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  #21  
Alt 14.06.2020, 06:02
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AW: Scorpio 68000 s4 – Super Forte C 6 MHz s4

Guten Morgen Kurt,

dem Super Forte C fehlen in entscheidenden Momenten oft ein paar PS, um Chancen auch nutzen zu können.

Gruß
Egbert
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  #22  
Alt 14.06.2020, 22:38
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AW: Scorpio 68000 s4 – Super Forte C 6 MHz s4

Match 120'/40 | Bediener: Rolf Bühler | 8. Partie: Schwarz (SFC gewinnt) | Zwischenstand: 5,5 :2,5 (+4 =3 -1) für den Scorpio 68000 | Die Sizilianische Eröffnung führt zu einem ausgeglichenen Mittelspiel. Doch hat der Scorpio 16bit keinen guten Tag und lässt sich mit Weiss langsam überspielen, indem er den gegnerischen Figuren zu viel freie Hand lässt. Der erste und dieses Mal verdiente Sieg für den Super Forte C.

[Event "Match Nr. 54"]
[Site "Zürich"]
[Date "2020.??.??"]
[Round "8"]
[White "Scorpio 68000 sel. 4"]
[Black "Super Forte C 6 MHz sel. 4"]
[Result "0-1"]
[ECO "B47"]
[WhiteElo "2080"]
[BlackElo "2020"]
[Annotator "KUT"]
[PlyCount "97"]
[EventDate "2020.??.??"]

1. e4 c5 {Match 120'/40 | Bediener: Rolf Bühler | 8. Partie: Schwarz (SFC
gewinnt) | Zwischenstand: 5,5 :2,5 (+4 =3 -1) für den Scorpio 68000 | Die
Sizilianische Eröffnung führt zu einem ausgeglichenen Mittelspiel. Doch hat
der Scorpio 16bit keinen guten Tag und lässt sich mit Weiss langsam
überspielen, indem er den gegnerischen Figuren zu viel freie Hand lässt. Der
erste und dieses Mal verdiente Sieg für den Super Forte C.} 2. Nc3 e6 3. Nf3
Nc6 4. d4 cxd4 5. Nxd4 Qc7 6. Be2 a6 {Unter welches System ist diese ganze
Variante einzuordnen? Das fällt wahrlich schwer. Nach beispielsweise 1.e4 c5
2.Sf3 e6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 a6 spricht man vom Paulsen- oder Kan-System. Bei 1.
e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Dc7 vom Taimanov-System, obwohl die nun auf
dem Brett stehende Stellung auf beiden Wegen zustande kommen kann. Bei
ChessBase läuft diese Partie unter Paulsen/Taimanov-Variante ... so muss sich
niemand beschweren. Klar ist einzig, dass der Beelzebub "Zugumstellung" in
beiden Fällen eine grosse Rolle spielt und beide Gegner viel theoretisches
Wissen haben müssen, wenn sie sich dazu einlassen.} 7. f4 {Weiss verzögert
die sonst übliche Rochade, weil er möglichst schnell seinen Läufer nach f3
bringen will, um dem schwarzen Aufbau mit ...b5 und ...Lb7 entgegentreten zu
können.} b5 8. Nxc6 Qxc6 {Das Schlagen mit dem Bauern wäre unlogisch.} 9. Bf3
Bb7 {***ENDE BUCH***} 10. e5 {***ENDE BUCH***} (10. Be3 Rc8 11. a3 Qc7 12. Qd2
Nf6 13. Bd4 b4 14. axb4 Bxb4 15. Qe3 d6 16. O-O O-O 17. e5 dxe5 18. fxe5 Nd7
19. Bxb7 Qxb7 20. Rf2 h6 21. Ne4 Qd5 22. Nc3 Qc6 23. Ne4 Qd5 24. Nc3 Qc6 25.
Ne4 Qd5 26. Nc3 {1/2-1/2 (26) Mueller,G (2568)-De Oliveira,J (2587) GER email
2018}) 10... Qc7 11. Bxb7 Qxb7 12. O-O Nh6 13. Qf3 $146 {Spielbar, aber dieses
Manöver kommt eher Schwarz zugute, denn nach dem Damentausch stehen die
weissen Figuren nicht optimal.} (13. Qd3 {nebst Se4 ist interessant.}) ({
Vorgänger:} 13. Be3 Rd8 14. Qd3 d6 15. Rad1 Be7 16. Ne4 Nf5 17. exd6 Nxd6 18.
Nxd6+ Rxd6 19. Qb3 {1-0 (67) Zagrebelny,S (2480)-Gokhale,J (2320) Kolkata 1997}
) 13... Qxf3 14. Rxf3 Rc8 {Droht den Bauern c2 zu gewinnen mit ...b4.} 15. a3
Nf5 $15 {[#]} 16. Kh1 $2 {Schon musste Weiss aufpassen, dass er vor allem in
positioneller Hinsicht durch die aktiven schwarzen Figuren nicht zu fest ins
Hintertreffen gerät. Doch 16.Kh1? ist einer jener grundlegend schlechten
Züge aus der "guten alten Zeit", die zeigen, was für Defizite die damaligen
Programme noch aufwiesen. Erstens bestand keine Notwendigkeit für einen
Königszug und wäre Weiss mit 16.Td3 bzw. allenfalls auch 16.Ld2 mit
Entwicklung viel besser gefahren. Ferner weist die Stellung bereits
Endspielcharakter auf, wo man bekanntlich den König zur Brettmitte bringen
sollte, damit er rasch an den passenden Flügel gebracht werden kann. Hier
entfernt sich der König und zieht auf ein weit abseits des (künftigen)
Kampfgeschehens befindliches Feld. Und wenn schon ein Königszug, dann nach f1.
Natürlich ist es nicht so, dass Weiss nach dem Textzug schon eine
verlustbringende Stellung hat. Aber nur schon der Umstand, dass Schwarz danach
klar am Drücker ist, vermag aus weisser Sicht nicht zu gefallen.} Nd4 {
Auch 16...d5 war stark, bzw. noch stärker.} 17. Rf2 d5 18. exd6 Nf5 $6 {
Reichlich umständlich: was hat Schwarz wohl vom natürlichen 18...Lxd6
abgehalten?} 19. d7+ $6 {Bringt den schwarzen König nur aktiv ins Spiel. Gut
war 19.Se4 =} Kxd7 20. Rd2+ $6 {Auch hier ist 20.Se4 besser als der die
Entwicklung des weissen Läufers hindernde Turmzug.} Kc6 21. Rd3 Be7 22. a4 $2
{Der dritte ungenaue Zug in kurzer Folge. Schwarz wird dem Gegner doch nicht
die Öffnung der a-Linie gestatten.} Rhd8 $6 {Doch! Nach dem offensichtlichen
22...b4 stand Schwarz bereits deutlich besser.} 23. axb5+ axb5 24. Ra7 $2 {
Das hat eine wesentliche Verschlechterung der weissen Stellung zur Folge. Mit
24.g4 hätte Weiss den bislang angerichteten Schaden in Grenzen halten können.
} b4 $6 {Es gab viel Besseres.} (24... Rxd3 25. cxd3 Kb6 26. Ra1 h5 27. Kg1 b4
28. Ne4 Rc2 29. Kf1 Bf6 30. Rb1 $19 {und Schwarz mit seiner prächtigen
Stellung gewinnt}) 25. Na4 $2 {Jetzt stolpert der Scorpio 16bit endgültig in
den Verlust. Nur mit 25.g4 war noch so etwas wie Widerstand möglich.} Kb5 {
Schwarz wählt den weniger einfachen Gewinnweg.} (25... Rxd3 26. cxd3 Kb5 27.
Bd2 Rc2 {denn} 28. g4 {rettet nicht wegen} Nh4 29. Rxe7 Rxd2 30. Kg1 Kxa4 31.
Rxf7 Rxb2 $19 {und der Freibauer entscheidet}) 26. Rxd8 Rxd8 {Droht ...Td1 matt
} 27. c4+ (27. g4 {rettet auch nicht mehr} Rd1+ 28. Kg2 Nh4+ 29. Kg3 Rg1+ 30.
Kh3 Rxc1 31. Rxe7 Ng6 32. Ra7 Nxf4+ 33. Kg3 Ne2+ 34. Kh4 Rxc2 35. b3 Nd4 36.
Rb7+ Kc6 37. Rxb4 Rxh2+ 38. Kg3 Rd2 $19 {und zwei schwarzen Mehrbauern}) 27...
Kxc4 28. g4 Rd1+ 29. Kg2 Rxc1 30. gxf5 Rc2+ 31. Kg3 Bf6 32. Rxf7 exf5 $19 {
Damit ist die Entscheidung gefallen, der weisse Bauer geht auch noch verloren.}
33. Nb6+ Kd4 {Weshalb nicht einfach 33...Kb3 und aus} 34. Na4 Ke3 35. Rf8 Rd2
36. Rb8 Rd4 37. Nc5 Rc4 38. Re8+ Kd2 39. Na4 b3 40. Ra8 Bd4 41. Kf3 g6 42. h4
Be3 43. Rd8+ Rd4 44. Rxd4+ Bxd4 45. Kg2 Ke3 46. h5 Kxf4 {Man könnte mit gutem
Gewissen als 0-1 abbrechen.} 47. hxg6 hxg6 48. Kh3 g5 49. Kg2 {Weiss gibt auf}
0-1


