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-   -   News: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems (https://www.schachcomputer.info/forum/showthread.php?t=2538)

Mythbuster 06.06.2009 17:20

Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Hallo zusammen,
nicht ohne Stolz möchte ich ankündigen, daß die Weltmeister Programme von Richard Lang bei Phoenix Chess Systems erscheinen werden. Ein Prototyp erblickte heute im Denksportzentrum von Leiden das Licht der Öffentlichkeit. Er spielt derzeit stabil mit ca. 25 MHz. Eine genaue Einschätzung der Geschwindigkeit folgt in einigen Wochen nach ausführlichen Stellungstests. Die Menuführung und Bedienung entspricht hierbei 1:1 dem Vorbild. Die Realisation des Projektes erfolgt selbstverständlich in Absprache mit Richard Lang, mit dem ich für die Realisation in engem Kontakt stehe.

Geplant ist die komplette Serie von Amsterdam bis London.

Ich denke, daß dies eine sehr erfreuliche Ankündigung für alle Richard Lang Fans ist.

Beste Grüße,

Sascha

EberlW 06.06.2009 17:28

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Ich sag nur: VANCOUVER! ;)

Aber ganz ehrlich: Da sich ja auch der Polgar hat "emulieren" lassen, war das doch über kurz oder lang zu erwarten, gelle? :D

TNX 4 this info!
Gruß, Willi

Mythbuster 06.06.2009 17:31

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Habe heute mit dem Vanc fleißig gespielt ... läuft sehr gut ... :D

Werde demnächst mal Zahlen zur Geschwindigkeit veröffentlichen (BT Tests etc.)

Gruß, Sascha

Theo 06.06.2009 17:47

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Zitieren:

Zitat von Mythbuster (Beitrag 20283)
Hallo zusammen,
nicht ohne Stolz möchte ich ankündigen, daß die Weltmeister Programme von Richard Lang bei Phoenix Chess Systems erscheinen werden.

Wie genau soll man sich das vorstellen? Werden es neue Schachcomputer mit den alten Lang-Programmen sein oder Module für das Mephisto System? Was wird das ganze kosten?

Schönen Gruß
Theo

Sargon 06.06.2009 17:50

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Hallo Sascha,

Tja Leiden war nicht wie andern jahren.
wir haben mit 6 kiste 15sec pro zug gespielt.
Maggi 1e zusammen mit mein TM Londen 3e Risc 2
Die exacte tabelle kommt noch.
Hab auch die Vanc spielen gesiehen, gleich ein test gemacht mit mein TM, unt ehr ist etwas schneller:D ich denke Ruuds Vanc in Res ist +- ein 68020
Aber cool was es zu siehen naturlich.

OK etwas anders ,vielleicht besser ein neue topic

Wann wir in Holland ein Gebrauchersturnier beim die Deutsche grenze spielen wollen,sein hier leutte darin geinteresiert ?? unt was wollen sie dann 1 order 2 tagen spielen? Termin ist noch nicht bekannt,das ist egal bei uns
Ich :bitte: ja ,unt positieve antworten

Grusse,Hans

Mythbuster 06.06.2009 17:54

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Also: Der Prototyp läuft derzeit auf einem Res II Modul mit dem Anzeige Modul des Res I, welches ja ebenfalls 2 x 16 Stellen hat.

Selbstverständlich laufen auch alle "normalen" Engines weiterhin auf dem Modul.

Der nächste Step wird die Emulation der Anzeige sein, damit das neue Anzeige Modul des Res II / Revelation genutzt werden kann ... ggf. auch zur Nutzung von mehr als nur zwei Zeilen.

Bitte, zu allen Dingen wie Erscheinungstermin und Preisen: Bitte wartet noch ein wenig ab! Derzeit gilt es erst einmal, den Prototypen zu testen.

Was ich Euch jedoch versichern kann: Richard ist selbst sehr erfreut und gespannt auf das Ergebnis.

Liebe Grüße,

Sascha

Mythbuster 06.06.2009 18:26

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Da ich gefragt wurde und meine Aussage offensichtlich verwirrend ist: Es ist geplant, daß selbstverständlich alle WM Programme von Richard Lang auf einem Modul laufen und frei wählbar sind.

