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Umfrageergebnis anzeigen: Wie stark empfindet ihr Schachcomputer ?
Gegen Schachcomputer habe ich,bei etwa vergleichbarer ELO,immer meine Probleme 14 28,57%
Gegen Schachcomputer habe ich,bei etwa vergleichbarer ELO,so meine Probleme,ausser im Endspiel 13 26,53%
Dazu kann ich keine Angaben machen 8 16,33%
Gegen Schachcomputer habe ich,bei etwa vergleichbarer ELO,keine Probleme 7 14,29%
Schachcomputer empfinde ich,bei etwa vergleichbarer ELO,deutlich schwächer als ich 7 14,29%
Teilnehmer: 49. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #31  
Alt 02.05.2011, 18:58
Benutzerbild von Tom
Tom Tom ist offline
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AW: Wie ist das bei Euch so, gegen Schachcomputer zu spielen ?

Ich hatte heute morgen ausnahmsweise ein wenig Zeit, wieder einmal gegen meine Maschine anzutreten. Das Match über vier Partien jeweils im Fünf-Sekunden-Modus ging zwar 0:4 aus (), aber mir fiel etwas auf:

1. Der Kampf auf dem Brett hat als erstes Ziel nicht das Matt des gegnerischen Königs.
2. Vorrangiges Ziel muss es sein, dem Gegner mittels kleiner taktischer Schläge Wunden beizubringen, d.h. zum Beispiel da mal ein Bäuerchen wegkombiniert, dort mal eines gegrapscht.
3. Durch Aufsummieren kleiner und kleinster Vorteile kommt es zu einem immer größeren Plus, bis es schlussendlich zum überwältigenden Durchbruch, dem Sieg, kommt.
4. Nebenbei halt noch die eigene Stellung im Blick und am besten in Ordnung halten ...

Meine Erkenntnis: Wer diese vier Punkte konsequent einhält, muss eigentlich immer gewinnen und sollte schachlich stets auf der Sonnenseite stehen! ()

Jedenfalls hatte meine Maschine diese Prinzipien gegen mich konsequent durchgeführt. Sie strebte nicht gleich gegen meinen König, sondern nervte mich hier ein wenig und dann dort ein bisschen. Meine Figuren standen hingegen oft zu teilnahmslos herum und taten dem Gegner keinen Harm an.

Übrigens: Das Spiel unserer elektronischen Freunde ist nicht zu verachten und - offene Augen vorausgesetzt - kann man ganz sicher Lehren für sein eigenes Spiel daraus ziehen.

Ist es Euch auch schon mal so oder ähnlich ergangen?

Gruß Tom
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  #32  
Alt 03.05.2011, 17:12
udo udo ist offline
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AW: Wie ist das bei Euch so, gegen Schachcomputer zu spielen ?

 Zitat von BlackPawn Beitrag anzeigen
Hallo an Alle,

ich habe für mich festgestellt,daß ich gegen vergleichbar starke Schachcomputer mehr Probleme habe zu siegen, als gegen Menschen, mit etwa gleicher Spielstärke.

Mich würde mal interessieren, wie das so im Allgemeinen bei Euch ist.Deshalb stelle ich hier mal eine Umfrage ein.

Dankeschön für die Teilnahme.
Habe ganz am Anfang, wo ich meinen Mephisto I Brikett neu hatte, jedes Wochenende gespielt. Die Schlacht im Dachgeschoß war das immer. Da der Computer zwar nicht so stark war, aber anderseits auch keine Flüchtigkeitsfehler machte, die sich von Zug zu Zug summierten, so wie bei mir, verlor ich meistens, also sehr oft. Und viele Züge zurücknehmen konnte man beim Mephisto I Brikett ja auch nicht, um die Stellung etwas zu updaten 2 Halbzüge nur. Und das Positronengehirn war auch noch immer stocknüchtern!
Es kam dann, wie es kommen musste, immer nur auf Verlust macht auch keinen Spaß, und ich konzentrierte mich mehr auf Schachaufgaben Hüstl, hüstl, da kann man die Schuld auf den Computer schieben, wenn er auch nach 5 Tagen keine Lösung findet.

Ich hatte einmal gegen einen Menschen gespielt, der wohl in einem Verein war, da hatte ich gewonnen! Ich spielte recht aggressiv, und das hat ihn wohl irritiert. ( Psychologische Kriegsführung, sofort den Springer opfern, und nebenbei die Zeitung lesen, das war zuviel für ihn!)

Nagut, so war es nicht, aber aggressiv hatte ich schon gespielt. Oder mutig.

Naja, aber ich schätze, meine Elowerte liegen insgesamt doch recht niedrig. Obwohl ich bei längerer Bedenkzeit auch so einiges sehe, aber das umsetzen klappt irgendwie nicht so richtig.


