Hallo,
nun ein Programmfehler im Vancouver Programm kann eigentlich nicht die Ursache für das schlechte Abschneiden gegen den Magellan sein, denn der Lyon verhält sich genauso seltsam in der genannten Stellung wie der Vancouver. Sogar die Hauptvariante ist exakt gleich. Beide Programme erwarten nach 51...De?? (mit -1.57 gespielt) 52.Ke2 La4 53.Dd2 Ld7 54.Th6 Db3. Intessant ist in diesem Zusammenhang die Art der Eingabe. Lasse ich den Vancouver direkt an der Stellung rechnen, "denkt" er nicht mal im Traum daran, die Dame nach a3 zu ziehen. Erst wenn ich ein paar Züge früher ansetzte und die Partie nachspiele, verfallen beide Versionen auf diesen Unsinn. Vielleicht ein Hash Table Problem?
Magellan 24 MHz - Vancouver 22 MHz51. Da3?? | | | a | b | c | d | e | f | g | h | | | | | | | | | 8 | | 8 | 7 | 7 | 6 | 6 | 5 | 5 | 4 | 4 | 3 | 3 | 2 | 2 | 1 | 1 | | | | | | | | | |  | a | b | c | d | e | f | g | h | |
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Die Hauptvarianten zeigen aber auch, dass beide Programme sehr eng beieinander liegen. Allerdings stimme ich Otto zu. Aus meiner Sicht hat der Vancouver das größte Schachwissen der Lang Programme und spielt diese Stärke zumindest auf Turnierstufe auch aus.
Gruß,
Micha