Thema: Frage: mephisto vancouver 32bit
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Alt 11.04.2007, 10:46
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AW: mephisto vancouver 32bit

 Zitat von bbbk
Bei 6 Volt scheint es anfangs auch zu gehen, wenn der Rechner aber zu rechnen beginnt, kommt rasch wieder das Anfangsmenü. Dieser Effekt tritt auch ein, wenn das Netzteil zuwenig Ampere liefert (wenn ich mich recht erinnere).

Batteriebetrieb hatte ich auch ausprobiert. Das ging nicht. Vermutlich ist das Modul zu Energie hungrig. Ein anderes Modul (Mephisto Magellan) läuft mit Akkus für relativ kurze Zeit (etwa 3 Stunden ?). Spaß macht das nicht, da irgendwann die Anzeige weg ist. Du spielst ab einen gewissen Zeitpunkt immer mit der Sorge "gleich ist der Strom weg".
Hallo Bernd, Ralf und alle anderen Freunde der Mephisto-Module,

ich muss vorweg schicken, keine Geräte der modularen Serie zu besitzen - doch über eine Sache zerbreche ich mir schon seit längerem den Kopf:

Wenn irgendein Brett eine Batterie-Stromversorgung bietet, dann sollte damit grundsätzlich ein Betrieb der Module möglich sein - ganz gleich welcher. Zwar habe ich bereits anhand verschiedener Beiträge gelesen, dass die Module und Bretter untereinander nicht immer kompatibel sind (was ich für eine fragwürdige "Politik" seitens Mephisto/Saitek halte), aber ich kann mir gut vorstellen, das diese Inkompatibilitäten beseitigt werden können. Warum ich darauf komme, dass ein Batteriebetrieb möglich sein sollte (sofern die Kontaktbelegung der Module dies zulässt)? Nun, ich gehe mal davon aus, dass in die Geräte mindestens 4 Batterien eingesetzt werden und somit mindestens 6 Volt anliegen (Akkubetrieb könnte hingegen problematisch sein, da nur 4,8 Volt verfügbar wären). Die Spannung an sich sollte also ausreichend sein, braucht die Elektronik doch in aller Regel ohnehin nur 5 Volt. Bleibt also nur noch die Frage nach dem Strom. Soweit ich hier recht informiert bin, kommen Baby-Zellen in die Geräte? Diese liefern locker 2 Ampere - und DAS reicht nicht? Wieviel liefert denn ein originales Netzteil? Mir scheint, das Problem mit dem Batteriebetrieb liegt weniger im Leistungsvermögen der kleinen Energiezellen, als vielmehr an diversen Kompatibilitätsproblemen der Module und Bretter untereinander? Diese müsste man doch in den Griff bekommen, oder? Jedes mit einem Gleichspannungsnetzteil betriebene Niedervoltgerät lässt sich in irgend einer Form mit Batterien betreiben. Die Effizienz bzw. Betriebszeit sei mal dahingestellt.

Betreffend des Problems bei Betrieb mit einem 6 Volt Netzteil kommen 2 Gründe in Betracht:
1.) Das Netzteil bringt nicht genügend Leistung (zu wenig Strom), weshalb bei 6 Volt die Spannung unter Last zu sehr einbricht. Bei 7,5 Volt aber reicht die noch aus - trotzdem liefe ein solches Netzteil im Grenzbereich seines Leistungsvermögens (auf Dauer nicht gut).
2.) Das Brett besitzt einen 5 Volt Spannungsregler konventioneller Art. Diese benötigen eine um 2 bis 3 Volt höhere Eingangsspannung als den nominalen Ausgangswert. Daher reichen 6 Volt nicht aus und 7,5 Volt funktionieren problemlos. Hat das Originalnetzteil nicht auch 8 Volt? Würde für meine Vermutung in dieser Richtung sprechen! Doch auch hier gibt es Abhilfe: Sogenannte "Low-Drop" Spannungsregler brauchen nur knapp 1 Volt mehr als ihre nominale Ausgangsspannung. Die Dinger kosten kaum mehr als ein normaler Regler und ich kann mir gut vorstellen, dass bei Einsatz eines solchen die Einstellung von 6 Volt an deinem Netzteil ausreichend ist. Allerdings lohnt der Aufwand nicht, denn selbst unter ökonomischer Betrachtungsweise ergäbe sich kein Vorteil: Es spielt keine Rolle, ob die überschüssige Spannung im Brett (bei 7,5 Volt Eingangsspannung) oder im Netzteil (bei 6 Volt Ausgangsspannung) verheizt wird. Vermutlich ist der Leistungsverlust bei der "Low-Drop"-Lösung sogar der größere, aber das will ich nicht weiter überdenken. Sinnig ist das Ganze nur dann, wenn man mehrere 6 Volt Geräte mit ein und denselben Netzteil betreiben will und der Umschalterei überdrüssig ist.
Zitieren:
Wenn Du ein Messgerät hast, kannst Du die Spannung im Brett abgreifen. Für jeden Schacht sind die beiden äußeren Leiterbahnen für die Spannungsversorgung. Da sollten 5 Volt anliegen.

Wie von Supergrobi erwähnt, gibt es "S" - Bretter der Exclusive Serie, die über den seitlichen Anschluß, die Spannung nicht oder fast nicht runterregeln. Falls Du so eins hast, dürfte ein Anschluß mit >= 6 Volt zerstörend sein.
Eben: 5 Volt reichen aus und 4 Batterien mit ihren 6 Volt machen in aller Regel noch nichts kaputt. Zum einen sind fast alle für 5 Volt gedachte Halbleiter auf 5,5 Volt ausgelegt, zum anderen sinkt die Batteriespannung messbar ab, sobald eine Last anliegt - daher sollte ein Batteriebetrieb grundsätzlich möglich sein.
Zitieren:
Ich würde Dir empfehlen, dass Brett mit zu Arno Kreuzberg zu senden. Den Einbau eines Reglers auf 5 Volt für den seitlichen Anschluß stelle ich mir nicht so teuer vor. Das ist aber nur eine Vermutung von mir. Wenn Du die Stromversorgung seitlich zufürst, kannst Du die Schublade auch mal im Betrieb zumachen.
Richtig, ein 5 Volt Regler kostet nicht viel (er sollte aber ausreichend Strom liefern können und vorsichtshalber passiv gekühlt sein) und die Installation ist im Prinzip selbst von einem Laien durchführbar. Da ist die Arbeitszeit um ein vielfaches Gewichtiger und ich würde hier ebenfalls sehr empfehlen das Brett gemeinsam mit dem Modul einzusenden.

Gruß, Willi
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