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  #1  
Alt 09.09.2007, 20:08
Aquamarin Aquamarin ist offline
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Schachcomputer oder Schachprogramm

Hallo, bin ja ein absoluter Neuling auf dem Gebiet Computerschach. Habe mir den Mephisto Master Chess (ehemals Milano Pro) zugelegt u. dafür doch recht tief in die Tasche gegriffen, nach dem Motto: wenn schon, dann was Gescheites!

So, dann habe ich im Internet weiter gewühlt und musste feststellen, dass es eine Menge starker Schachprogramme (Fritz, Shredder, etc.) gibt, die wesentlich stärker eingestuft sind, preislich nur einen Bruchteil kosten, und jede Menge Features bieten. Hätte ich mir das Geld für den Schachcomputer sparen können? Die Hardware ist doch max. 50 EUR wert, nachdem der Prozessor (SH7000 Risc 32 bit) doch auch schon "uralt" ist. Habe mir interessehalber das Fritz 10 Paket geordert, um es auf meinem Notebook zu installieren. Dann werde ich die beiden mal aufeinander ansetzen.

Ach ja, noch etwas. In Beiträgen habe ich gelesen, dass die ganzen Fun- u. Trainingsstufen beim Master Chess / Milano Pro zwar angewählt werden können, er sie aber nicht berücksichtigt, sondern in allen Stufen bärenstark spielt. Das sei ein Fehler, der von Saitek bis jetzt ignoriert wird. Ist das so?

Grüße A.
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  #2  
Alt 09.09.2007, 21:44
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AW: Schachcomputer oder Schachprogramm

Die Spielstärke ist für fast alle Hobbyspieler eigentlich kein geeignetes Kriterium um die FRage Brettcomputer oder Schachprogramm zu bearbeiten. Genausogut könntest du überlegen, ob du ein Auto mit 500 oder 1000 PS brauchst um morgens zum Brötchenholen zum Bäcker an die Ecke zu fahren.

Der Hauptvorteil eines Brettcomputers: Er ist physikalisch vorhanden, hat ein echtes Brett mit echten Figuren und nicht nur ein virtuelles Abbild am Bildschirm. Das ist für viele Spieler, u.a. auch mich, das Killerargument für einen Brettcomputer. Es gibt zwar Bretter mit Computeranschluss z.B. von DGT, aber die spielen wiederum preislich in einer ganz anderen Liga.

Der relevante Vorteil eines Schachprogramms ist wiederum die gute Ausstattung mit Analyse- und Datenbankfunktionen, die Spielstärke ist eher nicht das Kriterium. Wenn du nicht gerade mindestens Top-Bundesligaspieler bist, dann wirst du wohl kaum in der Lage sein, einen Milano Pro auf der Turnierstufe zu besiegen. 90% aller Spieler dürften sich sogar an 20 Jahre alten Geräten der Mittelklasse die Zähne ausbeissen.

Zu guter Letzt sind Schachcomputer für fast alle Mitglieder des Forums nicht einfach nur Schachpartner, sondern Sammelthema. Es geht also nicht nur ums Spielen, sondern um Technik und Geschichte der Geräte.
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Für die Herrschaft der Mittelmäßigen ist die Verdummung der Masse zwingend notwendig (Emanuel Lasker).
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  #3  
Alt 11.09.2007, 20:41
Aquamarin Aquamarin ist offline
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Reden AW: Schachcomputer oder Schachprogramm

Ja, Moregothic, da hast Du wohl absolut recht. Ich war vor vielen Jahren mal Vereinsspieler, aber zum guten Turnierspieler hat mir immer eine Gehirnwindung gefehlt. Für mich hätte es wohl auch ein 8 oder 16 bit Prozessor getan, aber der Master Chess hat mich irgendwie gereizt. Auch wenn alte Technik von vor 10 Jahren drinsteckt, so ist es doch ein schönes Gerät. Etwas ärgert mich der teuere Preis von 200 EUR. Das Preis-/Leistungsverhältnis wäre wohl beim Mephisto Chess Challenger oder Explorer größer gewesen. So jetzt habe ich ihn und genieße ihn. Ich lasse ich mich regelmäßig schlagen und wenn ich mal Land sehen will, spiele ich gegen meinen Sohn. Der wird aber auch immer stärker. Vielleicht sollte ich meiner Frau das Schachspielen beibringen.
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  #4  
Alt 14.09.2007, 21:58
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AW: Schachcomputer oder Schachprogramm

 Zitat von Aquamarin
Ja, Moregothic, da hast Du wohl absolut recht. Ich war vor vielen Jahren mal Vereinsspieler, aber zum guten Turnierspieler hat mir immer eine Gehirnwindung gefehlt. Für mich hätte es wohl auch ein 8 oder 16 bit Prozessor getan, aber der Master Chess hat mich irgendwie gereizt. Auch wenn alte Technik von vor 10 Jahren drinsteckt, so ist es doch ein schönes Gerät. Etwas ärgert mich der teuere Preis von 200 EUR. Das Preis-/Leistungsverhältnis wäre wohl beim Mephisto Chess Challenger oder Explorer größer gewesen. So jetzt habe ich ihn und genieße ihn. Ich lasse ich mich regelmäßig schlagen und wenn ich mal Land sehen will, spiele ich gegen meinen Sohn. Der wird aber auch immer stärker. Vielleicht sollte ich meiner Frau das Schachspielen beibringen.
ja, genau deshalb habe ich zugeschlagen als es bei ebay einen Milano Pro für 25 Euro gab
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  #5  
Alt 17.09.2007, 14:43
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AW: Schachcomputer oder Schachprogramm