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Folgende 6 Benutzer sagen Danke zu applechess für den nützlichen Beitrag:
Boris (16.06.2020), Egbert (15.06.2020), Mapi (14.06.2020), marste (15.06.2020), paulwise3 (15.06.2020), Wolfgang2 (15.06.2020)
  #23  
Alt 15.06.2020, 03:54
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AW: Scorpio 68000 s4 – Super Forte C 6 MHz s4

Guten Morgen Kurt,

bei diesem Gewinn gab es nichts zu meckern. Es wurde allerdings auch Zeit für den Super Forte C...

Gruß
Egbert
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applechess (15.06.2020)
  #24  
Alt 15.06.2020, 11:40
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AW: Scorpio 68000 s4 – Super Forte C 6 MHz s4

Match 120'/40 | Bediener: Rolf Bühler | 9. Partie: Schwarz (Scorpio) gewinnt) | Zwischenstand: 6,5 :2,5 (+5 =3 -1) für den Scorpio 68000 | Nach seiner Niederlage gegen Boris Spassky in Mar del Plata 1960 im Königsgambit, schrieb Robert Fischer, dass dieser Verlust der Anlass für ihn sei, nach einer "Widerlegung" des Königsgambits zu suchen, die er dann im "American Chess Quarterly, Band 1 (1961), Nr. 1, publizierte. Der richtige Zug nach 1.e4 e5 2.f4 exf4 3.Sf3 sei 3...d6! Und ausgerechnet mit dieser Verteidigung beschäftigen sich unsere beiden Kontrahenten, die ihre Bücher erst im 13. bzw. 14. Zug verlassen. Die Güte der Fischer-Verteidigung zeigt sich auch im Fernschach, wo meine Datenbank für Weiss eine Gewinnquote von lediglich 47,7% aufweist. Berücksichtigt man die Komplexität der ganzen Variante - ich habe eine Analyse von Micawber aus einem Forum eingefügt - so lässt sich sagen, dass dies alles nichts für unsere Oldies ist. Zwar erzielt Weiss trotz Minusbauer vorerst dynamisches Gleichgewicht, kann dieses aber nicht halten. Und bald entwickelt sich gegen die weisse Königsstellung ein tödlicher Angriff. Diesen kann der Scorpio 16bit nicht erfolgreich zu Ende führen, nachdem er falsch abwickelt und ein nicht zu gewinnendes Endspiel erhält. Einmal mehr spielt sich dann ein Drama ab, indem zuerst der Scorpio 16bit in Verluststellung gerät, der Super Forte C die Partie zum Remis vergeigt und später wieder derart fehlgreift, dass das 16bit-Programm doch noch den Sieg holen kann.

[Event "Match Nr. 54"]
[Site "Zürich"]
[Date "2020.??.??"]
[Round "9"]
[White "Super Forte C 6 MHz sel. 4"]
[Black "Scorpio 68000 sel. 4"]
[Result "0-1"]
[ECO "C34"]
[WhiteElo "2020"]
[BlackElo "2080"]
[Annotator "KUT / Micawber"]
[PlyCount "141"]
[EventDate "2020.??.??"]
[EventType "simul"]
[EventRounds "2"]

