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Alt 01.11.2020, 19:33
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Wie bereits von Sascha vorangekündigt, hier nun meine Rezension/ Erfahrungsbericht zur brandneuen und heiß ersehnten ChessLink-App von Millennium, die in den nächsten Tagen im GooglePlay-Store zum Download zur Verfügung stehen wird.

Mein persönlicher Slogan lautet schon jetzt: Die App zum Brett!

Im Frühjahr 2020 kam Sascha mit der Frage auf mich zu, ob ich nicht gerne an einem Betatest der Firma Millennium mitwirken würde, nachdem ich doch als Anwender und Liebhaber von Schachbrettern aller Hersteller eine breite Erfahrung in den letzten Jahren gesammelt hatte. Gerne bin ich dem Wunsch nachgekommen und bin dann im Sommer 2020 in das Projekt „ChessLink“ eingestiegen.

Vorgeschichte zu den Brettern:
Schon seit längerem hatten Hersteller wie DGT, Certabo, Square Off und Millennium die Anbindung Ihrer elektronischen Bretter an Online-Plattformen vorangetrieben. Pionier und Branchenprimus DGT unterstützt das Online-Spiel zwar schon seit Jahren auf der Chessbase-Plattform Schach.de. Richtig durchsetzen konnte sich das Online-Spiel mit dem Brett damals aber nicht, die Treiberweiterentwicklung des Herstellers unter Windows stagniert schon seit längerem und die Nachteile der DGT-Bretter in Bezug auf komfortables und schnelles Onlineschach aufgrund fehlender LED’s waren und sind bis heute nicht wegzudiskutieren.

Erst das Aufkommen leistungsfähiger mobiler Endgeräte wie Smartphones, Tablets und Kleincomputern (Raspberry/DGT PI) in den letzten Jahren sorgte für neuen Wind in der Szene. Einige findige Programmierer, zugleich Schachenthusiasten, entwickelten in Ihrer Freizeit leistungsfähige Apps für unterschiedliche Plattformen und neue Hardware in Form von Schachbrettern. Das Projekt Picochess transformierte die DGT-Bretter durch die Verbindung mit günstigen und leistungsfähigen Kleincomputern wie dem Raspberry zu einem Schachcomputer-Clone wie unglaublicher Spielstärke und neuen Analysefeatures. Hatte sich Hersteller DGT all die Jahre der Entwicklung von eigenen Schachcomputern versagt, so konnte man nun über eine modifizierte DGT 3000-Uhr mit eingebautem Raspberry den DGT-Brettern neues Leben einhauchen. Aber auch in die AppStores von Google und Apple kam nun Bewegung:

Aart Bik, im Hauptberuf Entwickler bei Google, stellte als Pionier seine Android-App „Chess for Android“ auf kostenlos zur Verfügung, die zunächst auf allen gängigen Brettern das Spiel gegen eine Vielzahl von Engines erlaubte. Zuletzt implementierte er zudem eine Schnittstelle für die Bretter für das Online-Spiel auf den FICS/ICC-Servern. Grundsätzlich funktioniert zwar das Spiel zwar z. B. auf dem kostenlosen FICS, schon aber die Suche nach potentiellen Gegnern gestaltet sich recht schwierig mangels der gesunkenen Popularität dieses Servers, der seine besten Zeiten leider schon lange hinter sich hat. Erschwerend kommt die recht komplizierte und instabile Vorgabe von Parametern für Wertungsparametern hinzu. Mehrere Testpartien hintereinander zu spielen, wie es z. B. beim Beta-Test der neuen ChessLink-App gang und gäbe war, ist hier leider fast unmöglich. Über den kommerziellen ICC-Server kann ich leider kein Urteil abgeben, meine mich aber erinnern zu können, dass ich mit einem Testaccount seinerzeit nicht viel erfolgreicher war als mit dem FICS.

