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  #31  
Alt 27.06.2020, 22:22
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AW: Vorstellung: Robert alias 'snowpuma'

 Zitat von mclane Beitrag anzeigen
Die größere 7 segment ist mir einfach deutlicher sichtbar.
Uli und ich haben immer gescherzt das die punktmatrix den Handel für Lesebrillen anheizen sollte.
7-Segment-Displays sind gewiss deutlicher zu erkennen, haben aber nicht die elegante Zeichendarstellung von Punktmatrix.

Aber wer ist Uli? Sollte ich ihn kennen?
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  #32  
Alt 28.06.2020, 08:21
Beeco76 Beeco76 ist offline
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AW: Vorstellung: Robert alias 'snowpuma'

Hallo Robert,

auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum.

Ich freue mich immer, wenn neue Mitglieder zu uns stoßen, insbesondere Mitglieder, die noch die historischen Schachcomputer kennen, da ich hier einiges verpasst habe.

Ich kann mich noch an eine ZDF-Sendung Computer Corner erinnern, da hat Helmut Pfleger mit Bigi Lechtermann und einem Vertriebsmitarbeiter das damalige Mephisto-Portefolio vorgestellt, aber bei den Preisen habe ich mit meinen ca. 10 Jahren erstmal schlucken müssen. Selbst die günstigen Schachcomputer hatten Preise, die mit normalem Taschengeld-Budget nicht zu stemmen waren. (Video von der Sendung war sogar mal auf YouTube, kann ich aber leider nicht mehr finden.)

Beim Display-Modul des Polgar ist mir serienmäßig seitens H&G kein farbiges Display bekannt. Ich meine mich aber erinnern zu können, dass Ruud von Phoenix Chess Systems, der hier meines Wissens auch im Forum aktiv ist, ein größeres Display-Modul für sein Reflection-Modul entwickelt hat, von dem man auf der Wiki-Seite zum Reflection eine kleine Ecke der Prototyp-Platine sehen kann:
https://www.schach-computer.info/wik...tle=Reflection

Farbe des Displays war schwarz mit gelber Schrift.

Ich weiß aber leider nicht, ob die Platine weiter entwickelt wurde und ob diese zum originalen Mephisto Brett kompatibel ist.

Vielleicht weiß hier Ruud bzw. einer der Reflection-Besitzer mehr.

Viele Grüße
Markus
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Snowpuma (28.06.2020)
  #33  
Alt 28.06.2020, 09:39
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AW: Vorstellung: Robert alias 'snowpuma'

Hallo,
zu den „aktiven“ Displays. Es gibt viele Displays, die nachträglich umgebaut wurden, teilweise mit grüner Schrift, aber auch blau, rot oder gelb und weiß habe ich schon gesehen.

Das Problem ist: Diese aktiven Displays sind sehr empfindlich, was zu hohe Spannung betrifft ... im Gegensatz zu den originalen Displays, die sehr robust sind.

Die alte Brettelektronik hat leider zum Teil erhebliche Toleranzen ... statt 5,0 Volt kommen oft 5,5 Volt an ... außerdem gab es am Anfang viele Bretter, die sogar absichtlich sechs Volt durchgelassen haben, da einige der alten Module mehr Saft brauchen.

Wenn man jetzt so ein Display in so einem Brett betreibt, wird es nicht lange überleben ... und da kaum jemand nachmisst, war die Folge, dass sehr viele dieser Displays recht schnell ausgefallen sind ...

Dazu kommt, dass, als diese Umbauten damals „hipp“ waren, die OLED Technik allgemein noch nicht soweit war ... OLED werden im Laufe der Zeit immer dunkler und die Leuchtkraft lässt nach ... egal, ob sie benutzt werden oder nur im Schrank liegen. Ist übrigens auch bei aktuellen OLED Systemen noch der Fall, wenn auch nicht mehr so stark.

Darum sieht man diese Umbauten eigentlich kaum noch „in freier Wildbahn“. Ich habe zwei recht „aktuelle“ Versionen (ca. fünf Jahre alt in weiß), die sehr gut funktionieren.

Optisch wie gesagt, eine nette Sache, zum Beispiel, wenn man abends im Wohnzimmer bei Ambientebeleuchtung spielen will ... aber man muss sich der Nachteile bewusst sein.

Gruß,
Sascha
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Beeco76 (28.06.2020), Snowpuma (28.06.2020)
  #34  
Alt 28.06.2020, 09:51
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AW: Vorstellung: Robert alias 'snowpuma'

Hallo,
noch ein Nachtrag: Wenn man aktive Displays nutzen will, dann ist es zwingend notwendig, dass man sie in einem Brett betreibt, das dem Modul exakt 5 Volt liefert ... was bei wertvollen Modulen eh extrem ratsam ist.

So schön die alten Holzbretter von Hegener & Glaser auch sind, die Elektronik ist leider erbärmlich ... WM Module oder gar Maggi oder Risc würde ich nur in einem Brett im umgebauter Spannungsversorgung betreiben. Das ist die beste Lebensversicherung für die Module ...

Es gibt zwar auch die Methode, stattdessen, dem Displaymodul einen eigenen Wandler oder eine „Diode“ zu verpassen, aber das Problem hier: Beide Wege „verbrauchen“ ein wenig ... und wenn das Brett tatsächlich glatte 5 Volt liefert, kommt für das Display nicht mehr genügend an.

