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  #401  
Alt 15.02.2021, 13:03
Hartmut Hartmut ist offline
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AW: Der DGT Centaur - Die Review

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4. Wenn ich mir die Partien anschaue, sehe ich mich in dem bestätigt, was Micha und ich immer wieder geschrieben haben ... Hartmut hat das ja schon sehr gut an einem Beispiel beschrieben ...
Und ich könnte das Beispiel aus Partie 1 sogar noch ausweiten. Nach dem 14. Zug stand Weiss besser. Der Centaur hat in den folgenden Zügen nicht sofort ausgeglichen, weil er entweder irgendwo wiedernehmen musste, ein Schach geben konnte (was er selten auslässt) oder sich einfach nichts anderes angeboten hat. Aber schauen wir auf den 20. Zug und nehmen wir einfach die Analyse der Chessbase-Engine hier auf dem Board. Nach 20. h3 lässt der Centaur einzügig die Gabel Sf2 oder das starke Te3 aus und spielt Dh6 (was die Bewertung zugunsten von Weiss stark verschiebt.). Mit 21. d6 begeht Weiss (zumindest aus Sicht der Chessbase-Engine) einen Fehler, der die Bewertung von -5 auf -9 treibt. Statt der Gabel 21. ...Se3 die jeder Anfänger gesehen hätte oder dem starken (aber nicht sofort offensichtlichen) 21. ...c5 (Drohung gegen g2) spielt der Centaur Sf6 und die Bewertung geht zurück auf
-3.90. Hier setzt die Textanalyse keine Fragezeichen (warum auch immer), aber an den Bewertungen sieht man, dass auch hier der Centaur sofort auf einen Fehler reagiert und ihn ausgeglichen hat. Und dieses Verhalten zieht sich durch alle Partien (wobei ich Partie 2 aufgrund des schnellen Matts mal ausklammern möchte). Mag ja sein, dass der Gelegenheitsspieler das nicht merkt, aber der Nachweis mit einer Analyseengine ist hier unerbittlich. Fehler werden in der Regel nachweislich oder zumindest zeitnah sofort ausgeglichen wenn man sich nicht gerade einfach matt setzen lässt.
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Geändert von Hartmut (15.02.2021 um 18:38 Uhr)
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chessman68 (15.02.2021)
  #402  
Alt 15.02.2021, 13:06
Art Art ist offline
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AW: Der DGT Centaur - Die Review

Hallo zusammen,

beim Mitlesen im Forum ist mir aufgefallen, dass manchmal sehr plötzlich die Emotionen hoch kochen. Ich hoffe das passiert nach meinem Post nicht auch.
Ist nämlich nicht böse gemeint.

Erstmal möchte ich Markus Danke sagen für seinen ausführlichen Bericht. Denn da steckt viel Arbeit drin. Und ich habe nicht den Eindruck, dass das Werbung sein soll. Dafür sagt er viel zu oft "wenn euch das wichtig ist, ist der Centaur nichts für euch".

Natürlich lässt sich daran kritisieren, aber das gute an einem Forum finde ich, dass man verschiedene Meinungen lesen kann - und so lange die nicht grob unhöflich sind auch schreiben kann.

Dinge wie die Partieanalysen von Hartmut sind super und als solche viel Wert. Als jemand der auf ähnlichem Niveau spielt wie Markus kann ich aber nachvollziehen, dass das subjektive Wahrnehmen der Partie für "Freizeitspieler" enorm wichtig ist. Wie oft habe ich Partien auf Lichess gespielt, die ich toll finde und richtig Spaß machen - bis ich dann hinterher sehe, wie viele Patzer beide Seiten gemacht haben.

Ich kenne auch Programme, die mich auf einfachen Stufen abziehen um dann Figuren einzustellen - da ist der Spaßfaktor nicht gegeben. Wenn der Centaur das besser hinbekommt ist das ein Pluspunkt - zumindest für den Anwender der das genau so wahrnimmt.