Die Firma Millennium hatte sich im boomenden Online-Schach bisher zurückgehalten, nicht, weil man das Potenzial nicht gesehen hätte, sondern eher, weil man den Kunden eine stabile und zu-gleich leistungsfähige App anbieten wollte für einen Server mit hohem Verbreitungsgrad in Deutschland. Mit Jürgen Précour konnte schließlich auch ein erfahrener Entwickler für dieses Projekt gewonnen werden, dem einen oder anderen sicherlich durch seine Picochess-Images in Erinnerung. Im Sommer 2020 war es dann soweit, ich durfte mich auf Empfehlung von Sascha in die Beta-Gemeinde von Millennium einbringen.

Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen mit allen Konkurrenzbrettern und der Einschätzung, dass das Exclusive-Brett im Konkurrenzvergleich stabilste Sensortechnik mit hervorragender Latenzzeit kombinierte, war ich mit einer hohen Erwartungshaltung in den Beta-Test gegangen.
Schon die Anbindung der Bretter im Hiarcs-Chess-Explorer hatte mich nachhaltig beeindruckt, so ist die Analyse oder das Nachspielen/Erfassen von Partien incl. Varianten das reinste Vergnügen, vor allem auch dann, wenn man im Variantenbaum einmal zurückspringen muss. Mit anderen Brettern ist das bis heute unmöglich oder schon nach kurzer Zeit eine frustrierende Erfahrung.

Für das schnelle Onlineschach kam als weiterer Pluspunkt der Millenniumbretter hinzu: Nämlich, dass die 4 LEDs pro Feld dem User einfach schneller und eindeutiger Antwortzüge signalisieren als Sprachausgabe und/oder ständiges Starren auf dem Bildschirm oder dem eher gemächlichen Selbstziehens des Square Offs. Als weiteren Vorteil würde ich sehen, dass die Bretter das bei Blitzspielern beliebte und zeitsparende Schleifen der Figuren unterstützen. Die ins Brett vollständig eingearbeiteten LEDs der Millennium-Bretter sind dem natürlich zuträglich, anders z. B. bei den Certabo-Brettern, die zwar optisch attraktiv sind, deren LEDs aber nicht vollständig ins Brett eingelassen sind und somit bei hektischem Spiel hinderlich sein können.
Trotz dieser technischen Vorschusslorbeeren für die Millenniumbretter war mir bewusst, dass die Umsetzung des Online-Spiels trotzdem eine Hausnummer sei würde, vor allem, wenn es um Lichess geht:

Ein kostenloser Online-Server, der auf Geschwindigkeit und ständige Innovation setzt und dessen Gründer Thibault Duplessis bisweilen sein ganz eigene nichtkommerzielle Sichtweise der Dinge hat und sich nicht gerne in die Karten schauen lässt. Gerade die Innovationsfreude in Verbindung mit mangelnder Offenlegungsbereitschaft von Lichess kann nämlich auch bedeuten, dass beständig an den Schnittstellen von Lichess gearbeitet wird und zwar ohne Vorwarnung. Auch wer die verschiedenen Clientversionen von Lichess einander gegenüberstellt (Browser-App, Android-App, iOS-App und seit neuestem die API-Schnittstelle, dazu später aber mehr), wird feststellen, dass nicht alle Features in allen GUIs von Lichess gleichermaßen zur Verfügung stehen oder in gleicher Weise aufzufinden sind.

Eher schlecht waren meine bisherigen persönlichen Erfahrungen mit den anderen Brettern wie Square Off, Certabo und DGT in Bezug auf das Online-Spiel. Zu oft wurde man der Vergangenheit von Lichess oder auch anderen Online-Schachformen als Bot, also als ein verbotenes Computerprogramm, das weitgehend automatisch sich wiederholende Aufgaben abarbeitet, eingestuft, weil die Software der o. a. Bretter ein ähnliches Verhalten zeigte. So wurden z. b. die Antwortzüge der Bretter in Form von Tastaturbefehlen an den jeweiligen Online-Sender gesendet, was grundsätzlich zwar funktioniert(e), aber natürlich nur eine recht lahme und instabile Krückenlösung darstellte.