Darum ist das eigentlich nur beim Polgar 10 MHz eine Option. Ich habe einen originalen Polgar 10 mit aktivem Display ... da der Polgar 10 MHz aber 6 Volt zum Betrieb braucht, was das Display auf Dauer töten würde, hat das Displaymodul einen zusätzlichen „Verbraucher“, um auf 5 Volt zu kommen: Fotos davon in der Wiki: https://www.schach-computer.info/wik..._Polgar_10_MHz

Insofern, wenn man aktive Displays nutzen möchte, muss man ein wenig achtsam sein.

Gruß,
Sascha
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Geändert von Mythbuster (28.06.2020 um 18:06 Uhr)
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Beeco76 (28.06.2020), Snowpuma (28.06.2020)
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Alt 28.06.2020, 10:17
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Hallo Sascha!

 Zitat von Mythbuster Beitrag anzeigen
Hallo,
noch ein Nachtrag: Wenn man aktive Displays nutzen will, dann ist es zwingend notwendig, dass man sie in einem Brett betreibt, dass dem Modul exakt 5 Volt liefert ... was bei wertvollen Modulen eh extrem ratsam ist.

So schön die alten Holzbretter von Hegener & Glaser auch sind, die Elektronik ist leider erbärmlich ... WM Module oder gar Maggi oder Risc würde ich nur in einem Brett im umgebauter Spannungsversorgung betreiben. Das ist die beste Lebensversicherung für die Module ...

Es gibt zwar auch die Methode, stattdessen, dem Displaymodul einen eigenen Wandler oder eine „Diode“ zu verpassen, aber das Problem hier: Beide Wege „verbrauchen“ ein wenig ... und wenn das Brett tatsächlich glatte 5 Volt liefert, kommt für das Display nicht mehr genügend an.
vielen Dank für Deine interessanten Ausführungen.

Was mir noch betreffs Spannung eingefallen ist:
Es gab in Deutschland bis 1987 eine Netzspannung von 220V (+-22V). Bis 2009 wurde diese Spannung schrittweise auf 230V (+-23V) umgestellt. In jüngster Vergangenheit gibt es auch vereinzelt Schwankungen im Netz aufgrund der Energiewende.

Ich habe mich schon des öfteren gefragt, ob diese Änderungen von den alten Schachcomputern gut verkraftet werden bzw. ob man einige Netzteile nicht präventiv ersetzen sollte. Eine Alternative wäre vielleicht auch der Betrieb an einer USV, die Spannungsschwankungen und Frequenzänderungen abfängt.

Wie geht Ihr damit um und schützt Eure Lieblinge?

Viele Grüße
Markus
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  #36  
Alt 28.06.2020, 10:27
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Hi,
das Thema Netzteile wurde hier schon x-fach durchgekaut. Alle alten Netzteile (bis auf ganz wenige Ausnahmen) sind Kernschrott, anders kann man es nicht bezeichnen ... wie man für diesen Abfall 39,- bzw. 98,- DM verlangen konnte ... erinnert an Kabel von Apple, die heute für den vielfachen Preis von vernünftigen Alternativen verkauft werden.

Ich nutze seit Ewigkeiten Netzteile von Ansmann, das hier ist mein Standard: https://www.amazon.de/ANSMANN-Univer...s%2C152&sr=8-6

Gruß,
Sascha
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Alt 28.06.2020, 13:59
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Ich nutze seit Ewigkeiten Netzteile von Ansmann, das hier ist mein Standard: https://www.amazon.de/ANSMANN-Univer...s%2C152&sr=8-6
Wenn ich den Link klicke, lande ich bei einem, dass von 12-24V regelbar ist - das kanns doch eigentlich nicht sein, oder?

Es müsste doch das von 5-15V sein (2250L, nicht 2250S): https://www.amazon.de/ANSMANN-Univer...52&sr=8-6&th=1
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Wirkliche Anarchie kann nur funktionieren, wenn sich alle an die Regeln halten. (Horst Evers)
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  #38  
Alt 28.06.2020, 14:07
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 Zitat von FütterMeinEgo Beitrag anzeigen
Wenn ich den Link klicke, lande ich bei einem, dass von 12-24V regelbar ist - das kanns doch eigentlich nicht sein, oder?
Danke für den Hinweis!

Richtig! Man kann da die verschiedenen Teile auswählen, ich hoffe, jetzt passt der Link: https://www.amazon.de/ANSMANN-Univer...10&sr=8-7&th=1

Das Netzteil ist von 5,0 bis 15 Volt einstellbar. Also auch für die Exclusive S Bretter, die keinen Wandler haben, wo man direkt mit 5 Volt rein muss ...

Alle anderen Computer laufen super mit der Einstellung auf 7,5 Volt. Warum 7,5 Volt? Ganz einfach: In den Brettern ist ein Wandler, der eh die Spannung auf 5 Volt reduziert ... aber der muss was "zu regeln" haben, darum muss man mit mehr Futter reingehen ... 9 Volt müssen es nicht sein. Der Wandler erzeugt beim Wandeln nur unnütz Abwärme ... und Wärme ist bei Elektronik = Verschleiß ... also mit so wenig reingehen, wie nötig. Da sind 7,5 Volt in der Regel optimal.

Gruß,
Sascha
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