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  #1  
Alt 09.04.2007, 13:46
Ralf K Ralf K ist offline
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Böse mephisto vancouver 32bit

Hallo liebe Schachfreunde,
ich habe einen gebrauchten Schachcomputer Mephisto Vancouver 32bit gekauft und leider am Schachbrett statt am Strom-Modul angeschlossen. Als Folge zeigt das Display-Modul die Menüs nicht mehr an. Das Rechner- Modul arbeitet aber noch, soweit ich das beurteilen kann, einwandfrei, da die Anzeige anfänglich nur zeitweise ausgefallen war. Um den Schachcomputer, der ein Geschenk für meinen Vater ist, noch nutzen zu können, muss das Anzeigemodul ausgetauscht oder repariert werden. Wer kann mir bei der Problemlösung mit Adressen oder Hinweisen zu Reperatur oder Austausch helfen?
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  #2  
Alt 09.04.2007, 14:01
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Chessguru Chessguru ist offline
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Hallo,

wie immer ist in so einem Fall Arno Kreuzberg Ansprechpartner Nummer 1. Der Hinweis ist auch auf der Link Seite zu finden.

http://www.schachcomputer.at/reparaturen.htm
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  #3  
Alt 10.04.2007, 11:10
Ralf K Ralf K ist offline
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Vielen Dank für diese Auskunft, ich werde die Module zur Reparatur einschicken. Eine weitere Frage hätte ich noch zu dem Schachcomputer: Kann man den Vancouver auch über Batterien laufen lassen, da sich am Schachbrett Exclusive an der Rückseite ein Batteriefach befindet, oder muss man befürchten, daß das Modul erneut einen Schaden nimmt? (laut Bedienungsanleitung des Moduls ist Batteriebetrieb nicht möglich)
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  #4  
Alt 10.04.2007, 12:43
kosakenzipfel kosakenzipfel ist offline
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Hallo,
 Zitat von Ralf K
Kann man den Vancouver auch über Batterien laufen lassen, da sich am Schachbrett Exclusive an der Rückseite ein Batteriefach befindet, oder muss man befürchten, daß das Modul erneut einen Schaden nimmt? (laut Bedienungsanleitung des Moduls ist Batteriebetrieb nicht möglich)
die BDA hat Recht. Die Leistungsaufnahme der 32bit-Sets ist für Batteriebetrieb einfach zu hoch.

Meines Wissens gab es nur ein Modul mit Motorola-CPU, dass Batteriebetrieb im MobilLCD (eine Art Taschen-Modularbrett) erlaubte, der ROMA II; allerdings mit folgenden Besonderheiten:

1. Der Prozessor war ein (weniger energiehungriger) 16bit 68000.
2. Seine Taktfrequenz war zusätzlich von 12 auf 10 Mhz gesenkt.

Auch damit betrug die Laufzeit (soweit ich mich erinnere) nur 2,5-3 Stunden.

Gruß
kosakenzipfel
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  #5  
Alt 10.04.2007, 19:36
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Supergrobi Supergrobi ist offline
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 Zitat von Ralf K
da sich am Schachbrett Exclusive an der Rückseite ein Batteriefach befindet,
Hallo Ralf,

wenn das so aussieht, dann hast Du vielleicht Glück:

Du hast nämlich definitiv ein Brett der ersten Generation erwischt, von dem mehr oder weniger erwiesen ist, daß es (ohne Adaptermodul) mit dem 32Bit-Modulset nicht läuft. (Neuere Bretter laufen dagegen anstandslos.)

Steht eventuell gar ein "S" hinten auf dem Brett drauf (neben dem "Exlusive")? Dann dürfte das Brett nämlich generell zu wenig Spannung liefern (ich glaube, 5V). Sonst (8V) dürfte es eher das Problem sein, daß der Spannungsregler in dem alten Brett einfach die Leistung nicht bringt, die das 68020-Modul braucht, und deshalb die Spannung einbricht. Schon möglich, daß sich das zuerst beim Display-Modul bemerkbar macht.

