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  #21  
Alt 05.04.2018, 22:19
Wolfgang2 Wolfgang2 ist gerade online
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 Zitat von StPohl Beitrag anzeigen
...Das bestärkt den unschönen Eindruck, daß die neue Genius-Engine (für CGE und Smartphone) besonders im Endspiel eine echte Verschlimmbesserung des “echten“ Genius (68030 mit und ohne London-Update) ist. Was ich sehr schade finde. Gut, daß ich den echten Genius 68030 besitze.
Naja, dann teste mal bitte folgende Situationen mit dem Genius 68030:



Die "alte" Verkaufsversion C18.6 vor dem update benötigt 6 Minuten 45 Sekunden um 1. Ld3xe4 zu verwerfen und Ke6! zu finden. Genius 68030 braucht fast genauso lang. Die aktuelle Version C23.1 schafft das in 5 Sekunden.

Und dann nimm mal dieses Beispiel, das im Prinzip ähnlich, aber einfacher gestrickt ist, als Deine Situation in der Partie:


CGE (alt und neu) sehen fast sofort, dass 1. ...Lg4xf3 nichts ist, während der Genius 68030 das lange favorisiert.

 Zitat von StPohl Beitrag anzeigen
Als kleine Zusatzinfo: Stockfish auf dem Smartphone (im singlecore-Modus, wie Genius, der ja kein multicore unterstützt) zieht S:c3 nie in Erwägung und gibt man den SpringerZug ein, springt die Bewertung sofort extrem hoch, nicht erst, wie bei der GeniusApp, wenn man auch den Läuferzug noch eingibt.
Und wenn ich Dir jetzt sage, dass Ruffian 1.05 stolze 27 Millionen Knoten (Tiefe 16/24) berechnen muss, um in Deinem Beispiel Sxc3 zu verwerfen ?
Von Stockfish-Vergleichen halte ich überhaupt nichts.

Unterm Strich kann der Chess Genius Exclusive manches deutlich besser im praktischen Endspiel als mein Genius 68030/33. Dazu gehören Turmendspiele, Turm gegen Bauern, Leichtfiguren gegen Bauern.

Aber unbenommen davon ist der Abtausch der (letzten) Leichtfigur in ein möglicherweise verlorenes Bauernendspiel, wie Du es hier gezeigt hast, ein kritisches Thema. Das habe ich in meiner Arbeit als Beta-Tester auch erkannt. Aber von Dinge zu erkennen bis zur Schaffung von Abhilfe durch den Programmierer ist es manchmal ein (zu) weiter Weg.

Gruß
Wolfgang
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Egbert (05.04.2018), RetroComp (05.04.2018)
  #22  
Alt 05.04.2018, 22:31
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 Zitat von Wolfgang2 Beitrag anzeigen

Unterm Strich kann der Chess Genius Exclusive manches deutlich besser im praktischen Endspiel als mein Genius 68030/33. Dazu gehören Turmendspiele, Turm gegen Bauern, Leichtfiguren gegen Bauern.

Aber unbenommen davon ist der Abtausch der (letzten) Leichtfigur in ein möglicherweise verlorenes Bauernendspiel, wie Du es hier gezeigt hast, ein kritisches Thema. Das habe ich in meiner Arbeit als Beta-Tester auch erkannt. Aber von Dinge zu erkennen bis zur Schaffung von Abhilfe durch den Programmierer ist es manchmal ein (zu) weiter Weg.

Gruß
Wolfgang
Das mag alles richtig sein, umso besser, wenn CGE auch (in anderen Endspielen) stärker ist als ältere Langprogramme. Dennoch ist es für mich nicht nachvollziehbar, warum Wissen, das mal in älteren Langprogrammen vorhanden war, im CGE und der.GeniusApp plötzlich weg ist. Das ist unnötig und schade.

