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  #31  
Alt 21.05.2020, 23:36
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AW: Umbau einer Turniermaschine - Segen oder Sakrileg?

Nachtrag: Es gibt nur ein EPROM! Das sitzt an der Stelle, die ich gekennzeichnet habe:

Mainboard

Alle vier Programme passen auf ein großes EPROM. Zum Glück ist die TM in der Lage, das EPROM zu lesen ... das war eine unserer Befürchtungen im Vorwege ... dass es entweder keine EPROMs dieser Größe mehr zu kaufen gibt ... oder dass die TM damit nicht umgehen kann ... zum Glück waren die Bedenken grundlos.

Und je nachdem, wie man den Umschalter einstellt (wenn die TM ausgeschaltet ist), wird dann im Betrieb der jeweilige Bereich im EPROM angesprochen.

Aber ich mache demnächst mal Fotos mit EPROM und Verkabelung.

Gruß,
Sascha
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Alt 21.05.2020, 23:57
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AW: Umbau einer Turniermaschine - Segen oder Sakrileg?

Hallo Sascha,
danke für die Erklärung.

Wenn ich ein solches Netzteil hätte, ich würde direkt reinschauen... Kann mir aber auch sehr gut vorstellen, dass keines dem anderen gleicht

Mit den Eproms habe ich nicht überblickt, habe die Programmgröße der einzelnen Jahrgänge nicht im Kopf. Wenns passt ist doch prima. Ich hatte vermutet, dass mehrere Eproms huckepack oder ähnlich verwendet werden müssten.

Die Umschaltmöglichkeit direkt in der Stellung ist natürlich ein herausragendes Feature. Ich denke das hängt mit dem SRAM zusammen, der normalerweise bei den Modulen im Display plaziert ist und Richard hat offenbar die interne Organisation des RAM über all die Jahre kompatibel gehalten.

Viel Freude mit dem Gerät!
Andreas

Geändert von Drahti (22.05.2020 um 00:03 Uhr)
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Mythbuster (22.05.2020)
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Alt 22.05.2020, 17:26
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AW: Umbau einer Turniermaschine - Segen oder Sakrileg?

Hallo Andreas,

 Zitat von Drahti Beitrag anzeigen
Mit den Eproms habe ich nicht überblickt, habe die Programmgröße der einzelnen Jahrgänge nicht im Kopf. Wenns passt ist doch prima. Ich hatte vermutet, dass mehrere Eproms huckepack oder ähnlich verwendet werden müssten.
grundsätzlich sollte das äußere Erscheinungsbild erhalten bleiben, d.h. die schwarze Abdeckplatte mit dem Schriftzug "Vancouver tralala" musste wie immer an ihrem Ort verbleiben.

Die Überlegung war nun, was nimmt man für die Programmumschaltung? Reedkontake, DIP-, Dreh- oder Schiebeschalter, gefiel alles nicht, da zu klein und irgendwie auch nicht zum Erscheinungsbild passend, da man bei einer kleinen Platine ja auch die Kabelführung gesehen hätte.

In einem Bastelladen habe ich dann diese kleine schwarze Kiste gefunden. Die Proportionen waren ok, also 4 Löcher gebohrt und die Schalter eingebaut. Und die Kabelführungen sieht man auch nicht, da die Kiste in der Lade verschwindet. Sicherlich optisch nicht perfekt, aber ein guter Kompromiss.

Ursprünglich waren 4 Schalter gewünscht, 2, um die 4 Programme auszuwählen und 2 weitere um die 2 Lüfter einzeln ein- bzw. auszuschalten. Im späteren Verlauf des Umbaus zeichnete sich aber ab, dass die abschließende Lüfterauswahl so leise war, man hätte somit auf die 2 beleuchteten Schalter verzichten können. Was mich bei einer TM immer massiv gestört hat, waren diese fürchterlichen Lüfter. So laut und nervig, für mich abschreckend, um eine normale Partie spielen zu können. Mit den neuen Lüftern hört man nichts mehr.

Die Umschaltung der Programme ist ein alter Hut, mehrfach im Forum beschrieben. Zuletzt sehr ausführlich von Walter für den Tasc R30. Ganz kurz. Man nimmt ein 8 MBit Eprom und packt die 4 TM-Programme in die einzelnen Speicherbereiche, also pro Programm 2 MBit. Die Auswahl der Programme erfolgt dann über 2 Adressleitungen (10kΩ Widerstand, low oder high Pegel) am Eprom, Binärprinzip.

Beide Schalter (also beide Adressleitungen auf high - 1 und 1) geöffnet = Vancouver,
Schalter 1 geschlossen (also Adressleitung auf low - 0 und 1) und Schalter 2 geöffnet = Portorose,
Schalter 2 geschlossen (also Adressleitung auf high - 1 und 0) Schalter 1 geöffnet = Lyon und
beide Schalter geschlossen (also beide Adressleitungen auf low - 0 und 0) = London.

Sascha wird dazu noch ein Foto einstellen. Simpel, nichts besonders.

Zitieren:
Die Umschaltmöglichkeit direkt in der Stellung ist natürlich ein herausragendes Feature. Ich denke das hängt mit dem SRAM zusammen, der normalerweise bei den Modulen im Display plaziert ist und Richard hat offenbar die interne Organisation des RAM über all die Jahre kompatibel gehalten.
Leider nicht ganz. Der Porto hatte leider noch nicht den Funktionsumfang, der nachfolgenden Programme zu bieten. Daher gehen einige Einstellungen bei der Umschaltung auf Portorose bzw. von Portorose auf nachfolgende Versionen verloren. Die Stellung bleibt aber erhalten.


Letztendlich ging es uns darum, den Jungs aufzuzeigen, was man mit recht einfachen Mitteln aus einer TM herausholen kann, wenn man den Blick nicht auf totale Originalität legt. Wobei für den Außenstehenden ein Unterschied nicht erkennbar ist.


Wie gesagt, wer Spaß an solchen Umbauten hat, kann so seiner TM einen frischen Anstrich verleihen.


Wobei mich ein Punkt im Nachherein etwas stört und zwar die Kabelverlegung. Sieht etwas unordentlich aus. Auf der anderen Seite, Umbau ist fertig, läuft, schraub zu das Teil, die Kabel sieht man eh nicht mehr...

Gruß
Micha
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