1. e4 e5 {Match 120'/40 | Bediener: Rolf Bühler | 9. Partie: Schwarz (Scorpio)
gewinnt) | Zwischenstand: 6,5 :2,5 (+5 =3 -1) für den Scorpio 68000 | Nach
seiner Niederlage gegen Boris Spassky in Mar del Plata 1960 im Königsgambit,
schrieb Robert Fischer, dass dieser Verlust der Anlass für ihn sei, nach
einer "Widerlegung" des Königsgambits zu suchen, die er dann im "American
Chess Quarterly, Band 1 (1961), Nr. 1, publizierte. Der richtige Zug nach 1.e4
e5 2.f4 exf4 3.Sf3 sei 3...d6! Und ausgerechnet mit dieser Verteidigung
beschäftigen sich unsere beiden Kontrahenten, die ihre Bücher erst im 13.
bzw. 14. Zug verlassen. Die Güte der Fischer-Verteidigung zeigt sich auch im
Fernschach, wo meine Datenbank für Weiss eine Gewinnquote von lediglich 47,7%
aufweist. Berücksichtigt man die Komplexität der ganzen Variante - ich habe
eine Analyse von Micawber aus einem Forum eingefügt - so lässt sich sagen,
dass dies alles nichts für unsere Oldies ist. Zwar erzielt Weiss trotz
Minusbauer vorerst dynamisches Gleichgewicht, kann dieses aber nicht halten.
Und bald entwickelt sich gegen die weisse Königsstellung ein tödlicher
Angriff. Diesen kann der Scorpio 16bit nicht erfolgreich zu Ende führen,
nachdem er falsch abwickelt und ein nicht zu gewinnendes Endspiel erhält.
Einmal mehr spielt sich dann ein Drama ab, indem zuerst der Scorpio 16bit in
Verluststellung gerät, der Super Forte C die Partie zum Remis vergeigt und
später wieder derart fehlgreift, dass das 16bit-Programm doch noch den Sieg
holen kann.} 2. f4 exf4 3. Nf3 d6 {(Fischer's high class waiting move. Black
wants to steer the game into the Hanstein variation, but white can give the
game an independent flavour. The main variation is 4.d4, g5 5.h4!, g4 6.Ng1>}
4. d4 (4. Bc4 $5 h6 $142 $1 { gambit 3.Bc4, d6 4.Nf3, h6>} (4... Nf6 $6 $14 {(Common replies are 5.Nc3 [best]
and 5.0=0. On 5.d3 black probably should reply 5...Nh5)} 5. O-O (5. Nc3 $1 Be7
6. d4 (6. d3 $145 $5 $14) (6. O-O $5 $11) 6... Nxe4 $1 $11 7. Bxf7+ $5 {
[OddvarRaugstad]} (7. Nxe4 $145 d5 8. Bxf4 dxc4 $11) 7... Kxf7 8. Nxe4 Re8 (
8... Bf5 $145 $1 $11) 9. O-O Kg8 10. Bxf4 $14 {[not a gm yet]}) 5... h6 (5...
Nxe4 $5 6. Re1 $1 Be7 $4 (6... d5 $145 $1 7. Bxd5 $1 Qxd5 8. Nc3 $13 {(Has a
bit of a Two-knights Italian flavour)}) 7. Rxe4 O-O $18 {(Millner-David, Port
Erin, 2004)}) 6. d4 Be7 7. Nc3 g5 8. e5 $1 $14 {(Christensen-Tate, Norresundby
(Denmark), 1992)}) 5. d4 $6 (5. d3 $5 g5 6. g3 Nc6 $1 (6... g4 $5 7. Nd4 f3 $5
$15 8. c3 Nc6 $1 $15 {Gallagher-Kuzmin, Biel, 1995}) 7. gxf4 g4 $1 $15 8. Ng1
Qh4+ $17 {(Nory-G. Flear, Avoine 1993//Belotti-Beliavsky, Reggio Emilia 1995)}
9. Kf1 Be6 $1 $17 {} 10. Bxe6
fxe6 11. Nc3 Nf6 $17 {Ferkingstad-Westerinen, Gausdal, 2005}) (5. b3 {
(Johansson)} Be7 (5... g5 $145 $5 $13) 6. Bb2 Bf6 $11 7. d4 Bg4 $11 {
(Bertagnolli-Tomscenko, Bolzano, 2000)}) (5. O-O g5 $1 6. g3 Bh3 $1 7. Rf2 Nf6
$142 $3 (7... Bg7 8. d4 Nc6 $1 $17 { Hanstein)} 9. gxf4 $2 (9. c3 $1 Nf6 $1 (9... Qe7 10. gxf4 gxf4 $1 11. Bxf4
O-O-O 12. Nbd2 Nf6 $1 $17 {(Handoko-van den Doel, Bali, 1999)}) 10. gxf4 Nxe4
11. Qe1 d5 12. Nbd2 f5 $19 {(Chigorin-Alapin, Ostend, 1905)}) 9... g4 $1 10. d5
(10. c3 gxf3 11. Qxf3 Qh4 $19 {(Macias Ojeda-Perez Candelario, Madrid, 2006)})
10... Na5 $1 $19 11. Bb5+ c6 12. dxc6 bxc6 $19 {(C.Johnsson-J.Berry, Oklahoma,
2008)}) 8. gxf4 gxf4 $1 $17 9. Nc3 Rg8+ 10. Kh1 Ng4 $19 {(R.Hubner-Honfi,
Sukhumi, 1972)}) 5... g5 $1 6. g3 $5 {(Bucker)} (6. O-O Bg7 (6... Nc6 {(To
transpose into the Hanstein/ Philidor complex after 7.c3, Bg7)}) 7. c3 (7. g3
Bh3 $1 {And now both 8.Re1, Nc6 and 8.Rf2, Nc6 TRANSPOSE into variations
considered after the move-order 6. g3, Nc6 7.0-0, Bh3.} (7... Nc6 {Also
transposes into the Hanstein, although white can give it a distinct flavour by
playing gxf} 8. c3 Bh3 $15 {Micawber: '})) 7... Nc6 $1 {
} (7... Ne7 $5 8. g3 d5 $1 (8... Ng6 $5 9. gxf4 gxf4
$1 (9... Nxf4 10. Bxf4 gxf4 11. Qd2 Bh3 12. Qxf4 Qf6 13. Qxf6 Bxf6 14. Rf2 Rg8+
15. Kh1 Nd7 $11 {(Angelov-Lalic, Varna, 1986)}) 10. Kh1 Nd7 11. Qe2 Qe7 12. a4
a5 13. Na3 c6 $15 14. b3 b6 15. Bd3 Bb7 16. Nc4 c5 $15 {(Zvara-Sulskis,
Pardubice, 1996)}) 9. exd5 fxg3 10. hxg3 (10. Ne5 gxh2+ 11. Kh1 O-O 12. d6 Qxd6
$19 {(R.Fischer)}) 10... O-O (10... Qd6 $5 11. Qe1 Bh3 $1 12. Rf2 $2 Qxg3+ $17
{(De Vault-W.Muir, corr.1978)}) 11. Qb3 $6 (11. Ne5 $145 $5 $13) 11... Qd6 $1
12. Kg2 Nf5 $17 {(R.Fischer)})) (6. h4 Bg7 $1 { Becker-defence>}) 6... Nc6 $1 {This variation TRANSPOSES either directly into
the Hanstein, or in variations that are very similar, as does 6...Bg7. A study
of the game Spielmann-Grunfeld and it's notes is recommended.} (6... g4 7. Nh4
f3 8. Nc3 $1 c6 (8... Nc6 $145 $5 $15) 9. Qd3 Ne7 $13 {H.Jonkman-P.Pegorari,
Cutro (Italy) 2002}) 7. gxf4 $6 (7. O-O $1 Bh3 $1 $15 { way to transpose into the Hanstein-complex>} (7... Bg7 8. gxf4 $5 {
} (8. c3 {
}))) 7... g4 $1 8. Ng1 Qh4+ $15 9. Kf1 Nf6 10.
Nc3 g3 11. Kg2 gxh2 $17 12. Rxh2 Rg8+ 13. Kh1 Qxh2+ $6 (13... Qg3 $142 $1 $17 {
(Cooper)}) 14. Kxh2 Ng4+ $17 {Spassky-Portisch, Budapest 1967}) (4. Nc3 {
This move introduces TRANSPOSITION possibilities into either the Becker
defence [C34] or the Quaade variation [C37]} g5 $5 { gambit [C37]> The reader is invited to study the detailed analyse presented
there.} (4... h6 $6 5. d4 (5. h4 $145 Bg4 $1 {(with a good game for black)})
5... g5 {} 6. g3 $1 (6. h4 Bg7 $1 7. hxg5 $13 {
} (7. g3 $145 g4 $1 8. Nh2 f3 $15 { move-order white doesn't have the usual Nh4>})) 6... fxg3 $1 (6... g4 7. Nh4 f3
{with an inferior version of the Quaade-gambit main line (black has wasted a
tempo on h6}) 7. hxg3 (7. h4 g4 8. Ng1 g2 9. Bxg2 Be7 10. h5 Bh4+ 11. Ke2 Bg5
12. Bxg5 Qxg5 $15 {(Shulman-Notkin, Kahovka, 1997)}) 7... Bg7 8. Bc4 {White
has an slightly improved version of the Hanstein/ Philidor-gambit} (8. Be3 $5 {
[Mnb] with the plan 9.Qd3 and 10.0-0-0} Bg4 9. Be2 Nd7 10. Qd3 c6 $13 11. Qc4
Nb6 12. Qb3 $6 Qe7 $1 $15 {(Shulman-Formanec, Conneticut, 2007)}) 8... Bg4 (
8... Nc6 9. Be3 Bg4 10. O-O Nf6 (10... Qd7 $145 $1 $13) 11. Qd3 O-O 12. Nxg5 $3
hxg5 13. Bxg5 Nb4 $44 {(Fedorov-Notkin, St. Petersburg, 1996)}) (8... Nf6 $1 9.
Qd3 Nc6 10. a3 (10. Bb3 Bg4 11. Rf1 Na5 $5 $13 (11... Bh3 $145 $1 $15) 12. Ba4+
Nd7 13. Nd5 c6 14. Ne3 Be6 $13 {(Morozovich-Leko, Frankfurt, 2000)}) (10. Be3
Na5 $1 11. O-O-O Nxc4 12. Qxc4 c6 $5 13. d5 cxd5 14. Nxd5 Nxd5 15. Qxd5 O-O 16.
Bd4 Be6 $1 $44 17. Qxb7 Qa5 $1 $44 {(Grishuk-Lunev, Moscow, 1999)}) 10... Bg4
11. Rf1 a6 (11... Bh3 $1) 12. Be3 Bh3 $13 {(Nightingale-Faeldt, corr. 1996)})
9. Qd3 (9. Rf1 Qd7 10. Qd3 Bh5 11. Bd2 a6 12. O-O-O Nc6 $13 {
(Gallagher-Juergens, Bad Woerishofen, 1998)}) 9... Qd7 $13 {(Hervet-Polakovic,
corr., 2000)}) 5. h4 $5 (5. d4 $5 Bg7 6. g3 $13 {[Mnb]} g4 $145 7. Nh4 f3 {
}) 5... g4 6. Ng5 {
After this move an Allgaier-type attack unfolds.} (6. Ng1 $5 {[Mnb]} c6 7. d4
Qf6 { Fude-Volker >}) 6... f6 $5 $11 {(sufficient if black is satisfied with a draw)}
(6... h6 7. Nxf7 Kxf7 8. Bc4+ { However this version
