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-   -   News: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems (https://www.schachcomputer.info/forum/showthread.php?t=2538)

MaximinusThrax 07.06.2009 13:29

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
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MaximinusThrax 07.06.2009 13:44

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
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user_175 07.06.2009 14:58

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Hallo,

das sind doch mal gute news! Man sollte bei allem hin und her auch mal bedenken, das die Lebensdauer der Lang Programme damit mal eben nebenbei um mindestens 20 Jahre verlängert wird.

Die alten Module, einige sind ja locker 20 Jahre alt, werden nicht ewig funktionieren und da ist es gut zu wissen, das es einen Ersatz gibt.

Und mit diesen Programmen im Speicher wird das Ressurection auch für mich auch interessant.

Das gleiche wünscht man sich dann natürlich z.B. auch für die 65C02 basierten Programme.

Viel Erfolg, Ruud!

Grüße, Dirk

EberlW 07.06.2009 17:03

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Hallo Jungs, Sascha & Ruud!

Je nach dem wie die Entwicklung (resp. Effizienz) der Emulation fortschreiten wird, würde ich mir wünschen die Geschwindigkeit der Programme wählen zu können.

Ich denke dabei an sowas wie:

1.) Original (also die exakte Nachbildung eines 68000 @ 12.288 MHz)
2.) Turbo (Nachbildung einer 24,576 MHz Umgebung, so wie wir sie bisher zustande bekommen)
3.) No Limit (aktuell -also bei erreichbaren 25 MHz- witzlos, aber später evtl. interessant)

Da 68020 Programme ziemlich genau doppelt so schnell arbeiten wie die 68000er, ergibt sich hier meinem Verständnis nach aktuell nur die Nachbildung eines original getakteten Moduls, sodaß bei Anwahl eines solchen Programms das obige Menü deaktiviert sein sollte. Anders natürlich, sollte die Effizienz so deutlich gesteigert werden können, dass auch eine 24,576 MHz Emulation bei 68020er Programmen möglich ist.

Etwas komplizierter mag es sein, auch Programme der Drucksensorgeräte einzubinden, da hier die Schnittstelle zum Brett ganz anders ausschaut. Machbar scheint mir das aber. Von daher würden mich -um beim Beispiel "Lang" zu bleiben- auch Programme wie die des Mondial 68000 XL, Berlin 68000 und Berlin Pro ansprechen, die meines Wissens in keinem Modul so abgebildet werden.

Was die im Vorposting von Dirk angesprochene 6502-Emulation angeht, so halte ich die ebenfalls für interessant und auch hier wurde bereits ein Erfolg in Form des "Polgar 25 MHz" erzielt. Ich kann mir gut vorstellen, dass die 6502-Emu noch schneller kann, denn sie dürfte weit nicht den Aufwand einer 68000er Emu erreichen.

Aus meiner Sicht ist Ruud auf dem rechten Weg. Er hat schon manches erreicht was Leistung (Res.2 & Rev. sind die stärksten Schachcomputer der Welt), Flexibilität (Engine-System, Anschlussmöglichkeiten) und Design (der Revelation ist eine Augenweide) angeht. Ich bin überzeugt, er könnte die Leistungslatte noch höher legen, wenn er auf eine andere Plattform umstiege - doch wer braucht sowas noch? Die anderen Schachcomputer können auf keinem Gebiet mehr mithalten, in Puncto Spielstärke am wenigsten. Und auch unter uns "Kohlenstoffeinheiten" findet sich kaum noch jemand, der gegen die Dinger bestehen könnte. Warum also die Geräte noch stärker machen? Die Gefahr, dass dann Langeweile aufträte, ist einfach zu groß. Wer will schon permanent verlieren?
Die Überlegung, mittels Emulation die alten Schachcomputer innerhalb des Res. 2 abzubilden, ist demgegenüber genial. Zum einen erhalten wir damit den Spielcharme einer alten (fast vergessenen) Generation zurück. Zum anderen kehrt sich das Phoenix-Team wieder einem Bereich des Computerschachs zu, den ich persönlich als die Hauptsache des Computerschachs ansehe: Dem Spiel des Menschen gegen den Computer! Sein wir doch mal ehrlich - wer will dauernd gegen Rybka & Co. untergehen? Sicher kann man die abschwächen, aber das ist es nicht wirklich, oder? Die alten Programme hingegen waren für uns noch wesentlich einfacher zu packen, selbst wenn sogar DAS noch erhebliche Kraftakte sind. Gegen diese Programme zu spielen macht einfach mehr Laune, denn man steht ihnen nicht mehr so hoffnungslos unterlegen gegenüber.