In der Folge wurde dies von den Online-Schach-Anbietern technisch recht schnell durch Sperren des Users unterbunden. Erste Erfolgsmeldungen im Online-Spiel auf Lichess durch solche Apps wurden natürlich beworben, kurz darauf kam dann die Ernüchterung, dass dies wohl nur eine temporäre Erfolgsgeschichte sein würde. So wurde man in der Praxis auch recht schnell von der Admins der Plattformen gesperrt, weil die Bretter spätestens nach jeder 2. Partie zickten und man den ersten Pflichtzug nicht innerhalb einer vorgegeben Zeitspanne ausführen konnte.

Entschärfung kam dann erst mit der Bereitstellung der APIs, von Schnittstellen zur Programmierung von Anwendungen. Damit hatte sich zumindest die Bot-Problematik entschärft, übrig blieben jedoch weiterhin Schwankungen in der Stabilität der jeweiligen Software:
• So werden Antwortzüge nicht angezeigt
• LED’s leuchten nach der Ausführung der Züge nach
• die Reaktionszeiten der Bretter sind nicht optimal
• verschiedene Funktionalitäten, die man in den Original-Appsder Anbieters findet, fehlen schlichtweg in den Apps der Bretter usw.

Während der mehrmonatigen Tests konnten wir anfänglich auch bei den Millenniumsboards ein Sammelsurium dieses Phänomene feststellen. Manchmal konnten wir auch LED-Weihnachtsbäume erzeugen, wenn uns der Gegner mal ausnahmsweise matt gesetzt hatte☺️. Entwickler Jürgen Précour hat aber tapfer durchgehalten und war immer um eine Lösung bemüht, auch dann, wenn der Fehler oft nur bei einem der Tester aufgetreten war oder sich die Ursache den Internet-Provider zurückzuführen ließ. Oder man hatte einfach einen eher schlechten Server von Lichess erwischt oder aber im Keller mit schlechtem WLAN eine Partie gewagt… Ein größeres Thema waren auch die verschiedenen Energiesparmodi der großen Smartphone-Hersteller wie Samsung oder Huawei. Manch einer aus Beta-Tester-Gemeinde entwickelte große Expertise im Schlafenlegen seines mobilen Lieblings (Sleepmodus) und dem Wiederaufwecken zum Lichess-Duell��

Jürgen konnte mit seiner großen Erfahrung etliche Mängel/Unzulänglichkeiten von Lichess aufgrund unser Rückmeldungen aufdecken und diese oft mit seiner Engelsgeduld gekonnt in der App abfangen. Es zeigte sich oft, wie wichtig das Feedback der Endanwender auch für einen Entwickler sein kann, zumal er auf sich alleine gestellt war ohne Support von Lichess.
Während des Projekts stand immer im Fokus: Die Stabilität sollte an erster Stelle stehen und das Handling für den User so einfach sein, dass er sich auf das Wesentliche, nämlich das Spiel auf dem Brett, konzentrieren kann.
Nun aber zur App und den Millenniumbrettern:
Die Millennium-Brettern Exclusive oder Performance werden per Kabel mit den ChessLink-Modul verbunden. Über das mobile Android-Endgerät (Smartphone, Tablet) kann anschließend eine Bluetooth-Verbindung zum ChessLink und damit zum Brett aufgebaut werden. Die erstmalige erfolgreiche Kopplung sorgt dann in Zukunft für eine schnelle und automatisierte Verbindung, frei nach dem Motto: Anschalten und loslegen…