of the Allgaier is better for white, than main version reached after 3....g5.
Black has played d6 which isn't the best move.} (8. d4 { version of the Allgaier gambit>})) (6... Nc6 $5 {does not avoid the Allgaier
after 7.d4!} 7. Bc4 $6 (7. d4 $1 h6 (7... f6 $5 $11 8. Nh3 $1 gxh3 9. Qh5+ Kd7
10. Qf5+ {v.d.Weide-Londyn, Marianske Lazne, 2005} Ke8 11. Qh5+ Kd7 12. Qf5+
$11 {v.d.Weide-Londyn, Marianske Lazne, 2005}) 8. Nxf7 $1 Kxf7 9. Bxf4 $44 {
Kg7 10.Bxf4. >}) 7... Ne5 $1 $15 8. Bb3 h6 9. Nxf7 Nxf7 10. Bxf7+ Kxf7 11. d4
Be7 {Windelband-Niering, Germany, 2005}) 7. Nh3 gxh3 8. Qh5+ $11 {[Mnb]} Ke7 {
[Condor]} 9. Nd5+ Kd7 10. Bb5+ Nc6 11. Qg4+ $11 {[Mnb]}) 4... g5 5. h4 $5 (5.
Nc3 {} h6
(5... Bg7 6. g3 $1 g4 $1 (6... Nc6 7. Bb5 (7. gxf4 $145 g4 $15) (7. d5 Ne5 8.
gxf4 gxf4 9. Bxf4 Bg4 10. Bb5+ Kf8 11. Bxe5 Bxe5 12. O-O Nf6 $15 {
(Mason-Kennaugh, England, 1998)}) 7... a6 (7... g4 8. Nh4 f3 $15) 8. Bxc6+ (8.
Bc4 $140 $6 g4 9. Nh4 fxg3 $17) 8... bxc6 9. Qd3 Qf6 (9... g4 $145 $1 10. Nh4
f3 $1 $17) 10. gxf4 g4 11. e5 Qg6 $15 {(Zellner-Renet, Switzerland, 2006)}) 7.
Nh4 f3 {} (7... Nc6 $5
8. Bb5 f3 9. d5 $13 {[Mnb]})) (5... g4 $5 { part of the Rosentreter Gambit>}) 6. g3 $5 Bg7 (6... fxg3 $145 { to lines considered after 4.Nc3, h6 5.d4, g5 6.g3>}) 7. gxf4 g4 8. Rg1 $1 (8.
Ng1 $5 {[Mnb]}) 8... Rh7 (8... Bf8 $13 {[Mnb]}) 9. Be3 $5 gxf3 10. Qxf3 $44 {
[Mnb]}) (5. Bc4 Bg7 $1 (5... g4 $6 6. O-O $5 (6. Ng1 Qh4+ 7. Kf1 Bh6 $15 {
(Carlos Hengles-Gisclan, Sao Paulo, 2002)}) 6... gxf3 7. Qxf3 Qf6 8. e5 $1 dxe5
9. dxe5 Qxe5 $6 10. Bxf7+ $1 Kxf7 11. Bxf4 Qf5 $44 {(Calvo Minguez-S. Gligoric,
Montilla, 1977)}) 6. O-O Nc6 $1 (6... h6 {is another transpositional move to
the Hanstein. But if that is blacks intention 6...Nc6 seems to be more
accurate, as it evades an early .g3 by white.} 7. c3 (7. g3 Nc6 $5 (7... Bh3
$145 $17) 8. gxf4 $1 (8. c3 Bh3 {}) 8... g4 (8... Bh3 $145 $17
) 9. d5 $5 gxf3 (9... Na5 $145 $1 10. Nfd2 Nxc4 11. Nxc4 $13) 10. dxc6 Qf6 $6 (
10... bxc6 $145 $13) 11. Bb5 (11. Kh1 $5 $13 bxc6 12. e5 Qh4 $13) 11... Qg6+
12. Kf2 Qg2+ 13. Ke3 Kf8 14. Rf2 Qg6 15. Qxf3 {(This position can be found in
older opening books, citing Arnason-B. Larssen, 1977, and was then considered
a bit better for white)} Nf6 $1 16. h3 a6 (16... Bxh3 $145 $5 17. cxb7 (17.
Qxh3 $2 Qxe4+ $17) 17... Rd8 $1 $13) 17. Bd3 Qg1 $5 $13 {(Buecker-G.Flear,
Dortmund, 1989)}) 7... Nc6 $1 {}) 7. c3 (7. g3 $145 $6 g4 $1
$17 (7... Bh3 $145 $1 $17) 8. d5 Na5 $1 9. Nfd2 fxg3 $1 (9... f3) 10. hxg3 h5
$1 $17 {}) 7... h6 {
}) 5... g4 6. Ng1 (6. Ng5 h6 $6 (6... f6 $1 7. Nh3 (
7. Bxf4 $5 fxg5 8. hxg5 (8. Bxg5 Be7 9. Qd2 h6 10. Bxe7 Qxe7 11. Nc3 Be6 $17 {
(Wetterling-Vazquez Moreno, email, 1998)}) 8... Bg7 $1 9. Bc4 (9. Nc3 Nc6 $1
10. Be2 Nxd4 $1 11. Bxg4 $6 Bxg4 $1 $19 {(Zetsche-Leisebein, DESC email, 2000)}
) 9... Nc6 10. Be3 Na5 (10... Nge7 $145 $5 11. O-O d5 $1 $17) 11. Be2 Qe7 12.
Nd2 Bd7 13. b4 Nc6 14. c3 O-O-O $17 {(Okladinokov-Biryukov, Novosibirsk, 2007)}
) 7... gxh3 8. Qh5+ Kd7 9. Bxf4 $1 (9. Qf5+ $6 Ke7 $1 $19 {(White has no
perpetual here)}) 9... Qe8 $1 10. Qf3 f5 $1 $19 {(Jacobs-Leisebein, DESC email,
2001)} (10... Kd8 $19 {(R.Fischer)} 11. Nc3 Nc6 12. O-O-O hxg2 $1 $19 {
(Salmensuu-Wellin, Stockholm, 1998)})) 7. Nxf7 Kxf7 8. Bxf4 Bg7 9. Bc4+ {
} Ke8 $44 {Morozewich-Kasparov,
Paris 1995} 10. Nc3 $44 {(McDonald: intending 11.Qd2 and 12.0-0-0 with an
enduring initiative)}) (6. Bxf4 $6 {[Photophore: Attila gambit after Atiila
Karacsony Micawber there were prior games]} gxf3 7. Qxf3 Nf6 $1 (7... Nc6 $17 {
(R.Fischer)} 8. c3 h5 9. Bc4 Qe7 10. Bb5 $6 Bg4 11. Qd3 O-O-O $19 {
(Racz-Ferradis, Paris, 1996)}) (7... h5 8. Bc4 Be6 (8... Nc6 $145 $5 $15) 9.
Bxe6 fxe6 10. Bg5 Qd7 11. O-O Qg7 $44 {(Attila Karacsony-Dusz, Aggtelek, 1999)}
) 8. Nc3 Bg4 9. Qg3 Qe7 $17 {Morrison-Engstrom, corr. 1997}) 6... Qf6 {
} (6... f5 {(played by Leko)} 7. Nc3 (7. Bxf4 fxe4 8.
Nc3 d5 $1 {} (8... Nf6
$145 9. d5 $44)) 7... fxe4 $142 $5 {(I personally preferr 7...Nf6 8.Bxf4,
Nxe4! with a good game for black)} (7... Nf6 8. Bxf4 $1 (8. exf5 Qe7+ 9. Qe2
Nc6 10. Qxe7+ Bxe7 $15 {(Pauwels-Schuster, ICCf, 2002)}) (8. d5 Nxe4 9. Nxe4
Qe7 10. Bxf4 Qxe4+ 11. Qe2 Be7 12. Bg5 Qxe2+ 13. Nxe2 Nd7 14. O-O-O Ne5) 8...
Nxe4 $5 (8... fxe4 9. d5 $1 $13 Bg7 $1 (9... Nh5 $6 10. Bg5 Be7 11. Bb5+ $14
Kf7 $6 12. Nge2 $14 a6 13. O-O+ Kg8 $16 {A. Fedorov-I.Ibragimov, Katrineholm,
1999} (13... Kg6 $145 $5 $13)) 10. Bc4 Nbd7 11. h5 O-O 12. h6 Ne8 $5 (12... Bh8
$145 $5 $15) 13. Nge2 Bxc3+ 14. bxc3 Ne5 15. Bb3 (15. Qd4 $145 $1 Ng6 16. O-O
Nxf4 17. Nxf4 Nf6 $13) 15... Ng6 16. Qd2 a5 $6 (16... Nxf4 $145 $1 $15 17. Nxf4
Qg5 18. g3 a5 $15) 17. Bg5 $13 {A. Fedorov-Gyimesi, Pula, 2001}) 9. Qe2 d5 (
9... Qe7) 10. O-O-O c6 11. Qe3 Bg7 12. Nxe4 fxe4 13. Qg3 Bf5 $13 {J.Claridge-M.
Larsson, IECG corr., 2001}) 8. Bxf4 (8. Nxe4 $143 $2 Qe7 9. Qe2 Nc6 $1 10. c3 (
10. Bxf4 $145 Nxd4 $15) 10... Bf5 11. Nf2 Bh6 12. Bd2 O-O-O 13. O-O-O Qf7 $15 {
Soscheyzki-D. Ledger, Hastings 1996}) 8... d5 $1 (8... Bf5 $6 9. Nge2 Nf6 $6
10. Ng3 $1 Bg6 11. h5 $16 {J. Gallagher-Bagirov, Biel, 1998}) 9. Be5 $6 {
(Not the best move. 9.Qd2 deserves attention)} (9. Be2 Nf6 10. Qd2 Bb4 $1 11.
O-O-O Be6 $11 12. Rf1 Nbd7 13. Bb5 c6 14. Ba4 Qa5 15. Bb3 Bxc3 16. Qxc3 Qxc3
17. bxc3 Nh5 18. Bd6 O-O-O $15 {O'Donovan-McCarthy, Ireland 1994}) (9. Qd2 $1
c6 (9... Nf6 $145 $13 {Vorlop-Schinke, ICCF mail, 2002}) 10. O-O-O Bd6 11. Nge2
Ne7 12. g3 b5 $5 (12... Bf5 $145 $13) 13. Be5 Rf8 14. Qh6 Nf5 $6 (14... Bxe5
$145 $13) 15. Qxh7 $1 $14 {Scacco-Krol, corr. 2003}) 9... Nf6 $1 10. Qd2 $5 (
10. Nxd5 $6 {(Bangiev)} Qxd5 11. Bxf6 Bb4+ $142 $1 $146 (11... Rg8 12. Ne2 $11
{(Bangiev)}) 12. c3 O-O $17 {S. Jensen-Wölfelschneider, IECG 2002} 13. Bg5 Bd6
14. Ne2 Qf5 (14... Nc6 $145 $5 $15) 15. Be3 Nc6 $15 {Faber-Leisebein, DESC
email, 2002}) 10... c6 11. Nge2 (11. Be2 Be6 $1 12. O-O-O h5 13. Kb1 Bh6 (13...
Nbd7 $145 $17) 14. Bf4 Bxf4 15. Qxf4 Nbd7 $17 {(Benmesbah-Cruz Lopez Claret,
Toulouse, 1999)}) 11... Be6 $15 12. Nf4 Bf7 13. Nd1 Nbd7 $17 14. Ne3 $6 Nxe5
15. dxe5 Qc7 16. Qc3 O-O-O $19 17. O-O-O Nh5 18. Ne2 Bh6 $1 19. Kb1 Bxe3 20.
Qxe3 Kb8 21. Qg5 Rhg8 22. Qf5 Bg6 23. Qg5 Rde8 $1 24. Qxg4 Qxe5 $19 {J.
Hector-P.Leko, Copenhagen 1995}) (6... Bh6 7. Nc3 c6 8. Nge2 Qf6 {
Das ist auch die konkrete
Zugfolge in der Partie.}) 7. Nc3 c6 8. Nge2 Bh6 9. g3 $1 f3 $5 (9... fxg3 10.
Nxg3 Bxc1 $1 (10... Bf4 $4 11. Nh5 $18 {(Gallagher-Boye, Antwerp, 1992)}) 11.
Rxc1 { stay out of trouble>} Ne7 $1 (11... Qh6 12. Bg2 (12. Bd3 Ne7 $1 (12... Qe3+ $6
{(White will play a knight to e2 anyway)} 13. Nce2 $1 Ne7 14. Qd2 $1 Qxd2+ 15.
Kxd2 d5 16. Rce1 $1 $14 Be6 17. Nf4 O-O $14 {N.Short-V.Akopian, Madrid 1997})
13. Nce2 (13. Qd2 $145 $1 $11) 13... Be6 14. c4 $6 c5 $17 {Prochazka-Morgado,
IECG email, 1998}) (12. Qd2 $1 Qxd2+ 13. Kxd2 Ne7 (13... Be6 $145 $5 $13) 14.
Nh5 f5 15. Re1 O-O $14 {Nimtz-Costa, ICCF corr., 2000}) 12... Ne7 13. Qd2 $1
Qxd2+ 14. Kxd2 Nd7 15. Rcf1 Nb6 16. b3 Be6 17. Nce2 $11 {A.Fedorov-A.