Wenn Ruud dieses Unterfangen tatsächlich kommerziell umsetzt, gewinnt sein ohnehin tolles Projekt erheblich an Wert für die Gemeinschaft der Schachcomputerliebhaber und vermutlich wird die Zahl der Kaufinteressenten deutlich steigen. Und sie wird größer, je mehr alte Geräte/Programme in der Emulation eingesetzt werden können. Sogar in mir erwacht angesichts der eventuell neu hinzukommenden Optionen (=alte Engines) Lust auf so ein Modul. Es kann dann auch gerne ein Revelation werden, sofern sich das von der Bedienung her deichseln ließe. Aus demnach nicht ganz uneigennützigen Gründen hoffe ich natürlich, dass durch diese Geschichte die Preislatte nicht noch viel höher gelegt wird. Ich habe mir nämlich mal sagen lassen, dass bei Schachcomputern eine hohe Stückzahl den Preis unten hält ... und die Auflage dürfte mit der gewiss steigenden Nachfrage deutlich steigen. (Wo ist das Smiley, dass mit dem Zaunpfahl winkt, Micha???)
https://www.schachcomputer.info/Bilder/zaunpf.gif

Gruß, Willi

rodel 07.06.2009 20:30

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Hi Jungs, und Ruud,

schöne und gute Nachrichten, freue mich sehr auf
diese Entwicklung!

Hoffe allerdings, das bisherige Besitzer von ResurrectionI +II
sowie Revelation,s mit der Einbindung solcher neuen Entwicklungen
dabei, bzw. Aufrüstungen möglich sind!

Gruß Bernhard (rodel)

Mythbuster 07.06.2009 20:33

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Hallo zusammen,
ich verstehe natürlich, daß Ihr alle alles sofort wissen möchtet. Ginge mir nicht anders. Stand der Dinge ist, daß es derzeit einen und sehr bald einen zweiten Prototypen gibt!

Sobald ich meinen im Haus habe, wird dieser diverse Testreihen durchlaufen. Wenn dann genaue Aussagen über den endgültigen Funktionsumfang und die Geschwindigkeit realistisch möglich sind, werdet Ihr weltweit die Ersten sein, die es erfahren. Versprochen!

Lasst Euch doch bitte überraschen und übt Euch bis dahin noch ein klein wenig in Geduld! Es lohnt sich.

@Willi: Der Mondial 68.000 XL ist exakt ein Dallas 16 Bit ohne jede Modifikation.

Viele Grüße, Sascha

José 07.06.2009 20:44

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Hallo Zukunft,

ich bin auch über jede neue Entwicklung und jeden neuen Schritt der "voran" geht mehr als happy. Da sich eh nicht viel tut im Schachcomputersektor und erst recht garnichts in der Entwicklung starker Geräte finde ich es besonders geil das Ruud hier Vorreiter ist und bleibt. Mach weiter - vielleicht kommt auch mal bald etwas für mich :D
Ich würde mich natürlich noch mehr über einen neuen Schachcomputer freuen, der neue Software mit sich bringt und nicht auf bestehende zurückgreift. Aber ich bin sicher auch dieser Schritt kommt noch irgendwann - vielleicht läßt sich ja Herr Lang nochmals für soetwas hinreißen in Kooperation mit einer Hardware von Ruud.
Und das wäre mehr als nur ein Hammer!!! Dann würde sogar ich "die Hosen runter lassen" und einen kaufen :bigeyes:

Beste Grüße José

EberlW 07.06.2009 22:17

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Zitieren:

Zitat von Mythbuster (Beitrag 20335)
@Willi: Der Mondial 68.000 XL ist exakt ein Dallas 16 Bit ohne jede Modifikation.