Abbildung 1: Bluetooth-Verbindung mit ChessLink

Tipp: Bitte immer darauf achten, dass das Kabel auch fest sitzt zwischen ChessLink und Brett! Die Software kann dies nicht überprüfen.
Die Registrierung erfolgt über einen Token, einem individuellen Code, der in Lichess erzeugt wird und einmalig in der App eingetragen wird. Zum Token sollte man noch wissen: Der Token ist der Zugang zu Lichess über die sogenannte API, einer Schnittstelle zur Programmierung von Anwendungen. Lichess hat dieser Schnittstelle erst vor wenigen Monaten freigeschaltet! Zuvor hatten findige Entwickler Workarounds gefunden, die jedoch als sehr instabil anzusehen waren und von Lichess zusätzlich als Bots gebrandmarkt wurden (siehe auch meine Anführung weiter oben).
In der App selbst kann Hintergrundfarbe und Sprache (Deutsch/Englisch) voreingestellt werden. Außerdem kann noch die Verzögerungszeit für das Brett verändert werden, was Auswirkungen auf das Schleifverhalten der Figuren hat. Beim Performance-Brett mit den Drucksensoren sollte der Wert natürlich auf niedrigstem Level fixiert werden, da Schleifen hier natürlich nicht in Frage kommt.


Abbildung 2: Sprache, Hintergrund, Verzögerungszeit

Komplettiert wird die App mit Links zum Handbuch, Millennium Shop, Service, Impressum.


Abbildung 3: Links

Die Suche nach Gegnern kann über ein Schnellauswahlmenü („Standard“) für gängige Zeitvorgaben gestartet werden. Lichess schreibt aber vor, dass Partien über die API-Schnittstelle mit mindesten 5 Minuten Bedenkzeit + 5 Sekunden Inkrement (Aufschlag) gespielt werden müssen.


Abbildung 4: Standardsuche nach Gegnern

Möchte jemand gewertete Partien spielen, dann kann dies in einem weiteren Menü („Individuell“) voreingestellt werden. Hier sind Mindestanforderungen wie 15+8 oder 20+0 zu beachten. Ich selbst habe immer 10/15 gewählt, aber auch 15+10 wird akzeptiert. Ratingbereiche und Farbwahl können frei gewählt werden. Grundsätzlich gilt aber, je niedriger die Bedenkzeit, um so höher muss der Auf-schlag gewählt werden, damit die Partie gewertet werden kann. Die individuelle Einstellung wird von der APP memoriert, d. h. ich muss mein nächsten Start eines Spiels oder Neustart der App nicht erneut die Suchmaske ausfüllen.


Abbildung 5: Individuelle Gegnersuche

Aufgrund der hohen Popularität des Lichess-Servers dauert es im Regelfall nur wenige Sekunden, bis ein passender Gegner gefunden wird. Vorausgesetzt natürlich, man wählt keinen zu exotischen Modus. Vor diesem Hintergrund ist es auch zu verschmerzen, dass in Release 1.0.0 noch kein Sound aktiviert wurde und man deshalb wachen Auges auf den Bildschirm der App schauen sollte. Man darf nämlich nicht vergessen, dass Lichess maximal 30 Sekunden für die Ausführung des ersten Zuges erlaubt. Überscheitet man dieses Limit, bekommt man als Anwender einen Malus. Bei mehrmaliger Nichtbeachtung wird man gnadenlos für einige Stunden gesperrt.Wurde ein Gegner gefunden, dann sollte es wie folgt ablaufen: Auf dem Exclusive zieht man sofort, auf dem Performance sollte man sicherheitshalber die Taste New drücken. Antwortzüge des Gegners werden auf beiden Geräten mit den LEDs signalisiert. Der jeweilige Zug wird sofort auf dem Kontrollschachbrett der App angezeigt, der z. B. synchron sein sollte mit der Stellung in der originalen Lichess-App. Wird also ein ausgeführter Zug auf dem Brett nicht in der App angezeigt, muss davon ausgegangen werden, dass der Zug auch in Lichess so nicht ankommt. Für die Stellungskontrolle auf dem Brett kann ein weiterer Bildschirm innerhalb der App aufgerufen werden.


