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  #1  
Alt 10.06.2006, 22:14
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Fragen zur Chessmachine

Hallo,

nachdem ich nun eine Chessmachine mein Eigen nennen darf, habe ich auch gleich ein paar Fragen dazu.

Überall steht geschrieben, das in den chessmachines/Mephisto Risc- Modulen/TASC/Saitec Risc etc ARM2 Prozessoren drin wären.

In meiner ist nun aber ein VLSIVY86C010-12QC PLCC drin. Der wäre aber nach meiner Recherche eher als ARM610 einzuordnen, in der Entwicklung etwa 4 Jahre nach ARM2.

Wie ist diese "Ungereimtheit" erklärbar?

Warum werden die chips in den Mephisto Modulen nur mit 14 Mhz getaktet (Vermutung: schlechtere Kühlung)? Da -12QC offensichtlich die Taktempfehlung ist, wären die chips ja deutlich übertaktet.

Weiterhin würde mich die Bedeutung der DIP-switches interessieren. Was stellt man hier ein? Den Takt? Wer hat dazu Info`s?

Wer weis welche anderen VLSI chips kompatibel sind (VY86C020-25FC ???)?

Welche chips wurden in den WM chessmachines verwendet?

Woher bekomme ich "The King"? Version erstmal egal

Grüße, Dirk
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  #2  
Alt 11.06.2006, 08:41
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AW: Fragen zur Chessmachine

Hallo Dirk,
Zu den verwendeten Chips kann ich Dir im Moment leider nicht viel sagen. Die DIP Schalter dürften zum einstellen der Speichergrösse sein. Es gibt drei Versionen der Chessmachine. 128 kb Ram, 512 KB Ram und 1024 KB Ram, wobei die 1024er Version im Gegensatz zu den beiden anderen mit 12 oder 14 Mhz getaktet war während die andeen beiden mit 16 Mhz getaktet wurden. Man kann die 1024er Version jedoch leicht mittels eines auf der Platine vorhandenen Reglers auf 16 Mhz hochdrehen. Ich müsste meine beiden Chessmachines mal aus der Versenkung holen, dann kann ich genaueres dazu sagen.
Vom King habe ich da glaube ich drei Versionen.
Version 2.0 , 2.2 und 2.54

Da ich im Moment am umbauen bin, habe ich die Teile gut verpackt und müsste da mal intensiv suchen.

beste Grüße
Markus
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  #3  
Alt 11.06.2006, 13:10
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AW: Fragen zur Chessmachine

Hallo Dirk,

Zitieren:
Überall steht geschrieben, das in den chessmachines/Mephisto Risc- Modulen/TASC/Saitec Risc etc ARM2 Prozessoren drin wären.
jein. Wir haben hier im Forum die Mephisto RISC Versionen anhand von Stellungstests bzw. nachgespielten Partien mit der externen 1 MB Variante der Chessmachine verglichen. Das Ergebnis findest du hier.

Wenn du eine interne Chessmachine mit 32 MHz erwischt hast, kannst du diese mit dem TASC R30 V2.2 (wenn du die Software hast, logisch) vergleichen. Die Version 2.54 für die ChessMachine hat aber nichts mit der R30 Version 2.5 zu tun. Bei diesem Vergleich zeigen sich etliche Unterschiede.

Noch ein Wort zu den DIP-Schaltern. Diese dienen zum Einstellen des I/O-Ports der ChessMachine.

Welches ChessMachine Version hast du denn?

Viele Grüße,
Micha
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  #4  
Alt 11.06.2006, 13:20
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AW: Fragen zur Chessmachine

Hallo Micha,
Du hast natürlich Recht, bei der Chessmachine sind die Dip´s für die Einstellung des I/O Ports. Hatte mich da mit dem Risc 2500 vertan.

beste Grüße
Markus
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  #5  
Alt 11.06.2006, 13:48
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AW: Fragen zur Chessmachine

Hallo,

danke für die Info`s

ich habe die interne 1 MB Version (von Elektroschach, danke nochmal für den Tip).

Diese sollte demnach also mit 12 oder 14 MHZ laufen. Was mir übrigens völlig reicht

Das es Unterschiede im Takt zwischen den einzelnen Ram Ausbaustufen hatte ich bislang auch noch nicht gehört.

Naj, ich werde mal noch ein wenig recherchieren und dann mal die Wiki mit ein paar Bildern und Ifo´s ergänzen.

@Mapi: Wenn Dir (nach dem umbauen) die King 2.2 mal in die Finger kommt, denk an mich. Ich hätte schon gern mal ein wenig R30-feeling für Arme.

Bis bald, Dirk
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  #6  
Alt 17.03.2007, 15:09
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EberlW EberlW ist offline
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AW: Fragen zur Chessmachine

 Zitat von kdl64
Hallo,

nachdem ich nun eine Chessmachine mein Eigen nennen darf, habe ich auch gleich ein paar Fragen dazu.