Gruß,
Sascha

Chaturanga 06.06.2009 18:47

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
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Zitat von Mythbuster (Beitrag 20291)
Da ich gefragt wurde und meine Aussage offensichtlich verwirrend ist: Es ist geplant, daß selbstverständlich alle WM Programme von Richard Lang auf einem Modul laufen und frei wählbar sind.

Gruß,
Sascha

Hei Sascha,

soll das heißen, ich kann meine ganzen Module verkaufen :D :confused: :raffnix:?

Na dat kann ja heiter werden :).
.
Viele Grüße Olaf

- Chaturanga -
_____________________________________________

Homepage: www.chaturanga.info

MaximinusThrax 06.06.2009 18:52

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
-

Mythbuster 06.06.2009 19:03

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Eigentlich dachte ich, ich hätte zur Hardware alles geschrieben?

Gut, noch einmal etwas genauer: Auf einem Res II Modul (zu sehen in der Wiki oder Ruuds Homepage) mit 500 MHz CPU laufen die Programme innerhalb einer 68.000er Emulation. Die Tastenbelegung ist ja identisch zu den Programmen Almeria - London. Für die erste Serie (Amsterdam, Dallas und Roma) werden Tastatur und Display emuliert.

Als Anzeige (für den Prototypen) fungiert derzeit das Anzeige Modul des Res I, welches ja, wie die Lang Programme Almeria - London ebenfalls 2 x 16 Stellen haben.

Der nächste Schritt wird die Umstellung auf das aktuelle grafische Display des Res II und Revelation sein. Dann können die Tastaur der alten Serie (A'dam - Roma) und die vierstellige Anzeige dieser alten Module emuliert werden!

Derzeit ist damit eine Geschwindigkeit von ca. 25 MHz zu erzielen.

Zusätzlich laufen selbstverständlich auch die derzeitigen Engines (Deep Sjeng, Rybka etc.) auf dem Modul.

Sollten noch Fragen offen sein, nur zu.

Grüße, Sascha

Mythbuster 06.06.2009 19:08

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Zitieren:

Zitat von Chaturanga (Beitrag 20292)
soll das heißen, ich kann meine ganzen Module verkaufen :D :confused: :raffnix:?

Na dat kann ja heiter werden :).

Das, lieber Olaf, kannst nur Du entscheiden. :D

Ich sehe es eher als Egänzung für die Sammlung, als Möglichkeit, die Originale zu schonen oder für Sammler, die sich bis jetzt auf andere Hersteller konzentriert haben und so die Möglichkeit bekommen, auf einen Schlag ein großes Stück Schachcomputergeschichte zu bekommen ...

Aber denke mal drüber nach: Alle Programme in einem Modul in einem Brett ... ohne Umbauarbeiten das Wunschprogramm aussuchen und spielen!

Dazu noch in höherer Geschwindigkeit möglich, als im Original ... die Uhren laufen übrigens schon jetzt auch bei voller Geschwindigkeit korrekt!

Grüße,
Sascha

MaximinusThrax 06.06.2009 19:11

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
.

Mythbuster 06.06.2009 19:18

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
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Zitat von MaximinusThrax (Beitrag 20297)
Bin zwar nicht Sascha, aber wenn das ganze nur mit einer lahmen 68000 Hardware daher kommt, drängt sich ein Verkauf deiner 68020 Module oder ganz zu schweigen von deiner 68030 TM gaaaanz sicher nicht auf !

Grüße
Otto

Offenbar liest Du meine Beiträge nicht ... :raffnix:

Der Res II läuft auf 500 MHz Hardware - und die WM Programme laufen derzeit mit ca. 25 MHz.

Chaturanga 06.06.2009 19:25

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
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Zitat von Mythbuster (Beitrag 20296)
Das, lieber Olaf, kannst nur Du entscheiden. :D

Ich sehe es eher als Egänzung für die Sammlung, als Möglichkeit, die Originale zu schonen oder für Sammler, die sich bis jetzt auf andere Hersteller konzentriert haben und so die Möglichkeit bekommen, auf einen Schlag ein großes Stück Schachcomputergeschichte zu bekommen ...