Abbildung 6: Konfiguration mit Kontrollbildschirm

Tipp: Von Vorteil kann es sein, dass man die originale Lichess-App oder auch die Web-Version im Browser problemlos parallel öffnen kann. Man hat damit zusätzliche Möglichkeiten, so z. B., dass man gespielte Partien im Anschluss sofort analysieren kann oder aber auch, dass man eine Sounduntermalung geliefert bekommt, was der-zeit in der App noch nicht aktiviert wurde. Auch im Fall eines sehr seltenen Absturzes der App besteht jederzeit die Möglichkeit, das Spiel in der Original-App oder im Web-Browser ordnungsgemäß zu beenden und möglichen Sanktionen von Lichess auszuweichen und/oder gewonnene Partien doch noch zum erfolgreichen Abschluss zu bringen.
Die Bauernumwandlung funktioniert auf dem Exclusive natürlich vollautomatisch durch Einsetzen der gewünschten Figur, beim Performance muss man die entsprechende Figur mit den Tasten des Geräts dagegen bestätigen.
Die App unterstützt zudem Remisangebote, Aufgabe und Verlassen der Partie. Nach Gewinn/Verlust der Partie steht außerdem noch die Revanche zur Verfügung. Hier muss angemerkt werden, dass diese Funktion in Lichess optisch und funktionell sehr lieblos umgesetzt wurde. Sollte also keine Revanchepartie zustande kommen, dann liegt das meistens daran, dass der Gegner dies schlichtweg übersieht oder nicht innerhalb einen knapp bemessenen Zeitkorridors die Revanche annimmt.
Kommt es zu einer Revanchepartie stellt sich die Frage des effizienten Ablaufs, denn der Lichess-Countdown mit 30 Sekunden läuft auch hier unerbittlich los. Und wir sollten im Hinterkopf behalten: Monsieur Thibaut von Lichess ist gnadenlos und jede nicht zustanden gekommene Partie wird intern von Lichess auf das Malus-Konto angerechnet.

Beispiel:
Ich spiele mit Weiß und verliere die Partie.
Dann fordere ich Revanche und das Angebot wird vom Gegner angenommen.
Für den Exclusive gilt nun grundsätzlich: Ich baue die Grundstellung umgekehrt auf, also Schwarz aus meiner Sicht und führe den Zug des Gegners aus. Durch die automatische Figurenerkennung des Exclusive funktioniert dies einwandfrei! Die Frage ist nur, ob ich das ohne Hektik in 30 Sekunden schaffen kann!Tipp: Ich empfehle den ersten Antwortzug in der App einzugeben und dann ohne Hektik das Brett aufzubauen und dort die bis dahin maximal gespielten 2 Züge einfach nachzuziehen. Für den Rest der Partie erfolgt natürlich die Ausführung auf dem Brett.
Für den Performance gibt es folgende zwei Alternativen:
1. Ich drücke die „New“ auf dem Performance und drehe das Brett manuellum 180 Grad und führe den Zug des Gegners aus.
oder
2. Ich drücke die „New“ auf dem Performance und ändere imFunktionsmenü des Performance die Ausrichtung des Bretts Auch hier der Tipp: Ich empfehle den ersten Antwortzug in der App einzugeben und dann ohne Hektik das Brett einzustellen und dort die maximal zwei gespielten Züge ebenfalls nachzuziehen.
Mit ein wenig Übung sollten die Automatismen bald sitzen, in der Praxis kommen Revanchen sowieso eher selten vor.

Fazit nach ca. 3 Monaten Praxistest:
Das Online-Spiel mit den Millennium-Brettern ist für mich persönlich ein neuer Meilenstein in Bezug auf Verknüpfung alter und neuer Welt. Größtes Hindernis war für mich bisher die mangelnde Stabilität aller Bretter in Bezug auf den Einsatz auf Online-Schachservern. Mit dieser App scheint das nun kein Thema mehr zu sein.