Gruß - Stefan
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  #23  
Alt 05.04.2018, 22:34
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Hallo,

ich habe es mir auch nochmal genauer angeschaut auf dem MCGE. Der Zug ist wahrlich kein Rumesblatt der MCG Software. Aber ich sehe es ein wenig wie Wolfgang, man findet immer wieder Stellungen, die selbst die stärksten Rechner der Wikiliste unverständlich verbocken, selbst der Tasc R30 ist davor nicht gefeit, wie man neulich bei Kurt gut sehen konnte. Die Schachcomputer dieser Leistungklasse sind schon richtig stark, aber sie sind eben auch noch nicht so perfekt wie Stockfish mit 3300ELO... und man findet immer wieder mal Stellungen wo sie versagen, wenn das nicht so wäre könnten sie ja auch Stockfish auf dem PC schlagen. Das kann man ärgerlich finden, aber für mich ist das ein Teil dieses Forums, hier gibt es eben noch Programme die auch mal über etwas stolpern, was der Mensch sofort sieht. Deswegen finde ich es hier auch schöner als bei Stockfish auf dem PC...

Viele Grüße
Jürgen
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Egbert (05.04.2018)
  #24  
Alt 05.04.2018, 22:50
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 Zitat von StPohl Beitrag anzeigen
Das mag alles richtig sein, umso besser, wenn CGE auch (in anderen Endspielen) stärker ist als ältere Langprogramme. Dennoch ist es für mich nicht nachvollziehbar, warum Wissen, das mal in älteren Langprogrammen vorhanden war, im CGE und der.GeniusApp plötzlich weg ist. Das ist unnötig und schade.

Gruß - Stefan
Stefan,
dann schaue Dir mal diesen Thread an: https://www.schachcomputer.info/foru...ead.php?t=5232

Die Beispiele, viele aus selbst gespielten Partien, sind teilweise für Brettcomputer unlösbar, selbst bei Über-Nacht-Analysen, obwohl es strategische Themen sind, bei welchen das geübte Auge im Prinzip sofort "sieht" worauf es ankommt.
Ich sehe beim CGE, dass die Rechentiefe verhältnismäßig stark runter geht, wenn anstatt eines reinen Bauernendspiels noch eine oder zwei Leichtfiguren dabei sind.
Ich habe da ein wenig die Befürchtung, dass dann zu viel "unnützes" berechnet wird bzw. zu wenig selektiv vorgegangen wird.
Und London 68030/Genius 68030 rechnen selektiver. Wenn sie dabei auf dem richtig Pfad sind, führt das dann ggf. auch zu besseren Ergebnissen.

Was Jürgen (RetroComp) gesagt hat, trifft die Situation recht gut.

Gruß
Wolfgang
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RetroComp (06.04.2018)
  #25  
Alt 06.04.2018, 01:24
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Hallo Stefan und Volker,

ich habe mir mal Eure Bugs angeschaut:

1. die Bugs von Stefan kann ich ebenfalls wie andere nicht reproduzieren. Vielleicht gab es beim Download einen Fehler (hatte ich allerdings selbst noch nie) und Du lädst Dir die Version 23.1. noch einmal drauf.

2. das Verhalten bei voelkx ist bei mir auch so. Halte ich allerdings für normal, weil der Computer ja die letzten ihm bekannten Einstellungen beibehält.
Schaltet man einmal auf "ANALY" (und wenn man will wieder auf "NEW"), ist man allerdings sofort aus dem Analyse-Modus raus und kann normal spielen. Man kann also durch ANALYSE-Drücken hin- und herschalten.
Im normalen Spielmodus steht oben "Keine Analyse", im Analysemodus lauft unten die Uhr o.ä.