Aber denke mal drüber nach: Alle Programme in einem Modul in einem Brett ... ohne Umbauarbeiten das Wunschprogramm aussuchen und spielen!

Dazu noch in höherer Geschwindigkeit möglich, als im Original ... die Uhren laufen übrigens schon jetzt auch bei voller Geschwindigkeit korrekt!

Grüße,
Sascha



Hallo Sascha,
das stimmt, so kann man auf einen Schlag viele Lang-Programme erhalten.
Und das - wie du schon geschrieben hast - in einem Brett mit diesem einen Modul.
Für mich persönlich: ich behalte meine Originalität der Compis :D.

Jedoch eine Überlegung und hier zeigt sich auch wieder: es bewegt sich was.
Nicht schlecht und finde ich saugut.
.
Viele Grüße Olaf

- Chaturanga -
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user204 06.06.2009 19:28

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Hi,

hört sich richtig gut an,denke nur,das so ein Modul für mich unbezahlbar sein wird!! :heulsuse:

Gruß,

Stefan

Mythbuster 06.06.2009 19:28

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Vor allem sind das aus meiner Sicht Programme, gegen die man mit Spaß am Schach noch selber spielen kann! Und wie ich bereits schrieb: Es ist die Möglichkeit, ein Stück Computerschach Geschichte zu besitzen!

Gruß, Sascha

Mythbuster 06.06.2009 19:32

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
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Zitat von marste (Beitrag 20301)
hört sich richtig gut an,denke nur,das so ein Modul für mich unbezahlbar sein wird!! :heulsuse:

Wie teuer sind denn zwei oder drei Lang Sets bei ebay? Die sind dazu noch gebraucht ... ich denke, in Anbetracht der Möglichkeiten und des Umfangs des Projektes und der geringen Auflage ist "unbezahlbar" relativ ... ;)

Gruß, Sascha

Sargon 07.06.2009 02:43

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Hallo ,

Klasse project ,mach so weiter

Grusse,Hans

Moregothic 07.06.2009 10:50

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Ich bin Chessguru's Aufruf gefolgt und habe zumindestens Richard Lang schon mal ein bisschen unterstützt, indem ich den Chess Genius für mein Smartphone lizensiert habe

EberlW 07.06.2009 11:44

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Zitieren:

Zitat von MaximinusThrax (Beitrag 20297)
Bin zwar nicht Sascha, aber wenn das ganze nur mit einer lahmen 68000 Hardware daher kommt, drängt sich ein Verkauf deiner 68020 Module oder ganz zu schweigen von deiner 68030 TM gaaaanz sicher nicht auf !

Grüße
Otto

Zitieren:

Zitat von Mythbuster (Beitrag 20298)
Offenbar liest Du meine Beiträge nicht ... :raffnix:

Der Res II läuft auf 500 MHz Hardware - und die WM Programme laufen derzeit mit ca. 25 MHz.

Nö Sascha, Otto liest schon - hat nur Deine Aussage nicht richtig zurückinterpretiert. Ich will Dir mal aufzeigen, wo das Verständnisproblem liegt - denn auch bei mir besteht ein ähnliches:

Otto erwähnte eine "lahme 68000 Hardware" und meinte damit natürlich die Emulation. Das die Hostumgebung der Emu ein 500er XScale ist, weiss er genausogut wie Du und Ich.

Du erwähnst schlicht eine 68000er Emu - wenn damit TATSÄCHLICH ein 68000 gemeint ist und kein 68020 oder 68030, dann hat Otto doch absolut recht mit seiner Aussage ... es wäre "lahm". Zwar ist das weit schneller als ein originaler 68000er (doppelt so schnell eben), aber von der Rechengeschwindigkeit her eben gerade mal an die Leistung eines originalen 68020 heranreichend. Da wir diesen Prozessor aber mehr oder weniger leicht auf 24 MHz puschen können, hätte die Emulation in Puncto Geschwindigkeit eindeutig das Nachsehen.

Anders wieder, wenn ein 68020 mit 25 MHz emuliert würde. Hier hätte man das Leistungsniveau eines getunten Moduls erreicht. Das ist zwar dann "nur" in etwa genau so schnell wie die bisherigen Tuningmodule, aber genau ab diesem Punkt dürfte die Sache wirklich jeden Computerschächer ansprechen, denn wir wissen ja um den enormen Leistungszuwachs bei Taktverdopplung der 68020er Module.