Überall steht geschrieben, das in den chessmachines/Mephisto Risc- Modulen/TASC/Saitec Risc etc ARM2 Prozessoren drin wären.

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Wie ist diese "Ungereimtheit" erklärbar?

Warum werden die chips in den Mephisto Modulen nur mit 14 Mhz getaktet (Vermutung: schlechtere Kühlung)? Da -12QC offensichtlich die Taktempfehlung ist, wären die chips ja deutlich übertaktet.
Hallo Dirk,

nun da ich auch zu den "CM-Eignern" gehöre (Markus sei Dank!) und sowohl die CM 1 (1MB, 14-16MHz) als auch die CM 2 (512KB, 30MHz) vor mir liegen habe, kann ich Dir mitteilen dass Du mit der Vermutung, -12QC wäre die Taktempfehlung, mit hoher Wahrscheinlichkeit daneben liegst. Zwar wäre es durchaus denkbar, eine 12MHz CPU bis auf 14/16MHz zu pushen, aber dass sie 30MHz (es gibt offenbar auch Karten mit 32MHz) verkraften würde, schließe ich mal frech aus. Ich komme darauf, weil die CPUs beider Karten IDENTISCH sind!
Zitieren:
Weiterhin würde mich die Bedeutung der DIP-switches interessieren. Was stellt man hier ein? Den Takt? Wer hat dazu Info`s?
Ähem, mal abgesehen davon, dass schon die richtige Antwort kam (IO-Adressen-Einstellung) und zumindest auch die mir vorliegende BDA sich darüber ausschweigt, so verwundert mich Deine Frage nun im nachhinein doch ein wenig (bedenke, ich habe die CM jetzt grade mal seit 24 Stunden), denn das Installationsprogramm (denke mal, von Ketterling wurde Gideon3.0 mitgeliefert? So wird es beworben! ) ist hier doch selbsterklärend und gibt sogar an, welche Schalterstellungen für welche Adresse sind...
Zitieren:
Wer weis welche anderen VLSI chips kompatibel sind (VY86C020-25FC ???)?

Welche chips wurden in den WM chessmachines verwendet?
Nun, ich vermute mal die gleichen wie in unseren Karten... (s.o.)
Zitieren:
Woher bekomme ich "The King"? Version erstmal egal

Grüße, Dirk
Ich glaube (weiss es nicht ganz sicher), bei Niggemann sind die noch zu haben. Von Gideon weiss ich es (es sei denn die letzten paar Disks sind nun auch vergriffen - die CM boomt scheinbar im Moment)!

Ich hänge mich aber trotzdem mal an die Frage ran, denn ich glaube nicht, dass man irgendwo noch King2.0 neu erstehen kann - und DER fehlt mir noch in meiner Sammlung!

Heute abend werde ich noch ein längeres Posting anhängen, bezüglich meiner ersten Erfahrungen mit der CM 1 und dem Misserfolg bei der Installation der CM 2. Bei letzterer liegt offenbar ein Hardwarefehler vor, aber ich berichte heute abend ausführlich.

Gruß, Willi
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  #7  
Alt 18.03.2007, 10:36
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AW: Fragen zur Chessmachine

 Zitat von EberlW
Heute abend werde ich noch ein längeres Posting anhängen, bezüglich meiner ersten Erfahrungen mit der CM 1 und dem Misserfolg bei der Installation der CM 2. Bei letzterer liegt offenbar ein Hardwarefehler vor, aber ich berichte heute abend ausführlich.

Gruß, Willi
Tja, mir ist am Abend noch was wesentlich wichtigeres dazwischen gekommen, sodaß ich mit dem Bericht auf heute Abend vertrösten muss. Sorry an alle CM-Interessierten!

Gruß, Willi
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  #8  
Alt 18.03.2007, 18:00
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Chessmachine I+II (Erfahrungen/Probleme), Teil 1

Im ersten Teil meines Berichts über die CM, möchte ich mich mit der fehlgeschlagenen Einrichtung der CM-2 befassen.

Die Installationsroutine tat sich sehr schwer mit der automatischen Erfassung des gewählten IO-Ports. Ich habe verschiedene DIP-Stellungen probiert, bei allen das gleiche Bild. Im Folgenden beziehe ich mich auf IO-Adresse 110, es ist aber wie gesagt völlig egal, welche gewählt wird.

Die automatische Detektion hat überwiegend keine CM finden können. Überwiegend heisst, dass es manchmal eben geht und manchmal nicht. Gleiches Bild bei manueller Portwahl - die Karte wird gefunden, oder auch nicht.