Gruß, Udo

Geändert von udo (03.05.2011 um 17:14 Uhr)
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  #33  
Alt 16.05.2011, 16:24
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AW: Wie ist das bei Euch so, gegen Schachcomputer zu spielen ?

Ach was, Udo, Du bist genauso Experte, wie andere auch. Um ein guter Schachlehrer zu sein, braucht man keine 2500 Elo zu haben, da genügen schon 1500, und die hast Du bestimmt. (Die Schachkoryphäen im Netz, die so flüssig locker vom Hocker ihre Lektionen präsentieren, haben diese x-mal vorbereitet oder schon tausendmal erklärt.)

Gruß Tom
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  #34  
Alt 27.07.2011, 08:23
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AW: Wie ist das bei Euch so, gegen Schachcomputer zu spielen ?

Nach mittlerweile 38 abgegebenen Stimmen, geben davon rund 60 % an, Probleme mit etwa gleichstarken Schachcomputern zu haben.

Wer noch nicht an der Umfrage teilgenommen hat,den möchte ich bitten,dies noch zu tun.
__________________
Gruss,
René
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  #35  
Alt 27.07.2011, 11:52
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AW: Wie ist das bei Euch so, gegen Schachcomputer zu spielen ?

Hi,
eigentlich hat Micha ganz am Anfang das schon sehr gut beschrieben ... bei mir hängt es von der Spielstufe und vom Gegner ab ... und dazu kommt der psychologische Effekt. Und natürlich die Tagesform ...

1. Der Zeitfaktor: Ich bin kein guter Blitzer und selbst Aktivschach mit 30 Sekunden pro Zug liegt mir noch nicht wirklich. Das heißt, wenn ich zum Beispiel unter fairen Bedingungen (gleiche Zeitvorgabe) gegen den Vancouver blitze, habe ich null Chance ... je länger die Zeitvorgabe wird, desto besser wird mein Score.

2. Der Gegner: Auch gegen Computer im gleichen Elo Bereich schneide ich unterschiedlich ab. Der Stil des Gegners muss mir liegen, sonst wird es deutlich schwerer.

3. Der psychologische Faktor: Ich habe zum Beispiel einen unterdurchschnittlichen Score gegen den Revelation Glasgow ... da liege ich im Moment bei 60 Prozent bei 1 Minute / Zug ... eigentlich sollte ich ihn ohne Probleme knacken ... das Problem: Mir ist klar, daß ich ihm theoretisch überlegen bin und weiß auch, daß ich den normalen Glasgow auch schlage, wenn ich nebenher was im TV sehe ... mit anderen Worten: Ich werde überheblich und leichtsinnig. Und speziell gegen den Glasgow darf man sich das nicht erlauben, weil er immer wieder unerwartet starke Züge spielt.

4. Natürlich hängt es auch von der Tagesform ab: Es gibt einfach Tage, da sollte ich mich besser nicht ans Brett setzen, das weiß ich oft schon vorher ... man ist müde, abgelenkt, hatte einen bescheidenen Tag etc. pp. An anderen Tagen hat man einfach mal "richtig helle Momente" und sieht alles ... oder glaubt es zumindest ... dann hole ich auch mal ein Remis gegen den R30 ...

Ich denke, daß der 3. Punkt immer ein wenig mit reinspielt: Wenn man ein Gerät kennt und weiß, daß man ihm überlegen ist, kommt es leichter zu Nachlässigkeiten, die dann von der Kiste sofort bestraft werden ... denn im Gegensatz zu mir spielt die Kiste immer mit voller Konzentration und hat nie einen schlechten Tag ...


Gegen Menschen ... hm, spiele ich mittlerweile wenig. Früher im Verein, da muss man unterscheiden, ob es aus Jux ist (Bierlaune, Tandem, blitzen etc.) oder wirklich ernsthaft zur Sache geht. Bei Fun Spielen schwankt die Elo nach oben / unten um ca. 300 Punkte ... aus verschiedenen Faktoren.

Bei ernsthaften Spielen war meine Leistung schon sehr gleichmäßig ... eben weil man sich dann konzentriert ans Brett setzt und auch mental vorbereitet.

Gruß,
Sascha
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  #36  
Alt 24.12.2011, 12:47
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AW: Wie ist das bei Euch so, gegen Schachcomputer zu spielen ?

 Zitat von Tom Beitrag anzeigen
Strategie und Taktik im Schach kann man in etwa mit dem Unterschied zwischen Klima und Wetter vergleichen.