Selbstverständlich ist das Projekt auch dann interessant, wenn "nur" eine originale 68000er Rechenleistung erzielt würde (die 68000er Module haben schließlich auch ihren Charme). Da aber -zumindest wie Otto und Ich es verstehen- hierbei sogar 25 MHz erreicht werden und somit hier auch die Programme der 68020er Module in etwa leistungsidentisch sein dürften, ist die Angelegenheit natürlich noch sehr viel mehr interessant. Aber ich bin ganz ehrlich: Unter einer 25er 68020-Emu mache ich persönlich nicht die Geldbörse auf (den Res2 hatte ich ohnehin nie auf meiner Wunschliste, was sich natürlich ändern kann angesichts des Projekts).

Nichtsdestotrotz werde ich beizeiten meine Ideen und Vorschläge zu dieser Sache beitragen. Ich hätte da schon was, aber ich muss noch ein wenig drüber nachdenken, bevor ich etwas dazu schreibe.

Gruß, Willi <--- der sich etwas nähere Aufklärung zum Punkt "68000er und/oder 68020er Emulation" wünscht.

MaximinusThrax 07.06.2009 13:29

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
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MaximinusThrax 07.06.2009 13:44

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
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user_175 07.06.2009 14:58

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Hallo,

das sind doch mal gute news! Man sollte bei allem hin und her auch mal bedenken, das die Lebensdauer der Lang Programme damit mal eben nebenbei um mindestens 20 Jahre verlängert wird.

Die alten Module, einige sind ja locker 20 Jahre alt, werden nicht ewig funktionieren und da ist es gut zu wissen, das es einen Ersatz gibt.

Und mit diesen Programmen im Speicher wird das Ressurection auch für mich auch interessant.

Das gleiche wünscht man sich dann natürlich z.B. auch für die 65C02 basierten Programme.

Viel Erfolg, Ruud!

Grüße, Dirk

EberlW 07.06.2009 17:03

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Hallo Jungs, Sascha & Ruud!

Je nach dem wie die Entwicklung (resp. Effizienz) der Emulation fortschreiten wird, würde ich mir wünschen die Geschwindigkeit der Programme wählen zu können.

Ich denke dabei an sowas wie:

1.) Original (also die exakte Nachbildung eines 68000 @ 12.288 MHz)
2.) Turbo (Nachbildung einer 24,576 MHz Umgebung, so wie wir sie bisher zustande bekommen)
3.) No Limit (aktuell -also bei erreichbaren 25 MHz- witzlos, aber später evtl. interessant)

Da 68020 Programme ziemlich genau doppelt so schnell arbeiten wie die 68000er, ergibt sich hier meinem Verständnis nach aktuell nur die Nachbildung eines original getakteten Moduls, sodaß bei Anwahl eines solchen Programms das obige Menü deaktiviert sein sollte. Anders natürlich, sollte die Effizienz so deutlich gesteigert werden können, dass auch eine 24,576 MHz Emulation bei 68020er Programmen möglich ist.

Etwas komplizierter mag es sein, auch Programme der Drucksensorgeräte einzubinden, da hier die Schnittstelle zum Brett ganz anders ausschaut. Machbar scheint mir das aber. Von daher würden mich -um beim Beispiel "Lang" zu bleiben- auch Programme wie die des Mondial 68000 XL, Berlin 68000 und Berlin Pro ansprechen, die meines Wissens in keinem Modul so abgebildet werden.

Was die im Vorposting von Dirk angesprochene 6502-Emulation angeht, so halte ich die ebenfalls für interessant und auch hier wurde bereits ein Erfolg in Form des "Polgar 25 MHz" erzielt. Ich kann mir gut vorstellen, dass die 6502-Emu noch schneller kann, denn sie dürfte weit nicht den Aufwand einer 68000er Emu erreichen.

