Der König ist tot, es lebe der König. Zwar gewann Mephisto den Titel in der Herstellergruppe kampflos, aber die Wachablösung war erfolgt und damit das Ende der Schachcomputer eingeläutet. Bezeichnenderweise gewann nicht ein PC Programm den Titel, sondern eine Art “Übergangslösung” - eine RISC Steckkarte für den PC, die ChessMachine der Firma TASC. Die ChessMachine wurde von einem ARM2 Prozessor mit 32 MHz angetrieben und war somit unabhängig vom verwendeten PC-Prozessor. Als “Königsmörder” diente das Programm Gideon von Ed Schröder. Dieser seinerseits, konnte nun endlich einmal zeigen, wozu er imstande ist, wenn ihm entsprechende Hardware zur Verfügung steht. Bei seinen bisherigen Versuchen, wurde Ed Schröder immer mit 8 Bit Hardware (u.a. Polgar, MM V) abgespeist. Leider wurde die Hoffnung auf eine faire Playoff Runde, um den absoluten Weltmeister, zwischen dem Sieger der Software - Gruppe Gideon und dem “Sieger” der Hersteller - Gruppe Mephisto (dieser ging kampflos an Mephisto, da kein weiterer Vertreter antrat) je zerschlagen. Beide Firmen fürchteten wohl die Niederlage und deren Auswirkung. Somit trennte man sich nach 4 Partien äußert fragwürdig 2:2. Nicht gerade sportlich. Hier alle Partien der 11.WM inkl. der Playoff Runde, entscheidet selbst. |