Kharitonov, Moscow 1995}) (11... Qf4 $5 12. Nge2 (12. Nce2 $1 Qe3 (12... Qh6
$145 $13) 13. c4 Ne7 14. Rc3 Qh6 15. Bg2 O-O 16. O-O Ng6 $11 {(A.Federov-J.
Pinter, Pula, 1997)}) 12... Qh6 (12... Qf3 $145 $5 13. Rg1 Qf6 14. Rh1 Be6 $15)
13. Qd2 $1 Qxd2+ 14. Kxd2 Ne7 $17 {(van Wessel-Bellin, Dieren, 1997)}) 12. Qd2
h5 $5 13. Bc4 $1 Be6 14. d5 Qe5 15. Nge2 Bd7 $13 {Flude-Pittlik, IECG 2003,} (
15... cxd5 $145 $5 16. exd5 Bd7 $1 $15)) 10. Nf4 $140 Qe7 $5 $15 11. Kf2 (11.
Bd3 Bg7 $6 (11... Nf6 $1 12. Be3 $6 (12. Kf2 Nbd7 (12... O-O 13. Ng6 $5 fxg6
14. Bxh6 Re8 15. Qd2 b5 $1 $15 {Cochet-Aymard, France, 2000}) (12... Bg7 $145
$1 $17 {(to avoid the tactical shot Ng6)}) 13. Be3 $6 (13. Nfd5 $145 $1 Nxd5
14. exd5 Qf6 $13) 13... Bg7 14. Re1 O-O $17 {Carroll-Tabernet, corr. 1996})
12... Bf5 $1 $17 {(MacNab-Tabernet, corr. 1995)}) 12. Be3 $1 h5 13. Qd2 $14 Nd7
14. O-O-O Nf8 15. Rhe1 Bd7 16. e5 $16 {J.Gallagher-S.Jackson, Blackpool
(England) 1988}) 11... Nd7 12. Bc4 (12. Bd3 Bg7 13. Be3 h5 14. Re1 Nf8 (14...
Ngf6 $145 $1 $15 15. e5 dxe5 16. dxe5 Nxe5 17. Bd4 Nfd7 18. Bf5 Nc5) 15. Qd2
Ne6 $44 {Chapman-Davidovic, Melbourne 1998}) 12... Nb6 $145 $5 (12... b5 13.
Bxb5 Bxf4 14. Bxf4 cxb5 15. Nxb5 $44 {L.Day-Morovic Fernandez, Buenos Aires,
1978}) 13. Bb3 Bd7 {***ENDE BUCH***} 14. Re1 {***ENDE BUCH***} O-O-O {Eine
logische Fortsetzung, zumal Weiss noch keineswegs gerüstet ist für einen
Angriff am Damenflügel.} 15. a4 Na8 {Stellt sich auf eine Bauernschwächen am
Damenflügel vermeidende Verteidigung ein, kein schlechtes Rezept. Die
Stellung mit schwarzem Bauernplus befindet sich in dynamischem Gleichgewicht.
Gelingt es Weiss nicht, seine Trümpfe in der etwas besseren Entwicklung und
dem stärkeren Zentrum in die Waagschale zu werfen, wird es langsam bergab
gehen, wie das so oft im Kampf unserer Oldies dann auch passiert.} (15... Kb8
16. a5 Nc8 17. Qd3 Be8 18. a6 b6 19. Nh5 Qf8 20. Be3 Nce7 21. Qd2 Bxe3+ 22.
Qxe3 f6 23. Nf4 Bf7 24. Bxf7 Qxf7 25. d5 c5 26. Ne6 Rd7 27. Nb5 Ng6 28. b4 cxb4
29. Reb1 N8e7 30. Rxb4 Nc8 31. Ra3 Ne5 32. Rc3 Re8 33. Ned4 h5 34. Qh6 Ne7 35.
Qf4 Qg7 36. Nxa7 Kxa7 37. Rxb6 Nc8 38. Rb4 Ka8 39. Ne6 Qh7 40. Qe3 Na7 41. Rcb3
Rc8 42. Qb6 {1-0 (42) Laszlo,S (2235)-Szabo,M (2106) LSS email 2010}) 16. Nd3 {
Schon der erste Schritt vom richtigen Weg. Weiss sollte 16.a5 oder 16.Dd3
spielen.} (16. a5 Nc7 17. Qd3 Qf8 18. Na4 Ne7 19. Nb6+ Kb8 20. Nxd7+ Rxd7 21.
Be3 Ng6 22. Nh5 Bxe3+ 23. Qxe3 f6 24. a6 b6 25. Qc3 c5 26. dxc5 dxc5 27. Nxf6
Rd6 28. Nxg4 Qd8 29. h5 Rf8 30. hxg6 Rd2+ 31. Kf1 hxg6 32. Ne5 {1/2-1/2 (32)
Rezzuti,V (2300)-Klompus,G (2325) ICCF corr 1995}) 16... Bxc1 (16... Qf8 {
sieht besser aus, indem der Lh6 gedeckt und die Entwicklung des Springers nach
e7 vorbereitet wird.}) 17. Qxc1 f5 {Ergreift scheinbar die Initiative, doch
dieser Vorstoss sollte zugunsten von Weiss ausfallen.} 18. e5 {Mit 18.Df4 oder
18.d5 standen zwei bessere Fortsetzungen zur Verfügung. Und 18.exf5 kann mit
18...Df6 und schwarzem Vorteil beantwortet werden.} Nc7 19. Kg1 $2 {Nach
diesem seltsamen Königsmanöver kommt Schwarz auf einen Schlag deutlich
besser zu stehen.} dxe5 20. dxe5 (20. Rxe5 Qd6 $19) (20. Nxe5 Qd6 $17) 20...
Be6 21. Bxe6+ Nxe6 $17 {Plötzlich stehen die schwarzen Figuren gut.} 22. b4 f4
$5 $19 {Energisch geht der Scorpio 16bit gegen die geschwächte weisse
Königsstellung vor. Der weisse Zusammenbruch lässt sich nicht mehr aufhalten.
} 23. Re4 (23. Nxf4 f2+ 24. Kxf2 Nxf4 25. gxf4 Qxh4+ {und gewinnt}) 23... fxg3
24. Rxg4 g2 {Auf sicher gespielt, wohl deshalb, weil Schwarz nicht erkennen
konnte, dass 24...h5 oder 24...f2+ hübscher gewinnen.} (24... h5 25. Rxg3 Qxh4
26. Rxf3 Nh6 $19) (24... f2+ 25. Kg2 h5 26. Rxg3 Nh6 $19) 25. Qe3 h5 26. Rc4
Kb8 27. Qxf3 Nh6 {Es herrscht materieller Gleichstand, aber der weisse
Königsflügel ist kaputt und gegen den schwarzen Angriff gibt es keine
genügende Verteidigung mehr.} 28. Rd1 Ng4 29. Qg3 (29. Kxg2 Rhg8 $19) 29...
Nd4 30. e6+ Ka8 31. Nf4 Qxh4 $2 {Mit 31...Sf5 oder 31...Df6 hätte Schwarz
leicht gewonnen. Der Textzug hingegen ist völlig verfehlt und bringt wieder
den Ausgleich.} 32. Qxh4 Nf3+ 33. Kxg2 Nxh4+ 34. Kh3 Nf2+ 35. Kxh4 Nxd1 36. e7
Rd7 37. Ng6 Re8 38. Nxd1 Rxd1 39. Kxh5 {Das taktische Gemetzel ist zu Ende und
die Stellung ausgeglichen. Für die Qualität hat Weiss zwar nur Springer +1
Bauer, aber was für ein Bauer auf e7.} Kb8 40. c3 Ra1 41. a5 a6 42. Kg5 Rf1
43. Rf4 {[#]} Rxf4 $2 {Mit diesem fehlerhaften Tausch gerät der Scorpio 16bit
gar in eine verlorene Stellung, weil der weisse Freibauer entscheidet.} (43...
Rg1+ 44. Kf6 Rxg6+ 45. Kxg6 Rxe7 $11) 44. Kxf4 Rc8 {Auch 44...Kc7 rettet
Schwarz nicht mehr.} (44... Kc7 45. Ke5 Kd7 46. Kf6 c5 47. Kf7 Rb8 48. Ne5+ Kd6
49. e8=Q Rxe8 50. Kxe8 Kxe5 51. Kd7 c4 52. Kc7 Ke4 53. Kxb7 Kd3 54. b5 $18 {
und gewinnt}) 45. c4 $2 {Und nun - in Gewinnstellung - stolpert der Super
Forte C, weil sich wieder einmal zeigt, dass er von der Stärke von Freibauern
nichts eingeimpft bekommen hat. Was ist denn natürlicher, als sofort mit
seinem nach vorne zu preschen und seinen riesenstarken Freibauern e7 zu
unterstützen.} (45. Kf5 Kc7 46. Ke6 c5 47. bxc5 Kc6 48. Ne5+ Kxc5 49. Kd7 Rg8
50. Ng6 Rg7 51. Nf4 Kb5 52. Ne6 Rf7 53. Kd6 Rxe7 54. Kxe7 Kxa5 55. Kd6 Kb5 56.
Kd5 a5 57. Kd4 Kc6 58. c4 Kd6 59. Nc5 b6 60. Na4 Kc6 61. Nc3 $18 {und gewinnt})
45... Kc7 $1 $11 {Jetzt kommt der weisse König nicht nach e6.} 46. Ke5 Kd7 $1
47. Kf6 Ke8 {Schwarz hat die ideale Stellung eingenommen: der König hat das
Umwandlungsfeld besetzt und der Turm wird auf c7 den Bauern angreifen, so dass
Weiss dann gezwungen sein wird, mit seinem König den Bauern dauernd gedeckt
zu halten. Somit hat Weiss nun gerade einen Zug lang Zeit, seinen Springer in
eine bessere Position zu bringen, und zwar nach f5, wo er nach g7 zu gehen
droht, was die Umwandlung des Bauern und eine Remis-Bauernendspiel
sicherstellt.} 48. c5 $2 {Damit schaufelt sich der Super Forte C das Grab.
Aber das konnte vom 8bit-Programm selbstverständlich nicht erkannt werden.} (
48. Nh4 c5 (48... Kd7 49. Nf5 Rh8 50. Ng7 Rg8 51. e8=Q+ Rxe8 52. Nxe8 Kxe8 $11
{Remis im Bauernendspiel}) 49. b5 axb5 50. cxb5 c4 51. Nf5 Kd7 $8 52. Ne3 c3
53. Nd5 c2 (53... Re8 54. Nxc3 Rxe7 $11 {theoretisch Remis}) 54. Nb6+ Kc7 55.
Nxc8 c1=Q 56. e8=Q Qf4+ 57. Kg7 Qg4+ 58. Kf6 Qf4+ ({aber nicht} 58... Qxc8 $4
59. Qe5+ Kd8 60. Qe7#) 59. Kg6 Qg4+ {und Schwarz hat Dauerschach}) 48... Rc7 {
Jetzt kommt Weiss in Zugzwang und kann den Bauern e7 nicht halten, was
gleichbedeutend mit dem Verlust des Endspiels ist.} 49. Kf5 Kf7 50. Ke5 Rd7 51.
Ke4 Rd1 $1 {Das ist der Witz: der Turm greift von hinten ins Geschehen ein.}
52. e8=Q+ Kxe8 $19 {Dieses Endspiel führt der Novag Scorpio 16bit ohne
Probleme zum Sieg.} 53. Ne5 Ke7 54. Nd3 Rh1 55. Kf5 Rh5+ 56. Ke4 Rh4+ 57. Nf4
Kf6 58. Ke3 Kf5 59. Nd3 Rc4 60. Kf3 Re4 61. Kf2 Kg4 62. Kf1 Kf3 63. Ne1+ (63.
Kg1 Re3 64. Nb2 Re1+ 65. Kh2 Re2+) 63... Ke3 64. Ng2+ Kd2 65. Kf2 Rxb4 66. Kf3
Rc4 67. Nf4 Rxc5 68. Ne6 Rxa5 69. Ke4 b6 70. Nd8 Ra4+ 71. Ke5 {Weiss gibt auf}
0-1


