari 800XL/130XE 1 16.0 9.0 1

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Eigentlich hatte ich geplant, das Turnier mit 7 Runden auszutragen. Darauf werde ich jetzt aus verschiedenen Gründen verzichten. Auch wenn sich die Programme über die Jahre nicht verändert haben, würde ich das Turnier an dieser Stelle (nach Runde 6) beenden. Ein Computer hatte zwischenzeitlich auch das zeitliche gesegnet. Nachdem im Mephisto MeXs die Batterien ausgelaufen waren, ließen sich trotz gründlicher Säuberung und neuen Batterien die Lebensgeister nicht wieder wecken. Schachlich gesehen muss ich aber auch sagen, kein großer Verlust. Beim MeXs war man nie ganz sicher, ob er wirklich in der stärksten Spielstufe agiert und spielte schon recht merkwürdig. Wie dem auch sei, an der Spitze gibt es zwei Schachcomputer, die das Turniergeschehen dominiert haben: Mephisto Advanced Travel und Mephisto Super Mondial. Eine weitere Runde hätte nichts an dieser Dominanz ändern können und es wäre jetzt auch etwas unfair, wenn man über den 1.Platz die Buchholtz-Wertung heranziehen würde, die unter den bestehenden Randbedingungen sehr stark abhängig vom Losglück war. Aus dem Grund werde ich beide Programme als Co-Sieger aussprechen. Gratulation.

Was kann man noch sagen? Der Tabellenstand beim Schweizer System gibt immer nur eine Momentaufnahme wieder. So bedeutet der 3.Platz nicht, dass es sich um das tatsächlich drittstärkste Programm handelt. Etwas überraschend ist trotzdem, dass Bronze praktisch an Colossus Chess 3.0 ging und nicht an seine jüngeren Brüder 4.0 oder 4.1. Vielleicht hatte er das Glück, dass er nicht direkt gegen sie antreten musste. Aber auch deren gute Platzierung zeigt, dass der damalige Programmierer Martin Bryant gute Arbeit geleistet hat, dessen Programme auf einer 6502 CPU liefen, was durchaus bauähnlich mit so manch einem Schachcomputer ist (allerdings mit 1,79 MHz etwas langsamer als seine Schach-Geschwister getaktet). Etwas enttäuschend waren die Leistungen der beiden Handhelds Excalibur Touch Chess und Millennium Touch Chess. Sie konnten spielerisch den anderen oft nicht das Wasser reichen. Zu Beginn waren Computer wie Millennium Sprechende Schachschule und Kasparov Aria richtige Wundertüten und auch da war man nicht immer sicher, ob sie aus pädagogischen Gründen oft lausige Züge einstreuten. Aber man merkte schnell, dass sie keine großen Bäume ausreißen werden. Der Klassiker, das "Brikett", Mephisto II landete im Mittelfeld. Seine selektive Zugauswahl konnte nur wenige Akzente setzen. Die Niederlagen (drei an der Zahl) erfolgten nicht gegen die beiden Überflieger, sondern eher durch die mäßigen The Chessmaster 2000, Millennium Touch Chess und den drittplatzierten Colossus Chess 3.0. Erfreulich ist, dass niemand im Feld hinten durchfiel. Selbst das antipositionell spielende Master Chess-Programm holte noch einen ganzen Punkt.

Nun, mit meiner eigenen Spielleistung bin ich nicht wirklich zufrieden gewesen. Ich merkte selbst am eigenen Leibe, wie viele taktische Fehler und auch strategische Fehlgriffe man als 1500er selbst bei 30 Minuten Bedenkzeit gegen ansonsten schlagbare Programme und Schachcomputer machen kann. Gegen Sargon II (auf dem Atari) erlebte ich, wie ein "Kleiner" sich sehr zäh verteidigte und wie unfähig man als Mensch oft reagiert, wenn man eigentlich schon auf der Siegerstraße ist und dann doch froh ist, dass der Gegner außer einem Dauerschach nicht mehr gesehen hat. Eigentlich spielten alle Programme/Computer sehr kreativ und für einen Menschen oft ungewohnt. Es gab nie eine einzige langweilige Partie, wenn ich antreten musste. Die simple Anti-Computer-Strategie, das Mittelspiel möglichst übersichtlich zu halten und dann im Endspiel den Gegner zu dominieren, hat eigentlich in keiner der 6 Runden funktioniert, wie ich heute beim Nachspielen der Partien wieder mal merkte.

Noch ein kurzer Ausblick. Ich möchte gerne wieder ein gemischtes Turnier starten. Es ist eigentlich schon voll im Gange. Über die Jahre sind einige (spielstarke) Brettcomputer dazugekommen. Auch möchte ich diesmal eine Reihe von alten Dos-Schachprogrammen hinzunehmen. Die Computer-Plattform ist allerdings kein Multicore-Riese, sondern ein fast 20 Jahre alter DX-486 mit 100 MHz. Ich kann verstehen, wenn man diese Art von Turnieren, die nicht ausschließlich mit Brettcomputern bestückt sind, mit einer gewissen Skepsis sieht. Ich finde aber die Mischung und die Duelle auf unterschiedlicher Hardware eben sehr spannend und soll auch ein Dankschön an all die aktiven Schachprogrammierer der 80er und 90er Jahre sein, die auf unterschiedlichsten Plattformen gearbeitet haben. Es wird beim II.gemischten Turnier auch wieder die "menschliche" Komponente geben. In den nächsten Tagen wird entsprechend ein neuer Thread entstehen. Bin mal gespannt, ob es diesmal mehr als 7 Jahre bis zum Abschluss dauern wird.
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