Ich plädiere immer noch für das gute alte Modular-System.
Es läßt sich immer noch zu meisterlicher Stärke aufmotzen... (RISC II, Magellan, Genius/London etc.) aber auch als Anfänger nutzen (MMII etc.)
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  #6  
Alt 17.09.2007, 19:56
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AW: Schachcomputer oder Schachprogramm

Hallo zusammen,

der Maximalist wählt wohl beides: Brett und PC-Programm. Für eine gemütliche Partie reicht für Durchschnitts-Schächer ein Brettcompi voll und ganz. Zumindest mir mit meinen bescheidenen 1856 DWZ-Elo pünktchen.
Will man mehr machen, wie zB. Partien verwalten, oder andauernd irgendwelche Großmeister-Partien analysieren, so ist ein PC-Programm wohl die bessere Wahl.


Grüße
Otto

Ps.: meinen Fritz 6 nutze ich schon seit Jahren nicht mehr. Da haben meine Brettgeräte schon mehr "Charisma" und "Persönlichkeit" als die PC-Programme.
Aber alles Geschmackssache sagte der Affe und biss in die Seife ))
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  #7  
Alt 11.11.2007, 18:49
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 Zitat von Aquamarin
Hallo, bin ja ein absoluter Neuling auf dem Gebiet Computerschach. Habe mir den Mephisto Master Chess (ehemals Milano Pro) zugelegt u. dafür doch recht tief in die Tasche gegriffen, nach dem Motto: wenn schon, dann was Gescheites!

So, dann habe ich im Internet weiter gewühlt und musste feststellen, dass es eine Menge starker Schachprogramme (Fritz, Shredder, etc.) gibt, die wesentlich stärker eingestuft sind, preislich nur einen Bruchteil kosten, und jede Menge Features bieten. Hätte ich mir das Geld für den Schachcomputer sparen können? Die Hardware ist doch max. 50 EUR wert, nachdem der Prozessor (SH7000 Risc 32 bit) doch auch schon "uralt" ist.
****

Deine Investition war kein Fehler. Mit dem Master Chess, dem etwas kleineren Bruder meines Brettcomputers, kannst Du schöne und sehr knifflige Stunden am Sonntagnachmittag bei Kaffee und Kuchen verbringen, wenn Du Dich grad mal nicht mit Freunden triffst. Jedenfalls geht's mir so.

Ich hatte mal ein Fritz8-Programm, aber hatte es so gut wie nie benützt, weil das Spiel auf dem Brett eben viel schöner ist. Zwar ist der Compi nicht so gut wie Fritz8, aber aus dem Alter bin ich raus, wo man von den Geräten verlangt, den auf 20 Züge bestberechneten Zug zu haben. Kommt mir heute irgendwie doof vor. Das ist doch nicht Schach. Ich will spielen, Figuren ziehen und in der Hand halten und aufs Brett setzen. Das ist Schach live.

Zufällig hab' ich heute den Atlanta, den etwas größeren Bruder Deines Gerätes und ungefähr gleich stark, rausgeholt und wieder mal nach dreijähriger Abstinenz darauf gespielt. Ich hab zwar nur verloren, aber das macht nichts. Der Kaffee hat geschmeckt und die Adventsbrötchen auch, und irgendwie war ich happy. Ich hatte damals 600 Mark dafür gezahlt, aber das Gerät ist auch heute noch toll. Also, wenn Du mich fragst, es ist keine Fehlinvestition. Fritz8 finde ich hingegen gar nirgends mehr, vielleicht habe ich es auch mal versehentlich ausgemistet und es gar nicht bemerkt. Aber den Compi, nein, den miste ich niemals aus!

Geändert von Chessguru (11.11.2007 um 20:10 Uhr) Grund: s.h. anschließendes Posting
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  #8  
Alt 11.11.2007, 20:09
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AW: Schachcomputer oder Schachprogramm

Hi Tom,

da sprichst du wahre Worte, denen wohl jeder seinen Segen hier im Forum erteilen wird. Willkommen in unserer Welt.

Noch kurz ein Tipp zum Zitieren. Ich habe gesehen, du hast dich ein wenig mit der Zitat Funktion gequält. Es fehlte nur der / vor dem abschließenden "quote" (geschrieben [/Quote]).

In der Zwischenzeit habe ich es schnell geändert.

Gruß,
Micha

Geändert von Chessguru (11.11.2007 um 20:12 Uhr)
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  #9  
Alt 11.11.2007, 21:14
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Keine Frage: Seelenlose PC - Programme rechnen um Welten schneller (nicht besser besser!) als Brettcomputer.
Aber wie meine Vorredner schon angeschnitten haben, geht es doch nicht darum, einen unbezwingbaren Gegner zu besitzen!
Ich bin glücklich mit meinem MM V der im Endspiel seine Schwächen preisgiebt, doch bis dahin muss man erst einmal kommen!!
Und das auf einem schönen Brett, wo man noch die Figuren mit der Hand bewegen muß. Das Auge spielt schließlich mit.
Und dekorativer sind sie noch obendrein.
Mit unseren Brettcomputer ist es Analog den Uhrenfreunden.
Sehr gute und doch relativ ungenaue mechaniche Uhren mit Handaufzug sind um ein vielfaches teuerer als Digitaluhren.
Freu Dich auf schöne Partien mit Deinem Brett, auf dem Du auch mal mit einem Freud(in) spielen kannst.
In diesem Sinne
Rüdiger
__________________
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