Der Vollständigkeit halber: für mich ist der Centaur aus verschiedenen Gründen nichts. Transportabilität etc. ist für mich total unbedeutend, Partien-Export wünsche ich mir und Online spielen zu können ist super. Bin mit meinem Millennium Exclusive mit King und CL extrem zufrieden. Aber wenn jemand Spaß mit seinem Centaur hat dann ist das für mich auch in Ordnung und ich gönne ihm den Spaß.


Viele Grüße und bleibt gelassen

Andi
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chessman68 (15.02.2021), dsommerfeld (15.02.2021), Eric1956 (16.02.2021), lars (15.02.2021), Mapi (15.02.2021), marste (15.02.2021), pato4sen (16.02.2021), Schachhucky (15.02.2021)
  #403  
Alt 15.02.2021, 14:04
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AW: Der DGT Centaur - Die Review

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Hallo zusammen,

beim Mitlesen im Forum ist mir aufgefallen, dass manchmal sehr plötzlich die Emotionen hoch kochen. Ich hoffe das passiert nach meinem Post nicht auch.
Ist nämlich nicht böse gemeint.

Erstmal möchte ich Markus Danke sagen für seinen ausführlichen Bericht. Denn da steckt viel Arbeit drin. Und ich habe nicht den Eindruck, dass das Werbung sein soll. Dafür sagt er viel zu oft "wenn euch das wichtig ist, ist der Centaur nichts für euch".

Natürlich lässt sich daran kritisieren, aber das gute an einem Forum finde ich, dass man verschiedene Meinungen lesen kann - und so lange die nicht grob unhöflich sind auch schreiben kann.

Dinge wie die Partieanalysen von Hartmut sind super und als solche viel Wert. Als jemand der auf ähnlichem Niveau spielt wie Markus kann ich aber nachvollziehen, dass das subjektive Wahrnehmen der Partie für "Freizeitspieler" enorm wichtig ist. Wie oft habe ich Partien auf Lichess gespielt, die ich toll finde und richtig Spaß machen - bis ich dann hinterher sehe, wie viele Patzer beide Seiten gemacht haben.

Ich kenne auch Programme, die mich auf einfachen Stufen abziehen um dann Figuren einzustellen - da ist der Spaßfaktor nicht gegeben. Wenn der Centaur das besser hinbekommt ist das ein Pluspunkt - zumindest für den Anwender der das genau so wahrnimmt.

Der Vollständigkeit halber: für mich ist der Centaur aus verschiedenen Gründen nichts. Transportabilität etc. ist für mich total unbedeutend, Partien-Export wünsche ich mir und Online spielen zu können ist super. Bin mit meinem Millennium Exclusive mit King und CL extrem zufrieden. Aber wenn jemand Spaß mit seinem Centaur hat dann ist das für mich auch in Ordnung und ich gönne ihm den Spaß.


Viele Grüße und bleibt gelassen

Andi
Hi Andi,

mit diesem Post sprichst du mir aus dem Herzen, ich war schon nahe dran, selber einen ähnlichen Text zu verfassen. Mich wundert ebenfalls, dass sich rund um den DGT Centaur regelrechte verbale Glaubenskriege entfachen, die nicht mehr wirklich rational nachvollziehbar sind.

Auch ich fand Markus' ausführlichen Review grundsätzlich sehr gewissenhaft formuliert und aufschlussreich für potentielle Interessenten des Geräts, bewundernswert auch seine schönungslose Offenbarung eigener Spielstärke bzw. -schwäche. Hut ab vor so viel Aufrichtigkeit!

Mir geht es wie dir, auch ich bevorzuge u.a. meine Millennium-Gerätschaften, Solidität, Erweiterbarkeit und Aktualisierungsfähigkeit sind mir sehr wichtig, deshalb kommt auch für mich aktuell ein DGT Centaur nicht wirklich in Frage, dennoch fand ich die erneute eingehende Besprechung dieses Schachcomputers hier im Forum grundsätzlich sehr interessant, weil ich immer gern vergleiche - um letztendlich meine eigenen gesammelten Wertstücke noch mehr schätzen und lieben zu können.