Aus meiner Sicht ist Ruud auf dem rechten Weg. Er hat schon manches erreicht was Leistung (Res.2 & Rev. sind die stärksten Schachcomputer der Welt), Flexibilität (Engine-System, Anschlussmöglichkeiten) und Design (der Revelation ist eine Augenweide) angeht. Ich bin überzeugt, er könnte die Leistungslatte noch höher legen, wenn er auf eine andere Plattform umstiege - doch wer braucht sowas noch? Die anderen Schachcomputer können auf keinem Gebiet mehr mithalten, in Puncto Spielstärke am wenigsten. Und auch unter uns "Kohlenstoffeinheiten" findet sich kaum noch jemand, der gegen die Dinger bestehen könnte. Warum also die Geräte noch stärker machen? Die Gefahr, dass dann Langeweile aufträte, ist einfach zu groß. Wer will schon permanent verlieren?
Die Überlegung, mittels Emulation die alten Schachcomputer innerhalb des Res. 2 abzubilden, ist demgegenüber genial. Zum einen erhalten wir damit den Spielcharme einer alten (fast vergessenen) Generation zurück. Zum anderen kehrt sich das Phoenix-Team wieder einem Bereich des Computerschachs zu, den ich persönlich als die Hauptsache des Computerschachs ansehe: Dem Spiel des Menschen gegen den Computer! Sein wir doch mal ehrlich - wer will dauernd gegen Rybka & Co. untergehen? Sicher kann man die abschwächen, aber das ist es nicht wirklich, oder? Die alten Programme hingegen waren für uns noch wesentlich einfacher zu packen, selbst wenn sogar DAS noch erhebliche Kraftakte sind. Gegen diese Programme zu spielen macht einfach mehr Laune, denn man steht ihnen nicht mehr so hoffnungslos unterlegen gegenüber.

Wenn Ruud dieses Unterfangen tatsächlich kommerziell umsetzt, gewinnt sein ohnehin tolles Projekt erheblich an Wert für die Gemeinschaft der Schachcomputerliebhaber und vermutlich wird die Zahl der Kaufinteressenten deutlich steigen. Und sie wird größer, je mehr alte Geräte/Programme in der Emulation eingesetzt werden können. Sogar in mir erwacht angesichts der eventuell neu hinzukommenden Optionen (=alte Engines) Lust auf so ein Modul. Es kann dann auch gerne ein Revelation werden, sofern sich das von der Bedienung her deichseln ließe. Aus demnach nicht ganz uneigennützigen Gründen hoffe ich natürlich, dass durch diese Geschichte die Preislatte nicht noch viel höher gelegt wird. Ich habe mir nämlich mal sagen lassen, dass bei Schachcomputern eine hohe Stückzahl den Preis unten hält ... und die Auflage dürfte mit der gewiss steigenden Nachfrage deutlich steigen. (Wo ist das Smiley, dass mit dem Zaunpfahl winkt, Micha???)
https://www.schachcomputer.info/Bilder/zaunpf.gif

Gruß, Willi

rodel 07.06.2009 20:30

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Hi Jungs, und Ruud,

schöne und gute Nachrichten, freue mich sehr auf
diese Entwicklung!

Hoffe allerdings, das bisherige Besitzer von ResurrectionI +II
sowie Revelation,s mit der Einbindung solcher neuen Entwicklungen
dabei, bzw. Aufrüstungen möglich sind!

Gruß Bernhard (rodel)

Mythbuster 07.06.2009 20:33

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Hallo zusammen,
ich verstehe natürlich, daß Ihr alle alles sofort wissen möchtet. Ginge mir nicht anders. Stand der Dinge ist, daß es derzeit einen und sehr bald einen zweiten Prototypen gibt!

Sobald ich meinen im Haus habe, wird dieser diverse Testreihen durchlaufen. Wenn dann genaue Aussagen über den endgültigen Funktionsumfang und die Geschwindigkeit realistisch möglich sind, werdet Ihr weltweit die Ersten sein, die es erfahren. Versprochen!

Lasst Euch doch bitte überraschen und übt Euch bis dahin noch ein klein wenig in Geduld! Es lohnt sich.

@Willi: Der Mondial 68.000 XL ist exakt ein Dallas 16 Bit ohne jede Modifikation.