Für den Performance gelten natürlich Einschränkungen im Komfort und größere Zeitnachteile im Onlineschach aufgrund fehlender Figurenerkennung und Drucksensoren, der Spielspaß ist aber dennoch auch hier sehr hoch und mir hat der Performance kaum weniger Spaß bereitet bei meinen unzähligen Testpartien. Selten habe ich Spiele aufgrund von Zeitnot oder Zeitüberschreitung verloren. Ärgerlicher waren dagegen temporäre Sperren von Lichess, weil ich Kurzspiele provoziert hatte, bei denen interessanterweise manch durchaus hochkarätige Gegner mich trotz absichtlichem f4 und g4 nicht mit …Dh4 mattsetzen wollte.

Sicherlich bieten die Original-Apps mehr Features, aber ich erachte es für sinnvoll, zunächst nur die absoluten Basics in der ChessLink-App umzusetzen und stattdessen Wert auf Stabilität der Verbindung/Synchronisation der Züge zu legen. Ich habe zumindest keine wesentliche Funktion vermisst. Und natürlich muss man beachten, dass Lichess in der noch recht neuen API-Schnittstelle bisher nicht alle Funktionalitäten freigeschaltet hat.

Über den Workaround, dass man die originale Lichess-App /Lichess-Browser parallel öffnen kann, lassen sich aber viele Dinge durchaus elegant und schlank lösen. Selbst in Situationen, in denen man in gewonnenen Stellungen in extreme Zeitnot kommt, kann man „notfalls“ in der App die Züge direkt eingeben und die Partie erfolgreich beenden. Sicherlich sollte das die Ausnahme sein, wir wollen schließlich mit dem Brett spielen, aber beruhigend schon, dass man gewonnene Partien noch nach Hause bringen kann. Sollte der Gegner ebenfalls mit Brett spielen, dann sollte man selbstverständlich Fairness walten lassen.��

Der Transparenz wegen hier eine Übersicht fehlenden Features im Vergleich zu der originalen Lichess-App:

• Reklamationen: Gegner zieht nicht mehr, geht offline. Workaround:Reklamation in der parallel geöffneten Lichess-App oder Lichess-Browser-App.
• Teamräume, Teilnahme an Turnieren: Ist derzeit nicht implementiert.
• Spiel mit Freunden: Geht derzeit noch aus der App heraus, man kann aber durchaus jetzt schon von einem Freund über die Lichess-Original-App herausgefordert werden, wenn dieser sich an die Mindestanforderungen bei den Zeitvorgaben hält und ihm diese mitteilt. (siehe weiter oben)
• Sound: Ist derzeit noch nicht aktiviert. Workaround über parallelgeöffnet Lichess-App / Lichess-Browser
• Chat: Ist nicht aktiviert: Workaround aber über parallel geöffnetLichess-App / Lichess-Browser
• Analyse/Engines: Ist nicht implementiert, kann aber bequem auch überparallel geöffneten Lichess-Browserim Anschluss an die beendete Partie gestartet werden.

Ausblick:
Entwickler Jürgen Précour hat es mit seiner App geschafft, die herausragende Sensortechnik, die überlegene LED-Signalisierung der Züge und die niedriger Latenzzeiten der Millennium-Bretter nun auch in die Online-Welt zu übertragen. Für mich ist die Kombination aus dieser App in Verbindung mit den Brettern die eindeutig die neue Referenz für das Onlinespiel. Mit Version 1.0.0 der Millennium ChessLink-App, die in Kürze im Playstore von Google erscheinen wird, kann nun jeder interessierte Spieler sogar ohne Brett die Qualität der Umsetzung unverbindlich testen. Aber bitte beachten: Die Umwandlung des Bauern auf der Grundreihe funktioniert natürlich ausschließlich bei Anschluss eines Brettes von Millennium!��

Demnächst startet mit hoher Priorität auch die Entwicklung der iOS-Version des ChessLink. Auch die Anbindung an eine weitere Plattform (Chess 24) steht noch auf der Agenda! Und sicherlich werden wir auch bald noch ein Update der App sehen.