Daß dabei ein Modul kaputtgeht, glaube ich eigentlich nicht... Also im Zweifelsfall mal ein anderes (neueres) Brett ausprobieren (ohne Batteriefach).

Oder mal die Suche benutzen; ich glaube mich zu erinnern, daß wir vor nicht allzu langer Zeit mal so einen Thread hatten, wo genau die Frage der Spannungsregler in den verschiedenen Brettergenerationen erörtert wurde, und zwar von Leuten, die's wirklich wissen!

Viel Glück und viele Grüße,
Dirk
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  #6  
Alt 10.04.2007, 22:22
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Hallo Ralf,

ich habe ebenfalls ein Vancouver 68020 Modul.
Dies betreibe ich in einem Exclusive Brett mit Batteriefach über den seitlichen Anschluß des Brettes. Ich nehme ein Netzteil Ansmann (APS 1512) das auf 7,5 Volt eingestellt ist. Seit etwa 2 Jahren läuft das problemlos. Das Modul mit den Tasten und dem Prozessor wird im Betrieb handwarm.

Bei 6 Volt scheint es anfangs auch zu gehen, wenn der Rechner aber zu rechnen beginnt, kommt rasch wieder das Anfangsmenü. Dieser Effekt tritt auch ein, wenn das Netzteil zuwenig Ampere liefert (wenn ich mich recht erinnere).

Batteriebetrieb hatte ich auch ausprobiert. Das ging nicht. Vermutlich ist das Modul zu Energie hungrig. Ein anderes Modul (Mephisto Magellan) läuft mit Akkus für relativ kurze Zeit (etwa 3 Stunden ?). Spaß macht das nicht, da irgendwann die Anzeige weg ist. Du spielst ab einen gewissen Zeitpunkt immer mit der Sorge "gleich ist der Strom weg".

Das oben angegebene Ansmann Netzteil gefällt mir sehr gut, weil es sehr schlank ist und das Kabel mir sehr robust und flexibel (= gut) erscheint. Die Original-Kabel der Mephisto Netzteile sind dagegen dünn und wirken spröde.

Wenn Du ein Messgerät hast, kannst Du die Spannung im Brett abgreifen. Für jeden Schacht sind die beiden äußeren Leiterbahnen für die Spannungsversorgung. Da sollten 5 Volt anliegen.

Wie von Supergrobi erwähnt, gibt es "S" - Bretter der Exclusive Serie, die über den seitlichen Anschluß, die Spannung nicht oder fast nicht runterregeln. Falls Du so eins hast, dürfte ein Anschluß mit >= 6 Volt zerstörend sein.

Ich würde Dir empfehlen, dass Brett mit zu Arno Kreuzberg zu senden. Den Einbau eines Reglers auf 5 Volt für den seitlichen Anschluß stelle ich mir nicht so teuer vor. Das ist aber nur eine Vermutung von mir. Wenn Du die Stromversorgung seitlich zufürst, kannst Du die Schublade auch mal im Betrieb zumachen.

Ich drücke Dir die Daumen, dass Dein Modul wieder flott kommt. Das Vancouver Modul ist meines Erachtens ein Highlight der Brettschach-Compis.

Gruß,
Bernd
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  #7  
Alt 11.04.2007, 10:46
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 Zitat von bbbk
Bei 6 Volt scheint es anfangs auch zu gehen, wenn der Rechner aber zu rechnen beginnt, kommt rasch wieder das Anfangsmenü. Dieser Effekt tritt auch ein, wenn das Netzteil zuwenig Ampere liefert (wenn ich mich recht erinnere).