Grüße
Steffen

Geändert von steffen (07.04.2018 um 00:38 Uhr) Grund: Das “Y“
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  #26  
Alt 06.04.2018, 01:34
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 Zitat von RetroComp Beitrag anzeigen
Hallo,

ich habe es mir auch nochmal genauer angeschaut auf dem MCGE. Der Zug ist wahrlich kein Rumesblatt der MCG Software. Aber ich sehe es ein wenig wie Wolfgang, man findet immer wieder Stellungen, die selbst die stärksten Rechner der Wikiliste unverständlich verbocken, selbst der Tasc R30 ist davor nicht gefeit, wie man neulich bei Kurt gut sehen konnte. Die Schachcomputer dieser Leistungklasse sind schon richtig stark, aber sie sind eben auch noch nicht so perfekt wie Stockfish mit 3300ELO... und man findet immer wieder mal Stellungen wo sie versagen, wenn das nicht so wäre könnten sie ja auch Stockfish auf dem PC schlagen. Das kann man ärgerlich finden, aber für mich ist das ein Teil dieses Forums, hier gibt es eben noch Programme die auch mal über etwas stolpern, was der Mensch sofort sieht. Deswegen finde ich es hier auch schöner als bei Stockfish auf dem PC...

Viele Grüße
Jürgen
Das stimmt. Ich erinner mich da an die Partie Resurrection Ruffian - RISC II (4. D.A.CH.-Turnier Kaufbeuren 2004), in der der RISC II im 40. Zug den sicheren Sieg und einen Zug später durch den nächsten Fehlzug das Remis verschenkte...
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  #27  
Alt 06.04.2018, 11:17
StPohl StPohl ist offline
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Hallo,

ich kann Entwarnung geben: Nach einem erneuten Patch der Firmware (zunächst auf eine alte Version, dann zurück auf 23.1), sind die Bugs verschwunden. Es muß also beim ersten Patchen der Firmware irgendein Fehler aufgetreten sein. Wobei mir völlig unklar ist, welcher, da alle anderen Funktionen des Computers ja funktionierten und auch korrekt 23.1 als Firmware auf dem Display angezeigt wurde.

Sei es wie sei - Hauptsache, jetzt funktioniert es!
Habe auch Millenium darüber in Kenntnis gesetzt.

Stefan
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  #28  
Alt 06.04.2018, 11:40
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Hallo,

vielleicht passt es dazu, dass ich auch erst gestern 22:00Uhr die offizielle Mitteilung für ein update von Millenium erhielt. Vielleicht waren wir vor ein paar Tagen noch etwas früh mit dem Download und sie haben noch etwas geändert.

Viele Grüße
Jürgen
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borromeus (06.04.2018), StPohl (06.04.2018)
  #29  
Alt 06.04.2018, 11:57
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AW: MCGE 23.1 Bugreport

Ich habe den MCGE gestern nochmal die Stellung von Wolfgang länger analysieren lassen.
Tasächlich wechselt er erst nach 2h46m bei 19Hz auf Springer E4G5. Allerdings wechselt er nach 7h09m bei 20Hz wieder auf Springer xc3 zurück... Bis dahin hatte er 2,7Mrd Positionen gerechnet. Nach 8h30m habe ich schließlich abgebrochen.

Viele Grüße
Jürgen
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Egbert (06.04.2018), Wolfgang2 (06.04.2018)
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Alt 06.04.2018, 12:09
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AW: MCGE 23.1 Bugreport

 Zitat von RetroComp Beitrag anzeigen
Ich habe den MCGE gestern nochmal die Stellung von Wolfgang länger analysieren lassen.
Tasächlich wechselt er erst nach 2h46m bei 19Hz auf Springer E4G5. Allerdings wechselt er nach 7h09m bei 20Hz wieder auf Springer xc3 zurück... Bis dahin hatte er 2,7Mrd Positionen gerechnet. Nach 8h30m habe ich schließlich abgebrochen.

Viele Grüße
Jürgen
Hallo Jürgen,

vielen Dank für diesen zeitraubenden Test. Dass der CGE dann nach über 7 Stunden nochmals auf den Verlustzug wechselt, ist in der Tat überraschend. Die selektive Suche greift beim CGE in dieser Stellung offenbar gar nicht....Na ja, wie Du ja bereits geschrieben hattest..., es macht "ihn" ein wenig menschlicher

Gruß
Egbert
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