Wurde die Karte erkannt, habe ich das Proggi installiert - d.h. ich habe alle Programmversionen versucht, die ich aufweisen kann. Nach der Installation wird die Karte dennoch nicht gefunden. Versuchsweise habe ich die Installationsdisk hergenommen und so lange probiert, bis die Karte am passenden Port erkannt wurde. Dann brach ich die Routine ab und startete die Schachsoftware der Karte - erneut ohne Erfolg. Dieses Prozedere habe ich mit den verschiedensten Konfigurationen mit den verschiedensten Programmversionen probiert - doch nichts geht!

King 2.2 wird vom "PC-Programm 3.3a" installiert. Bei Programmstart kommt die Meldung:
"Risc communication error 21 (Put byte error)

Gideon 2.1 wird vom "PC-Programm 3.1" installiert. Bei Programmstart will der Risc booten und zeigt den Bootvorgang in etwa so:
.......o................

Das "o" läuft unentwegt durch und nix passiert. Breche ich ab, kommt die Meldung:

Error: Cannot detect card
Current IO-port: 0x0110
Your DIP-switch settings should be: ON ON OFF ON

Gideon 3.0 ... siehe King 2.2

Korrekt würde der Bootvorgang ablaufen, sähe man etwas wie:
oooooooooooooooooo.......

bis die Reihe mit den "o" voll ist

Spaßeshalber versuchte ich die erfolgreiche Installation der CM-1 mit eingesetzter CM-2 und natürlich passender IO-Wahl. Natürlich kam es mit der V3.3a wieder zu einer prompten Fehlermeldung:

Risc communication error 20 (No vital signs)

Diese Meldung kommt übrigens auch, wenn man versucht die CM-1 unter XP zu starten!

Meiner Meinung nach kann nur noch ein Hardwaredefekt in Frage kommen, denn ich probierte immerhin 2 PCs. Da es sich um eine beidseitig mit Leiterbahnen versehene Platine handelt, ist es in aller Regel -so auch bei allen CM- unumgänglich dass diverse Leiterbahnen über die jeweils gegenüberliegende Seite "umgeleitet werden. Ich kann mir gut vorstellen, dass der eine odere andere Kontakt nun unterbrochen ist. Dies zu prüfen ist nicht unbedingt das Problem. Schwierig wird es, sollte es sich um einen Kontakt handeln, der unterhalb eines der ICs verläuft. Das wird dann eine haarige Angelegenheit. Sollte jemand etwas zu diesem Fehler sagen können: Ich bin für jeden Hinweis dankbar!

Nur eine Bitte: Es liegt de facto NICHT an der Stellung der DIP-Schalter bzw. an der hierdurch gewählten Adresse, da ich alles probierte. Hinweise darauf wären insofern überflüssig...

Gruß, Willi

PS: Teil 2 folgt heute abend noch!
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  #9  
Alt 19.03.2007, 01:50
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Chessmachine I+II (Erfahrungen/Probleme), Teil 2

Die CM-I läuft problemlos in meiner Kiste - lediglich unter XP nicht, was sich scheinbar nicht so ohne weiteres umgehen lässt. Aber wie dem auch sei, unter DOS wird die Karte sofort bei der Installation erkannt und nach Installation auch stets fehlerfrei gebootet.

Da die Installationsroutinen die Engines grundsätzlich "Image.bin" nennen, ist es erforderlich nach erfolgter Installation die Engine umzubenennen, damit sie bei Installation der nächsten Programmversion (und damit einer neuen Engine) nicht überschrieben wird. Es ist aber darauf zu achten, das eine der Engines am Ende auf jeden Fall "Image.bin" heisst, weil sonst der Bootvorgang mit einer entsprechenden Fehlermeldung abgebrochen wird.

Auch werden mitunter andere Bücher installiert. Dummerweise ist auch hier das Hauptbuch stets als "Standard.obk" benannt, sodass erneut ein Umbenennen ratsam ist. Eines der Bücher sollte aber diesen Namen beibehalten.

Bei mir gibt es nun 5 Engines:

Gideon 2.1 / 05.03.92 (WM 91/92) Klingt merkwürdig, wird aber
Gideon 3.0 / 14.09.92 (WM 91/92) von der Engine so ausgegeben
Gideon 3.1 / 11.12.92 (WM 92)

King 2.2 / 20.04.93
King 2.54/ 03.12.95 (Dutch Champion)

Die Bücher:

Gideon 2.1 : Standard (117.446KB) Basic (15.806KB)
Gideon 3.0 : Standard (125.334KB) Basic (15.806KB)
King 2.2 : Standard (126.920KB) Basic (15.806KB) Random (90.500KB)