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Folgende 7 Benutzer sagen Danke zu applechess für den nützlichen Beitrag:
Boris (16.06.2020), Egbert (15.06.2020), Mapi (15.06.2020), marste (15.06.2020), paulwise3 (15.06.2020), Thomas J (15.06.2020), Wolfgang2 (15.06.2020)
  #25  
Alt 15.06.2020, 13:05
Wolfgang2 Wolfgang2 ist offline
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Der Zug 45. c4, ... das ist ja wirklich ein Witz!
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Folgender Benutzer sagt Danke zu Wolfgang2 für den nützlichen Beitrag:
applechess (15.06.2020)
  #26  
Alt 15.06.2020, 13:07
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Hallo Kurt,

zu Recht hast Du bemerkt, dass das Königs Gambit für unsere Oldies kaum zu bewältigen ist. Umso erfreulicher, dass der Außenseiter sich bis ins Endspiel retten konnte und hier sogar zeitweise auf Gewinn stand. Doch dann schlug eine alt bekannte Programm-Schwäche des Super Forte C zu, die Unterbewertung von Freibauern.

Gruß
Egbert
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Folgender Benutzer sagt Danke zu Egbert für den nützlichen Beitrag:
applechess (15.06.2020)
  #27  
Alt 15.06.2020, 13:40
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 Zitat von Wolfgang2 Beitrag anzeigen
Der Zug 45. c4, ... das ist ja wirklich ein Witz!
Hallo Wolfgang
Wem sagst du das? Der Super Forte C hat, wie schon durch Egbert angemerkt,
die grosse Schwäche, Freibauern unterzuberwerten. oder vielleicht noch
besser gesagt, gar nicht zu berücksichtigen.
Gruss
Kurt
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Egbert (15.06.2020)
  #28  
Alt 16.06.2020, 08:17
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AW: Scorpio 68000 s4 – Super Forte C 6 MHz s4