Gruß
Gerhard

Geändert von Schachhucky (15.02.2021 um 14:05 Uhr) Grund: Korrektur eines Buchstabendrehers
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Art (15.02.2021), marste (15.02.2021)
  #404  
Alt 15.02.2021, 14:21
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AW: Der DGT Centaur - Die Review

 Zitat von Schachhucky Beitrag anzeigen
Auch ich fand Markus' ausführlichen Review grundsätzlich sehr gewissenhaft formuliert und aufschlussreich für potentielle Interessenten des Geräts...
Sehe ich anders: wenn der Autor die adaptive Spielweise derart als - allerdings nur vermeintliches - Alleinstellungsmerkmal heraushebt und dabei den Mitbewerber, der nach dem inzwischen längst erschienenen und ja dem Autor durchaus bekannten, weil im Text erwähnten "Update 2020" ebenfalls ein Gerät in der gleichen Preisklasse anbietet, völlig unterschlägt, kann man ihm nicht "Gewissenhaftigkeit" attestieren!
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Hartmut (15.02.2021), Mythbuster (15.02.2021)
  #405  
Alt 15.02.2021, 14:49
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AW: Der DGT Centaur - Die Review

 Zitat von Beeco76 Beitrag anzeigen
Generell bin ich auf der Suche nach Schachcomputern, die realistisch "schlecht" spielen können. Und gerade hier spielt der Centaur etwas anders als andere Schachcomputer, die ich bisher kannte. Ich habe den Eindruck, er spielt ungefähr so wie die Lichess-Spieler, denen ich begegne, wenn diese nicht cheaten. Daher hole ich ihn immer gerne wieder mal hervor, wenn im Lichess mal wieder gehäuft Cheater unterwegs sind.

An dieser Stelle noch die Spielweise anderer Schachcomputer/Engines, die ich zurzeit sehr interessant finde, vor allem, wenn sie auf meine Spielstärke eingestellt sind:
- Shredder
- Mephisto III / MM1
Hallo Markus,

dein Interesse an realistisch "schlecht" bzw. menschlich spielenden Programmen kann ich aus eigener Spielerfahrung gut verstehen und nachvollziehen!

Ergänzend zu deiner Auflistung, die ich auch persönlich bestätigen kann, möchte ich hier noch erwähnen:

- Mephisto Mirage (spielt trotz gleicher Autoren doch anders als MM I, leider nur ohne drehbares Brett)

- Hiarcs Chess Explorer auf adaptiver Stufe (kommt meines Wissens ganz ohne stupide Figureneinsteller aus!), wohl der hochwertigste Tipp!!

- auf Lichess die neuen "human-like neural network chess engines" Maia1, Maia5 und Maia9, bei denen du je nach Spielart (Blitz, Rapid oder Classic) dir die jeweils passende Spielstärke in deren Profil heraussuchen und auf "typisch" menschliche Fehler bzw. Schwächen hoffen kannst.

Gruß
Gerhard
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  #406  
Alt 15.02.2021, 19:38
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AW: Der DGT Centaur - Die Review

Ich hatte es bereits erwähnt, dass ich den Centaur für eine verpasste Gelegenheit von DGT halte: Endlich mal zu zeigen, dass man nicht nur Facelifting bei Brettern und Uhren beherrscht, sondern auch eine neue Produktlinie wie Schachcomputer innovativ (weiter-) entwickelt und vor allem auch Produktpflege zum Wohls des Kunden betreibt.

