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Alt 02.07.2004, 16:58
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Und noch einer....

Natürlich beginne ich auch damit, wie meine erste Begegnung mit einem elektronischen Schachspieler zustande kam.
Es war 1984, da war ich 14. Mein Vater schenke mir so ein Ding auf Weihnachten, weil man mit 14 beinahe schon alles hatte. Jedenfalls war mir dieser Kasten anfangs ziemlich fremd - denn ich verlor auch immer!
Diese Kiste war ein SciSys Companion II. Nach 3 Monaten autodidaktischen Trainings gewann ich dann die erste Partie und fortan sollte das auch so bleiben und sich sogar steigern. Mit 15 ab in den Schachclub bekam ich dann einen Mephisto Exclusive I und dazu ein Blitzmodul (B+P). Puhh, das Niveau gegenüber einem Companion II hatte dramatisch zugenommen und so mußte ich bereits wieder echte Anstrengungen unternehmen, um den Rechner in die Schranken zu weisen.
Es waren schöne Zeiten: die ersten Computer-gegen-Computer-Turniere wurden gestartet und mein Roma 32 Bit schlug 1987 alles, was ihm in die Quere kam. Selbst routinierte Clubspieler mit Elo >2000 hatten ihre ersten Problemchen... Mein damaliger Lieblingscomputer war der Mach III. Unsere besten Spieler kamen in wirklich hochdramatische Situationen, die meist im Wutausbruch endeten. Das Dschungelschach des Mach III war manchmal zum Haareraufen! 1991 dann der Risc1MB. Bis heute halte ich ihn für unterschätzt. Denn kein anderer Rechner vor ihm und nach ihm hat so eindeutige Clubergebnisse gegen Menschen eingefahren wie eben jener Risc 1MB (selbst der R30 nicht). Der Genius 68030 räumte dann ebenfalls kräftig ab und der Tasc brachte langzügige Mattansagen zustande, dass einem Angst und Bange wurde. Dann in den 90igern stand die Berufswahl im Vordergrund. Man entdeckte, dass es neben Schachcomputern auch weibliche Wesen gab und die ersten Schicksalsschläge mußten verkraftet werden. Ich verkaufte 1994 alle Computer – bis auf einen: den Genius 68030. Er schlief bis Ende 2003 wohlbehütet in seinem Koffer bis ich Kurt´s Seite aus Zufall entdeckte.
Und alle Erinnerungen waren wieder da....! Ja, es war sicher mit die schönste Zeit – die Zeit der Holzgeräte!
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