Match 120'/40 | Bediener: Rolf Bühler | 10. Partie: Schwarz (SFC) gewinnt) | Zwischenstand: 6,5 :3,5 (+5 =3 -2) für den Scorpio 68000 | Zur Debatte steht in dieser Partie der Torre-Angriff, benannt nach dem mexikanischen Schachspieler Carlos Torre Repetto (23.11.1905 - 19.3.1978), dessen Stern infolge Krankheit nur wenige Jahre die Schachwelt beleuchtete. Zur Partie selbst: Weiss (Scorpio) holt weniger als gar nichts aus der Eröffnung, agiert nicht eben glücklich und schon war Schwarz (SFC) am Drücker. Bald verflog der Vorteil und ein ausgeglichenes Turm-Endspiel bot sich schliesslich zum Üben an. Und hier zeigte sich der Super Forte C seinem Nachfolger nach wechselhaftem und lehrreichem Verlauf für einmal überlegen, so dass er seinen Rückstand im Match verbessern konnte.

[Event "Match Nr. 54"]
[Site "Zürich"]
[Date "2020.??.??"]
[Round "10"]
[White "Scorpio 68000 sel. 4"]
[Black "Super Forte C 6 MHz sel. 4"]
[Result "0-1"]
[ECO "A46"]
[WhiteElo "2080"]
[BlackElo "2020"]
[Annotator "KUT"]
[PlyCount "168"]
[EventDate "2020.??.??"]
[EventType "match"]