Batteriebetrieb hatte ich auch ausprobiert. Das ging nicht. Vermutlich ist das Modul zu Energie hungrig. Ein anderes Modul (Mephisto Magellan) läuft mit Akkus für relativ kurze Zeit (etwa 3 Stunden ?). Spaß macht das nicht, da irgendwann die Anzeige weg ist. Du spielst ab einen gewissen Zeitpunkt immer mit der Sorge "gleich ist der Strom weg".
Hallo Bernd, Ralf und alle anderen Freunde der Mephisto-Module,

ich muss vorweg schicken, keine Geräte der modularen Serie zu besitzen - doch über eine Sache zerbreche ich mir schon seit längerem den Kopf:

Wenn irgendein Brett eine Batterie-Stromversorgung bietet, dann sollte damit grundsätzlich ein Betrieb der Module möglich sein - ganz gleich welcher. Zwar habe ich bereits anhand verschiedener Beiträge gelesen, dass die Module und Bretter untereinander nicht immer kompatibel sind (was ich für eine fragwürdige "Politik" seitens Mephisto/Saitek halte), aber ich kann mir gut vorstellen, das diese Inkompatibilitäten beseitigt werden können. Warum ich darauf komme, dass ein Batteriebetrieb möglich sein sollte (sofern die Kontaktbelegung der Module dies zulässt)? Nun, ich gehe mal davon aus, dass in die Geräte mindestens 4 Batterien eingesetzt werden und somit mindestens 6 Volt anliegen (Akkubetrieb könnte hingegen problematisch sein, da nur 4,8 Volt verfügbar wären). Die Spannung an sich sollte also ausreichend sein, braucht die Elektronik doch in aller Regel ohnehin nur 5 Volt. Bleibt also nur noch die Frage nach dem Strom. Soweit ich hier recht informiert bin, kommen Baby-Zellen in die Geräte? Diese liefern locker 2 Ampere - und DAS reicht nicht? Wieviel liefert denn ein originales Netzteil? Mir scheint, das Problem mit dem Batteriebetrieb liegt weniger im Leistungsvermögen der kleinen Energiezellen, als vielmehr an diversen Kompatibilitätsproblemen der Module und Bretter untereinander? Diese müsste man doch in den Griff bekommen, oder? Jedes mit einem Gleichspannungsnetzteil betriebene Niedervoltgerät lässt sich in irgend einer Form mit Batterien betreiben. Die Effizienz bzw. Betriebszeit sei mal dahingestellt.

Betreffend des Problems bei Betrieb mit einem 6 Volt Netzteil kommen 2 Gründe in Betracht:
1.) Das Netzteil bringt nicht genügend Leistung (zu wenig Strom), weshalb bei 6 Volt die Spannung unter Last zu sehr einbricht. Bei 7,5 Volt aber reicht die noch aus - trotzdem liefe ein solches Netzteil im Grenzbereich seines Leistungsvermögens (auf Dauer nicht gut).
2.) Das Brett besitzt einen 5 Volt Spannungsregler konventioneller Art. Diese benötigen eine um 2 bis 3 Volt höhere Eingangsspannung als den nominalen Ausgangswert. Daher reichen 6 Volt nicht aus und 7,5 Volt funktionieren problemlos. Hat das Originalnetzteil nicht auch 8 Volt? Würde für meine Vermutung in dieser Richtung sprechen! Doch auch hier gibt es Abhilfe: Sogenannte "Low-Drop" Spannungsregler brauchen nur knapp 1 Volt mehr als ihre nominale Ausgangsspannung. Die Dinger kosten kaum mehr als ein normaler Regler und ich kann mir gut vorstellen, dass bei Einsatz eines solchen die Einstellung von 6 Volt an deinem Netzteil ausreichend ist. Allerdings lohnt der Aufwand nicht, denn selbst unter ökonomischer Betrachtungsweise ergäbe sich kein Vorteil: Es spielt keine Rolle, ob die überschüssige Spannung im Brett (bei 7,5 Volt Eingangsspannung) oder im Netzteil (bei 6 Volt Ausgangsspannung) verheizt wird. Vermutlich ist der Leistungsverlust bei der "Low-Drop"-Lösung sogar der größere, aber das will ich nicht weiter überdenken. Sinnig ist das Ganze nur dann, wenn man mehrere 6 Volt Geräte mit ein und denselben Netzteil betreiben will und der Umschalterei überdrüssig ist.
Zitieren:
Wenn Du ein Messgerät hast, kannst Du die Spannung im Brett abgreifen. Für jeden Schacht sind die beiden äußeren Leiterbahnen für die Spannungsversorgung. Da sollten 5 Volt anliegen.