Wenn es den Centaur in der Bucht irgendwann mal zu einem attraktiven Preis geben sollte, schlage ich vielleicht zu. Kann aber wohl noch dauern und dann kommt bestimmt zeitgleich die Version 2 auf den Markt, die all unsere unerfüllten Träume hier im Forum befriedigen wird.
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Eric1956 (16.02.2021)
  #407  
Alt 16.02.2021, 12:32
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AW: Der DGT Centaur - Die Review

Hallo zusammen,

nachdem der Centaur schon einige Zeit die Gemüter bewegt, möchte ich nun auch meinen Senf dazugeben.

Das Design (insbesondere Brettgröße mit schmalem Rand) finde ich absolut gelungen. Auch dass das Gerät aus Plastik ist, weiß ich zu schätzen, da sich einige meiner Stücke aus Kunststoff optisch im neuwertigen Zustand befinden. Das ist bei Holzcompis, bis auf ein paar Ausnahmen, so nicht möglich.

Ich kann sogar die Firma DGT verstehen, die dem Gerät keinerlei Zugänge spendiert hat, um (kostenlose) Nachbesserungswünsche und Support zu vermeiden. Das macht das Warten auf den Nachfolger spannender...

Das Einzige, was mich wirklich stört, ist die ausschließlich adaptive Spielweise. So etwas mag ich absolut nicht.

Wenn der Centaur feste Elostufen hätte, vielleicht in Hunderter-Einheiten, würde ich sofort zuschlagen. Natürlich würde ich auch eine Möglichkeit der Partienübertragung auf den PC nicht ablehnen...

Ich wünsche natürlich allen Centaur-Besitzern viel Freude mit diesem Gerät.

VG
Georg
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  #408  
Alt 16.02.2021, 14:13
Hartmut Hartmut ist offline
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AW: Der DGT Centaur - Die Review

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Ich kann sogar die Firma DGT verstehen, die dem Gerät keinerlei Zugänge spendiert hat, um (kostenlose) Nachbesserungswünsche und Support zu vermeiden. Das macht das Warten auf den Nachfolger spannender...
Die Frage ist: Warum sollte es so einen Nachfolger überhaupt geben? Diejenigen, die ihn so vehement verteidigen und denen beim Centaur nichts fehlt - also die von DGT als Zielgruppe angepeilten Hobby- und Gelegenheitsspieler - werden sich keinen neuen zulegen solang es der alte noch tut. Ein neues Modell wäre allenfalls für Sammler interessant. Und abgesehen davon dass die Sammler eben nicht die Zielgruppe von DGT sind, müsste es für diese deutlich mehr zu bieten haben.

Ich habe erhebliche Zweifel daran, dass DGT da viel an Arbeit und Mühen reinstecken wird.
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  #409  
Alt 16.02.2021, 14:35
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AW: Der DGT Centaur - Die Review

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Ich habe erhebliche Zweifel daran, dass DGT da viel an Arbeit und Mühen reinstecken wird.
Je länger ich darüber nachdenke verfestigt sich meine Vermutung, dass DGT das Ding gar nicht selbst entwickelt hat, sondern zumindest das Software-Konzept so wie es ist einem Entwickler abgekauft hat. Das würde zum einen den abgespeckten Funktionsumfang erklären (vielleicht softwareseitig eine Art Diplom-Arbeit, eine adaptive Spielweise für Schachcomputer zu entwickeln), und zum anderen die völlig fehlenden Möglichkeit, das Ding in der Zukunft attraktiver machen zu können - sei es durch DGT, sei es durch kenntnisreiche und motivierte Nutzer. Wenn das Software-KnowHow also gar nicht bei DGT beheimatet wäre, könnte das auch die Verweigerung jeglichen Supports und möglicher Weiterentwicklung des Centaur erklären.

Nur mal so als Gedankenspiel.
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Hartmut (16.02.2021), Mythbuster (16.02.2021)
  #410  
Alt 16.02.2021, 16:14
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Interessante Theorie ... was sagen Dir Deine Gedankenspiele in Bezug auf unsere Wette?
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