Bevor ich es vergesse:
Die ChessLink-App ist natürlich kostenlos, so wie auch das Update für das King-Modul. Ein weiterer, aus meiner Sicht konsequenter Schritt, zum Universalsystem, das für jeden User/ jedes Niveau / jeden Geschmack was zu bieten hat.

Mehr braucht man zur Kundenorientierung von Millennium nicht sagen, oder doch?!

Viel mit Spaß mit der neuen App zum Brett wünscht Euch
Uwe
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Geändert von BHGP (02.11.2020 um 17:11 Uhr) Grund: kleiner Rechtschreibfehler'-)
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Bryan Whitby (12.11.2020), germangonzo (02.11.2020), Hartmut (03.11.2020), hebel (02.11.2020), Lindwurm (01.11.2020), marste (01.11.2020), Michael (03.11.2020), Mythbuster (01.11.2020), Nisse (01.11.2020), Schachhucky (01.11.2020), StPohl (02.11.2020), Tibono (02.11.2020), Tintenfisch (02.11.2020), Wolfgang2 (01.11.2020)
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Alt 01.11.2020, 19:40
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Hallo Uwe,
danke für die ausführliche Beschreibung!

Ich habe Deine Review mal verschoben und ihr einen eigenen Thread gegönnt.

Und super, was Jürgen da auf die Beine gestellt hat!

Ich freue mich schon auf die iOS bzw. iPadOS Version. Eine schöne Ergänzung und sie zeigt, dass Millennium die Themen Schachcomputer, Computerschach und Schach in vielen Facetten ernsthaft vorantreibt.

Gruß,
Sascha
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BHGP (01.11.2020), Leoschach (01.11.2020)
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Ich freue mich auch schon sehr auf die IOS Version. Warte schon lange darauf.
LG Leo
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  #4  
Alt 02.11.2020, 09:26
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AW: Millennium Chess Link - Die App

Vielen Dank, Uwe, für den guten, ausführlichen Bericht über deine Testphase! Diese Ankündigung ist wirklich sehr verheißungsvoll für alle, die (wie ich seit Monaten) gerne auch über Lichess online spielen.

Normalerweise ist ja, wie auch deine Abbildung 4 zeigt, bei der Spielauswahl die Farbwahl zufällig; das aber bietet sich wohl beim Spiel über ein Millenniumbrett nicht an, um hektisches Brettumdrehen (mit Kabelanschluss zum Chesslink!) oder kompletten Seitentausch der Figuren gleich zu Beginn der Partie zu vermeiden. Es scheint mir deshalb angeraten zu sein, die Spielfarbe jeweils vorzuwählen - wie dann bei Revancheannahme zu verfahren ist, hast du ja bereits beschrieben.

Insgesamt aber sicher eine spannende Angelegenheit und ein tolles neues und zudem kostenloses Service-Angebot von Millennium für seine Kundschaft!

Gruß
Gerhard
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Tintenfisch (02.11.2020)
  #5  
Alt 02.11.2020, 09:52
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AW: Millennium Chess Link - Die App

Hallo Gerhard,
die App ist nur ein erster Schritt dessen, was Millennium in diese Richtung plant. Ich hoffe, dass ich demnächst mehr dazu schreiben kann bzw. darf. Ich hatte viele Gespräche mit Thomas Karkosch und auch wenn er im Bereich "Schach" relativ neu ist, hat Schach ihn mitlerweile voll "gepackt", selbst seine Familie wird voll eingespannt. Eine optimale Voraussetzung, dass es auch künftig weitere Innovationen geben wird ...