Ich hab mit den strategischen Plänen im Schach jedoch so meine Probleme. Was nützt mir der best-ausgeklügelte Plan, wenn der Gegner nicht mitspielt, da er seinen eigenen Plan zu verwirklichen sucht, der meinem Plan total zuwiderläuft, sodass aus meinem gar nicht erst was wird?

Daher glaube ich, dass taktisches Können von entscheidender Bedeutung ist. Hier ein wenig die Position verbessern, dort ein wenig einengen und auf jeden Fall geübt genug sein, um das Bäuerchen zu sehen, das du dem Gegner abgreifen kannst oder welches dir der Gegner klauen möchte.

Dieses Aufsummieren kleiner Vorteile bringt den großen Sieg (z.B. typisch: das winzige Bäuerchen, verwandelt zur Dame). Das meiste Schach spielt sich auf dieser Ebene ab, glaube ich.

Gruß Tom

Xavier had schon sehr vernunftiges dazu gesagt ganz am Anfang. Meine Spielstarke ist rum 1900 ELO, und wie Tom sagt in diese Region ist das Taktisches Können von enscheidender Bedeutung aber um diese Region zu übersteigen brauchen Sie mehr. Um das Taktischen Können an zu scharfen habe ich schon fast 20.000 diagramme gelöst auf Chess Tactics Server (auf 2 Jahren) und gegen der Zeit.

Mein Taktisches Können ist wirklich scharf und BLITZ aber es gibt ein aber .... entweder meine Eröffnung ist nicht scharf oder meine Strategie erlaubt keine Taktischen Wenden also es kommt sehr wenig heraus. Auf die 2 letzte Jahren ist mein Taktischen Starke vielfach verbessert... jetzt versuche ich auf diese Gelände gegen Compis zu Gewinnen , wo ich vorher die Schwache der Compis ausnutzte (Geschlossene Partie Ohne Leicht Material zu wechseln so wie den KonigsIndischen Spiel) oder das Endspiel.

Doch senkt meine ELO Zahl noch immer , und zumindestent finde ich das mein Spielwissen viel grosser ist wie vorher. Viellicht haben verlust Partien gegen
Erfolgreiche Jugendspieler mit Ihren Turnier EröffnungsFälle praxis und Tricks viel damit zu tun. Immerhi spure Ich keine Positive Entwickelung.

Ich habe schon gesehen dat 2100/2200/2300 spieler profilaktische Züge spielen d.h. Sie Spielen ein Zug die auf Jeden Zug den besten ist und nicht immer zu dem gleichen Plan zuruckführt. Und wie Xavier schon sagte, nach eine serien von Strategisch überwegene Züge kann eben den Computer mit sein Taktisches Können nicht mehr weiter (genauso Taktischen Spieler). Wann est eine Partie gibt wo man die Wahl hat ein Opfer zuspielen , hat man schon eine Strategisch besseren Partie erreicht !

In meinem 1900 bereich gibt es einiges Strategisches wissen aber nur geledig komt es heraus. Spieler von 2400 ELO dagegen haben viel mehr Strategischen wissen und in meine Ergebnisse seht sich das zu als ob meine eigene Figuren Behext sind , was ich auch immer mit meine Figuren mache in meine entgegungen spieler dieser Starke.

Ich werde zutreten dass es eine lange Zeit gab das es genau diese Argument war das Schachcomputers nie eine Weltmeister schlagen werden. Für mich sind Computer mit Hashtabellen und Ihren Rechenbereich bis zum 24 ply auf 3 minute stufe den Grund dass den Mensch schon lange Geschlagen ist. Das alles hat jedoch mit Strategie wenig zu tun nur mit 100% genauen mathematischen kalkulationen. Und genau in diesem Bereich irren Menschen sich, wir haben keine Hashtabellen und mehrere Prozessor kernen zum verfügung.


Also den Poll hier ist sehr persönlich, jeder seiner Spiel Art , seine Starke und sowieso ist spielen gegen ein Compi eine andere Erfahrung.



Stefan

Geändert von StefanT (26.12.2011 um 10:56 Uhr)
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  #37  
Alt 24.12.2011, 17:28
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 Zitat von StefanT Beitrag anzeigen
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(...)Doch senkt meine ELO Zahl noch immer , und zumindestent finde ich das mein Spielwissen viel grosser ist wie vorher. Viellicht haben verlust partien gegen
Erfolgreiche Jugendspieler mit Ihren Turnier EröffnungsFälle praxis und Tricks viel damit zu tun.(...)

Stefan
Die Frage ist: Was ist das Unterschied zwischen du und Jugendliche Spieler? Abgesehen von das übliche (Lebensalter) gibt's auch noch Frau , Kinder, Karriere ...

Gruss und frohes Weihnachtsfest an allen!

Xavier
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elo, menschen, schachcomputer, spielstärke, umfrage

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