Gut zu wissen! TNX

HPF 08.06.2009 10:40

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Zitieren:

Zitat von EberlW (Beitrag 20330)
Hallo Jungs, Sascha & Ruud!

Je nach dem wie die Entwicklung (resp. Effizienz) der Emulation fortschreiten wird, würde ich mir wünschen die Geschwindigkeit der Programme wählen zu können.

Ich denke dabei an sowas wie:

1.) Original (also die exakte Nachbildung eines 68000 @ 12.288 MHz)
2.) Turbo (Nachbildung einer 24,576 MHz Umgebung, so wie wir sie bisher zustande bekommen)
3.) No Limit (aktuell -also bei erreichbaren 25 MHz- witzlos, aber später evtl. interessant)

Da 68020 Programme ziemlich genau doppelt so schnell arbeiten wie die 68000er, ergibt sich hier meinem Verständnis nach aktuell nur die Nachbildung eines original getakteten Moduls, sodaß bei Anwahl eines solchen Programms das obige Menü deaktiviert sein sollte. Anders natürlich, sollte die Effizienz so deutlich gesteigert werden können, dass auch eine 24,576 MHz Emulation bei 68020er Programmen möglich ist.

Etwas komplizierter mag es sein, auch Programme der Drucksensorgeräte einzubinden, da hier die Schnittstelle zum Brett ganz anders ausschaut. Machbar scheint mir das aber. Von daher würden mich -um beim Beispiel "Lang" zu bleiben- auch Programme wie die des Mondial 68000 XL, Berlin 68000 und Berlin Pro ansprechen, die meines Wissens in keinem Modul so abgebildet werden.

Was die im Vorposting von Dirk angesprochene 6502-Emulation angeht, so halte ich die ebenfalls für interessant und auch hier wurde bereits ein Erfolg in Form des "Polgar 25 MHz" erzielt. Ich kann mir gut vorstellen, dass die 6502-Emu noch schneller kann, denn sie dürfte weit nicht den Aufwand einer 68000er Emu erreichen.

Aus meiner Sicht ist Ruud auf dem rechten Weg. Er hat schon manches erreicht was Leistung (Res.2 & Rev. sind die stärksten Schachcomputer der Welt), Flexibilität (Engine-System, Anschlussmöglichkeiten) und Design (der Revelation ist eine Augenweide) angeht. Ich bin überzeugt, er könnte die Leistungslatte noch höher legen, wenn er auf eine andere Plattform umstiege - doch wer braucht sowas noch? Die anderen Schachcomputer können auf keinem Gebiet mehr mithalten, in Puncto Spielstärke am wenigsten. Und auch unter uns "Kohlenstoffeinheiten" findet sich kaum noch jemand, der gegen die Dinger bestehen könnte. Warum also die Geräte noch stärker machen? Die Gefahr, dass dann Langeweile aufträte, ist einfach zu groß. Wer will schon permanent verlieren?
Die Überlegung, mittels Emulation die alten Schachcomputer innerhalb des Res. 2 abzubilden, ist demgegenüber genial. Zum einen erhalten wir damit den Spielcharme einer alten (fast vergessenen) Generation zurück. Zum anderen kehrt sich das Phoenix-Team wieder einem Bereich des Computerschachs zu, den ich persönlich als die Hauptsache des Computerschachs ansehe: Dem Spiel des Menschen gegen den Computer! Sein wir doch mal ehrlich - wer will dauernd gegen Rybka & Co. untergehen? Sicher kann man die abschwächen, aber das ist es nicht wirklich, oder? Die alten Programme hingegen waren für uns noch wesentlich einfacher zu packen, selbst wenn sogar DAS noch erhebliche Kraftakte sind. Gegen diese Programme zu spielen macht einfach mehr Laune, denn man steht ihnen nicht mehr so hoffnungslos unterlegen gegenüber.