Viele Grüße, Sascha

José 07.06.2009 20:44

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Hallo Zukunft,

ich bin auch über jede neue Entwicklung und jeden neuen Schritt der "voran" geht mehr als happy. Da sich eh nicht viel tut im Schachcomputersektor und erst recht garnichts in der Entwicklung starker Geräte finde ich es besonders geil das Ruud hier Vorreiter ist und bleibt. Mach weiter - vielleicht kommt auch mal bald etwas für mich :D
Ich würde mich natürlich noch mehr über einen neuen Schachcomputer freuen, der neue Software mit sich bringt und nicht auf bestehende zurückgreift. Aber ich bin sicher auch dieser Schritt kommt noch irgendwann - vielleicht läßt sich ja Herr Lang nochmals für soetwas hinreißen in Kooperation mit einer Hardware von Ruud.
Und das wäre mehr als nur ein Hammer!!! Dann würde sogar ich "die Hosen runter lassen" und einen kaufen :bigeyes:

Beste Grüße José

EberlW 07.06.2009 22:17

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Zitieren:

Zitat von Mythbuster (Beitrag 20335)
@Willi: Der Mondial 68.000 XL ist exakt ein Dallas 16 Bit ohne jede Modifikation.

Gut zu wissen! TNX

HPF 08.06.2009 10:40

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Zitieren:

Zitat von EberlW (Beitrag 20330)
Hallo Jungs, Sascha & Ruud!

Je nach dem wie die Entwicklung (resp. Effizienz) der Emulation fortschreiten wird, würde ich mir wünschen die Geschwindigkeit der Programme wählen zu können.

Ich denke dabei an sowas wie:

1.) Original (also die exakte Nachbildung eines 68000 @ 12.288 MHz)
2.) Turbo (Nachbildung einer 24,576 MHz Umgebung, so wie wir sie bisher zustande bekommen)
3.) No Limit (aktuell -also bei erreichbaren 25 MHz- witzlos, aber später evtl. interessant)

Da 68020 Programme ziemlich genau doppelt so schnell arbeiten wie die 68000er, ergibt sich hier meinem Verständnis nach aktuell nur die Nachbildung eines original getakteten Moduls, sodaß bei Anwahl eines solchen Programms das obige Menü deaktiviert sein sollte. Anders natürlich, sollte die Effizienz so deutlich gesteigert werden können, dass auch eine 24,576 MHz Emulation bei 68020er Programmen möglich ist.

Etwas komplizierter mag es sein, auch Programme der Drucksensorgeräte einzubinden, da hier die Schnittstelle zum Brett ganz anders ausschaut. Machbar scheint mir das aber. Von daher würden mich -um beim Beispiel "Lang" zu bleiben- auch Programme wie die des Mondial 68000 XL, Berlin 68000 und Berlin Pro ansprechen, die meines Wissens in keinem Modul so abgebildet werden.

Was die im Vorposting von Dirk angesprochene 6502-Emulation angeht, so halte ich die ebenfalls für interessant und auch hier wurde bereits ein Erfolg in Form des "Polgar 25 MHz" erzielt. Ich kann mir gut vorstellen, dass die 6502-Emu noch schneller kann, denn sie dürfte weit nicht den Aufwand einer 68000er Emu erreichen.

Aus meiner Sicht ist Ruud auf dem rechten Weg. Er hat schon manches erreicht was Leistung (Res.2 & Rev. sind die stärksten Schachcomputer der Welt), Flexibilität (Engine-System, Anschlussmöglichkeiten) und Design (der Revelation ist eine Augenweide) angeht. Ich bin überzeugt, er könnte die Leistungslatte noch höher legen, wenn er auf eine andere Plattform umstiege - doch wer braucht sowas noch? Die anderen Schachcomputer können auf keinem Gebiet mehr mithalten, in Puncto Spielstärke am wenigsten. Und auch unter uns "Kohlenstoffeinheiten" findet sich kaum noch jemand, der gegen die Dinger bestehen könnte. Warum also die Geräte noch stärker machen? Die Gefahr, dass dann Langeweile aufträte, ist einfach zu groß. Wer will schon permanent verlieren?
Die Überlegung, mittels Emulation die alten Schachcomputer innerhalb des Res. 2 abzubilden, ist demgegenüber genial. Zum einen erhalten wir damit den Spielcharme einer alten (fast vergessenen) Generation zurück. Zum anderen kehrt sich das Phoenix-Team wieder einem Bereich des Computerschachs zu, den ich persönlich als die Hauptsache des Computerschachs ansehe: Dem Spiel des Menschen gegen den Computer! Sein wir doch mal ehrlich - wer will dauernd gegen Rybka & Co. untergehen? Sicher kann man die abschwächen, aber das ist es nicht wirklich, oder? Die alten Programme hingegen waren für uns noch wesentlich einfacher zu packen, selbst wenn sogar DAS noch erhebliche Kraftakte sind. Gegen diese Programme zu spielen macht einfach mehr Laune, denn man steht ihnen nicht mehr so hoffnungslos unterlegen gegenüber.