Wie von Supergrobi erwähnt, gibt es "S" - Bretter der Exclusive Serie, die über den seitlichen Anschluß, die Spannung nicht oder fast nicht runterregeln. Falls Du so eins hast, dürfte ein Anschluß mit >= 6 Volt zerstörend sein.
Eben: 5 Volt reichen aus und 4 Batterien mit ihren 6 Volt machen in aller Regel noch nichts kaputt. Zum einen sind fast alle für 5 Volt gedachte Halbleiter auf 5,5 Volt ausgelegt, zum anderen sinkt die Batteriespannung messbar ab, sobald eine Last anliegt - daher sollte ein Batteriebetrieb grundsätzlich möglich sein.
Zitieren:
Ich würde Dir empfehlen, dass Brett mit zu Arno Kreuzberg zu senden. Den Einbau eines Reglers auf 5 Volt für den seitlichen Anschluß stelle ich mir nicht so teuer vor. Das ist aber nur eine Vermutung von mir. Wenn Du die Stromversorgung seitlich zufürst, kannst Du die Schublade auch mal im Betrieb zumachen.
Richtig, ein 5 Volt Regler kostet nicht viel (er sollte aber ausreichend Strom liefern können und vorsichtshalber passiv gekühlt sein) und die Installation ist im Prinzip selbst von einem Laien durchführbar. Da ist die Arbeitszeit um ein vielfaches Gewichtiger und ich würde hier ebenfalls sehr empfehlen das Brett gemeinsam mit dem Modul einzusenden.

Gruß, Willi
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  #8  
Alt 25.04.2007, 09:31
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Hallo liebe Schachfreunde,

die Vancouvermodule wurden inzwischen von Arno Kreuzberg repariert und laufen wieder. Im Spielmodul war ein Bauteil defekt, im Displaymodul waren Ram, das Display und ein Treiberbaustein zerstört, das Display wurde ausgetauscht. Ein seitlicher Stromanschluss an das Brett, sagt Herr Kreuzberg, soll jetzt möglich sein und wird ausprobiert, da er mehr Komfort bietet (hoffentlich gehts gut). Das Spiel befindet sich inzwischen bei meinem Vater, deshalb kann ich zu Netzteil und Bretttyp noch keine Angaben machen.

Besten Dank für Eure Mithilfe, ich werde Euch von dem Ausgang berichten. Noch eine Frage: Gibt es eine ausführlichere Spielanleitung als die, die dem Spiel beiliegt?

Mit freundlichen Grüßen, Ralf
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  #9  
Alt 25.04.2007, 11:17
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Hallo Ralf,

 Zitat von Ralf K
Noch eine Frage: Gibt es eine ausführlichere Spielanleitung als die, die dem Spiel beiliegt?
Die Original-BDA hat doch schon 52 Seiten! Ausführlicher geht es doch kaum noch...

Oder solltest du eine andere haben?


viele Grüße,
Robert
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  #10  
Alt 01.05.2007, 09:31
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Hallo Schachfreunde,

vielen Dank für Eure Beiträge, das Spiel funktioniert jetzt dank Eurer Mithilfe einwandfrei, auch von der Brettseite und wird gespielt. Die Originalanleitung hat beigelegen.
Viele Grüße, Ralf
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