Das Team rund um den Bereich Schach bei Millennium hat schon vor dem Beginn der Pandemie erkannt, dass der Bereich online Schach schon jetzt ein riesiger Markt ist, der sich in den nächsten Jahren noch gewaltig entwickeln wird. Und die Bretter von DGT sind handwerklich zum aktuellen Zeitpunkt die Messlatte, aber beim online Spiel fehlen vielen Nutzern dann doch Feld LED. Insofern ist es nur konsequent, sich auch in diesem Marktsegment so breit wie möglich zu positionieren.

Gruß,
Sascha
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germangonzo (02.11.2020), Schachhucky (02.11.2020)
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Alt 02.11.2020, 12:53
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Zitieren:
Normalerweise ist ja, wie auch deine Abbildung 4 zeigt, bei der Spielauswahl die Farbwahl zufällig; das aber bietet sich wohl beim Spiel über ein Millenniumbrett nicht an, um hektisches Brettumdrehen (mit Kabelanschluss zum Chesslink!) oder kompletten Seitentausch der Figuren gleich zu Beginn der Partie zu vermeiden. Es scheint mir deshalb angeraten zu sein, die Spielfarbe jeweils vorzuwählen - wie dann bei Revancheannahme zu verfahren ist, hast du ja bereits beschrieben.
Hallo Gerhard!
Danke für die Blumen! Noch eine gute Nachricht: Die Farbwahl ist ein Schalter, der frei gewählt werden kann! Du kannst also 10 x hintereinander Weiß oder auch Schwarz spielen, kein Problem! Nur bei Revanchen, sofern diese zustande kommen, wird die Farbe getauscht! Ich könnte mir vorstellen, dass das eher unter Freunden üblich ist.
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Schachhucky (02.11.2020)
  #7  
Alt 02.11.2020, 13:28
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Hallo,
ist es nicht praktisch, dass der Entwickler der App zufällig auch Mitglied im Forum ist? So kann man Jürgen aka LocutusOfPenguin auch gleich direkt mit Wünschen nerven ...

Gruß,
Sascha
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Schachhucky (02.11.2020)
  #8  
Alt 02.11.2020, 14:02
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AW: Millennium Chess Link - Die App

Bisher spiele ich zwar selbst nicht online, aber es ist klar, daß das Millenium Exclusive Brett für diese Funktion prädestiniert ist: 4 Ecken-LED Zuganzeige und Figurenerkennung, die Schieben und Schleifen ermöglicht und den umgekehrten Aufbau (Weiß oben) automatisch als Farbwechsel erkennt. Besser gehts ja nicht.
Insofern eine tolle Sache, diese APP/Anbindung per ChessLink. Vielleicht gönne ich mir das auch mal irgendwann. Wenn ich nur nicht so lausig spielen würde.
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applechess (02.11.2020)
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 Zitat von StPohl Beitrag anzeigen

Wenn ich nur nicht so lausig spielen würde.
Wie tröstlich, Stefan!!!

Gruß
Gerhard
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Alt 02.11.2020, 17:31
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AW: Millennium Chess Link - Die App

 Zitat von StPohl Beitrag anzeigen
Bisher spiele ich zwar selbst nicht online, aber es ist klar, daß das Millenium Exclusive Brett für diese Funktion prädestiniert ist: 4 Ecken-LED Zuganzeige und Figurenerkennung, die Schieben und Schleifen ermöglicht und den umgekehrten Aufbau (Weiß oben) automatisch als Farbwechsel erkennt. Besser gehts ja nicht.
Insofern eine tolle Sache, diese APP/Anbindung per ChessLink. Vielleicht gönne ich mir das auch mal irgendwann. Wenn ich nur nicht so lausig spielen würde.
Während der Tests habe ich mich in allen Ratingbereichen von Lichess bewegt. Es ging einfach darum, möglichst viele Partien zu spielen und auszuprobieren, ob z. B. Rochade, Unterverwandlung, en Passant, Mattsetzen zuverlässig funktionieren. Da sind bestimmt für jeden Spieler schlagbare Gegner dabei. Und warten muss man bei Lichess wirklich nicht lange auf einen Gegner...
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hebel (02.11.2020)
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