Wenn Ruud dieses Unterfangen tatsächlich kommerziell umsetzt, gewinnt sein ohnehin tolles Projekt erheblich an Wert für die Gemeinschaft der Schachcomputerliebhaber und vermutlich wird die Zahl der Kaufinteressenten deutlich steigen. Und sie wird größer, je mehr alte Geräte/Programme in der Emulation eingesetzt werden können. Sogar in mir erwacht angesichts der eventuell neu hinzukommenden Optionen (=alte Engines) Lust auf so ein Modul. Es kann dann auch gerne ein Revelation werden, sofern sich das von der Bedienung her deichseln ließe. Aus demnach nicht ganz uneigennützigen Gründen hoffe ich natürlich, dass durch diese Geschichte die Preislatte nicht noch viel höher gelegt wird. Ich habe mir nämlich mal sagen lassen, dass bei Schachcomputern eine hohe Stückzahl den Preis unten hält ... und die Auflage dürfte mit der gewiss steigenden Nachfrage deutlich steigen. (Wo ist das Smiley, dass mit dem Zaunpfahl winkt, Micha???)
https://www.schachcomputer.info/Bilder/zaunpf.gif

Gruß, Willi

Hallo Willi,

ob die Idee so gut ist wie hier verkündet wird, ich meine nein. Die Module mit einem 68000 Prozessor laufen doppelt so schnell, als zuvor. Die mit einem 68020 laufen ca. gleich schnell. Ein Vorteil wäre nach meiner Einschätzung nur dann vorliegen, wenn die "Lang-Module" (68000 u. 68020) mit 200 bzw. 500 MHz laufen würden. Hierbei sollten aber dann alle Fehler behoben sein. Eventuell sollte die Eröffnung noch erweitert (mit einem Stern im Display gekennzeichnet) werden. Die Module dürften nicht preiswert sein. Res. I hat am Anfang 1200 € gekostet. D. h., der Preis für die neuen erweiterten Module dürfte in gleicher Höhe liegen.

Paul

Mythbuster 08.06.2009 11:35

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Hallo Paul,
bitte zu diesem Zeitpunkt keine Spekulationen über die maximal mögliche Geschwindigkeit! In einigen Wochen kommen Fakten, dann braucht es keine Spekulationen mehr ... der bzw. die Prototypen sind bis jetzt exakt das: Prototypen!

Was ich an dieser Stelle verraten kann und darf: Ich habe gestern die ersten Source Codes von Richard erhalten. Ruud wird auf jeden Fall alles tun, was an Optimierung (in Bezug auf Funktion / Geschwindigkeit) machbar ist.

Meine Meinung: Der einzige Unterschied, den es geben sollte, wäre eine einstellbare Geschwindigkeit: Original, emulierte Geschwindigkeit des 68.020 und "Full Speed", zum Beispiel für Analysen.

Weder an den Programmen noch an den Büchern wird es irgendwelche Änderungen geben! Außer vielleicht optional die optimale Ausnutzung des Displays des Res II / Revelation! Mit Änderungen an den Programmcodes wären es keine Originale mehr! Damit dann für Fans und Nostalgiker uninteressant. Das wäre auch in keiner Weise im Interesse von Richard Lang. Die Programme sollen und werden sich im Rechenverhalten exakt und reproduzierbar an den Originalen orientieren.

Ob es einen aktuellen Genius im Res II / Revelation geben wird -> das ist eine andere Geschichte, zu der hier jetzt nichts geschrieben wird.

Beste Grüße, Sascha


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