Wenn Ruud dieses Unterfangen tatsächlich kommerziell umsetzt, gewinnt sein ohnehin tolles Projekt erheblich an Wert für die Gemeinschaft der Schachcomputerliebhaber und vermutlich wird die Zahl der Kaufinteressenten deutlich steigen. Und sie wird größer, je mehr alte Geräte/Programme in der Emulation eingesetzt werden können. Sogar in mir erwacht angesichts der eventuell neu hinzukommenden Optionen (=alte Engines) Lust auf so ein Modul. Es kann dann auch gerne ein Revelation werden, sofern sich das von der Bedienung her deichseln ließe. Aus demnach nicht ganz uneigennützigen Gründen hoffe ich natürlich, dass durch diese Geschichte die Preislatte nicht noch viel höher gelegt wird. Ich habe mir nämlich mal sagen lassen, dass bei Schachcomputern eine hohe Stückzahl den Preis unten hält ... und die Auflage dürfte mit der gewiss steigenden Nachfrage deutlich steigen. (Wo ist das Smiley, dass mit dem Zaunpfahl winkt, Micha???)
https://www.schachcomputer.info/Bilder/zaunpf.gif

Gruß, Willi

Hallo Willi,

ob die Idee so gut ist wie hier verkündet wird, ich meine nein. Die Module mit einem 68000 Prozessor laufen doppelt so schnell, als zuvor. Die mit einem 68020 laufen ca. gleich schnell. Ein Vorteil wäre nach meiner Einschätzung nur dann vorliegen, wenn die "Lang-Module" (68000 u. 68020) mit 200 bzw. 500 MHz laufen würden. Hierbei sollten aber dann alle Fehler behoben sein. Eventuell sollte die Eröffnung noch erweitert (mit einem Stern im Display gekennzeichnet) werden. Die Module dürften nicht preiswert sein. Res. I hat am Anfang 1200 € gekostet. D. h., der Preis für die neuen erweiterten Module dürfte in gleicher Höhe liegen.

Paul

Mythbuster 08.06.2009 11:35

AW: Richard Lang auf Phoenix Chess Systems
 
Hallo Paul,
bitte zu diesem Zeitpunkt keine Spekulationen über die maximal mögliche Geschwindigkeit! In einigen Wochen kommen Fakten, dann braucht es keine Spekulationen mehr ... der bzw. die Prototypen sind bis jetzt exakt das: Prototypen!

Was ich an dieser Stelle verraten kann und darf: Ich habe gestern die ersten Source Codes von Richard erhalten. Ruud wird auf jeden Fall alles tun, was an Optimierung (in Bezug auf Funktion / Geschwindigkeit) machbar ist.

Meine Meinung: Der einzige Unterschied, den es geben sollte, wäre eine einstellbare Geschwindigkeit: Original, emulierte Geschwindigkeit des 68.020 und "Full Speed", zum Beispiel für Analysen.

Weder an den Programmen noch an den Büchern wird es irgendwelche Änderungen geben! Außer vielleicht optional die optimale Ausnutzung des Displays des Res II / Revelation! Mit Änderungen an den Programmcodes wären es keine Originale mehr! Damit dann für Fans und Nostalgiker uninteressant. Das wäre auch in keiner Weise im Interesse von Richard Lang. Die Programme sollen und werden sich im Rechenverhalten exakt und reproduzierbar an den Originalen orientieren.

Ob es einen aktuellen Genius im Res II / Revelation geben wird -> das ist eine andere Geschichte, zu der hier jetzt nichts geschrieben wird.

Beste Grüße, Sascha


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