Gideon 3.1 und King 2.54 installieren nur die Engine, aber keine neuen Bücher. Somit stehen meiner CM derzeit 5 verschiedene Bücher zur Verfügung. Ob auch die Bücher der Chessmaster-Reihe verwendet werden können, habe ich noch nicht getestet. Bezüglich der Bücher ist mir was aufgefallen, was ich nicht zurückhalten möchte. In einer Comp-Comp Testpartie wurde nach 1.d4 Sf6 2.c4 c6 3.Sc3 plötzlich gerechnet! Das Buch des King 2.2 hat hier keine Antwort gespeichert! Nach dem errechneten 3...d5 geht es aber wieder weiter im Buch. Dergleichen ist mir bei einer anderen Partie auch aufgefallen, habe es da aber nicht überprüft - obwohl dabei sogar ZWEIMAL so ein Ausfall zu beobachten war. Nun, wie dem auch sei - ich habe die Bücher daraufhin mal mit dieser Zugfolge konfrontiert und bin auf verschiedene Ergebnisse gestossen. Zugrunde gelegt habe ich die Eröffnung, wie sie in besagter Partie mit dem Buch des King 2.2 gespielt wurde. Hier die Einzelheiten:

RANDOM

1.d4 Sf6
2.c4 c6
3.Sc3 d5 (Kennt den Zug also!)
4.Sf3 e6
Jetzt ist nur 5.cxd5 im Buch, daher Buchende.


BASIC

1.d4 Sf6
2.c4 --- c6 (Ist nicht im Buch, nur e6, g6, e5, c5, d6, b6 - also gebe ich c6 vor)
3.Sc3* d5 (Der Springerzug ist nicht im Buch, das Buch ist hier leer, also Vorgabe)
4.Sf3** e6 (Auch dieser Springerzug ist unbekannt. Im Buch sind e3, Lg5)
Jetzt ist nur 5.Lg5 im Buch, daher Buchende. Erstaunlich aber, das nach den "unbekannten" Sc3 und Sf3 die richtigen Buchzüge für Schwarz vorhanden sind.


GIDEON 2.1

1.d4 Sf6
2.c4 --- c6 (Ist nicht im Buch, nur e6, g6, e5, c5, d6, b6 - also gebe ich c6 vor)
3.Sc3* d5 (Der Springerzug ist nicht im Buch, das Buch ist hier leer, also Vorgabe)
4.Sf3** e6 (Auch dieser Springerzug ist unbekannt. Im Buch sind e3, Lg5 und f3)
Jetzt ist nur 5.e3 im Buch, daher Buchende. Erstaunlich aber, das nach den "unbekannten" Sc3 und Sf3 die richtigen Buchzüge für Schwarz vorhanden sind. Man beachte die nur marginalen Unterschiede zum BASIC-Buch.


GIDEON 3.0

1.d4 Sf6
2.c4 c6
3.Sc3 d5 (Kennt den Zug wie die Bücher zuvor auch!)
4.Sf3 e6
Jetzt ist nur 5.cxd5 im Buch, daher Buchende. Die Zugfolge entspricht dem RANDOM-Buch des King 2.2.


KING 2.2

1.d4 Sf6
2.c4 c6
3.Sc3 --- d5 (Hier ist KEIN Zug im Buch!!! Die Engines müssen d5 errechnen...)
4.Sf3 e6
5.Db3 Le7 (Die Zugfolge ab 5.Db3 ist den anderen Büchern unbekannt)
6.e3 Sbd7 (Danach Buchende)
Trotz des "Lochs" (d5) macht dieses Buch weiter...

Soviel zu den Büchern...
Bei den Engines habe ich erwartet, dass sie unterschiedlich schnell in die Tiefe kommen. Das war subjektiv nicht der Fall, sodaß ich wohl noch Tests in dieser Richtung werde durchführen müssen. Wenn mir weitere Erkenntnisse vorliegen, poste ich diese natürlich schnellstmöglich. Wie immer bitte ich darum, mit den Kommentaren nicht sparsam zu sein...

Gruß, Willi
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  #10  
Alt 19.03.2007, 19:16
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AW: Chessmachine I+II (Erfahrungen/Probleme), Teil 1

Als Ergänzung zu "Teil 1" (Probleme mit der CM II) möchte ich noch hinzufügen, dass ich selbstverständlich den neben der CPU einzigen gesockelten IC herausgezogen und wieder eingesetzt habe, um hier Kontaktprobleme ausschließen zu können...

Die CPU würde ich auch gerne mal aus ihrem Sockel nehmen, aber leider habe ich nicht das passende Werkzeug zur Hand. Werde mal auf der Arbeit schauen, ob ich da was Passendes finde. Bei der CM I wäre das weniger ein Problem, da sich bei dieser unterhalb der CPU ein kleines Loch befindet, sodaß hier das Herausnehmen der CPU leicht zu bewerkstelligen wäre.

Gruß, Willi
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