1. d4 d5 {Match 120'/40 | Bediener: Rolf Bühler | 10. Partie: Schwarz (SFC)
gewinnt) | Zwischenstand: 6,5 :3,5 (+5 =3 -2) für den Scorpio 68000 | Zur
Debatte steht in dieser Partie der Torre-Angriff, benannt nach dem
mexikanischen Schachspieler Carlos Torre Repetto (23.11.1905 - 19.3.1978),
dessen Stern infolge Krankheit nur wenige Jahre die Schachwelt beleuchtete.
Zur Partie selbst: Weiss (Scorpio) holt weniger als gar nichts aus der
Eröffnung, agiert nicht eben glücklich und schon war Schwarz (SFC) am
Drücker. Bald verflog der Vorteil und ein ausgeglichenes Turm-Endspiel bot
sich schliesslich zum Üben an. Und hier zeigte sich der Super Forte C seinem
Nachfolger nach wechselhaftem und lehrreichem Verlauf für einmal überlegen,
so dass er seinen Rückstand im Match verbessern konnte.} 2. Nf3 Nf6 3. Bg5 Ne4
4. Bf4 c5 5. e3 Qb6 {***ENDE BUCH***} 6. Qc1 {***ENDE BUCH*** Wenn man als
Anziehender nach 6 Zügen zu einem derartigen Defensivzug greifen muss, dann
kann der weisse Aufbau nicht sehr gut sein. Im Fernschach hat der Textzug eine
läppische Gewinnquote von 35,3%. Die Praxis hat gezeigt, dass der
Torre-Angriff mit der gewählen Zugfolge 1.d4 d5 2.Sf3 Sf6 3.Lg5?! Se4! 4.Lf4
c5! dem Nachziehenden leichtes Spiel und Weiss keinen Eröffnungsvorteil gibt.
Es kommt deshalb nicht von ungefähr, dass man dieses System besser nach der
Zugfolge 1.d4 Sf6 2.Sf3 e6 3.Lg5 anwendet.} (6. Nbd2 $6 {läuft auf eine
unausgegorene Gambitvariante hinaus.}) (6. Nc3 Nxc3 7. bxc3 {ist ebenso wenig
geeignet, dem Gegner Probleme zu stellen.}) 6... e6 $6 {Es ist unverständlich,
dass die Buchmacher auf 6.Dc1 einen der beiden besten Antworten 6...cxd4 oder
6...Sc6 nicht berücksichtigt haben. Der zu passive berechnete Textzug vergibt
den leichten Vorteil.} 7. Bxb8 $2 {Das schlägt dem Fass den Boden aus: Weiss
tauscht den starken Läufer gegen eine schwarze unentwickelte Figur. Richtig
ist 7.c3 mit leichtem Plus.} Rxb8 8. Bd3 Be7 9. c3 Nf6 10. c4 $6 {Einen Zug
vorher c3, jetzt c4 - solches Gebaren kann nicht vorteilhaft sein.} dxc4 {
Hier ist 10...cxd4 genauer.} 11. Bxc4 O-O 12. dxc5 Qxc5 13. O-O Bd7 14. Bd3
Rbc8 15. Qxc5 Rxc5 16. Nc3 Rfc8 17. Rfd1 e5 18. Ng5 h6 19. Nge4 Nxe4 20. Bxe4
Bc6 21. Bxc6 R5xc6 {Die Stellung befindet sich im Gleichgewicht. Remis ist das
wahrscheinliche Resultat.} 22. Rd7 Ba3 23. Rf1 Bxb2 24. Nd5 Ba3 25. Rxb7 a6 26.
Ne7+ Bxe7 27. Rxe7 f6 28. a4 {Einfacher ist 28.Ta7, bleibt doch ein schwarzer
Turm an die Deckung des Bauern a6 gebunden.} Rc4 29. f4 $6 (29. Ra7 Rxa4 30. g3
{nebst Aktivierung des zweiten Turms beschert Weiss noch immer den Ausgleich.})
29... exf4 30. Rxf4 Rxf4 31. exf4 Rc4 32. a5 Ra4 33. Rd7 Rxa5 {Nun muss Weiss
schon genau agieren, um den halben Punkt zu holen,} 34. Rd8+ {Besser bleibt
der Turm auf der 7. Reihe und begibt sich hinter den schwarzen Freibauern.} Kh7
35. Rd2 $2 {Bringt den Turm in eine passive Stellung, was dem grundlegenden
Prinzip in Turmendspielen widerspricht.} Ra4 36. g3 a5 37. Kf1 $6 {Natürlich
sollte der König nach vorne.} Ra3 38. Ke2 $2 {Der König gehört nach g2, wo
er auch nach h3 ziehen kann, um das Eindringen des gegnerischen Königs nach
g4 zu verhindern. Nicht weiter schwächen darf Weiss seine Bauernstellung
durch irgendeinen Zug.} Kg6 {Stärker geschah 38...a4} 39. Rc2 $2 {Das weitere
Vordringen des schwarzen Königs auf die 5. Reihe konnte mit 39.Td5
unterbunden werden.} a4 40. Kd2 $2 {Weiss verfolgt mit seinem König eine
völlig falsche Strategie und geht auf die falsche Seite, dem schwarzen
Freibauern entgegen. Dabei wird der König an seinem Königsflügel benötigt.}
Rf3 $1 {Droht mit Tf2 den Turmtausch mit Übergang in ein gewonnenes
Bauernendspiel.} 41. Kc1 Kf5 (41... a3 $19 {hätte dem Gegner weniger Chancen
auf Remis zugestanden.}) 42. Kb2 g6 $6 {Macht drei Bauern auf der 6. Reihe
anfällig, weshalb 42...g5 bei weitem den Vorzug verdiente.} 43. Rc5+ Kg4 44.
Rc6 Rf2+ 45. Ka3 Rxh2 46. Rxf6 Kxg3 $2 {Nun ist es Schwarz, der mit einem
offensichtlichen Zug daneben greift.} (46... g5 $1 {gewinnt noch immer}) 47.
Rxg6+ Kxf4 48. Ra6 $2 {Verpasst verständlicherweise das nun mögliche Remis.
Zwar verliert 48.Kxa4 h5 -+ aber ...} ({mit} 48. Rc6 $1 {war das Remis zu haben
} h5 49. Rc5 h4 50. Rc4+ Kf3 (50... Ke5 51. Rg4 $1 $11) 51. Rc3+ Kf2 52. Rc2+ {
usw.}) 48... Rh1 49. Rxa4+ {Jetzt hat Schwarz eine theoretische Gewinnstellung,
die er aber mit dem folgenden Zug wegwirft. Doch wie sollen das unsere beiden
Oldies wissen und richtig spielen.} Ke5 (49... Kg3 50. Kb2 h5 51. Ra3+ Kf2 52.
Ra7 h4 53. Rh7 h3 54. Kc2 Kg2 55. Rg7+ Kh2 $1 56. Kd2 Rg1 $1 {einziger Zug,
der gewinnt} 57. Rf7 Kg2 58. Rg7+ Kh1 $1 59. Rf7 h2 60. Ke3 Kg2 61. Rg7+ Kf1
62. Rf7+ Ke1 $19) 50. Kb2 h5 51. Kc3 h4 {Noch immer ist das Turmendspiel
theoretisch Remis.} 52. Kd3 $2 {Ein verhängnisvoller Königszug, der dem
weissen Turm die Möglichkeit für Schachgebote auf c3, c2 und c1 verwehrt,
weshalb nun die weisse Stellung verloren ist.} (52. Kb2 Kf5 53. Rc4 h3 54. Rc3
Kg4 55. Rc4+ Kf3 56. Rc3+ Kf2 57. Rc2+ {Remis}) 52... h3 $1 {einziger Gewinnzug
} 53. Re4+ Kf5 54. Re2 Kg4 (54... h2 {geht schneller}) 55. Re4+ Kg3 (55... Kf5
$1 {geht schneller}) 56. Re3+ Kf4 57. Re4+ {Dass der Super Forte C auch in der
Folge nicht immer optimal spielt, sei ihm gerne verziehen.} Kg5 58. Re5+ Kf6
59. Re2 Kf5 60. Kd4 Kf4 61. Re4+ Kg3 62. Re3+ Kf2 63. Re8 Rd1+ 64. Kc3 h2 $1
65. Rf8+ Ke3 66. Re8+ Kf4 67. Rf8+ Ke5 $1 {Jetzt hat Schwarz den Braten, bzw.
die richtige Gewinnstrategie gefunden, indem der dem gegnerischen Turm
entgegenläuft, bis dieser keine Schachs mehr hat, wonach der Bauernumwandlung
nichts mehr im Wege steht.} 68. Re8+ Kf6 69. Rh8 h1=Q 70. Rxh1 Rxh1 {Nun muss
der Super Forte C nur noch zeigen, dass er mit dem Turm mattsetzen kann.} 71.
Kd4 Ke6 72. Ke4 Rh4+ 73. Kd3 Ke5 74. Kc3 Kd5 75. Kd2 Rh3 76. Ke2 Kd4 77. Kf2
Ke4 78. Kg2 Rf3 79. Kg1 Kf4 80. Kg2 Ke3 81. Kg1 Rg3+ 82. Kh1 Kf3 83. Kh2 Kf2
84. Kh1 Rh3# 0-1



Geändert von applechess (16.06.2020 um 17:11 Uhr)
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  #29  
Alt 16.06.2020, 08:44
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AW: Scorpio 68000 s4 – Super Forte C 6 MHz s4

Guten Morgen Kurt,

eine insgesamt gut geführte Partie des Super Forte C.

Gruß
Egbert
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applechess (16.06.2020)
  #30  
Alt 16.06.2020, 14:00
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Hallo Kurt, ein Tipp-Fehler nehme Ich an?
Scorpio gewinn?
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Wenn ich mich irre, sollte es ein Horizont Wirkung sein
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applechess (16.06.2020)
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